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eifel,
aus Aix, einige Meilen nördlich von Marseille, gemeldet werden. In der That spricht sich Koch su einem Bericht vom 5. Juli dahin aus, daß die Seuche heftig aufträte und rapide Fortschritte mache. Koch erklärt, daß er bei seinen Unter— suchungen in Toulon den Cholerabacillus auch gefunden habe. Wenn die Cholera bisher eine intensive Verbreitung in der Umgegend von Toulon nicht gefunden habe, so sei dies auf den gebirgigen Charakter der Umgegend zurückzu— führen, welche auch bei früheren Choleraepide— mien in Toulon weniger stark und rasch in Mit— leidenschaft gezogen worden sei. Schließlich spricht Koch die Ueberzeugung aus, daß, nach⸗ dem man es in Toulon und Marseille unzweifel— haft mit der asiatischen Cholera zu thun habe, diese entsprechend den bisher gemachten Erfahr— ungen sich auch über den europäischen Continent ausbreiten werde. In Folge dieses Berichts sind Seitens des Reichsamts des Innern sofort die nothwendigen Schritte geschehen, um die Bundesregierungen von dem Stande der Ange— legenheit in Kenntniß zu setzen und dieselben zur Durchführung der für diesen Fall vorausgesehenen Maßregeln zu veranlassen. Es betreffen diese Maßregeln das Revisionssystem bezw. die Unter— suchung der aus dem Westen kommenden Eisen— bahnzüge, Desinfection, Einsetzung von Local⸗ Comité's, welche die Aufgabe haben, die sani— tären Zustände der einzelnen Orte zu prüfen, die Beobachtung der sanitätspolizeilichen Vor⸗ schriften zu überwachen, Einrichtung von Cho— leralazareth-Stationen u. s. w. Sperrmaßregeln werden nicht beabsichtigt. In Deutschland haben wir in den Jahren, welche seit dem letzten Auf— treten eines größeren Seuchenzuges bei uns ver— strichen sind, enorme Fortschritte in Bezug auf die Assanation unserer Städte und auf die Ad⸗
ministration und Rührigkeit unserer Gesundheits— behörden gemacht. Wir können nichts Besseres thun, als uns in den großen Zügen auf den Standpunkt stellen, der den obigen Ausfuͤhr— ungen entspricht, wobei es keineswegs ausge⸗ schlossen bleibt, daß in den der Heimstätte der
dischen Meeres mit ihren unzureichenden hygie— nischen Zuständen die Durchführung der Quaran— täne z. Z. noch ein nothwendiges Uebel ist. Die Angst vor der Cholera schreibt sich zum Wesent⸗ lichen aus den Jahren, in welchen sie uns un— vorbereitet und unter traurigen hygienischen Ver— hältnissen überkam. Den Befürchtungen gegen— über, welche sich jetzt in vielfach übertriebener Weise geltend machen, müssen wir es als unsere feste Ueberzeugung hinstellen, daß wir, ohne uns einer selbstzufriedenen Lässigkeit hinzugeben, der drohenden Gefahr mit Ruhe in's Auge sehen köunen. Mit Stolz dürfen wir in unsere Be— hörden das volle Vertrauen setzen, daß alle nothwendigen Maßregeln mit Umsicht und Be— sonnenheit ergriffen werden. Pflicht der Aerzte und der Presse ist es, die Thatsachen mit Nüchternheit und Ruhe zu besprechen und unge— rechtfertigter Furcht oder Panik vorzubeugen.
Handel und Verkehr.
Friedberg, 16. Juli. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.05— 1.20, Eier 1 Stück 6 Pf.
Gießen, 19. Juli. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.95— 1.12, Eier 1 Stück 5—6 Pf., Käse per Stück 5—9 Pf., Tauben per Paar M. 0.50 bis M. 0.75, Hühner per Stück M. 0. 901.20, Hahnen per Stück M. 0.50— 0.80, Enten per Stück M. 1.50 1.60, Gänse per Stück M. 0.00, Ochsen⸗ fleisch per Pfd. 68— 70 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch 56 60 Pf., Schweinefleisch 52—58 Pf., Hammel⸗ fleisch 60— 70 Pf., Kalbfleisch 50—54 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 5— 7.50, Zwiebeln per Ctr. M. 15., Kirschen per Pfund 15—25 Pf.
Homburg, 19. Juli. Marktpreise. Kartoffeln per Malter M. 8.00— 9, per Gescheid 910 Pf. Eier per Stück 5, 6 und 7 Pf., Butter per Pfd. 1. Qual. M. 1.20, 2. Qual. M. 1.10.
Frankfurt, 18. Juli. Heu⸗ und Strohmarkt. Die Anfuhr belief sich auf ca. 65 Wagen und wurde bezahlt je nach Qual. per Ctr. für Heu neues M. 2.20 bis 2.80, altes nur noch wenig vorhanden M. 3, für Stroh M. 3.
