Ausgabe 
25.11.1884
 
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1884.

Dienstag den 25. Uuuember.

40.

Oberhessischer Anzeiger.

Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.

Kreisblatt für den Kreis Friedberg.

Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.

Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.

Betreffend: Die gemeinschaftlichen Ortskrankenkassen

Amtlicher Theil.

Friedberg den 24. November 1884.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.

Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 20. November 1884, Kreisblatt Nr. 139, beauftragen wir Sie, die Wahlprotokolle

alsbald nach vollzogener Wahl der Bürgermeisterei des Kassendomizils zuzusenden. bene Zusammenstellung uns zur Genehmigung vorzulegen.

Betreffend: Die Gemeindeversicherung der Arbeiter.

Letztere hat

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bis spätestens Mittwoch Abend die vorgeschrie Ur. v. Gemmingen, Kreis Assessor.

Friedberg den 24. November 1884.

Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien des Amtsgerichtsbezirks Butzbach. Sämmtliche Bürgermeister des Amtsgerichtsbezirks Butzbach, soweit dieselben dem Kreisamtsbezirk Friedberg angehören, werden hiermit geladen, sich Donnerstag den 27. November 1884, Vormittags 11 Uhr, auf dem Rathhaus zu Butzbach einzufinden. J. V. d. K.: Dr. v. Gemmingen, Kreisassessor.

Bekanntmachung.

Vom 27. November bis incl. 10. Dezember 1884 finden seitens der Garnison Butzbach auf dem dortigen Schießstande noch Schieß

übungen statt, was hiermit zur öffentlichen Kenntuiß gebracht wird. wollen dies noch besonders in der Gemeinde bekannt machen. Friedberg den 21. November 1884.

Die Großherzoglichen

Kriegsgerichtliches Erkenntniß

Durch kriegs gerichtliches am 10. November 1884 bestätigtes Erkenntniß vom 4. desselben Monats ist der Rekrut Wilhelm Heil aus dem Bezirke des J. Bataillons (Mainz), 4. Großberzoglich Hessischen Landwehr-Regiments Nr. 18,

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13. Juli 1861 zu Ober⸗Mörlen, Kreis Friedberg, in Kontumaejam für fahnenflüchtig erklärt und in eine Geldstrafe von 400 Mark verurtheilt worden.

Darmstadt den 15. November 1884.

geboren am bestätigt am 10. d.

Gericht der Großherzoglich Hessischen(25.) Division.

Bürgermeistereien der zunächst gelegenen Orte

Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J. V. d. K.:[Dr. v. Gemmingen, Kreisassessor.

Bekanntmachung

Der Rekrut des Reserve-Landwehrbataillons(Frankfurt a. M.) Hermann Stern aus Stammheim wird durch kriegsgerichtliches Erkenntniß vom 4. d. Mts., Mts., 160 Mark Geldstrafe verurtheilt.

Frankfurt a. M.

in contumacjam für fahnenflüchtig erklärt und zu

den 14. November 1884. Königliches Gericht der 21. Division.

Deutsches Reich.

Darmstadt. Der Amtsanwalt Seeger in Offeubach wurde mit Wahrnehmung der Funktionen eines Staatsanwaltes bei dem Land gerichte der Provinz Oberhessen und der Gerichts accessist Dr. Buff in Offenbach mit Wahrnehmung der Funktionen eines Amtsanwaltes bei den Amtsgerichten Offenbach und Seligenstadt mit dem Sitze in Offenbach beauftragt.

Militärdienstnachrichten. v. Oven, Unteroff. vom 1. Gr. Inf.⸗Rgt. Nr. 115, v. Pander, Unteroff. vom 2. Gr. Juf.-Rgt. Nr. 116, Frhr. v. Autenried, charakt. Port.-Fähur. von dems. Ngt., Westernacher, Pennrich, Unteroff. vom 4. Gr. Inf.⸗Rgt. Nr. 118 wurden zu Porte peefähurs. befördert; v. Marklowski, Major vom 2. Gr. Inf.⸗Rgt. Nr. 116, zum Bat.⸗Komman. ernannt; v. Heyden, Major, aggregiert dem 2. Gr. Juf.⸗Rgt. Nr. 116, in die erste Haupt⸗ mannsstelle einrangirt; Frhr. d. Lepel, Oberst lieut. und Komm. des Schles. Ulan.-Rgts. Nr. 2 zum Obersten befördert; Kolbe, Oberstlieut. vom 2. Gr. Inf.⸗Rgt. Nr. 116 zur Disp. ge⸗ gestellt; Lang, Sek.-Lieut. vom 2. Gr. Drag. Rgt. Nr. 24 ist ausgeschieden und zu den Res. Off. des Reg. übergetreten; Stoepler, Sek.-Lieut. der Landw.⸗Inf. des 2. Bat. 1. Gr. Landw. Rgts. Nr. 115 wurde der Abschied bewilligt.

