Volksbad.
Das Volksbad ist bis auf Weiteres eröffnet. Directe Anregungen von Freunden der Anstalt und Mittheilungen von derselben Seite, wonach die Verbreitung der Liste von Mit— gliedern des Stadtvorstands, die Jedem Gelegenheit bieten sollte, sein Interesse für Erhaltung des Bads thatsächlich zu beweisen, eine ganz unvollständige gewesen sein muß, veranlassen die Unterzeichneten, eine neue Liste im Volksbad selbst aufzulegen. Ergeben die Zeich— nungen bis längstens 30. Juni das gewünschte Resultat, so wird die Anstalt auch weiter offen bleiben; erreichen die Zeichnungen nicht die nöthige Höhe, so wird die Anstalt am J. Juli geschlossen.
Zur Aufklärung des Publikums sei hier gesagt, daß die jetzigen Besitzer bereit sind, für die Erhaltung des Bads ein ungewöhnlich großes Opfer zu bringen. Nicht den Ge— nannten persönlich, sondern nur der Sicherung des Fortbestehens des Volks— bads, als einer durchaus gemeinnützigen Anstalt, sollen die einmaligen Geld-Zuwendungen dienen.
Abonnements-Karten werden allenfalls von Juli ab— unter Umständen auch schon früher— ausgegeben werden; bis dahin gelten allgemein die früheren Einzel-Tagespreise.
Leitung und Betrieb des Volksbads geschieht durch Herrn Carl Walter.
Friedberg den 19. Mai 1884.
M. Koch. Gustav Schwarz. Carl Trapp. Carl Malter.
Mein Tapeten-Lager
ist wieder auf's Reichhaltigste assortirt und bringe solches in empfehlende Erinnerung.
Georg Gross. Frankfurter
Hypotheken-Credit-Verein.
proz. Mark-Antheilscheine betr.
Da die Rückzahlung höher verzinslicher Hypotheken und der Rückgang des Hypotheken— Zinsfußes die Zinsherabsetzung unserer öprozentigen Antheilscheine auf den jetzt marktgängigen Satz von 4 pCt. erforderlich machen, so ist die Ausloosung und Rückzahlung, bezw. die Ab⸗ stempelung der von uns ausgegebenen proz. à 105 rückzahlbaren Antheilscheine in Aproz. à 105 rückzahlbare geboten.
Wir gewähren jedoch denjenigen Inhabern unserer Antheilscheine, welche dieselben zum 30. Juni 1884 zur Abstempelung in 4proz.— unter Aufrechthaltung der Rückzahlung à 105 bei uns einreichen, die Fortdauer der 5prozentigen Verzinsung bis zum 1. April 1888, so daß noch 8 halbjährige 5prozentige Coupons zur Einlösung gelangen.
Abgestempelte Stücke, welche innerhalb dieser Zeit ausgeloost werden, erhalten vom Tage der Fälligkeit an eine Zinsvergütung von 1 pCt. pr. Anno bis 1. April 1888. Die Einreichung der Antheilscheine nebst Couponsbogen und Talons behufs Abstempelung hat in der Zeit vom 16. Mai bis 30. Juni 1884 entweder direkt an unserer Kasse, oder auch bei unseren aus— wärtigen Einlösungsstellen zu ge- A N h 7 Ebendaselbst können schehen. In Friedberg bei J.. 2 uu eim. die W Stücke nebst Couponsbogen im Laufe Juli wieder in Empfang genommen werden. Für die— jenigen Antheilscheine, welche nach Ablauf obiger Frist zur Abstempelung nicht eingereicht wurden, bleibt weitere Bekanntmachung vorbehalten. ö
Frankfurt a. M. den 16. Mai 1884.
1990
1157
Die Direction.
Unter Bezugnahme auf obige Bekanntmachung nehme ich Obligationen in Empfang, die
ich zur Abstempelung kostenfrei besorge. J. A. Nauheim.
