Ausgabe 
3.9.1885
 
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sittlichem Verfall zu bewahren und, soweit dies möglich ist, auch geistig anzuregen. Daneben verfolgt der Verein noch einen anderen Zweck. Die Taubstummen bleiben unselbständig in ihrem Berufe und werden in ihren Stell ungen noch dazu nicht selten schlechter bezahlt als ihre voll sinnigen Mitarbeiter. Ein Thell derselben fällt also noth wendigerweise den Gemeinden zur Last. Der Staat hat durch Errichtung und Erhaltung geeigneter Schul anstalten sehr viel dazu beigetragen, daß die Zahl der Unterstützungsbedürftigen eine bedeutend geringere ist, als ehedem. Aber es gibt deren immer noch genug. Auch hier sucht der Verein Abhülfe zu schaffen durch Ansammlung eines Kapitals zur Unterstützung hilfs bedürftiger, arbeitsunfähiger oder altersschwacher Taub stummen. Der Verein und seine Zwecke sind noch nicht genügend bekannt. Wir möchten deßhalb die Leser freund lichst bitten, ihnen bekannte Taubstumme darauf auf merksam machen zu wollen und sie zum Eintritt aufzu fordern. Das Eintrittsgeld für ordentliche(taubstumme) Mitglieder beträgt 1 Mark, der jährliche Beitrag 2 M. Außerdem ist zu bemerken, daß von nun an auch Voll sinnige, sogen. Ebren mitglieder, dem Vereine gegen einen Jahresbeitrag von 50 Pf beitreten können. Es ergebt deßhalb an alle edlen Menschenfreunde unseres Großherzogthums die Bitte, die Zwecke des Vereins durch Eintritt in denselben oder durch Geschenke fördern zu helfen Der Minimal Jahresbeitrag ist ja so gering bemessen, daß es wohl kaum Jemanden schwer fallen wird, ihn für den bezeichneten guten Zweck zu erübrigen. Nur vereinte Kräfte führen zum Ziel. Zur Ertheilung näherer Auskunft, sowie zur Annahme von Anmeldungen und Geschenken ist der Präsident der Ver eins, Kappenmacher Julius Friedrich dahier, gerne bereit.

Friedberg, 2. Sept. Eine Zigeunerbande, welche 5 gute Fuhrwerke besaß, lagerte gestern kurze Zeit auf der Freibeit. Polizet und Gensdarmerie gab ihr das Geleite bis über das Weichbild der Stadt.

v. Friedberg. Das Reichsgericht hat kürzlich in Ansebung der Haftpflicht der Etisenbahnen bei Körper verletzungen eine sehr bemerkenswerthe Entscheidung ge fällt, welche dem reisenden Publikum die Nothwendkgkeit einer besonderen Versicherung gegen Reiseunfälle recht nahe zu Gemüthe führt. Nach dieser Entscheidung ge währt nämlich nicht jede durch die Verletzung beeinträch tigte Arbeitsfähigkeit, sondern nur die Beeinträchtigung der Erwerbsthätigkeit einen Schadenersatzanspruch an die Elsenbahn-Verwaltung. Hat beispielsweise die Verletzung ein dauerndes körperliches Gebrechen zur Folge, welches den Verletzten in der Fortsetzung seines wissenschaftlichen, kaufmännischen oder amtlichen Lebens berufes nicht stört und auch nicht später zu stören geeignet ist, oder wird von einem solchen Unfall ein Rentner betroffen, der gar kein Gewerbe betreibt, so begründet die Verletzung, auch wenn sie den Verletzten zum Krüppel gemacht hat, keinen Anspruch auf eine Entschädigungsrente. Diese Entscheidung des Reichsgerichts mag den gesetzlichen Bestimmungen über die Haftpflicht der Eisenbahnen vollkommen ent sprechen, kann aber das Publikum, welches der Eisenbahn seine gesunden Glieder anvertraut, ganz und gar nicht befriedigen, denn nach dieser Entschetidung wird die Eisenbahn-Verwaltung in vielen, wenn nicht in den meisten Fällen nicht genöthigt sein, einer Ersatzforderung nachzugeben. Um dieser Eventualttät zu entgehen, gibt es blos ein Mittel, die Versicherung gegen Unfälle bel einer soliden Versicherungs Gesellschaft. Hier bindert weder den Beamten oder Gelehrten noch den Rentner Jemand, eine Entschädigung für den Fall eines Unfalles zu stipultren, gleichviel ob seine Ecwerbsfähigkeit durch denselben tangirt wird, oder nicht.

