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1885.
Hamstag den 2 Sepfember.
J 108.
Oberhessischer Anzeiger.
Die einspaltige Petitzeile wird bei
Wird hier und in Bad⸗-Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
ö i Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht
Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf.
beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
Großherzogliches Ministerium des zor
kirche zu Oppenheim Medaillen mit dem Bilde der Kirche ertheilt.
Hauptkirche und verschiedener Verschönerungsarbeiten im Innern Es dürfen nicht mehr als 50,000 Loose ausgegeben werden. Der Vertrieb der
gewonnen werden.
Betreffend: Die Feuervisitation pro 1885.
Das Großherzogliche Kreisamt
Diejenigen von Ihnen, welche unserer Verfügung vom
binnen 8 Tagen die Protokolle vorlegen.
Betreffend: Unfallversicherungsgesetz.
Das Großherzogliche Sie wollen alsbald berichten, betreffenden Betrieben beschäftigt werden.
Kreisamt
Betreffend: Wasenmeistereien.
Das Großherzogliche Kreisamt
S M u Innern und der Justiz hat dem Comité des V die Erlaubniß zur Veranstaltung einer Verloosung von Gold⸗ Aus dem Erlös dieser Verloosung sollen Mittel
Amtlicher Theil. und Silbe
der Hauptkirche, zur Reparatur
ereins für die Wiederherstellung der St. Katharinen—
rwerthen, sowie von goldenen und silbernen zur Herstellung der Gewölbe im Junern der des Westchors und der romanischen Thürme Loose ist im ganzen Großherzogthum gestattet.
Friedberg den 9. September 1885.
Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
1. Juni 1885, Kreisblatt Nr. 66
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noch immer nicht nachgekommen sind, wollen Dr. Braden.
Friedberg den 9. September 1885.
Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
welche Brauereien und Mälzereien in Ihrer Gemeinde vorhanden sind, und
Friedberg an die
Sie wollen uns bis zum 30. l. Mts. berichten: 1. welche Ausgaben in den letzten 2 Jahren in Folge Erlaß des Milzbrand-Reglements
2. welche Ausgaben für Wasenmeister pro Jahr entstanden sind.
Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg.
Wilhelm Friedrich Will von Vilbel Johannes Pauli III. von Heldenbergen
Betreffend: Bezirksconferenzen der Lehrer des Kreises Friedberg. Die nächsten amtlichen Lehrerconferenzen sollen stattfinden: 1. 2. für den Bezirk Butzbach Mittwoch den 16. September beginnend um 10 Uhr. Tagesordnung wie bestimmt, amtliche Mittheilungen u. l.
gewöhnlichen Versammlungsorten, einer Klasse der Stadtschule voraus.
Einladung.
wurde als Nachtwächter dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet.
wieviele Arbeiter in den
Dr. Braden.
Friedberg am 10. September 1885.
Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. in Ihren resp. Gemeinden verursacht und Dr. Braden. wurde als Feldschütze dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet.
Für den Bezirk Friedberg Dienstag den 15. September 1885,
1885, 3. für den Bezirk Vilbe
und die Herren Vorsitzenden im Schulvorstande werden um Mittheilung dieser Einladung an die Schmidt, Großherzogliche Kreisschulinspector.
Friedberg den 11. September 1885.
bezüglich deren Aufenthaltsorte Auskunft begehrt wird.
Personen,
1. Schnierle, Heinrich, von Aulendiebach.
Friedberg den 6. September 1885.
2. Groh, Johannes, von Egelsbach.
Zu Friedberg und Butzbach geht eine w. Die Großherzoglichen Herren Bürgermeister
l Samstag den 19. September 1885 an den Probeunterrichtsstunde von 9— 10 Uhr in
Herren Lehrer gebeten.
Der Großherzogliche Amtsanwalt. Wagner.
Deutsches Reich.
Berlin, 9. Sept. Wie das„Frankf. Journ.“ zuverlässig hört, liegt bis heute weder eine Ant— wort Spaniens auf die deutschen Vorschläge vor, noch hat die spanische Regierung bisher irgend welche Genugthuung für die der deutschen Ge— sandtschaft zugefügte Beleidigung angeboten.
