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Die Wahlakten werden Dienstag den 5., Mittwoch den 6. und Donnerstag den 7. d. Mts. auf dem Bureau Großherzoglicher Bürger—
meisterei Ockstadt zur Einsicht der Betheiligten offen gelegt. Resultat machen will, hat solche binnen 14 Tagen, Friedberg mittelst Recurses geltend zu machen, widrigenf
Friedberg den 2. August 1884.
In Gemäßheit der Justruction vom 2. September 1875 zur Ausführung des Macht im Frieden wird hiermit zur öffentlichen Keuntniß gebracht,
Belon machung.
daß die Durchschnittspreise
Wer Einwendungen gegen die Rechtsbeständigkeit der Abstimmung oder gegen deren von Veröffentlichung dieser Bekanntmachung au gerechnet, bei dem Kreisausschuß des Kreises alls dieselben ausgeschlossen sind und die Wahl später nicht mehr angefochten werden kann.
Großherzogliches Kreisamt Friederg. Dr. Bradeu.
Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete
der nachbemerkten Artikel für den Monat Juli
1884 sich folgendermaßen und zwar für je 100 Kilogramm berechnen: Hafer M. 17.—, Heu M. 5.—, Stroh M. 5.—.
Friedberg den 4. August 1884.
Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.
Deutsches Reich.
Darmstadt. Das Regierungsblatt Nr. 19 enthält: Gesetz, die Gewann- und Parzellen— bermessung betreffend.
— Das Regieruugsblatt Nr. 20 enthält: Verordnung, die allgemeine Einkommensteuer betreffend.
— Der Präsident des Ministeriums des Innern und der Justiz Finger wurde zum Staatsminister und Minister des Ministeriums des Innern und der Justiz, der Ministerialrath im Ministerium des Innern und der Justiz Weber zum Präsidenten des Ministeriums der Finanzen, der Oberstaatsanwalt Schlippe zum Ministerialrath im Ministerium des Junern und der Justiz, der Ministerialcalculatok II. Kl. Schönberger wurde zum Ministerialcalculator „Kl., der Ober-Rechnungsprobator 1. Kl. Zogel wurde zum Ober-Rechnungs-Revisor, er Ober-Rechnungsprobator 2. Kl. Zimmer um Ober-Rechnungs-Probator 1. Kl., sowie er Revisionsgehülfe Wesp aus Geinsheim zum Ober-Rechnungs-Probator 2. Kl. ernannt; der birkl. Geheimerath und Präsident des Mini— seriums der Finanzen Schleiermacher wurde auf Nachsuchen, unter Anerkennung seiner Dienste, den Ruhestand versetzt.
Berlin, 2. August. Der Kaiser machte sestern Abend in Gastein eine Ausfahrt in das Foetschachthal und nahm später den Thee in der Billa Solitude. Heute machte der Kaiser in Hegleitung der Grafen Lehndorff, Thun und damberg eine Promenade bis zum Hirschhotel um Kaiserwege, wo derselbe sich am Kegel— shieben betheiligte.
Homburg, 3. Aug. Die Kaiserin ist gestern bend von der Jusel Mainau hier eingetroffen.
Breslau. Der Polizeibehörde zu Polnisch— Vartenburg ist von Seiten des hiesigen Poli— sipräsidiums die Mittheilung zugegangen, daß er Mörder des russischen Gendarmerieobersten Sudejkin die russisch-preußische Grenze über— shrttten und sich nach der Polnisch-Wartenburger Gegend gewandt haben solle. Beigegeben waren der Meldung sechs Photographien, die den flüch— ten Nihilisten in verschiedenen Aufnahmen(ohne Lopfbedeckung, mit russischer Pelzmütze, ohne Bart, mit Schnurrbart und Vollbart) zeigen. 5000 Rubel Belohnung sind demjenigen zugesichert, der den Aufenthalt des Mörders Sergei Degajeff dergestalt nachweist, daß dessen Verhaftung er— folgen kann; 10,000 Rubel erhält derjenige, der an der Festnahme des Mörders thätigen An— heil nimmt.
Ausland.
Schweiz. Bern. Der Bundesrath erklärte
ssch mit dem Vorschlage Frankreichs einverstanden,
ene Couferenz zur Festsetzung neuer Grundlagen
für die lateinische Münzconvention am 21. Oct. Paris abzuhalten.