Butzbach, 1. Sept. DemW. B. zufolge wurde die Einwohnerschaft heute Nacht gegen ¼2 Uhr durchFeuer ruf aus ihrer Ruhe aufgeschreckt. In der Roßbrunnen gasse in einem Nebengebäude des Metzgermeisters W. Schneider war auf bis jetzt unbekannte Weise Feuer ausgebrochen. Dank den rasch zur Stelle geeilten beiden hiesigen Feuerwehren und den sonstigen Bewohnern unserer Stadt, die Alle in einmüthigster Weise zur Bekämpfung des verheerenden Elements ihre volle Schuldigkeit thaten, gelang es, das Feuer auf seinen Herd zu beschränken. Trotz der auf dem Boden lagernden Heuvorräthe, die dem Feuer reiche Nahrung gaben, brannte doch nur der Dachstuhl des fragl. Gebäudes nieder.

H. Vilbel. Dem Carussellbesitzer Eckart aus Ost hofen wurden gelegentlich unseres Nachmarktes am ver flossenen Sonntag durch Elnstetgen in seinen Wohnwagen circa 1300 Mark gestohlen. Eine weitere Summe von 600 Mark in Gold entging dem Diebe. Am Montag wurde dann in Bornheim ein Individuum verhaftet, welches im Besitze von 176 Mark war und das Zuge ständniß machte, er habe das Geld bei Eckart in Vilbel aus dem Wagen geholt.

vergraben zu haben. Am Dlenstag begab sich die Behörde an die von dem Verhafteten bezeschnete Stelle und fand man in einem blutigen Tuch eingebunden rund 1100 Mark in einem Kartoffelacker vergraben.

Offenbach. Der Typhus ist hier ausgebrochen und scheint bedauerlicherweise an Ausdehnung zu ge winnen. Wie wir hören, sind nämlich bereits 14 bis 15 Erkcankungen und leider auch ein Todesfall zu ver⸗ zeichnen. Vorsicht scheint daher geboten, wenn auch nach einem Ausspruch von ärztlicher Seite Grund zu Ve fürchtungen nicht vorliegt, indem in jedem Jahre eine gleich hohe Zahl von Typhuserkrankungen in Offenbach zu verzeichnen sein soll.

Mainz, 31. Aug. Die Untersuchung wegen der Mordthaten wird wesentlich erschwert durch den Umstand,

