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Juni.
Wird hier und in Bad-Nauheim Montag, Mittwoch ö in 2 0 und Freitag Abend ausgegeben.
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf.
*
Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere
berechnet, bei größerem Tabellen
oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf.
nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
Samstag den 20. l. Mts., Vormittags
der Provinz Oberhessen statt.
Tagesordnung: 1.
zogenen Rechtanwaltes Herrn Dr. Muhl.
Gießen den 11. Juni 1885.
Feststellung des 3. Erstattung des Rechenschaftsberichts für 1883/84.
Amtlicher Theil. mt m aich un g.
ain 10 t 1885/86.
Voranschlags für
Uhr, findet in dem Regierungsgebäude dahier eine öffentliche Sitzung des Provinzialtages
2. Prüfung der Rechnung der Provinzialkasse für 1883/84. 4. Wahl eines Mitgliedes des Provinzialausschusses an Stelle des nach Darmstadt ver—
Der Vorsitzende des Provinzialtages der Provinz Oberhessen. Dr. Boekmann.
Erledigung.
Mein unterm 20. März d. J. erfolztes Ausschreiben gegen den Heinrich Henning von
erledigt zurückgenommen. Friedberg den 9. Juni 1885.
Oberstoppel, Kreis Hünfeld, wird hiermit als Der Großherzogliche Amtsanwalt. Wagner.
Deutsches Reich.
Darmstadt, 12. Juni. Der Großherzog nebst Familie ist gestern von Lich wieder hier eingetroffen und hat sofort das Hoflager in See- heim bezogen.
— Der Baumeister Dr. Hesse aus Gießen,
sowie der Baumeister v. Rieffel aus Darmstadt wurden zu Kreisbaumeistern ernannt und der Forstmeister Dr. Haberkorn zu Gießen auf Nach— suchen, unter Anerkennung seiner Dienste, in den Ruhestand versetzt. Der Amtsrichter Kösterus in Höchst wurde zum Amtsrichter in Gernsheim ernannt. — Das Regierungsblatt Nr. 18 enthält: J. Gesetz, Aenderung einzelner Bestimmungen des Gesetzes über die Zusammensetzung der beiden Kammern der Stände und die Wahlen der Abgeordneten betr. II. Bekanntmachung, die dienstliche Bezeichnung der Revisionsbeamten betr.
Berlin, 12. Juni. Der Kasser besuchte gestern zum ersteu Male nach seiner Krankheit die Oper.— 13. Juni. Der Kaiser besuchte gestern wiederum die Oper und unternahm heute Nachmittag eine Spazierfahrt. Der Kaiser be— absichtigt, soweit bisher bestimmt ist, Donnerstag Abend 8 Uhr nach Ems abzurelisen. Morgen soll Schuwaloff und Montag Kasson und Peud— leton empfangen werden.
— Die„Nordd. Allg. Ztg.“ theilt mit, daß infolge der Beschwerde des deutschen General— consulats in Sofia bei dem bulgarischen Ministe⸗ rium, wegen ungesetzlicher Verhaftung zweier deutschen Reichsangehörigen in Varna, die bul— garische Regierung den betreffenden Beamten zur Verantwortung gezogen und an den deut⸗ schen Vertreter in Sofia ein officielles Entschul— digungsschreiben gerichtet habe.
— In Görlitz findet am 21. Juni ein schle— sischer nationalliberaler Delegirtenteg statt, auf welchem die politische Lage und die Vorbereit— ungen zu den nächsten Landtagswahlen besprochen werden sollen. Die gleichzeitige Betheiligung einiger Mitglieder des Berliner Centralcomités ist in Aussicht gestellt.
— 14. Juni. Nach hier eingetroffenen Meld— ungen wurde Prinz Friedrich Karl heute auf
die
Jagdschloß Glinlcke von einem Schlaganfall be⸗
troffen, wodurch halbseitige Lähmungserschein— ungen hervorgerufen wurden.
Die„Nordd. Allg. Ztg.“ weist die Ge⸗ rüchte zurück, daß die Ausweisung russisch-pol— nischer Ueberläufer ins Stocken gerathen sei, unter der Betonung der vom Minister des Innern am 6. Mai im Abgeordnetenhause ab— gegebenen Erklarung, daß eine längere Duld ung dieses fremden Elements in unserem Volks— körper mit den preußischen Staatsinteressen un—
— Der Colonialverein hat die unverweilte Errichtung von Stationen am oberen Beuue— Gebiet beschlossen. Zu den von dem Afrika— reisenden Flegel auf 150,000 M. veranuschlagten Kosten ist ein Theil derselben bereits durch Zeich— nungen gedeckt.
Königstein, 13. Juni. Heute trafen der Großherzog und die Großherzogin von Baden in Soden ein, um in den von hier dorthin gesandten herzoglichen Equipagen sich zum Be— suche der herzoglichen Familie hierher zu be— geben. Am Bahnhof war der Herzog von Nassau benso der Kurcommissär und Bürger⸗
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meister. Die Stadt hatte geflaggt.