— Der Heilsarmeescandal hat aufgehört, du die Berner Regierung alle Salutisten-Ver— sennmlungen, private wie öffentliche, vorläufig verboten hat.
Holland. Haag, 1. Aug Die beiden Kam— ern genehmigten in einer gemeinschaftlichen Sitz— lig mit 97 gegen 3 Stimmen den Gesetzentwurf iter die Ernennung der Königin zur Regentin. Belgien. Brüssel. Dex. König hat den Arikaforscher Stanley eingeladen, sofort nach semer Ankunft in Europa nach Ostende zu kom— en, da dem König sehr daran gelegen sei,
directe Nachrichten über die Lage am Congo zu erhalten.
Frankreich. Paris, 1. Aug. Das an der gestrigen Börse verbreitete Gerücht von einer Erkrankung Grévy's ist vollkommen unbegründet.
— 1. Aug. Der Congreß ist auf Montag nach Versailles einberufen.
— 1. Aug. Der National meldet, die Polizei habe gestern bei einem Mechaniker Sprengbomben entdeckt. Der Mechaniker wurde verhaftet.
— 1. Aug. Eine Meldung des„Reuterschen Bureaus“ aus Shanghai von gestern bringt das unbestaͤtigte Gerücht, daß zwischen China und Frankreich die Zahlung einer Entschädigung von 57 Millionen Taels seitens Chinas vereinbart sei. Eine Depesche der„Times“ aus Futscheu von gestern sagt dagegen, China lehne die Zahl— ung einer Entschädigung ab. Dem„Temps“ zu— folge erhielt die Regierung noch keine definitive Ant— wort Chinas. Vicepräsident Ferry empfing Vor— mittags den chinesischen Gesandten Li-Fong-Pao.
— 2. Aug. Heute wurde ein Gelbbuch, betreffend die Tonkin-Frage, in den Kammern vertheilt. Das„Journal de Paris“ bespricht das Gelbbuch und sucht darzulegen, daß es unmöglich sei, mit China zu unterhandeln, man müsse energisch vorgehen. Nachrichten aus Hüe melden den Tod des Kaisers von Annam.
— 2. Aug. Die Deputirtenkammer und der Senat theilten dem Präsidenten mit, daß der Congreß nach Versailles einberufen sei. Auf Antrag Ferry's beschloß die Kammer den für Tonkin geforderten Credit in einer nach Schluß des Congresses stattfindenden Sitzung zu berathen. Es heißt, Ferry würde alsdann Erklärungen bezüglich der chinesischen Angelegenheit abgeben.
— 2. Aug. Die Abendblätter melden, zwei Mechaniker, welche der anarchistischen Partei angehören, seien wegen Anfertigung von Spreng— geschossen verhaftet.
— Gutem Vernehmen nach soll General Haurion, Commandant der Jufanterie-Division in Nancy, zur Führung der Deputation der Officiere, welche zu den deutschen Manövern entsandt werden, bestimmt worden sein.
Großbritannien. London, 1. August. Gutem Vernehmen nach beantragte der deutsche Botschafter Graf Münster in der gestrigen Sitz— ung der Conferenz abermals die Discussion über die Reform des egyptischen Sanitätswesens und wurde dabei von den übrigen Botschaftern unterstützt. Lord Granville lehnte abermals die Discussion über diese Angelegenheit wegen Nicht— competenz der Conferenz ab. Wie verlautet, babe Lord Granville nach Schluß der Conferenz— sitzung den Botschaftern mitgetheilt, er werde sofort die striktesten Anweisungen nach Egypten ertheilen, um eine Besserung des Sanitäts— dienstes herbeizuführen.
— 1. Aug. Das Reuter'sche Bureau meldet aus Foutschen, daß in Folge der unter den Enro—
päern herrschenden Besorgnisse die euglische Cor—
vette„Champion“ ein Detachement Marinesol— daten gelandet habe und das englische Kanonenboot „Merlin“ bei dem Fremdengquartier stationirt sei.
— 2. Aug. Die Conferenz wurde heute ohne bestimmte Frist vertagt. Nachdem der Au— trag des französischen Botschafters, betreffend
die Regulirung der egyptischen Finanzen, von.
