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des Vereins werden zu amstag den 24. d. Mis, r goldenen Reschskon laden. er Eintritt frei. jesener über: Die Ne. eine und die vou bele Haundwerkerschulen. bücher und Zeltschtisin gt. er 1883. Der Vorstand: ert, Kreisingenleur, Vorsitender.
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Zeichnungen, Neosttg⸗ 705 5 faut Uebel u und Ertheilung dar jelegenheiten.
j. Diesener, Architckt.—
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vb. Heeremann und v. Benda, durch Acclamation.
18883.
Famstag den 24. November.
M138.
Oberhessischer Anzeiger.
Wird hier und in Bad-Nauheim Montag,
Mittwo 5. 8 1 8 5 und Freitag Abend ausgegeben. 5 Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoneen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
Amtlicher Theil.
Betreffend: Die Aufstellung der Voranschläge der Gemeinden des Kreises Friedberg 1884/85.
1 a f Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises mit Ausnahme von Bauernheim, Dorn Assenheim, Gambach, Heldenbergen, Nieder— Rosbach, Oppershofen, Ossenheim, Reichelsheim, Rendel, Rodheim, Södel, Weckesheim und Wohnbach.
Mit Bezug auf unsere Verfügungen vom 10. September und 12. October l. J.— Oberhessischer Anzeiger Nr. 107 und 121— bringen
Dr. Braden.
Friedberg den 20. November 1883.
wir die Einsendung der Voranschläge mit Frist bis zum 1. Dezember l. J. und bei Meidung unangenehmer Verfügung andurch in Erinnerung.
Wegen Bettels bestraft: Karl Hofmann von Grünberg.
Deutsches Reich.
Darmstadt. Dem Gerichts-Accessisten von Hessert wurde der Charakter als Cabinets— secretär verliehen.
— Militärdienstnachrichten. Oberst-Lieut. von der Osten vom 1. Gr. Inf.⸗Regt. Nr. 115 vurde zum etatsm. Stabsoff. ernannt; Major Blecken von Schmeling von dems. Regt. unter Beförderung zum Oberstlieutenant, als etatsm. Stabsoff. in das Königs-Gren.-Regt. Nr. 7 ver— setzt; Oberstlieut. Bertram vom 2. Gr. Inf. Regt. Nr. 116 zum etatsm. Stabsoff. ernannt; Major v. Beyer vom Königs-Gren.-Regt. Nr. 7 als Bat. Commandeur in das 1. Gr. Juf.-Regt. Nr. 115 versetzt; Major v. Caprivi vom 1. Gr. Inf.⸗Regt. Nr. 115, Major Wache vom 2. Gr. Inf.⸗Regt. Nr. 116, zu Bat.⸗Commandeuren er— smannt; von Schultzendorff, Frhr. von Lehmann, Unteroff. vom 1. Gr. Inf.⸗Negt. Nr. 115, Kraufe, Unteroff. vom 2. Gr. Inf.-Regt. Nr. 116, b. Plönnies, char. Port.-Fähnr. von dems. Regt., Rehfeld, Felber, Unteroff. vom 3. Gr. Juf.-Regt. Nr. 117, Frhr. v. Gugel, char. Port.-Fähnr. vom 4. Gr. Jnf-Regt. Nr. 118, Frhr. v. Diemar, Unteroff von dems. Regt., Frhr. v. Schauroth, Unteroff. vom 2. Gr. Drag.⸗ Regt. Nr. 24— zu Port.⸗Fähnrs. befördert; Lühn, Vicefeldw. dom 1. Bat. 2. Bad. Landw.⸗Regts. Nr. 110, zum Sec.⸗Lieut. der Res. des 2. Gr. Inf.-Regts. Nr. 116 befördert; Klockert, pens. Bezirksfeldw., der Char. als Sec.-Lieut. verliehen; Frieß, Major vom Niederschl. Feld-Art.-Regt. Nr. 5, als Oberstlieut. der Abschied bewilligt; Major Müller vom Gren.-Regt. Nr. 4 und Major Balser vom Inf.-Regt. Nr. 130 zu Bataillons— Commandeuren ernannt.
— 22. Nov. Der Großherzog begibt sich auf Einladung des Kaisers zu den am Freitag und Samstag in Letzlingen stattfindenden Hof— agden. Der Großfürst Sergius ist heute nach Stuttgart abgereist zum Besuche der Königin don Württemberg.
Berlin, 21. Nov. Im Abgeordnetenhaus beantragt Stenzel unter dem Beifall des Hauses die Wahl des vorjährigen Präsidiums, v. Köller,
Köller nimmt die Wahl dankend an; Heeremann st nicht zugegen und Benda nimmt ebenfalls an. Die vorjährigen Schriftführer werden auf Antrag Windthorst's per Acclamation wieder— zewählt.— Das Herrenhaus wählte Sulzer wieder als Mitglied der Staatsschuldencommis— sion. Minister Dr. Lucius legte das Jagdgesetz dor, welches eine übermäßige Ausübung der Jagd verhindern und die Erhöhung der Jagd— cheingebühr bezwecken solle. Das Haus ver— wies die Jagd- und Landgüterordnung an eine zus 15 Mitgliedern bestehende Commission.
helm sind mit zahlreichem Gefolge heute zur Hofjagd nach Letzlingen gefahren, woselbst morgen auch der Großherzog von Hessen eintrifft.
— 22. Nov. Die Verlängerung des kleinen Belagerungs-Zustandes für Berlin bis zum 30. September 1884 ist heute vom Bundes— rath beschlossen worden.