Eisenach, 12. Juni. Die Ministercon— ferenz der thüringischen Staaten erzielte eine vollstäudige Einigung bezüglich der Gewährung gegenseitiger Rechtshülfe bei Zwangsvollstreck— ungen in Verwaltungssachen.
Karlsruhe. Berliner Blättern zufolge soll die Vermählung des Erbgroßherzogs von Baden mit der Prinzessin Hilda von Nassau auf den 20. September festgesetzt sein.
Ausland. Oesterreich-Ungaru. Wien. Eine Zu⸗ sammenkunft der drei Kaiser in Reichsstadt ist dem Vernehmen nach für Anfang September gelegentlich der Manöver in Böhmen geplant. — Der„Presse“ wird aus Lemberg ge⸗ meldet: Das Gesammtergebniß der galizischen Reichs rathswahlen stelle die Ueberlegenheit der conservativen Elemente und die Majorität für die bisherige von Grsocholski vertretene ge— mäßigte politische Richtung des Polenelubs außer
allen Zweifel.
Schweiz. Bern, 12. Juni. Der Stände rath nahm mit 36 gegen 3 Stimmen die Vor— lage über die Besteuerung und den Verkauf von geistigen Getraͤunken und über die dadurch be— dingte Revision der Bundesverfassung an.
Frankreich. Paris, 12. Juni. Freyeinet wohnte heute der Sitzung der mit der Prüfung der Berliner Congoacte beauftragten Commission bei und hob die Vortheile der Acte hervor, welche die französischen Congobesitzungen klar defintre und dieselben vor etwaigen Begehrlich— keiten anderer Mächte sichere.
— 13. Juni. Freyeinet theilte in der Congo— Commission auf Befragen mit, daß allerdings ein Conflikt zwischen Deutschland und dem Sultan von Zanzibar ausgebrochen sei, der aber, da [der Sultau unabhängiger Souverän sei, andere
vereinbar sei.
hier als in London unaufgeforder erklärt,
sie vorläufig keine Expedition gegen Zanzibar beabsichtige.
— 13. Juni. Die Suezeanal-Commission hielt heute eine Sitzung behufs Verlesung des Protokolls der gestrigen Sitzung ab, womit die Arbeiten geschlossen sind. Die englischen Com— missäre sind noch immer ohne hinreichende In— structionen und ein vollständiges Einvernehmen über den Artikel 10 konnte daher noch nicht er— zielt werden.
— 13. Juni. General Courcy verlaugt die Zusendung von Verwaltungs- und Sanitäts⸗
Personal, da die Zahl der Kranken eine ziemlich hohe ist. Die Operationen wurden wegen großer Hitze eingestellt. Eine weitere Depesche aus
Shanghai besagt, Li-Hung⸗Chang habe Patenotre
erklärt, China werde sich demnächst wegen Eisen— bahnbauten und anderer Arbeiten an Frankreich wenden.
Großbritannien. London, 12. Juni. Unterhaus. Das„Reuter'sche Bureau“ meldet: Gladstone kündigte im Unterhause an, daß die Königin die Demission des Ministeriums ange— nommen habe. Die Königin habe Lord Salis— bury zu sich berufen, der jetzt bei ihr weilt.— Das Oberhaus nahm in dritter Lesung die Wahlbezirksbill an. Die darin vorgenommenen Abänderungen bedürfen der Genehmigung des
Unterhauses, welches die Vorerwägung auf Mon—
tag anberaumte. Beide Häuser haben sich auf Montag vertagt.
— 13. Juni.„Standard“ erklärt in seiner Abendausgabe, zu der Mittheilung ermächtigt zu sein, daß Lord Salisbury bereit sei, die Bildung eines Cabinets zu übernehmen.
Italien. Nom, 12. Juni. In der heu⸗ tigen Plenuarsitzung der internationalen Sanitäts— Conferenz constatirte der deutsche Botschafter Namens mehrerer Mitglieder des diplomatischen Corps, daß viele Delegirte Justructionen bei ihren Regierungen über die wichtigsten Beschlüsse der technischen Commission eingeholt hätten. Man würde am besten thun, die Sitzungen zeitweilig zu unterbrechen. Der Antrag des deutschen Botschafters wurde schließlich mit großer Ma⸗ jorität augenommen.
Türkei. Constantinopel, 12. Juni. „Pol. Corr.“ wird von hier gemeldet, bas ruͤcht von der Flucht des internirten Insurgenten— chess Prenk Bibdoda sei unrichtig. Prenk habe
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nur einen vereitelten Fluchtversuch gemacht.
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Mächte zu keiner Einmischung veranlassen könne. veröffentlicht ein Gesetz, wonach Uebrigens habe die deutsche Regierung sowohl Etat um 64 Offiziere, daß! Untermilltärs vermehrt wird.
Rußland. Petersburg. Das Gesetzblatt der Greuzwache 244 Pferde und 5782
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