5 Auf weiteres Eindringen in den Vechafteten gestand derselbe, das noch fehlende Geld

daß bis jetzt noch alle Anhaltspunkte dafür fehlen, ob der ermordete Mann der Ehegatte der umgebrachten Frau Wothe oder ein Fremder ist. Für die erstere Annahme spricht einigermaßen die Thatsache, daß beide Mordthaten in derselben Vehausung begangen wurden und daß sich in den Mägen beider Ermordeten die gleichen Speise überreste grüne Bohnen vorgefunden haben sollen. Es ist damit aber noch Nichts erwiesen, da die Ehefrau Wothe, als Lustdirne, auch mit einem Fremden zusammen gegessen haben kann, zumal sie nach Zeugenaussagen noch am Unglücksabend in fremder Gesellschaft gesehen worden ist. Die zarte, reine Haut des männlichen Leichnams läßt nicht gut auf den Schuhmacher Wothe schließen, wie auch das Fehlen der Kleidung Wothe's zu der An nahme einladet, daß er sich auf flüchtigen Sohlen be finde. Schließlich ist auch nicht gut anzunehmen, daß Herbst das Geld und die Werthgegenstände, in deren Besitz er sich bei der Verhaftung befand, dem Wothe geraubt haben kann, da beide mit Glücksgütern nicht gesegnet waren und sich eines redlichen Erwerbs kaum befleißigten. Alles dies drängt zu der Ansicht, daß Herbst und Wothe gemeinschaftlich, vielleicht noch mit einem Dritten, einen bei der prostituirten Ehefrau Wothe gewesenen, bis jetzt unbekannten Fremden beraubt und umgebracht, dann auch die Wothe selbst als lästige Zeugin getödtet haben und daß der Mitschuldige Wothe das Wette gesucht hat. Heute Morgen hat ein hiesiger Wirth der Staatsanwaltschaft Mittheilung gemacht, daß die ermordete Wothe an dem Tage des Verbrechens und zwar am Abend in Gemeinschaft mit dem Herbst in seiner Wirthschaft gewesen sei, wo er längere Zeit mit ihr ge sprochen und zwischen ihnen von einer Erbschaft die Rede gewesen set Herbst bewohnt in dem Arresthaus eine einsame, gut verwahrte Zelle und gibt sich Mühe, den Irrsinnigen zu spielen; ein Geständniß hat der Verbrecher bis jetzt noch nicht gemacht, trotz der Belastung, dle gegen ihn vorliegt. 1. Sept. In der Untersuchung gegen Herbst kommen immer mehr Einzelheiten zu Tage, welche von großer Wichtigkeit sind. Es ist nunmehr festgestellt worden, daß Herbst am Nachmittag, wenige Stunden vor der Ermittelung des zwetten Verbrechens, in einem hiesigem Geschäfte eine Reisetasche gekauft hat und dem Verkäufer erklärte, daß er von hier abreisen werde, worauf er mit der gefüllten Reisetasche den Weg über Weisenau nach Laubenheim einschlug; auffallend ist es nun, daß Herbst bei seiner Verhaftung nicht mehr in dem Besitze dieser Retsetasche gewesen ist, so daß es sehr wahrscheinlich ist, daß Herbst in der Tasche etwas getragen, was das Licht zu scheuen hatte, sonst hätte er die Tasche sammt Inhalt nicht auf dem Wege von Mainz nach Laubenheim verschwinden lassen. Ein früherer Arbeitgeber des Wothe glaubt in dem Rumpf des Ermordeten den Körper des Wothe mit Bestimmtheit erkennen zu können und schließt das aus einer charakteristischen Behaarung des Körpers, sowie einem noch vorhandenen besonderen Kennzeichen.

Allerlei.

Posen, 1. Sept. Bei Kobelnitz fand vergangene Nacht gegen 12 Uhr eine theilweise Entgletsung des von Thorn kommenden Courierzuges statt, wobei mehrere Personen, darunter ein Bremser, schwer verletzt wurden.

Graz. Aus ganz Steyermark wird vom letzten Mittwoch ein Erdbeben gemeldet, das in vielen Orten beobachtet wurde. Theilweise hat dasselbe Schaden an Gebäuden angerichtet.

Madrid, 30. Aug. In Spanien sind gestern 3639 Personen an der Cholera erkrankt und 1227 der Seuche erlegen.

Yokohama, 30. Aug. In Nagasaki ist die Cholera ausgebrochen.

Vokohama. In Osaga Fu(Nipon) hat Ende Junt eine furchtbare Ueberschwemmung in Folge ununter brochener Regengüsse stattgefunden, wobei 15,000 Menschen ertrunken sein sollen und ein Schaden von mehr als 10 Milltonen Dollars verursacht worden ist. 18 Dörfer nordöstlich der Stadt sind vollständig verschwunden. In einem weiterliegenden Dorfe steht von 500 Häusern nur ein einziges Haus. Die armen Leute flüchteten auf die Bäume und befanden sich dort in Gesellschaft großer Schlangen und Kröten. Auch die Fremden mußten ihr Quartter, die sogenannte Concession, verlassen und er hielten allen nur nöthigen Beistand seitens der japanesischen Behörden. Ueberhaupt zeigte sich bei dem gräßlichen Un glück die Mildthätigkeit und Freundlichkeit der Japanesen gegeneinander im schönsten Lichte.

Verloosungen.

