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1884.
Dienstag den 7. Yctaher.
J 19.
Oberhessischer Anzeiger.
Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Kreisblatt für den Kreis Friedherg.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jah
bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. resconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden slets per Post nachgenommen.
Betreffend: Die Krankenversicherung der Arbeiter.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglich
Die Erledigung unserer Verfügung vom 27. September l. J., Amtsblatt ohne Nr.,
der Zusendung von Wartboten.
des landwirthschaftlichen Vereins für die Provinz Oberhesse Der diesmalige Winterkursus hiesiger Ackerbauschule beginnt Montag deu 3. richt erstreckt sich auf allgemeine Schulgegenstände, die verschiedenen zwei Landwirthschaftslehrern, einem seminaristisch gebildeten Hauptlehrer, Die nöthige Anschauung gewähren die reichen Lehrmittel der Anstalt, s Anlagen und sonstigen belehrenden Einrichtungen.
Erfolg absolvirt haben.
in letztere. Das Schulgeld beträgt
Amtlicher Theil.
Winterkursus der Ackerbauschule
Friedberg den 18. September 1884. Das Curatorium der Ackerbauschule zu Friedberg. Dr. Braden, Kreisrath. Dr. Freih. v. Gemmingen, Kreisassessor. Schmidt, Kreisschulinspector. Dr. Tobisch, Großh. Landw. Lehrer.
Betreffend: Den Cursus der Ackerbauschule zu Friedberg pro 1884/85.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzos Unter Bezugnahme auf vorstehende Bekanntmachung des Curatoriums der daß die Ackerbauschule durch recht viele junge,
der Landwirthschaft sich widmende Leute aus
zugleich hierbei, daß für wenig Bemittelte Unterstützungen zur Disposition stehen und wir
Gemeinden, aus welchen junge Leute die Schule besuchen,
Genehmigung ertheilen.
Bekannt m a ch un g
ungen Leute, welche vorher die untere Klasse besuchten, oder nach— welche das Lehrziel der unteren Klasse bilden, für die untere Klasse 45 Mark, für die obere 35 Mark. herzoglicher Landwirthschaftslehrer Dr. Tobisch, entgegen, welcher auch anderweitige
Friedberg den 6. October 1884.
en Bürgermeistereien des Kreises.
erwarten wir binnen 24 Stunden bei Meidung Ur. Braden.
n zu Friedberg pro 188/88. November und Zweige der Naturkunde und landwirthschaftlichen Fächer. Er
schließt mit der Charwoche. Der Unter—
wird von
dem Dr. med. C. Becker und anderen geeigneten Hülfslehrern ertheilt. owie Exkursionen nach nahe gelegenen Gutswirthschaften, gewerblichen Aufnahmsfähig sind alle unbescholtenen j ö In die obere Klasse werden nur solche Schüler aufgenommen, weisen, daß sie sich anderweitig die Kenntnisse angeeignet haben,
welche die Volksschule mit gutem
alle anderen Schüler kommen
Anmeldungen nimmt der Anstaltsdirigent, Groß— Auskunft ertheilt.
Friedberg am 27. September 1884.
glichen Bürgermeistereien des Kreises.
Ackerbauschule empfehlen wir Ihnen, sich dafür zu bemühen, Ihren Gemeinden besucht wird. es nicht zu beanstanden finden, Unterstützungen verwilligt werden,
Wir bemerken wenn auch von indem wir recht gerne derartigen Beschlüssen
Dr. Braden.
In Gemäßheit der Instruction vom 2. September 1875 zur Ausführung des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im, Frieden wird hiermit zur öffentlichen Keuntniß gebracht, daß die Durchschnittspreise der nachbemerkten Artikel fur den Monat August
1884 sich folgendermaßen und zwar für je 100 Kilogramm berechnen: Hafer M. 13.—
Friedberg den 3. October 1884.
Die Landes baugewerkschule zu Darmstadt beginnt ihren neunten Jahresecursus am 17. November l. J., welcher bis zum 14. März 1885 andauert.
Landesbaugewerkschule Darmstadt.
Dieselbe soll,
„Hen M. 5.—, Stroh M. 4.—
Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.
