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tagsbeschluß
1884.
Dienstag den 23. Dezemher.
DO berhessischer Anzeiger.
Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. f
Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11
w i Pf. berechnet, bei rößerem Tabellen- oder Ziffersatz mit Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht a e 1 en e
14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
Betreffend: Jahresbericht des Fabrikinspeetors für
Amtlicher Theil.
1884.
Friedberg den 20. Dezember 1884.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
Diejenigen von Ihnen, in deren Gemeinden sich
gleichgestellte Anlagen befinden, letzten Spalten desselben nach
in Fabriken anzulegen haben, eventuell auf
dreschanstalten.
gemacht wird, damit die Angaben des
Es ist wiederholt Beschwerde darüber
Seiten des Publikums nicht genügend beobachtet werden.
machen wir darauf aufmerksam, angehalten worden sind.
35 kr. bis 3 fl. bestraft.
Hier sind die für die Zeit des Betriebs solcher Anlagen im 2. Es erscheint zweckmäßig, daß die im Jahr 1884 neu entstandene und solche mit regelmaͤßiger Benutzung von Dampfkra 5 aufgenommen sind, zugesetzt werden und bei den Betti
1884 auszufüllen.
Bekanntmachung.
welche nur zu gewissen Zeiten des Jahres betrieben werden und zur
der Erhebung der Arbeiterzahlen für den Jahresbericht nur wenig oder gar keine Arbeiter beschäftigen, wie z. B. die Ziegeleien und Dampf— Jahr 1884 gültigen Aubeiterzahlen in das Verzeichniß einzutragen. n Fabriken ꝛc.(d. h. gewerbliche Betriebe mit mehr als 10 Arbeitern ft, sowie Hüttenwerke, Bauhöfe und Werften), welche etwa noch nicht in das Verzeichniß eben, welche im Jahr 1884 aufgehört haben, Jahresberichts auch in dieser Beziehung möglichst zuverlässig und vollständig werden.
J. V. d. K.: br. v. Gemmingen, Kreisassessor.
eme der Aufsicht des Großherzoglichen Fabrikinspectors unterliegende Fabriken und diesen erhalten mit nächster Post einen Auszug aus dem Verzeichnisse 6 Sp 0 dem Stande des 31. Deze ber Verzeichnisses auf Grund des Formulars C, welches Sie au die Ausführung der Vorschriften der Gewerbeordnung über die Arbeitsbücher und die Bes Grund des nach F. 13
des Fabrikinspectors unter der Auflage, die sechs
Sie werden in der Lage sein, die vier letzten Spalten des f Grund der Anweisung für die Ortspolizeibehö rden vom 10. Dezember 1878, betr. chäftigung der Arbeiterinnen und jugendlichen Arbeiter f. ö N 8 der Gewerbeordnung in d jugendlichen Arbeiter, leicht und rasch auszufüllen. Auch die Zahl der erwachsenen Arbeiter Spalten des Verzeichnisses vorzutragen sind, werden Sie durch Aufrage oh richtiger Ausfüllung des Verzeichnisses das Nachstehende: N
1. In dem Verzeichnisse sind vielfach Gewerbe vertreten,
en Fabrikräumen ausgehängten Verzeichnisses der
über 16 Jahren, welche in den zwei vorhergehenden ne große Mühe ermitteln können.
Wir bemerken ferner behufs
Zeit
eine bezügliche Bemerkunz im Verzeichniß
bei uns geführt worden, daß die Vestimmungen des Artikel 279 des Polizeistrafgesetzbuchs von
J. V. d. K
Artikel 279. Beim Fahren während der Dunkelheit der Nacht müssen die Pesonen- und Packpost bestehen, alle dazu gehörenden Fuhrwerke, sowie die zum allgemeinen Gebrauch innerhalb der Orte und deren bewohnten Umgebungen da,
wo es besonders vorgeschrieben ist, mit brennenden
Judem wir die betreffende Gesetzesstelle nachstehend zur allgemeinen Keuntniß bringen, daß die mit dem Sicherheitsdienst beauftragten Personen zur unnachsichtlichen Anzeige der Contravenienten .: Dr. v. Gemmingen, Kreisassessor.
twagen, da, wo öffentliche Droschen- und Fiaker Anstalten bestimmten Gesellschaftswagen(O
mnibus), ferner die Güterwagen stets, die Chalsen aber Laternen versehen sein. Zuwiderhandlungen werden mit
Deutsches Reich.