Nassauisches 4pCt Anlehen von 1853. Verloosung vom 6. August 1885. Heimzahlung am 1. Dezember 1885. Nr. 5 10 26 54 67 211 291 294 304 313 322 344 358 387 à 1000 fl. Nr. 14 16 20 55 68 71 113 211 215 222 244 347 363 371 375 407 448 458 486 499 507 522 623 672 686 757 848 857 858 881 918 940 961 à 500 fl Nr. 13 14 117 119 143 242 247 325 371 374 400 408 429 440 456 459 502 542 601 605 606 743 748 857 860 864 870 878 881 883 921 944 a 200 fl. Nr. 19 17 18 33 55 59

65 69 82 152 279 306 371 400 470 497 515 517 607 670 713 716 733 734 746 780 826 854 883 900 934 954 à 100 fl. Pappenheimer 7fl.⸗Loose von 1864. Serlen⸗ ziehung vom 1. August 1885. Berichtigung. Statt Serie 128 6239 sind gezogen Serie 1285 5239. Karlsruhe, 31. Aug. Serienziehung der Badischen 35 fl.⸗Loose: 389 710 747 788 1110 1122 1316 1691 1721 1908 2255 2299 2506 2712 3142 3452 3618 3676 4827 5067 5095 5140 5167 5194 5628 5686

6020 6157 6199 6378 6785 6793 6987 7163 7385 7410 7424 7435 7446 7450.

Braunschweig, 31. Aug. Gewinnziehung der Braunschwelger 20 Thaler-Loose. 90,000 M. fiel auf Ser. 5938 Nr. 48. 9000 M. auf Ser. 2029 Nr. 7. 6000 M. auf Ser. 5938 Nr. 5. 3000 M. auf Ser. 7687 Nr. 39. Je 300 M. auf Ser. 219 Nr. 17, Ser. 784 Nr. 2, Ser. 784 Nr. 26, Ser. 5290 Nr. 24, Ser. 7167 Nr. 25, Ser. 7173 Nr. 6, Ser. 8943 Nr. 36, Ser. 9204 Nr. 32, Ser. 9550 Nr. 39, Ser. 9817 Nr. 14. Je 105 M. auf Ser. 2029 Nr. 36, Ser. 2802 Nr. 39, Ser. 5290 Nr. 47, Ser. 7547 Nr. 44, Ser. 8474 Nr. 40, Ser. 9277 Nr. 45.

Handel und Verkehr.

Friedberg, 1. Sept Fruchtbericht. Walzen M. 16.25 bis 16.50, Korn M. 14.7515., Gerste M. 15. 16., Hafer M. 12.50 13.50. Alle Preise verstehen sich auf 100 Ko.= 200 Zollpfund.

Friedberg, 2. Sept. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.85 0.90, Eier 1 St. 6 Pf.

Grünberg, 29. Aug. Fruchtpreise. Walzen M. 16.60, Korn M. 14.40, Gerste M. 13.90, Hafer M. 12.00, Samen M. 21.10.

Butzbach, 29. August. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 0.95 1.00, Käse per Pfd. 4546 Pf., Eier 2 Stück 11 Pf.

Homburg, 1. Sept. Marktpretse. Kartoffeln per Malter(neue) M. 56, per Gescheid(neue) 89 Pf., Eier per Stück 6 und 7 Pf., Butter per Pfd. 1. Qual. M. 1.10, 2. Qual. M. 1.05.

Gießen, 1. Sept. Auf dem heutigen Markt kostete Butler per Pfd. M. 0.80 0.85, Eiter 2 St. 11 Pf., Käse per St. 5 9 Pf., Tauben per Paar M. 0.40 9.65, Hühner per Stück M. 0.90 1.4), Hahnen per Stück M. 0.40 0.75, Enten per Stück M. 1.20 1.50, Ochsenfleisch per Pfund 68 Pf., Kuh⸗ und Rind⸗ fleisch 56 60 Pf., Schweinefleisch 5060 Pf., Hammel⸗ fleisch 64 70 Pf., Kalbfleisch 4850 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 56., Zwiebeln per Ctr. M. 67.

