Ausgabe 
5.7.1884
 
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Zu Nr. M. J.

1884. Famstag den 5. Juli. M79.

Oberhessischer Anzeiger.

Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.

Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag,

Freisb 79 8 88 5 915 Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Wir dag a Sag

Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem T iffers i f i i f 0 1 t berechnet, größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 92 Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets 80 geen 05

Amtlicher Theil. Betreffend: Maßregeln zur Unterdrückung des Milzbrandes in der Wetterau. Friedberg am 4. Juli 1884. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Die meisten von Ihnen sind noch mit Einsendung der Tabellen über die im J. Semester l. J. erepirten oder getödteten Thiere im

Rückstande. Wir erwarten die Einsendung der fehlenden Tabellen oder Bericht, daß in der betreffenden Gemeinde im J. Semester l. J. keine Thiere crepirt sind, oder getödtet wurden, nunmehr binnen 8 Tagen bei Meidung von Strafe..

Dr. Braden.

Betreffend: Die im Jahr 1883 durch die Großherzoglichen Landgestütsbeschäler bedeckten Stuten und die; F davon gefallenen Fohlen. g Friedberg den 4. Juli 1884.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiste reien des Kreises. In die Ihnen mit nächster Post kurzer Hand zugehenden Verzeichnisse über die im Jahre 1883 durch die Großherzoglichen Landgestüts beschäler bedeckten Stuten wollen Sie einzeichnen, ob und welche Fohlen gefallen sind und uns die Verzeichnisse sodann wieder mit Datum Unterschrift und Siegel versehen zurücksenden. Dr. Braden. f

Betreffend: Das Landgestüt, insbesondere die Bedeckung der Stuten durch die Landgestütsbeschäler in 1884. Friedberg den 4. Juli 1884.

Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. Wir erwarten umgehende Einsendung der Verzeichnisse der bedeckten Stuten, oder Bericht, daß keine bedeckt worden sind. Dr. Braden.

Betreffend: Vertretung der Lehrer im Schulvorstande. Friedberg den 4. Juli 1884.

Die Großherzogliche Kreis-Schulcommission Friedberg an sämmtliche Schulvorstände des Kreises. Nachstehendes Amtsblatt der obersten Schulbehörde bringen wir hiermit zu Ihrer Kenntuiß und empfehlen Ihnen dessen Beachtung. Dr. Braden.

6.

12160. 5 Betreffend: Vertretung der Lehrer im Schulvorstande. Darmstadt am 14. Juni 1884.

Das Großh. Ministerium des Innern und der Justiz, Abtheilung für Schulangelegenheiten, an die Großh Kreis-Schulcommissionen. a Es ist die Frage aufgeworfen worden, wie es zu halten sei, wenn dem nach Art. 69 des Volksschulgesetzes dem Schulvorstand ange hörenden Lehrer ein Gehülfe beigegeben, der Lehrer somit außer Function ist. In diesem Falle hat der Lehrer für die Dauer dieses Verhält nisses auch aus dem Schulvorstand auszutreten und ist für denselben der nächst dienstälteste Lehrer und, falls ein weiterer Lehrer nicht vorhan

den ist, der beigegebene Gehülfe einzuberufen.

Knorr.

Achenbach.

Deutsches Reich.

Darmstadt. Das Regierungsbl., Beil. Nr. 16, enthält:

I., II., III. Uebersicht der für 1884/85 genehmigten Umlagen in den isr. Religionsgem, des Kr. Friedberg, sowie in den polit. Gem. der Kr. Groß Gerau und Gleßen.

IV. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen eines fremden Ordens.

V. Coneurrenzeröffnungen. Erledigt sind: Die Lehrer stelle zu Aschbach, Gehalt 900 M.; eine Lehrerstelle zu

Offstein, Gehalt 900 M. Berlin, 3. Juli. Der chinesische Gesandte Li⸗Fong⸗Pao ist mit dem Gesandtschaftssekretär,

Dr. Kreyer, heute Mittag nach Paris abgereist.

Ausland.

Holland. Haag, 3. Juli. Die zweite Kammer genehmigte mit 62 gegen 3 Stimmen die Aufnahme einer Anleihe von 60 Million.

Frankreich. Paris. Die Nationalfeier am 14. Juli wird wegen der Cholera nicht hinaus geschoben; das Festprogramm wurde heute ver⸗ offentlicht. Der Gesundheitszustand in Paris ist vorzüglich.

Die Ausnützung Tonkins für Frankreich wird nun systematisch betrieben. Französische Institute und Firmen beeilen sich, Zweignieder lassungen in Tonkin zu errichten.

Die genaue Zahl der bei Langson er⸗ litienen Verluste beläuft sich auf 22 Todte und 53 Verwundete. Das JournalParis will wissen, die Regierung werde eine Entschädigung von 500 Million Fres. für die Verletzung des Vertrags von Tientsin von China verlangen. Die Nachrichten aus Tonkin bestätigen, daß auf dem Marsche nach Langson zahlreiche Sonnen⸗ stichfälle bei den Truppen vorgekommen sind.