Frankfurt, 19. Juli. Wochenmarkt. Einmach— gurken: Salzgurken 1. Sorte M. 2.50, 2. Sorte M. 1.80, Essiggurken M. 1 per Hundert. Erbsen per Pfd. 15 Pf., ausgekernte per Liter 30 Pf., Bohnen 10—12 Pf. per Pfd., Salatbohnen 15 Pf., Schneidbohnen 18 Pf. Alte Zwiebeln per Ctr. M. 14-16, per Gescheid 50 Pf. Neue Kartoffeln: rothe per Malter(200 Pfd.) M. 5—7,
Cholera nahe gelegenen Häfen des mittellän⸗
per Gescheid 12 Pf., gelbe das Malter M. 7-9, per
Gescheid 15 Pf. Birnen kosteten per Ctr. M. 1012, Kirschenbirnen M. 8—10, Himbeeren per Pfd. 25 Pf., Heidelbeeren 8 Pf. Reineclauden en gros zu 50 Pf. per Pfd., Birnen 25 Pf., Pfirsiche 65 Pf.
Literarisches. Daheim Nr. 42 enthält: Die kluge Else.—(Forts.) — Von den Wachtfeuern des Mahdi J.— Torilde von
Tornau.(Forts.)— Der bayerische Hiesel. Ein Lebens- bild aus dem vorigen Jahrhundert. Mit Porträt.— Der Fischer. Radierung von H. Deiters.— Am Famitientische: Zu unseren Bildern:„Im Vorübergehen“ von A. Lüben; und„Kulturbeleckt“ von W. Trübner. — Ein Moskitonetz.— Werners Peter von Danzig.—
Gesundheitsrath.— In unserer Spielecke. Mit zwei illustr. Beilagen. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus.
Dienstag den 22. Juli: Fidelio.
Mittwoch den 23. Juli geschlossen.
Donnerstag den 24. Julk: Die Maccabäer.
Freitag den 25. Jult: Nanon. Außer Abonnement. Samstag den 26. Juli: Neu einstudirt: Die weiße Dame. Sonntag den 27. Juli: Tanhäuser.
Schauspielhaus.
Dienstag den 22. Juli: Ultimo.
Mittwoch den 23. Juli: Neu einstudirt: Cato von Eisen. Hlerauf: Neu einstudirt: Der Zigeuner.
Donnerstag den 24. Juli geschlossen.
Freitag den 25. Juli: Cato von Eisen. Vorher: Sym⸗ pathie.
Samstag den 26. Juli: Krieg im Frieden.
Sonntag den 27. Juli: Doctor Klaus.
Geld ⸗ Cours. Frankfurt, am 19. Juli 1884.
Geber. Nehmer.
M. Pf. M. Pf.
20⸗Frankenstücke.. 16. 26 16 22 do. I%½%j,% ũ ů6ĩl1A ies 20 Englische Sovereinggs 20. 40 20. 35 Russische Imperiales.. 16. 77 1822 Duggten n 9 65
„ a mars de, Doll ats ir Golddd 1
Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg.
Mittwoch den 23. Juli 1884. Neumond Ab. Beginn: Dienstag Abend 8 Uhr 35 Minuten. Mittwoch Morgens 6 Uhr. 5 Nachmittags 6 Uhr(Minchagebet).
Bekanntmachung.
Die zur Zeit in Friedberg wohnenden Nathan Löw Eheleute von Mogendorf bei Selters im Königreiche Preußen haben angemeldet, fortan in Gütern getrennt zu leben.
Friedberg am 15. Juli 1884.
Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Süffert. 2702 Weber. 1 7 Submission.
Nachfolgende, zum Umbau des Durchlasses auf der Staatsstraße Gießen— Gelnhausen, Abth. 120— 121 (Gemarkung Berstadt), erforderlichen Arbeiten und Materiallieferungen sollen auf dem Submissionswege in Accord gegeben werden: M. Pf
Maurerarbeit, veranschlagt zu 449 37
Mauerstein⸗(Schichtstein-) Lieferung, 32 cbm 144—
Sandlieferung(Wölfersheimer), 30 ebm 135— Schwarzkalklieferung, 80 Centner 96— Cementlieferung, 4 Tonnen 40—
Die Offerten wolle man längstens bis zum Samstag den 26. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, porto— frei und versiegelt bei unterzeichnete Stelle einreichen, woselbst Voranschlag und Bedingungen vom 22. an zur Einsicht offen liegen.
Nidda den 17. Juli 1884.
2703 Großherzogliches Kreisbauamt Nidda.
Eisenbahn- Directions- Sezirk Hannover.
Königliches Eisenbahn-Setriebs-Amt Cassel. (Main⸗Weser⸗ Bahn.)
Die zu einem Nebengebäude auf der Haltestelle Bruchenbrücken erforderlichen Arbeiten sollen im Wege öffentlicher Submission vergeben werden, wozu hiermit Termin auf Montag den 28. Juli er., Vormit⸗ tags 9 Uhr, auf dem Büreau der unterzeichneten Eisen⸗ bahn⸗Bau⸗Inspeetion anberaumt wird, woselbst Zeichnung, Kostenanschlag und Bedingungen eingesehen und Offerten⸗ Formulare in Empfang genommen werden können.
Frankfurt a. M. den 19. Juli 1884.