10, Sept. Der„Reichsanzeiger“ pub⸗ licirt den Wortlaut der vom deutschen Gesandten in Madrid am 4. Sept. überreichten Depesche. Dieselbe ist aus Varzin, den 31. Aug., datirt und bildet eine Antwort auf die spanische Vor— stellung wegen der Karolinen-Besetzung. Sie besagt, daß daselbst Niederlassungen deutscher Unterthanen, und zwar unter der Voraussetzung, daß die Juseln herrenlos seien, bestehen. Die Deutschen haben Anträge um deutschen Schutz gestellt, was gewiß unterblieben sei, wenn die Inseln als spanisches Gebiet betrachtet würden, es bestand vielmehr kein Anzeichen, daß eine fremde Macht daselbst eine Herrschaft ausübe, schon 1875 sei dies erörtert worden; wenn
Spanien Rechte zu haben glaubte, so hätte es damals dieselben anmelden und geltend machen müssen. Spanien antwortete jedoch damals
nicht, weil es keine Nechte geltend machen konnte,
hat auch seitdem nichts gethan, um festen Fuß
war daher wohl berechtigt, die Karolinen-Juseln als herrenlos zu betrachten
auf den Inseln zu fassen. Deutschland
Glauben, wenn es sie unter seinen Schutz stellte. Indessen sei die Reichsregierung bereit, in eine Prüfung der spanischen Ausprüche einzutreten und, wenn hierbei eine Verständigung nicht zu erzielen sei, den Fall einem Schiedsgericht zu unterbreiten. Die Frage, welche von beiden Mächten die Hoheitsrechte auf die Karolinen auszuüben berechtigt sei, ist nicht von solcher Bedeutung, als daß die kaiserliche Regierung behufs Lösung derselben versucht sein könnte,
von den versöhnlichen und insbesondere für Spanien freundschaftlichen Traditionen ihrer Politik abzuweichen. Die Depesche ist vom Reichskanzler unterzeichnet. Außerdem werden die deutsche und englische Note von 1875 publicirt.— Nach einer Privatdepesche des
„Börsen-Couriers“ ist das Kanonenboot„Iltis“ in Manila eingetroffen. Es ist sonach die Ge— fahr eines Zusammenstoßes mit dem„Velasco“
Kaiserin, welche vorgestern Nacht in Baden ein— getroffen ist, wird voraussichtlich bis Ende Oct. von Berlin abwesend sein und den größten Theil dieser Zeit in Baden verbringen. Der Kaiser
wird nicht nur die große Parade am 11. Sept.
abnehmen, sondern auch den Corps- und Feld— manövern zu Anfang nächster Woche beiwohnen. — 10. Sept. Der Kaiser traf heute um 12 Uhr hier ein und wurde von dem Großherzog und der Großherzogin, den Prinzen, der Generalität, den Ministern und Behörden empfangen. Die Einfahrt fand trotz des Regens in offenem Wagen statt. Der Kaiser fuhr mit der Großherzogin, der Kronprinz mit dem Großherzog unter stür⸗ mischem Jubel der Bevölkerung in die Stadt. Bei dem Triumphbogen hielt der Oberbürger— meister eine Ansprache. Die Stadt ist prächtig decorirt. Das Wetter ist wechselnd und wird von häufigen Regenschauern unterbrochen. Das Aussehen des Kaisers ist blühend.
ausgeschlossen.
Karlsruhe, 9. Sept. Der heutige Ge— burtstag des Großherzogs wird von der Groß— herzoglichen Familie in Gemeinschaft mit der Kaiserin auf Schloß Favorite bei Rastatt ge feiert werden. Es ist dies ein von der Mark— gräfin Dorothea Sybilla, der Gemahlin des sog.„Türkenlouis“ erbautes Lustschloß zwischen Rastatt und dem Gebirge, welches der Kaiser als Prinz von Preußen gelegentlich der Belager—
und handelte im besten
ung von Rastatt im Jahr 1849 bewohnte. Die
Ausland.
Dänemark. Kopenhagen. Die fuͤrstliche Gesellschaft, welche sich zur Feier des 60. Ge burtsfestes der Königin, deren Kinder bekanntlich auf verschiedenen Thronen Europas sitzen, ein findet, wird immer zahlreicher. Heute ist auch die Großherzogin von Mecklenburg Schwerin, von dem König von Griechenland und dem Kron prinzen begleitet, in Fredensborg eingetroffen