Berlin, 19. Nov. Die Kaiserin wird dem Vernehmen nach in den letzten Tagen dieses Monats von Coblenz nach Berlin zurückkehren. Die Kronprinzessin ist heute Nacht wohlbehalten wieder hier eingetroffen. Prinz Wilhelm folgte gestern der Einladung des Königs von Sachsen zur Theilnahme an dessen Hofjagden bei Moritz burg und kehrte ebenfalls heute zurück.

22. Nov. Der Reichstag wählte in

heutiger Sitzung zum ersten Präsidenten v. Wedell

Piesdorf mit 261 von 333 Stimmen, darunter befanden sich 71 weiße Zettel. Auf Antrag v. Benda's werden v. Franckenstein und Hoff mann per Acclamation zu Vicepräsidenten gewählt.

Seitens des Centrums wird eine Reihe socialpolitischer Anträge im Reichskage einge

bracht, darunter die Einführung des Normal arbeitstages, die Beschränkung der Sonntags arbeit, die Beschränkung der Kinderarbeit in Fabriken, ferner die Wiedereinführung der Be rufung in Strafsachen und die Aufhebung des Expatriirungsgesetzes betreffend.

21. Nov. Die Commission der Con ferenz beendete heute die Anhörung der Sach verständigen, namentlich Stanley's, über das Congobassin. Die Commission wird sich nun darüber verständigen, ob sie noch weitere Sach verständige hören oder auf Grund der bisherigen Vernehmungen Beschlüsse fassen will. 22. Nov. In der heutigen Commissionssitzung der Con ferenz wurden keine weiteren Sachverständigen gehört, dagegen machte der amerikanische Ver treter Casson Vorschläge über die von der Con ferenz zu fixirenden Grenzen des Congobassins.

Bezüglich des in den letzten Tagen auf getauchten Gerüchts von einer allgemeinen Quitt ungssteuer erfährt dieNationalzeitung zuver lässig, daß aus den leitenden finanziellen Kreisen Niemand bei dem Project betheiligt ist. Da gegen werde der Gedanke, aus der Mitte der Börse selbst Vorschläge für eine erhöhte Börsen steuer zu machen, in den betheiligten Kreisen lebhaft erörtert, dabei auch die Contingentirung des von jeder Börse aufzubringenden Betrages wieder erwogen.

Nachdem Professor Schweninger seine Vorlesungen und seine Klinik ohne jede Kund gebung der Studirenden hat eröffnen können, haben diese ihn nun als Lehrer abgelehnt, in dem sie die Vorlesungen nicht hören mögen.

Ausland.

Oesterreich-Ungarn. Wien. Der muth maßliche Urheber des Dynamitattentats in dem Bezirksgerichtsgebäude zu Sternberg ist in der Person eines Socialisten, Namens Franz Kraus, verhaftet worden. Bei dem Verhafteten wurden vorgefunden: ein sechsläufiger Revolver, zwei Tiegel mit Dynamit, zwei Patronen aus Spreng

gelatine, eine socialistische Zeitschrift, sowie ver schiedene gravirende Notizen.

Der Reichsrath ist auf den 4. Dezember einberufen. 1

Pest, 21. Nov. Die Unterhauscommission nahm die Vorlage betreffs der Oberhausreform als Grundlage der Specialdebatte an.

21. Nov. DemPester Lloyd zufolge erklärte Tisza in der gestrigen Sitzung des Finanzausschusses, daß unter den gegenwärtigen Verhältnissen an die Regelung der Valuta nicht gedacht werden könne. f

Frankreich. Paris, 21. Nov. Die Kam mer beschloß die unverzügliche Berathung des Resolutionsantrages Clemenceau, welcher die Veröffentlichung des Protokolls der Sitzung der Tonkin-Commission vom 6. November verlangt. Clemenceau wirft Ferry vor, daß Ferry die Wahrheit verberge, es ergäben die Worte Grau ville's, daß Frankreich die englische Mediation nachsuchte. Ferry unterbricht Clemenceau und erklärt Clemenceau's Behauptung für unrichtig. Clemenceau beschuldigt Ferry, durch Aenderung des Commissionsprotokolls auch den Sinn seiner vorherigen Erklärungen geändert zu haben, und fragt an, ob die Kammer damit einverstanden sei, derart getäuscht zu werden. Ferry erklärte, daß die Aenderungen unbedeutend seien. Der Vorfall zeige, bis zu welchen Kleinlichkeiten der Geist der Opposition vorgehen könne, er sei der Ansicht, derartige Kundgebungen würden große Unzuträglichkeiten nach sich ziehen, und Frankreich in einen Zustand der Inferiorität gegenüber dem schlauen Feind setzen, welchem man nicht die Karten auf den Tisch legen könne. Schließlich erklärte Feriy, wenn der Antrag angenommen werde, könne er die auswärtigen Angelegenheiten nicht weiter leiten. Nach ver schiedenen Reden wurde der Antrag Clemenceau mit 283 gegen 212 Stimmen verworfen.

Die Delegirten der Ackerbaugesellschaften nahmen eine Resolution an, welche fordert, den Eingangszoll für Getreide auf 5 Fr., für Mehl jeder Beschaffenheit auf 9 Fr. per Ctr. festzusetzen.

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