schwung der öffentlichen Meinung Rußlands zuf„Ruß“ zufolge sandte General Tschernajeff seinen Gunsten Bulgariens gekennzeichnet werden, als] Takowa-Orden an König gleitung eines Schreibens, ausführt, Diensten gewesenen russischen Officieren] welche ihn zur Theilnahme am bewog, ihn jetzt veranlasse, sich von der serbischen Ehrenbezeugung loszusagen, da König Milan gegen Die Nachahmung des seitens vieler russischer Offieiere steht
durch den großen Euthusiasmus, mit welchem der kaiserliche Tagesbefehl, welcher den in bul— garischen den Dank für ihre glänzend erfolgreiche Wirk; samkeit ausspricht, in Rußland aufgenommen wird. Es geht ein Gefühl tiefster Befriedigung durch das russische Volk, daß man auch an höchster Stelle der heldenmüthigen Tapferkeit der Bulgaren gerecht geworden ist und daß das Alpdrücken, aun welchem die öffentliche Meinung Rußlands in Folge der feindlichen Haltung des Kaisers Alexander gegen den Fürsten von Bul⸗ garien litt, von ihr gewichen ist. Frei kann sich nun die warme Antheilnahme der Nussen für die um ihr Vaterland kämpfenden Bulgaren äußern, da das erlösende Wort gesprochen ist. Im Ganzen läßt sich behaupten, daß sich das Bild: Rußland hinter den kämpfenden Bul⸗ garen, Oesterreich hinter den kämpfenden Serben, deutlich am politischen Horizonte abhebt. In⸗ zwischen bat sich die Türkei zu etwas Thatkraft ermannt, und sandte zwei ihrer Functionäre nach Philippopel, welche dem für Ostrumelien er⸗ nannten Commissär Djevdet Pascha die Wege ebnen sollen. Auch steht eine nicht unbeträcht⸗ liche türkische Truppenmacht zum Einmarsch in Ostrumelien bereit. Die Ansicht, daß es trotz⸗ dem zu einer Trennung der beiden Bulgarien, die ihre Vereinigung auf den serbisch-bulgarischen Schlachtfeldern besiegelt, nicht kommen, daß die Krise überhaupt nicht ohne wesentliche Aender— ungen der staatlichen Verhältnisse auf dem Balkan vorübergehen werde, hat indessen noch immer die Oberhand.
— Die hiesigen Zeitungen äußern die Be— sorgniß, Serbien könnte den Waffenstillstand zu neuen Rüstungen ausnützen. Die„Neue Zeit“ räth dem Fürst von Bulgarien, sich mit der Pforte und Rußland völlig auszusöhnen,
länder rückten ohne Kampf in Mandaley ein.
Thibau unterwarf sich bedingungslos.
Depesche aus Panama meldet, Nachrichten aus Lima zufolge ergab sich General Iglesias heute. General Eusebio Sanchez
Milan zurück in Be— in welchem der General daß dieselbe slavische Bruderliebe, Kriege von 1876
die Bulgaren brudermörderisch vorgehe. Beispiels Tschernajeff's bevor.
Dez. Die Eng—
Indien. Rangoon, 1.
Die europäische Colonie ist in Sicherheit. König
Amerika. New⸗Pork, 3. Dez. Eine
wurde provisorisch zum Präsidenten ernannt. Eine weitere Depesche meldet, daß alles geregelt und eine Commission ernannt sei, welche den Oberbefehl über die Armee übernehmen und die Wahlcollegien zur Vornahme von Wahlen für den neuen Congreß einberufen soll. Es wurde eine allgemeine Amnestie proclamirt.
Herberge zur Heimath.
Bis heute gingen ferner ein: Von Herrn Bahnmeister Buß 2 M.; Medielnalrath Dr. Lorenz 5 M.; N. N. 1 M.; Freih. Schenk von Schmittburg, Darmstadt, 5 M.; Frl. Kritter 2 M.; Stadtrechner Melchior 1 M.; Jean Huber 5 M.; Beigeordneter Reuß 2 M.; F. W. Reuß Wittwe 2 M.; Oberförster Rumpf, Ockstadt, 3 M.; Inspeetor Müller, Weckesheim, 6 M.; Frau Gossi hier 20 M.; Erlös von Predigten durch Herrn Pfarrer Katser in Reichels— heim 4 M. 10; von der Gemeinde Ostheim bei Butzbach einen Wagen voll Naturalien; C. Kalbfleisch 2 M.; Kammerdirektor Dr. Geyger in Assenheim 10 M.; Forst— meister Herpel 10 M.
Wir sagen hierfür unseren besten Dank und bitten um weitere Gaben; besonders bitten wir die Landge— meinden auch um Zuwendung von Naturalien, da wir diese in den nächsten Tagen gut gebrauchen können.
Friedberg den 1. Dezember 1888.
Der Vorstand.
Bitte.
Zur Christbescheerung für die Fried⸗ berger Kleinkinderschule wird um gütige Beisteuer an Geld und sonstigen Gaben gebeten. Zum Empfang erklärt sich jede der Unter— zeichneten gern bereit.
Käthchen Baur. Johannette Klipstein. Adele Braden. Christiane Schmidt. Hilda Dieffenbach. Christiane Werner. Minna Diegel.
Geld⸗ Cours. Frankfurt am 3. Dezember 1885.
Geber. Nehmer.
M. Pf. M. Pf.
20-Frankenstücke. 16. 18 16. 14 do. in/ 16. 16 16. 12 Englische Sovereings 320 Russische Imperiales. 16. 74 16. 70 Daeaten 9. 60 9. 55 „ al res,, 9. 63 9. 59 Dollars in Golde. 4320
Kirchliche Anzeigen für Friedberg Ebangelische Gemeinde.
2. Advent. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Dr. Köstlin. Gottesdienst in der Stadtkirche.
Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Götz. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 9½ Uhr: Herr Pfarrer Meyer.
Abends 5 Uhr: Herr Dr. Diegel.
Katholische Gemeinde.
Samstag 4 Uhr: Beicht.
Sonntag 3/7 Uhr: Austheilung der heil. Communion. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt.
2 Uhr: Christenlehre und Andacht.
Israelitische Gemeinde. Dienstag den 8., sowie Mittwoch den 9. Dezember: Neumond Thebet. Montag Abends 3/7 Uhr. Dienstag Morgens 7 Uhr. Dienstag Nachmittags 3/1 Uhr. Mittwach Morgens 7 Uhr.
dann werde er die Friedensverhandlungen mit J. V.;: Mittwoch Nachmittags 3¾4 Uhr Serbien nachdrucksvoller führen köanen. Dem] Decan Meyer, Vorsitzender. G. Schwarz, Rechner. Donnerstag Ende des Chanukafestes. Meine Unserem Freunde J... Scen r zu seinem ein⸗
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