Hassan's Kaffee
in/ und ½ Pfund⸗Packeten zum Preise von M. 1.60 und 1.80 per Pfund netto
1510
2 0. beehre ich mich hierdurch bestens in Empfehlung zu bringen. F f Der stets gleichmäßige Wohlgeschmack dieses Kaffee's, die durch die a N eigenthümliche Brennart bewirkte Sparsamkeit und Erhaltung der ursprüng— Gu Noe lichen Krast der Bohnen, haben denselben in vielen Familien unentbehrlich
8 710 N werden lassen.
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J. A. Windecker. Eier! Eier! Eier!
Wir verkaufen frische Bayerische Eier, wie sie aus den Kisten rollen, per Hundert M. 4.30., und sehen geneigtem Zuspruch entgegen.
Philipp Geyer& Co., Frankfurt a. M.,
3 Holzgraben 3. 1988
Braunkohlenverkauf.
g. 15 d. 8 7 auf der Fürstl. Braunkohlengrube Dorn-Assenheim der Verkauf neu— geformter Kohlenklötze und holziger Braunkohle zu 40 Pf. pro Ctr. bei Baarzahlung; bei Bezug auf Credit stellt sich der Ctr. 2 Pf. höher. 8 5 21 2 Mit dem 1. April hat eine neue Creditperlode begonnen; gegen Einlage vorschriftsmäß Bürgschei 5 den edit. 9 geg ge vorschrifts mäßiger Bürgscheine wird Credit bis 1. April und Zahlungsfrist bis 1. Juni 1885 gewährt. b 9 Grube Weckesheim den 17. Mai 1884.
(F. à 212/.)
Die Fürstl. Bergverwaltung.
Turnverein.
Ausflug auf den Winterstein em Himmelfahrttag. Versammlung an der Kapelle. Abmarsch Morgens 5 Uhr.
1991 Der Vorstand.
Selzerbrunnen.
An den israelitischen Pfingst- Feiertagen,
Freitag den 30. d Mts, findet Harmonie
und Tanzmusik stat, wezu freundlichst einladet P. Weitzel Wittwe.
1995
Erweiterte Handwerkerschule zu Triedberg.
Nach Beschluß des Vorstandes des Lokalgewerbvereins
soll während des Sommers an jedem Mittwoch von Vormittags 8 bis 12 Uhr ein Zeichensaal auf den
städtischen Pferdeställen geöffnet sein und soll während ö
dieser Zelt 1. Unterricht ertheilt werden allen jungen Leuten, welche die Handwerkerschule besuchen oder besucht haben und sich im Zeichnen weiter ausbilden wollen;
. mit Rath und Belehrung an die Hand gegangen werden allen denjenigen Gesellen und Meistern, welche Zeichnungen anfertigen oder Ent- würfe ausarbeiten wollen(sog. offener Zeichensaal).
Das Honorar für den Zeichen Unterricht betrͤgt
50 Pf. pro Monat.
Das Honorar für Benutzung des offenen Zeichen— saals wird demnächst bekannt gegeben.
Alle Meister und Lehrberren des Kreises und besonders alle Mitglieder des Lokalgewerbvereins, welche ein Interesse an dem ferneren Bestehen und der Er— weiterung der Handwerkerschule zu Friedberg haben, werden ersucht, durch Ueberweisung von Schülern das ihre zum Gedeihen der Schule und dadurch zur Hebung des Gewerbstandes des Kreises beizutragen. g
Anmeldungen von Schülern wolle man alsbald an uns gelangen lassen.
Der Beginn des Unterrichts ist auf den 21. Mai festgesetzt.
Friedberg den 14. Mai 1884.
1916 Der Vorstand des Lokalgewerbvereins.
1997 Kopffalat N
hat abzugeben Jean Jordan, Kunstgärtnerei, Vorstadt.
Einen Teppich hat verloren
Friedberg. 1984 starl Mulch.
1 Hahn, 6 Hühner verkauft
2
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Sommer- Dienst.
Für die Mittel⸗Rheingegend,
Hessen, Nassau, Frankfurt, Rhein-Preußen. Preis 20 Pf.
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Verantw. Red.: Carl Bindernagel.
Druck und Verlag von Carl Bindernagel.
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