bon 9 188. 5 e mlrunah urn 20. 2ruruar. 72. 20 N S. 2. 0 n date g 4 n Rabatt. 9 5 0 i 9 — 5* lade Wird hier i b g hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch;. 5; schei deim schentli Diens 1 und Freitag Abend ausgegeben* Kreisblatt für den Kreis Friedberg. 1 e e ne e ehr, 8. 5 empfehlen Pie einspaltige Petitzeile wird bei A 0 i Pf 5„5 Ifen Ir 1 22 Pi f ö f A 8 4 i Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. 3 1h. 1 eon duswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), 1 8 85 Being nicht 1 0 itt, 1 slets per Post ace — e Amtlicher Theil. nd: 2 1 1 1 0 5 8 ee 0 8 D e ,,, Friedberg den 23. Februar 1884. 5 Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien des Sparkassebezirks Friedberg. N 1 Zur Herbeiführung eines geregelten Geschäftsgangs bei dem Vorstand der Sparkasse(Mathildenstift) dahier ist es nothwendig, daß 0 5 le Schuldscheine über die im Laufe jeder Woche zur Auszahlung gelangen sollenden Anlehen gegen Bürgschaft von Privaten längstens bis 970 1 um Dienstag⸗Nach mittag in den Händen des Directors sich befinden. Wir beauftragen Sie daher, für rechtzeitige Absendung der frag⸗ den kann. ichen Schuldscheine an Großherzoglichen Districts-Einnehmer Weigel dahier besorgt zu sein. Dr. Braden. a — Bekanntmachung, den Obstbaucursus an der Ackerbauschule zu Friedberg pro 1884 betreffend. u. NI. Zur Ausbildung tüchtiger Obstbaumwärter soll auch im laufenden Jahre ein Obstbaucursus hier abgehalten werden. Derselbe wird s und s Wochen in Anspruch nehmen, von welchen 5 auf die Zeit vom 31. März bis einschließlich 3. Mai, 3 auf den Spätsommer, beginnend in 525[der zweiten Hälfte des August, fallen. Der Unterricht umfaßt: Geschäftsaufsätze und geschäftliche Berechnungen, Grundzüge des Pflanzenlebens 1 Obstbaulehre, Obstkunde und praktische Uebungen. i Er wird durch eine reiche Sammlung der besten Lehrmittel und Werkzeuge unterstuͤtzt. Die — schen Uebungen finden nach einem sorgfältig überlegten Plan in dem zu diesem Zweck angelegten pomologischen Garten hiesiger Ackerbau— . schule statt. Außerdem werden von Zeit zu Zeit Exkursionen nach benachbarten Baumanlagen und Baumschulen unternommen. Der Unterricht Uchel uneutgeltlich, für Kost und Wohnung haben die Schüler dagegen selbst zu sorgen. Anmeldungen sind baldmöglichst, spätestens aber bis zum 2. März e. an den Specialvorsteher des pomologischen Gartens und Obstbaucursus, Herrn Landwirthschaftslehrer Heuermann hier, einzureichen. in. kümmich uumeldungen bei den landwirthschaftl. Bezirksvereinen und Großherzoglichen Bürgermeistereien bitten wir, uns gefälligst übermitteln zu wollen. 3 Friedberg den 20. Februar 1884. Das Curatorium der Ackerbauschule zu Friedberg. imme Dr. Braden. Dr. Freiherr v. Gemmingen. Schmidt. Dr. To bisch.
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C. Falle Ausgewiesen aus dem Großherzogthum auf Grund des F. 3 Absatz 15
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Betreffend: Den Obstbaumwärter⸗Cursus an der Ackerbauschule zu Friedberg pro 1884.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Bezugnahme auf vorstehende Bekanntmachung des Curatoriums der Ackerbauschule dahier, sowie unter Hinweis auf unser Aus—
7 14 schreiben vom 26. Februar 1881, Kreisblatt Nr. 26, empfehlen wir Ihnen, Leute Ihrer Gemeinden, welche sich zur Ausbildung als Obst—
8 en baumwärter eignen, zum Eintritt in den Cursus zu veranlassen und etwa bei Ihnen erfolgende Anmeldungen alsbald an uns gelangen zu
lassen.
Dr. Braden.
Friedberg den 21. Februar 1884.
Den Ihnen unter Kreuzband zugehenden Abdruck der genannten Bekanntmachung wollen Sie in den Publikationskasten einheften.
2 des Freizügigkeitsgesetzes: Joh. Aug. Heidecke aus Hannover, Prov. Hannover.
Wegen Bettels bestraft: Georg Christian Haas von Gedern.
Deutsches Reich.
Darmstadt. Militär-Dienstnachrichten. v, Weise, Major vom Generalstabe der Großh. Division, wurde zum Generalstabe des II. Ar⸗ meecorps, v. Philipsborn, Major vom General— stabe der 21. Div, zum Generalstabe der Großh. Division versetzt. 125
Berlin, 22. Febr. Die Steuercommission nahm den ganzen Banquier-Paragraphen an, ferner die Paragraphen 4 und 6 der Kapital⸗ rentensteuer. Paragraph 5(progressive Scala der Steuersätze) wurde mit 15 gegen 3 Stim⸗ inen angenommen.