Frankfurt, 31. Aug. Fruchtbericht. Hiesiges Mehl Nr. O M. 32.33., Nr. 1 M. 26.50 27.50, Nr. 2 M. 25.26., Nr. 3 M. 23. 24., Nr. 4 M. 16.50 17.50, Nr. 5 M. 15.50 1650, Milchbrod- und Brodmehl im Verband M. 50.52., norddeutsches und westfällsches Weizenmehl Nr. 00 M. 23. 23.25, Roggenmehl Nr. 0 (hiesiger Marke) M. 24. 24.50, do./ M. 22. 22.50, do. 1 do. M. 20.5021., do. 2 do. M. 17.25 17.50. Weizen neuer ab unserer Umgegend M. 16.59 16.75, frei ab Bahnhof hier M. 17., do. fremder je nach Qual. M. 17.75 18.50. Roggen hiesiger neuer M. 14.7515., Gerste, Brauerwaare neue M. 15.50 17.50, do. zu Mahlzwecken M. 12., Hafer, je nach Qual., neuer M. 13. 13.50, Raps per October M. 22.5023., Mats, bunter(mixed) M. 12., Kartoffeln M. 3, Aepfel(Kelter⸗ obst), steigend je nach Qual. M. 9.50 11. Roggenkleie M. 5. 5.25, Welzenkleie M. 4.25 4.50. Rüböl im Detail M. 52. 53. Stimmung ruhig. Die Preise ver stehen sich sämmtlich per 100 Ktlo.

Frankfurt, 31. Aug. Der heutige Viehmarkt war mit 356 Ochsen, 42 Bullen, 395 Kühen, Stieren und Rindern, 240 Kälbern, 17 Hämmeln und 193 Schweinen befahren. Die Preise stellten sich wie folgt: Ochsen 1. Qual. per 100 Pfd. Schlachtgewicht M. 67. 69., 2. Qual. M. 60.64., Bullen 1. Qual. M. 36.38., 2. Qual. M. 30.32, Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 55. 57., 2. Qual. M. 40. 50., Kälber 1. Qual. pro 1 Pfd. Schlachtgewicht 5560 Pf., 2. Qual. 45 50 Pf., Hämmel 1. Qual. 54 56 Pf., 2. Qual. 48 50 Pf., Schweine, inländische 6264 Pf.

Literarisches.

Daheim Nr. 48 enthält: Der Schatz des Fräu leins von Itzleben.(Forts.) Aus dem Leben der Bergführer. II. Des Bergführers Gang und Ende. Von G. Wymann. Zur Erinnerung an A Knapp. Mit Porträt Das Kadettenhaus zu Orantkenstein. Von Dr. P. Heine. Das tiefe Geheimniß.(Forts.) Am Familientisch: Die h. Barbara. Von A. Rosen berg. Mit Bild. Bilder: Vorlesung im Park von A. von Ramberg und Klosterbruders Uebungsstunde von C. Otto. Briefkasten. In unserer Spielecke. Mit zwei illustr. Beilagen.

Die Werkstatt, Meister Konrads Wochenzeltung, Nr. 35 enthält: Meister Konrad an seine Freunde. Für die Werkstatt: Tauschgeschäfte. Für die Reise. Ein sonderbares Mittel, um Wunden zu heilen. Auch ein Grund zur Entlassung. Wie Arbeiterinnen

geschunden werden. Zeichnungen zu fixlren. Ar beiter auf Ferien. Allerhand Nützliches für den Hand⸗ werker. Für den Abendschoppen: Zur Handwerkee

Bewegung Keine Zahnschmerzen mehr. Für Haus und Herd: Kinderkleider. Der Herr Pfarrer auf Urlaub, Zwiebelkartoffeln. Für den Feierabend: Gefangen als Spion. Graf, Schriftsteller und Schuhmacher.

Für die Armen-Anstalten dahier sind uns folgende Gaben übergeben worden, deren Empfang wir mit dem Ausdruck unseres herzlichsten Dankes bescheinigen

A. Für das Bürger Hospital: Durch Stadtrath Hirsch und Georg Hanau bei hiesigen israelttischen Einwohnern gesammelt mit dem Motto:Liebe deinen Nächsten wie dich selbst 50 M. Ungenannt: Wolle, Zwirn und Baum⸗ wolle zu Strümpfen. Frau Hottes: ein Korb Spinat und Salat. Ungenannt für Dienstleistungen der Schwester