2705 Königliche Eisenbahn⸗Bau⸗Inspection.
TFia glich frische Eier, Butter, sowie Handkäse, per Stück 4 Pf.
Kaufmann Stern, Usagasse.
2716
Eisenbahn- Directions- Vezirk Hannover.
Königliches Eisenbahn-Betriebs-Amt Cassel (Main-Weser-Bahn.)
Die bei Ausführung eines Dienstwohngebäudes auf der Haltestelle Erbstadt— Kaichen vorkommenden Arbeiten sollen im Submissionswege vergeben werden, wozu Termin auf
Montag den 28. Juli l. J., Vormittags 10 Uhr, auf dem Büreau der unterzeichneten Eisen⸗Bahn-Bau⸗ Inspeetion(Gallus-Anlage 4) anberaumt wird, woselbst Zeichnung, Kostenanschlag und Bedingungen eingesehen und Offerten⸗Formulare in Empfang genommen werden können.
Frankfurt a. M. den 19. Juli 1884.
2706 Königliche Eisenbahn⸗Bau⸗Inspection.
Holzversteigerung.
Montag den 28. Juli kommen in dem Domanial⸗ walddistrikt Mainzerhecke, Schlag IV, zur Versteiger⸗ ung: Schäleichen: 700 Baumstützen, 16 rm Scheiter, 26,7 rm Knüppel, 15318 Wellen und 14,4 rm Stöcke (Späne).
Zusammenkunft Morgens 8 Uhr an der dicken Eiche.
Ober⸗Rosbach, 19. Juli 1884.
Großherzogliche Oberförsterei Ober Rosbach. 2710 Strack.
Verkauf eines Fasel-Ebers.
Mittwoch den 23. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll in hiesigem Ratthaus ein der Gemeinde zustehender
schwerer Fasel⸗Eber öffentlich meistbietend versteigert werden.
Wohnbach am 18. Juli 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Wohnbach. 2711... Philippi. 8 Verstei 8⸗Anzei Versteigerungs-Anzeige. Mittwoch den 30. Juli l. J.,
Nachmittags 2 Uhr,
werden vor dem Rathhause zu Friedberg verschiedene Möbel, darunter Sophas, Kleiderschränke, Seeretär, Betten ꝛc., ferner eine Parthie Weißzeug meistbietend gegen Baarzahlung versteigert.
Sämmtliche Gegenstände sind noch gut erhalten.“
Friedberg, 21. Juli 1884.
König, Gerichtsvollzieher.
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Ueber Retter's Haarwasser.
Es kann nicht genug wiederholt werden und ist auch darüber schon Vieles von Autoritäten geschrieben worden, daß Oele und Pomaden die Hauptporen nur verstopfen, in Folge Zutritt des Staubes sich eine Schichte bildet, welche die Hautausdünstung verhindert, die Haarwurzeln erstickt und dadurch Kopfleiden und kahle Stellen erzeugt. Und dennoch gibt es noch eine Unzahl Leute, die im blinden Vertrauen auf schwindelhafte Reelame— unbe⸗ dacht, ob das Versprochene zu erfüllen möglich sei— Hunderttausende für schädliche Haarmittel ausgeben und in dem Wahne leben, neue Haare auf kahlen Stellen zu erzeugen, während sie damit doch nur den Charla⸗ tanismus unterstützen und ihrer Gesundheit schaden. Wäre es denn nicht viel vernünftiger, bei Zeiten von dem unnatürlichen Dressiren der Kopfhaare abzulassen
und dafür ein wirklich gutes conservirendes Haarmittel statt der insgesammt schädlichen Oele und Pomaden zu gebrauchen? Als ein solch verläßliches und unschädliches Mittel kann das Haar-Wasser von Carl Retter in München nicht genug empfohlen werden, da dasselbe laut Gutachten hervorragender ärztlicher Autoritäten, wie Professor Dr. v. Wittstein ꝛc. ꝛc., Alles enthält, um das Haar feucht, weich, glänzend und die Kopfhaut immer thätig und weich zu erhalten, sowie die lästigen Schuppen innerhalb 8 Tagen gänzlich zu entfernen. Zu beziehen per Flacon à 40 Pf. bei Herrn
2709 J. Baumeister, Friedberg.
Kapitalaufnahme.
Die Gemeinde Steinfurth sucht 10,000 M. zu 4% ganz oder getrennt aufzunehmen. Meldungen nimmt unter⸗ zeichnete Stelle entgegen.
Steinfurth am 19. Juli 1884.
Großherzogliche Bürgermeisterei Steinfurth. Alt.
t Gesucht wird von einem Beamten(Wittwer) ein bescheidenes, gebildetes Fräulein oder eine kinderlose Wittwe, nicht unter 40 Jahre alt, zur selbstständigen Führung des Haushalts. Nur solche Damen, welche zugleich auch Liebe zu Kindern haben, wollen sich mit Franco⸗Offerten unter Nr. 34 an die Exped. d. Anz. wenden unter An⸗
2704.
gabe der Gehaltsonsprüche. 3 Gummi- Waaren- Bazar, Mannheim E. 3, Nr. 1.
Preisliste gegen 10 Pfennig-Marke. 2070