— 23. Febr. Das Abgeordnetenhaus nahm heute die hannoversche Provinzialordnung in dritter Berathung, zunächst paragrapherweise und alsdann das ganze Gesetz definitiv in nament— cher Abstimmung mit 270 gegen 50 Stimmen au.
— Der Nachtragsetat pro 1884/85 für Preußen balancirt mit 17,696,808 M., darunter elne dauernde Ausgabe von 17,315,608 M. Der größte Theil des Betrages der Einnahmen und Ausgaben gehört dem Arbeitsministerium zu.
1 München, 22. Febr. Die Abgeordneten— kummer nahm den Gesetzentwurf, betr. die 805 vescultur-Rentenanstalt,, einstimmig an. 175 Die Kammer der Reichsräthe nahm den Antrag
aber betr. die Verminderung der Postschalter⸗ Gabler, b und Feiertagen, mit,
. n Sonn- Aae waseritit au, und genehmigte ferner großer stizetat den Post- und Telegraphenetat, Iii kleinere Etats pro 1884/85 entsprechend enn Beschlässen 125 N stizminister
Rerls rute, 25. dien Der dun een Nokk erklärte heute im Landtag bei der General—
Jens Justizetats, daß die badische Re⸗ anten wegen Maßnahmen bezüglich der Faschar gung unschuldig Verurtheilter freudig
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zustimmen werde. Die Feststellung des ersten Entwurfs des bürgerlichen Gesetzbuches sei in etwa drei Jahren zu erwarten.
Ausland.
Oesterreich-Ungarn. Wien, Febr. Eine heute eingebrachte Regierungsvorlage macht die Verleihung der Concession für das Pfand— leihgewerbe von Erlegung einer Caution ab— hängig, deren Höhe durch Ministerialverorduung zu bestimmen ist.
— 22. Febr. Das Abgeordnetenhaus ge— nehmigte die Handelsconvention mit Frankreich und nahm in zweiter und dritter Lesung das Gesetz, betr. die Verstaatlichung der Franz⸗Josef;, Rudolf- und Vorarlberger Bahn, sowie das Gesetz, betr. die Consulargerichtsbarkeit in Tunis, an.
— 23. Febr. Die vereinigte politisch-juristische Commission des Herrenhauses genehmigte die Ausnahmsverordnungen nach vierstündiger Be— rathung, nachdem die Regierung die gewünschten Aufklärungen ertheilt hatte.
Pest, 23. Febr. Das Abgeorduetenhaus acceptirte einhellig die mit Frankreich am 18. Febr. abgeschlossene Handelsconvention.
Dänemark. Kopenhagen. Wie verlautet, gedenkt das Königspaar den Hochzeiten des Prinzen Ludwig von Battenberg, des Erbprinzen Leopold von Anhalt und des Großfürsten Sergius mit den hessischen Prinzessinnen beizuwohnen.
Frankreich. Paris, 23. Febr. Depu— tirtenkammer. Lamessan(radical) interpellirte wegen Madagaskar. Ferry erwiederte, es handle sich um keine Expedition, sondern um eine bloße Operation, um das Recht der Uebung der Po— lizei, das jeder großen Nation über unterge— ordnete Bevölkerungen zustehe, wieder zu Ansehen zu bringen. Die Unterhandlungen mit den Howas
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würden noch fortgesetzt. Es wäre inopportun, diese Frage gegenwärtig zu discutiren. Auf An— trag Ferry's wurde die Discussion über die In— terpellation um 14 Tage vertagt.
— Wie verlautet, beschloß das Ministerium, daß der Finanzminister bei Berathung der Er— höhung der Lehrergehalte die Finanzlage aus— einandersetze und die Unmöglichkeit jeder neuen Ausgabe nachweise. Ferry würde in der An— gelegenheit eventuell die Cabinetsfrage stellen. Das Budget wird Donnerstag eingebracht. Das außerordentliche Budget beträgt 203 Million.
— 23. Febr. Ein Strike der Grubenar— beiter im Departement du Nord hat größere Dimensionen angenommen.
Großbritannien. London, Febr. Die vom Oberhause angenommenen Amende— ments zur Vieheinfuhrvorlage machen das Ver— bot der Vieheinfuhr obligatorisch, wenn die Re— gierung nicht überzeugt ist, daß das betreffende Land seuchenfrei ist und daß Gesundheitsgesetze den Ausbruch von Seuchen verhindern. Ferner wurde dem Gesetze durch Zusatzanträge statt einer zweijährigen eine dauernde Gültigkeit ver— liehen. Salisbury beantragte die Niedersetzung einer königlichen Commission zur Untersuchung der Arbeiterwohnungen in den Städten. Car— rington befürwortet Namens der Regierung die Ausdehnung der Untersuchung auf die Bauern— wohnungen. Der Prinz von Wales befürwortet in längerer Rede die Untersuchung, er habe jüngst selbst Arbeiterdistricte besucht und sich von dem schmachvollen Wohnungszustand überzeugt. Der Antrag wird in einer von der Regierung modificirten Fassung angenommen.
— 22. Febr. Lord Granville erhielt Nach— mittags zwei Depeschen, durch welche die Ueber— gabe Tokars bestätigt wird. Das Cabinet trat
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