Friedberg, 19. Dee. Eine heute in Dortmund stattgefundene Versammlung von Bürgern verschiedener politischer Richtung und verschiedenen religiösen Bekenntnisses beschloß, an den Reichskanzler eine Adresse zu richten, worin das tiefste Bedauern über den Reichs— vom 15. December ausgedrückt und das Verhalten der Opposition als ebenso unvereinbar bezeichnet wird mit der Achtung, die jedes Volk sich selbst schuldig ist, wie mit
den einfachsten Rücksichten der Dankbarkeit. In gleicher Weise wird von fast allen anderen großen Städten berichtet. Die Presse des Auslandes fährt fort, sich in voller Entrüstung über die Undankbarkeit und Kleinlichkeit der Reichstagsmajorität auszusprechen. Die be—
deutenste und weiltragendste derartige Kund— gebung kommt von nicht zum Reich ge— hörigen Deutschen in Oesterreich. Friedberg. Das nationalliberale Wahl— Comité des zweiten Oberhessischen Wahlkreises Friedberg-Büdingen hat am 21. Dezember aus Anlaß der Abstimmung in der Reichstagssitzung am 15. Dezember an den Reichskanzler nach— folgende Adresse abgehen lassen:„Durchlauch— tigster Fürst! An dem Gefühle der Eutrüstung theilnehmend, das in den jüngsten Tagen jedes deutsche Herz ergriffen, da Abgeordnete des Volks vergessen konnten, was Deutschland Ew. Durchlaucht verdankt, wünschen die Unterzeich— neten im Namen ihrer Partei, ihren tief im deutschen Herzen empfundenen Schmerz aus— zudrücken, und zugleich Ew. Durchlaucht die lauterste Verehrung und aufrichtigsten Dank darzubringen, nebst der Versicherung, ebenso fest und treu, wie stets zuvor, auch in alle Zukunft Ew. Durchlaucht in dem Bekämpfen derer bei— zustehen, die in ihrer Verblendung Deutsch— lands Wohl zur Freude aller Feinde in
Verfolgung selbstsüchtiger Zwecke gefährden und preisgeben.“
Darmstadt, 18. Dez. An die 2. Kammer ist ein Gesetzentwurf, die Wittwen- und Waisen— kasse der Volksschullehrer, insbesondere die Höhe der Pensionen und der jährlichen Beiträge be— treffend, gelangt. Hiernach erhalten die Wittwen und Waisen von Volksschullehrern 450 Mark Pension und jeder zur Theilnahme an der An— stalt berechtigte und verpflichtete Lehrer hat an die Kasse dieser Anstalt einen jährlichen Beitrag von 42 M. zu leisten.
— 19. Dec. In der Chescheidungssache Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs gegen die Gräfin Hutten-Czapska wurde die von Letzterer gegen das Urtheil des Großh. Oberlandesgerichts dahier eingelegte Revision durch das heute ver— kuͤndete Erkenntniß des Reichsgerichts verworfen. Die Ehescheidung erscheint hiermit rechtskräftig
Berlin, 19. Dec. Der Bundesrath nahm die Ausschußanträge betr. den Gesetzentwurf über die Unfallversicherung der in land- und forstwirthschaftlichen Betrieben beschäftigten Per sonen an.
— Nach Informationen der„Nat. Ztg.“ wäre für einen etwaigen Aufenthalt des Reichs— kanzlers Fürsten Bismarck im Suden Kairo oder Madeira in Aussicht genommen.— Die Frage der Reorganisation des Reichsgesundheits— Amtes liegt, nach den„Hamburger Nachrichten“, augenblicklich dem Kanzler zur Eutscheidung vor
— Die„)Post“ veröffentlicht folgenden öffentlichen Dank des Fürsten Bismarck: Berlin, den 21. Dec. 1884. Aus Anlaß des Reichs— tagsvotums vom 15. d. sind mir aus allen Theilen des Reiches so zahlreiche Kundgebungen zugegangen, daß ich außer Staude bin, eine jede derselben besonders zu beantworten. Dem
Mißtrauensvotum, welches die Mehrheit des
Reichstages durch Ablehnung dienstlich unent
behrlicher Mittel mir ertheilt hat, stehen zahl— reiche Beweise des Vertrauens gegenüber, mit welchen das deutsche Volk die von mir ver— tretene auswärtige Politik Seiner Majestät des Kaisers zu unterstützen bereit ist. In den Kundgebungen der im Volke lebendigen natio— nalen Gesinnung finde ich die Ermuthigung,
auch bei abnehmenden Kräften auszuharren im Kampfe gegen die Parteien, deren Un— verträglichkeit unter einander und der Ein—
müthigkeit im Widerstande gegen jede staatliche Leitung die Entwickelung des Reiches hemmen und unsere mit schweren Opfern von der Nation erkämpfte Einheit gefährden. Alle Diejenigen, welche mir in der gegenwärtigen Phase dieses Kampfes ihr Einverständniß kundgegeben und ihren Beistand zugesagt haben, bitte ich, meinen verbindlichsten Dank auf diesem Wege entgegen— nehmen zu wollen. v. Bismarck.
Braunschweig, 20. Dee. Der Landtag hat sich heute, nachdem er eine Commission ge— wählt, bis zum 10. Februar vertagt. Anarchüstenprozeß. Reichs— anwalt Treplin begründete die Strafanträge in einer anderthalbstündigen Rede und betonte: Es könne nicht Wunder nehmen, wenn Viele anfänglich gezwelfelt, ob nicht Uebertreibung oder Mystifieation vorliege. Die zweifel seien leider geschwunden, man stehe vor der ernsten, traurigen Wirklichkeit. Die Aussagen Reinsdorfs seien in jeder Veziehung glaubhaft. Wenn er versuche, die Mitangeklagten zu entlasten, so sei das erklärlich. Die Grundsätze, von denen Reinsdorf ausgehe, die Hand⸗ lungen, die er begangen, ständen in enger Concurrenz; darum seien seine polltischen Bemerkungen der Prüfstein zur Beurtheilung sesner Thaten. Die VBeweiserhebung habe ergeben, daß Reinsdorf im Mittelpunkt der anar⸗ chistischen Bewegung, deren Centralleitung sich im Aus⸗ lande befinde, gestanden habe. Der Neichsanwalt hält die Angabe Rupsch's, daß er das Attentat auf dem Nleder wald habe vereiteln wollen und zu diesem Zwecke die zündschnur durchschnktten, nicht für glaubhaft. Rupsch mache keineswegs den Eindruck eines reuigen Verbrechers, sondern trage trotzige Verbissenheit zur Schau. Reins—
Leipzig, 19. Dez
dorf habe nicht ohne Geschick gehandelt, als er sich diesen