3. Juli. Kammer. Rivet beantragt ein Amendement, das Recht der Kammerauflösung in der Verfassung zu unterdrücken. Der Antrag wird mit 281 gegen 206 Stimmen abgelehnt, der Revisionsentwurf mit 414 gegen 113 Stim⸗ men angenommen.

Großbritannien. London, 2. Juli. Die. Alexandrien abgereist; wie verlautet, wird der

heutigen Abendblätter melden mit Vorbehalt: Zwischen England und Frankreich schweben Verhandlungen bezüglich der holländischen Thron solge. Ein Abkommen wurde vorgeschlagen, wo nach Belgien und Holland unter dem belgischen Scepter mit besonderen Regierungen wieder ver einigt werden solle und Deutschland mit Luxem burg abgefunden werden soll. Hierzu ist zu bemerken, daß die Thronfolge durch Gesetz ge regelt ist und deßhalb die französischen und eng lischen Blätter sich nicht unnöthig aufzuregen brauchen.

Die finanziellen Experten der Conferenz

treten am 5. Juli zusammen, da bis dahin wahrscheinlich die Prüfung der einschlägigen Fragen beendet ist.

Italien. Rom. Der Sengt ist auf den 5. Juli einberufen.

Fanfulla will wissen, daß der Papst an der Bronchitis erkrankt sei und letzte Nacht einen ziemlich heftigen Asthma-Anfall gehabt habe. DerMoniteur erklärt dem gegenüber, der Gesundheitszustand des Papstes sei vortrefflich.

Türkei. Konstantinopel. Die serbische Re gierung ersuchte die Pforte um Entsendung eines Delegirten behufs Tracirung der serbisch-türkischen Eisenbahnauschlußlinie. Die Pforte notificirte dem italienischen Botschafter, daß sie beschlossen habe, die bisher von Italienern betriebenen Boraxitwerke gegen eine Entschädigung in eigenen Betrieb zu übernehmen.

Rußland. Petersburg. In Peterhof wird gegenwärtig eine beträchtliche Polizeimacht ent wickelt. In der Stadt sowohl, wie im kaiser lichen Park werden die sorgfältigsten Sicher heitsmaßregeln getroffen und namentlich werden die Brückenzugänge strenge bewacht.

Egypten. Kairo, 2. Juli.Daily Tele⸗ graph meldet: Nubar Pascha ist plötzlich nach

selbe dem Khedive seine Demission überreichen in Folge der Nichtacceptirung seines Polizei Reorganisationsprojects. Riaz Pascha wird wahr scheinlich dessen Nachfolger.Reuter's Bureau meldet dagegen, daß das Gerücht, Nubar Pascha habe seine Entlassung gegeben, unbegründet sei. 2. Juli. Der finanzielle Beirath der egyptischen Regierung, Vincent, erklärte in dem Bericht an den Ministerrath, daß eine erhebliche Verminderung der Abgaben der oberegyptischen Provinzen unumgänglich nöthig sei.

DerDaily News wird aus Assuan vom 2. d. gemeldet:Wie verlautet, haben 12,000 Aufständische Debbah eingenommen und Garnison und Einwohner, an 3000 Menschen, niedergemetzelt. Das Gerücht wird hier officiell dementirt.

Aus Stadt und Land.

J. Friedberg. Wenn auch verspätet, wollen wir doch nicht unterlassen, über den schönen Verlauf des 9. Main thalsängerfestes in Offenbach zu berichten. Nachmittags 5 Ubr am 28. Juni begann in der RestaurationBavaria die Sitzung, zu welcher sich die Vertreter der 23 dem Verband angehörenden Vereine, bis auf wenige, welche im Verlaufe der Sitzung eingetroffen, bereits eingefunden hatten. Nachdem der Bundespräsident, Seminarlehrer Wahl zu Friedberg, die Abgeordneten in herzlicher Weise begrüßt und in seiner Rede gleich des diesmal zu feiernden 25. Stiftungsfestes des Mainthalsängerbundes gedacht und nachdem auch der Präsident der vereinigten Gesangvereine Offenbachs, Schaub, die Versammelten Namens der festgebenden Vereine willkommen geheißen, wurde die Sitzung durch den obenerwähnten Vorsitzenden eröffnet. Aus derselben ist folgendes wesentliche zu be merken: Die Kassenverbältnisse sind, trotzdem noch manche Mitgliederbeiträge ausstehen, ganz leidliche; sie schlleßen mit einem Saldo von M. 390.69 für das neue Vereinsjahr ab; ein allgemein unterstützter, zum Be schluß erhobener Antrag ging dahin, von den säumigen Mitgliedern für die Folge die Beiträge per Postauftrag, natürlich auf Kosten der Säumigen, zu erheben. Als Bundesmitglieder können, wie ebenfalls beschlossen wurde, sich anmeldende Gesangvereine aus Städten, wo bereits eine Vereinigung besteht, nur dann aufgenommen werden,