Gewerbvereins, so daß die letzteren von den Schülern besucht und geeignet benutz werden können: Bedingungen zur Aufnahme sind:
zwischen Handwerkerschule und technischer Hochschule die Mitte haltend, insbesondere Bauhandwerkern, sowie Maschinen- und Mühlenbauern, Gelegenheit bieten, sich die für einen selbstständigen Gewerbebetrieb erforderlichen theorettschen Kenntnisse und die nothwendigen Fertigkeiten im Zeichnen und Entwerfen von Plänen für die prak— tische Ausführung zu erwerben. Auch soll die Baugewerkschule zur Ausbildung von Werkmeistern, Parliren, Bauaufsehern ꝛe. dienen. Der Unterricht wird an den Werktagen während der ganzen Tageszeit von folgenden Herren ertheilt: Architeet Professor Hermann Müller, Architeet Kuhlmann, Bildhauer Fölix, Handelslehrer Pfeters, Ingenleur G. Wagner, Ingenieur Esselborn, Vibliothekbeamter Göttmann und Reallehrer Dr. Wiederhold. Die Schule umfaßt 2 Klassen mit folgenden Unter— richtsgegenständen: Freihand- und geometrisches Zeichnen, darstellende Geometrie (einschließlich Schatteneonstruktionen und Perspeetlve), Baueonstruktionslehre(ein⸗ schließlich Stabilitäts- und Festigkeitsberechnungen), Elemente der Moschinen⸗Con⸗ struktionen, Fachzeichnen, Entwerfen von Bauanlagen, kunstgewerbliches Zeichnen, technisches Rechnen, Algebra, Geometrie, Feldmeßkunst leinschlteßlich Trigonometrie und Planzeichnen), gewerbliche Buchführung, Theile der Bauführung, ins besondere Ma erialienkunde und Anfertigen von Kostenvoranschlägen, Grundlehren der Physik und Mechanik, Modelliren in Thon, Holz ꝛc., sowie Uebung in der Rundschrift. Die Unterrichtslocale befinden sich Neckarstraße Nr. 3, unfern von den Bureauloca litäten, der Bibliothek und der technischen Mustersammlung des Großberzoglichen
1. Für die untere Abtheilung, die erste Klasse: In der Regel werden nur solche Schüler aufgenommen, welche eine mindestens einjährige Beschäftigung in einem technischen Gewerbe nachweisen können; Ausnahmen hiervon werden nur in sonderen Fällen gestattet. Dagegen wird von den Aufzunehmenden nur der Nachweis der Kenntnisse verlangt, welche den von der Oberklasse einer Volksschule Entlassenen zukommen sollen, damit jedem strebsamen Handwerker die Anstalt zugänglich werde.
2. Für die obere Abtheilung, die zweite Klasse, muß außerdem der Nachweis ausreichender Kenntnisse der niederen Arithmetik, einer angemessenen Fertigkeit im Freihand- und geometrischen Zeichnen, sowte in der Lösung einfacher Aufgaben der darstellenden Geometrie und der Befähigung, sich im Deutschen gehörig schriftlich verständlich machen zu können, geliefert werden.
Das Schulgeld beträgt für die ganze Unterrichtszeit 30 Mark und ist beim Beginn des Cursus voraus zu bezahlen. Anmeldungen zur Aufnahme wolle man möglichst frübzeitig und längstens bis zum 31. Oetober l. J. schriftlich bei der unterzeichneten Stelle oder auch mündlich auf dem Bureau derfelben— Neckarstraße Nr. 3 im III. Stock— bewirken, da die Zulassung der Schüler nur nach Maßgabe der vorhandenen Unterrichslocalttäten erfolgen kann.
Darmstadt den 15. September 1884.
Großherzogliche Centralstelle für die Gewerbe und den Landes gewerbverein.
Fink. Busch.
Deutsches Reich.
Darmstadt. Postpersonalnachrichten. Er⸗ nannt sind der Ober⸗Postkommissär Hoffmann in Darmstadt zum Ober-Postsekretär und der Postsekretär Kröschel ebendaselbst zum Ober⸗ Postdirektonssekretär. Angestellt ist der Post⸗— assistent Siegler in Fürth als Postverwalter. Versetzt sind der Telegraphendirector Hadauk von Darmstadt nach Görlitz und der Ober⸗ Postdirektionssekretär Kuß von Minden nach Darmstadt behufs Uebernahme der Telegraphen— direktorstelle. In den Ruhestand getreten ist der Postverwalter Hedderich in Guntersblum.
Berlin, 3. Oet. Der Botschafter Courcel ist heute nach Paris abgereist.
meldet,
— Die„Nordd. Allg. Ztg.“ ist in der Lage zu erklären, daß das durch die Zeitungen ver— breitete Gerücht, Graf Münster werde auf dem Botschafterposten in London durch den Gesandten im Haag, Grafen Herbert Bismarck, ersetzt wer- bisherigen Vicepräses Mirko Hrvat zum Präsi— den, jedes thatsachlichen Anhalts entbehrt und vollständig aus der Luft gegriffen ist.
Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Das soust gut unterrichtete„Oesterreichische Handelsjournal“ in Skiernewiece Kalnoky principiell ein Zollbündniß von 1890 ab vereinbart, worin unter Rußlands Zustimm— ung die Balkanstaaten einbezogen würden.
Pest, 4. Oct. Im Abgeordnetenhaus wurde Thomas Pechy mit 202 von 278 Stimmen zum Präsidenten gewählt.
Agram, 4. Oct. Der Landtag wählte den denten, Gyurgyevics Spevec zum Vicepräsidenten.
Schweiz. Bern. Der Bundesrath beschloß, daß der neue Zolltarif mit Neujahr 1885 in Kraft treten soll, sowie die durch bestehende Couventionalzolltarife für einzelne Staaten er— mäßigten Zollansätze gegenüber allen Staaten anzuwenden.
Holland. Haag, 3. Oct. Die erste Kam⸗ mer beschloß mit 33 gegen 3 Stimmen die Ab— änderung des Artikels 198 der Verfassung in
hätten Bismarck und