Kiel. Die„Kreuzztg.“ zweifelt daran, daß die Regierung dem Reichstage einen Gesetz— entwurf über den Bau des Norstostseecanals vorlegen wird, hält es vielmehr für wahr— scheinlicher, daß der Bau dieses Canals der Privatindustrie überlassen werden wird.
— Es verlautet, daß Contreadmiral Livonius demnächst seinen Abschied erhalten werde. Als Livonius kurz nach Beendigung seines regel— mäßigen Sommerurlaubs wieder einen drei— monatlichen Urlaub antrat, konnte bereits Nie— mand mehr daran zweifeln, daß dies nur der Vorläufer der Demission sei.
Ausland.
Oestereich-Ungarn. Pest, 21. Nov. Im Unterhause bekämpfte der Justizminister bei der Ehegesetzdebatte die Ausführungen der Geg— ner und erklärte, die Regierung bethätige nur die nothwendige Vorsicht, indem sie dem dringendsten Bedürfnisse abhilft und die vortheilhafteste Lös— ung unter den gegebenen Verhältnissen vorschlägt; die allgemeine Einführung der Civilehe halte er noch nicht für zeitgemäß.— 22. Nov. Bei der im Unterhaus fortgesetzten Ehegesetzdebatte betont der Minister-Präsident, daß Niemand strenger und schonungsloser den Antisemitismus verdamme als er. Der Minister hofft, die Frage werde im Sinne der obligatorischen Civil— ehe gelöst werden.
Schweiz. Bern. Die vom Bundesrath vorgeschlagene Diöcesan-Conferenz in Sachen Lachat's findet wegen der Weigerung der Re— gierung von Bern, an derselben theilzunehmen, einstweilen nicht statt.
Frankreich. Paris, 21. Nov. Marquis Tseng erschien bei dem heutigen diplomatischen Empfange im Ministerium des Auswärtigen und conferirte ziemlich lange mit Ferry. Tseng er⸗ hielt die Antwort Chinas auf die letzten Mit⸗ theilungen der frauzösischen Regierung. Die in der Antwortnote formulirten Vorschläge Chinas seien aber nicht annehmbarer als die früheren und könnten demgemäß die von der Kammer gutgeheißene Politik der französischen Regierung nicht ändern. Die chinesische Gesandtschaft empfing keine Bestätigung der Standard-Meldung über die Anwerbung von 20,000 Chinesen.
— 22. Nov. Die chinesische Note, welche in Peking den Vertretern der fremden Mächte übergeben worden ist, ist in einem sehr ent—
— 22. Nov. Der Kaiser und Prinz Wil—
schiedenen Tone gehalten und rechtfertigt voll—
kommen die von Marquis Tseng der französischen Regierung gegenüber eingenommene Haltung. China läßt keine seiner Ansprüche fallen und erklärt, daß, wenn Frankreich dieselben verletze, der Krieg unausbleiblich sei, die Verantwortlich— keit dafuͤr aber auf Frankreich zurückfalle. Die chinesische Regierung habe dem französischen Cabinet angezeigt, daß sie einen Angriff auf Bac-Ninh als casus belli betrachten werde.
— Der Marineminister empfing eine De— pesche des Gouverneurs von Conchinchina, daß sämmtliche Verstärkungen und Approvisionirungen sich bereits auf dem Wege von Haiphong nach Hanoi befinden. Dem Staatssecretär des Aus— wärtigen in Washington ging eine von China an die Mächte gerichtete Circularnote zu, mittelst welcher Annam als Dependenz des chinesischen Reiches in Anschpruch genommen wird.
— Nachrichten vom Congo vom 18. October melden, daß Brazza in Stanleypool angekommen sei.
— 22. Nov. Bei der in der Deputirten⸗ kammer fortgesetzten Berathung des Cultusetats greift die äußerste Linke die Haltung des Clerus an und verlangt Trennung der Kirche vom Staat; die verlangten 6 Mill. Francs sollten bis auf Weiteres gestrichen werden. Der Mi— nisterpräsident und der Cultusminister hoffen, daß die Trennungsfrage bald entschieden wuͤrde; bis dorthin müsse an den Bestimmungen des Concordats festgehalten werden.
Großbritannien. London. Die For— derungen von Lohnerhöhungen seitens der Kohlen— gruben-Arbeiter nehmen beständig zu. Man glaubt, daß am 1. Dezember ein allgemeiner Strike in den großen Kohlengruben ausbrechen werde. In der heute in Birmingham statt— gehabten Versammlung von Kohlengruben-Be— sitzern aus Southstaffordshire und Eastworcester— shire wurde beschlossen, die geforderte Lohner— höhung abzulehnen.
Spanien. Valencia, 21. Nov. Um 5 Uhr heute Abend kam das deutsche Geschwader in Sicht. Die Behörden begaben sich in den Hafen, um den Kronprinzen zu empfangen. Das Ge— schwader hat sich dem Hafen jedoch nicht ge— nähert, da es von der Dunkelheit überrascht worden und Nebelwetter eingetreten ist. Das— selbe landet wahrscheinlich morgen früh. Die Behörden Valencia's sind aus dem Hafen hier— her zurückgekehrt.— 22. Nov. Um 8 Uhr Vor⸗ mittags begaben sich die Behörden, sowie Gene— rallieutenant von Los und Graf Solms zum Empfang des Kronprinzen nach dem Hafen. Das Wetter war bedeckt und wurde zum Sturm, so daß die Landung erst heute Abend erfolgen konnte. Das spanische Geschwader traf das deutsche Morgens um drei Uhr zwischen den Columbrettes-Inseln und den Balearen. Um 5 Uhr Nachmittags hielt der„Prinz Adalbert“