Granville als unannehmbar bezeichnet worden war, erklärte Letzterer die Conferenz für ge⸗ scheitert. Es erfolgte darauf ein französischer,
von andern Vertretern unterstützter Antrag auf eine Vertagung der Conferenz bis zum 20. Oct. Englischerseits wurde jedoch darauf bestanden, die Conferenz sine die zu vertagen, da England sich nicht binden könne. Der französische Bot— schafter, welcher noch einen weiteren finanziellen Antrag stellen wollte, ward von Grauville nicht zum Wort zugelassen. Granville hob demnächst die Sitzung auf. Im Unterhause theilte Gran— ville das Scheitern der Conferenz mit.
— 2. Aug. Ein Telegramm der„Times“ aus Foutschen erwähnt eines dort umlaufenden Gerüchts von einer schiedsrichterlichen Mediation der Vereinigten Staaten zwischen Frankreich und China. Die„Agence Havas“ bemerkt hierzu, das Gerücht sei unrichtig.
Osborne, 2. Aug. Das deutsche Kron— prinzenpaar ist zum Besuch der Königin gestern Abend hier eingetroffen.
Dublin. In Irland wurden im verflossenen Quartal 186 Agrarvergehen verübt. Morde und Todtschläge befinden sich darunter nicht, wohl aber 27 Brandstiftungen und 93 Ein— schüchterungen durch Drohbriefe.
Türkei. Constantinopel. Die Botschafter Englands, Frankreichs, Deutschlands und Oester— reichs überreichten dem Minister der auswärtigen Angelegenheiten identische Noten, in welchen sie erklären, daß sie, vorbehaltlich der künftigen Schritte ihrer resp. Regierungen, dem Ver— langen der Pforte um Aufhebung der fremden Postämter in der Türkei nicht zustimmen könnten.
Rußland. Warschau, 1. Aug. Ueber ein neues Attentat meldet die P. Z.:„Als gestern um 6 Uhr Nachmittags zwei Polizeibeamte in eine auf der Neuen Welt gelegene kleine Milch— wirthschaft eintraten, um drei dort befindliche Männer, die ihnen verdächtig vorkamen, zu verhaften, feuerte einer der Männer sofort mehrere Schüsse aus einem Revolver auf die Eintretenden ab, wodurch er den einen der Be— amten tödlich verwundete. Der Attentäter wurde verhaftet, während die beiden Anderen entkamen. Die Ideutität des Verhafteten konnte noch nicht festgestellt werden, da er jede Auskunft ver— weigert.— Gestern ist neuerdings ein höherer Gerichtsbeamter verhaftet worden.
Egypten. Kairo. Aus Suakin wird vom 31. v. M. gemeldet: Die Rebellen griffen uns in verwichener Nacht in großer Stärke au. Der Feind hatte, wie es heißt, vier Todte und mehrere Verwundete. Die Vertheidiger erlitten keinen Verlust.
Amerika. Lima, 3. Aug. Caceres rückt mit mehreren tausend Mann gegen Lima vor.
Aus Stadt und Land.
Mainz, 31. Juli. Ein beispiellos frecher Raub ist vorgestern Abend in dem Hause eines hiesigen Buch— händlers ausgeführt worden. Es war gegen 9 Uhr, als die kranke 8öjährige Mutter des Buchhändlers ein Geräusch in dem Hause vernahm, welches sie sehr ängst— lich machte; doch ihr Schrecken sollte sich noch mehr steigern, als sich plötzlich die Zimmerthüre öffnete und ein Kerl in Frauenkleidern und mit verschleiertem Gesicht das Zimmer betrat, in welchem sich auch ein Dienst— mädchen zur Pflege der alten Frau befand. Der Kerl gebot den beiden Frauen vollständige Ruhe, er würde sie, wenn sie Lärm machten, erstechen. Daraufhin begab sich der Unbekannte an den Geldschrank, machte einige tüchtige Griffe und verschwand wieder durch die Thüre, nachdem er noch den Hausschlüssel ermittelt und sich mit demselben selbst die Hausthüre, welche verschlossen war, geöffnet hatte. In voller Angst blieben die Frauen regungslos im Zimmer, und erst als der Sohn der Frau nach Hause kam, wurde der Geldschrank untersucht


