Repertoir⸗Entwurf
der vereinigten Stadt Theater in Frankfurt. Schauspielhaus.
Wieder Eröffnung des Schaulspielhauses.
Dienstag den 21.: Minna von Barnhelm.
Mittwoch den 22.: In der Mark.
Donnerstag den 23. Geschlossen.
Freitag den.: Die zärtlichen Verwandten.
Samstag den 25.: Graf Essex.
Sonntag den 26. Veilchenfresser.
Literarisches. Daheim. Nr. 42 enthält: Stigrit.(Forts.)— Emanuel Swedenborg. Mit Porträt.— Im Nest.
Humoreske von Th. H. Pantenius.— Im Kuyffhäuser⸗ gebirge. II. Von H. Vogt. Mit 5 Illustr.— Am Familientische: Aus den Februartagen des Jahres 1813 in Breslau. Mit Bild.— Gesundheitsrath.— Brief⸗ kasten.— In unserer Spielecke.— Mit 1 illustr. Beilage.
„Die Werkstatt“, Meister Konrads Wochen— zeitung, Nr 29 enthält: Aus der Welt.— Für die Werkstatt: Was in Oberbayern für Lohn bezahlt wird.
— Ein Preis für die beste Milchkanne.— Noch ein Preis zu verdienen.— Messerkitt.— Allerhand Orte, wo für den Handwerker zumeist Arbeit zu finden und noch etwas Besonderes zu lernen ist.— Für den Abend⸗ schoppen: Einer, der nach Ausstralien ausgewandert, schreibt.— Handwerkerlied.— Die Meisterprise.— Für Haus und Herd: Wäsche zu bleichen.— Kohlrabi. — Wein von Johannis- oder Stachelbeeren.— Ein Testament, wle sie ihrer viele gemacht werden sollten.— Eine Schwalbenpost.— Wider die Blattläuse auf den Rosen.— Wie der Kirschenpolster schmeckt.— Oelge— strichene Thüren und Fenster zu reinigen.— Für den Feierabend: Wie der Sennin Kind begraben ward.— Der Schnellphotograph.
Eingesandt.
Es ist sehr unrecht, wenn Kinder, wie dies leider oft geschieht, um einen bunten Feldblumenstrauß zu sammeln, die Getreidefelder zertreten und rechts und links vom Wege Feldblumen abrupfen, um dieselben schließlich vor der Heimkunft wegzuwerfen. Könnten nicht auch die Lehrer gegen diesen Mißbrauch wirken und die Kinder vielleicht folgende Verse auswendig lernen lassen:
„Du magst, so viel Dir nun beliebet, von Blumen pflücken Um Dich und wen Du willst und was damit zu schmücken. Dazu sind Blumen da, von Dir gepflückt zu sein; Sie laden selber sich dazu mit Nicken ein.
Nur Eines unterlaß ich nicht Dir einzuschärfen:
Daß Du nicht pflücken sollst nur um es wegzuwerfen!“
Geld⸗ Cours. Frankfurt, am 18. Juli 1885.
Geber. Nehmer
M. Pf. M. Pf.
20⸗Frankenstü cke. 16. 21 16. 17 do. n% ee 16. 10 16. 15 Englische Sovereings... 20. 33 20. 28 Russische Imperlales... 16. 74 16. 69 Ducaten. ene, 9. 55 9. 50 „ ale maréeo i a eee Dollars in eld 4 16
Wasserwärme der Usa.
19. Juli Abends 16 Grad Reaumur.
20. Juli Mittags 18 Grad Reaumur. Walter.
Ein Waisenknabe,
4 Jahre alt, evangelisch, soll in Pflege gegeben werden. Anmeldungen sind an unten bezeichnete Behörde zu richten. Friedberg den 17. Juli 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg.
2560 Steinhäußer.
Faselochs⸗Versteigerung.
Mittwoch den 29. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll der hlesige Gemeinde-Faselochs, welcher sich zur Zucht, sowie auch zum Schlachten eignet, an den Meistbietenden versteigert werden.
Maibach den 18. Juli 1885.
Großherzogliche Bürgermeisterei Maibach. Saltenberger.
2563
9 18 Arbeits-Vergebung. Die zur Herstellung des Wehres an der Krämer⸗ schen Mühle, sowie die für das Jahr 885/86 in der
Gemeinde Ober-Mörlen nöthigen Unterhaltungs— arbeiten, nämlich: M. Pf. Maurerarbeit, veranschlagt zu 8 Betonarbeit 75— Weiß binderarbeit 90— Weißbinderarbeit am Thurm 110 Pflasterarbeit 200— Lieferung von Rockenberger Mauersteinen loco Bruch 65 50 Anfahren dieser Steine 39— Lieferung von Pflaster- und Mauersteinen aus den Ober⸗Mörler Brüchen 54— Lieferung von hydr. Schwarzkalk 52— 1„ Grubensand 20 5„ Usakies 8 5„ Cement 210— Anfuhr von Schlackensand 12—
sollen Donnerstag den 23. d. Mts., Nachmittags um 2 Uhr, in dem Gemeindezimmer zu Ober-Mörlen öffentlich vergeben werden. Friedberg den 19. Juli 1885. Zörb, Bezirks⸗Bauaufseher.
Arbeits⸗Vergebung. Mittwoch den 22. d. Mts., Nachmittags um 3½ Uhr, sollen in dem Gemeindesaal zu Nieder⸗Wöllstadt nachstehende Arbeiten und Lieferungen öffentlich vergeben werden: Pflasterarbeit mit Steinrichten, veran
2570
schlagt zu 96 Mark, Brechen von ungerichteten Pflaster⸗
steinen(Basalt) aus den Fauerbacher
oder Bruchenbrücker Brüchen 144„ Brechen von Chaussirsteinen 60„ Anfahren von Chaussir⸗ und Pflaster⸗
steinen 5 Zerschlagen von Chaussirsteinen 105„ Kies durchzuwerfen und anzufahren 50
Friedberg den 19. Juli 1885. b
2 BezirtsBaudufseher. Silberne Medaille Amsterdam 1883.
Migräne ⸗Stift
von H. v. Gimborn, chem. Fabrik in Emmerich a. Rh Preis per Etui 1 Mark. J. A. Windecker, Friedberg.
2564
2214 f Zwei im Ackerbau bewanderte
Pferdeknechte,
die mit guten Zeugnissen versehen sind, werden zu so fortigem Eintritt gegen hohen Lohn gesucht. Crledberg.
K le esa men, Prima Incarnat, „ Luzern
Wilhelm Fertsch.
2537
G. v. Helmolt. 0
des Musikdirectors O. Engel mit der ga
Dienstag den
von Mitgliedern des Großh. He
Anfang
(Gardedragoner.) Regiments Nr. Programm an der Kasse
Had-Nuheim.
Steinhäußer's Garten. Donnerstag den 2 J. U, e he
Grosses Extra- Concert
nzen Kapelle des J. Großh. Hess. Dragoner⸗
23 aus Darmstadt. 2568
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Große Oper-Vorstellung
ss. Hof⸗Theaters in Darmstadt.
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