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1883.
Samstag den 21. April.
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Oberhe
sischer Anzeiger.
Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Kreisblatt für den Artis Friedberg.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. 5
Die einspaltige Petitzeile wind bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, Annoncen von aus wärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben),
Betreffend: Feuervisitation aus 1883.
—
bei größerem Tabellen⸗ oder Ziffersatz mit 14 Pf.,
bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf.
welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
Amtlicher Theil.
Friedberg den 18. April 1883.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
Die auf den Ihnen kurzer Hand zugehenden Visitationsprotokollen befindlichen kreisamtlichen Verfü Sie bi 5 a ynen, a unden? Verfügungen werden S 1 veröffentlichen und sodann die Protokolle mit Bescheinigung der Veröffentlichung wieder hierher baedend 1 e
Betreffend: Schluß und Beginn des Schuljahres.
Die Großherzogliche Kreisschulcommission Bestehender Vorschrift gemäß beginnt das neue Schuljahr mit dem ersten Montag im Mai.
Schuljahren in der Woche vom 29. April bis
Dr. Braden.
5. Mai dieses Jahres stattzufinden;
8 Tagen
Friedberg den 18. April 1883.
Friedberg an sämmtliche Schulvorstände des Kreises.
Es haben also die Ferien zwischen den
ö 9. A das noch laufende Schuljahr schließt mit entsprechender Eutlassung der dazu berechtigten Schüler Samstag den 28. April dieses Jahres und das neue 1 r pflichtigen Kinder(bezüglich welcher wir Sie auf un
Schuljahr nimmt mit Aufnahme der schul⸗
ser vorjähriges Ausschreiben in Nr. 90 dieses Blattes von 1882 hinweisen) Montag den
7. Mai laufenden Jahres seinen Aufang. Eine Abweichung hiervon kann nur mit unserer besonderen Genehmigung stattfinden, wie denn wegen einiger noch abzuhaltenden Schulprüfungen eine Verlegung der betreffenden Ferien, beziehungsweise der Entlassung und Aufnahme der Schul—
kinder, an wenigen Orten besondere Verfügung
erfolgen wird.
Dr. Braden.
f Deienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Anton Leonhard und Konrad Jacobi VII. von Nieder-Rosbach wurden als Wiesenvorstandsmitglieder dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet.
Ausgewiesen aus dem Großherzogthum auf Grund des C. 3 Absatz 2 des Freizügigkeitsgesetzes: Richard Straube aus Teutschenthal, Amt Querfurt; Johannes Koch aus Hartenbach, Kreis Hersfeld; August Hofmann aus Zeitz, Regierungsbezirk Merseburg; Peter Joseph Stähler aus Frickhofen, Kreis Oberlahn, Regierungsbezirk Wiesbaden. f i l 3 Wegen Bettels bestraft: Wilhelm Opper aus Daubringen; Kaspar Lenn aus Frohnhausen, Kreis Offenbach; Karl Reuhl aus Lauterbach, Kreis daselbst; Valentin Schwarz III. aus Griesheim; Johannes Koch aus Hartenbach, Kreis Hersfeld, Regierungsbezirk Kassel; Richard Straube aus Teutschenthal, Amt Querfurt, Regierungsbezirk Merseburg; Peter Stähler aus Frickhofen, Kreis Oberlahn, Regterungsbezirk Wiesbaden; August Hofmann aus Zeitz, Regierungsbezirk Merseburg; Heinrich Stauf aus Dauernheim, Kreis Büdingen. f f
Deutsches Reich.
Darmstadt. Das Regierungsblatt Nr. 10 enthält: Bekanntmachung, den zwischen Hessen, Preußen, Bayern und Baden wegen Canalisirung des unteren Mains abgeschlossenen Staatsvertrag betreffend.
— Der Kreisbaumeister Baurath Dr. Dieffen— bach in Grünberg, sowie der Pfandmeister Lauckhard in Worms wurden, letzterer auf Nach— suchen und unter Anerkennung seiner Dienste in den Ruhestand versetzt.
Darmstadt. Der Großherzog und die Prinzen Heinrich und Wilhelm werden am 20. nach Schwerin reisen, um den Beisetzungs— feierlichkeiten beizuwohnen.
— In dm Entwurf des neuen Einkommen— steuergesetzes ist behufs besserer Ermittelung der Einkommensverhältnisse u. A. die Bestimmung enthalten, daß auch die Vorstände der Spar— und Leihkassen gehalten sein sollen, auf Ver— langen der Steuerbehörde Auskunft zu ertheilen, jedoch nicht im Allgemeinen, indem man etwa einen vollständigen Auszug über alle Einlagen der Bewohner eines bestimmten Steuerbezirks, sondern vielmehr nur über einzelne zu benen— nende Personen.— Der Entwurf sieht ferner die Einführung der Progression vor, gegen welch' gewiß richtigen Grundsatz wohl kein stichhaltiger Einwand zu erheben sein wird, trotzdem pro— ponirt die Regierung bei Einkommen über 32,000 Mark hinaus einen Wegfall der Progression, worauf der Finanzausschuß zweiter Kammer jedoch nicht einging, zumal dieselbe nur als eine sehr mäßige erscheint, denn bei einem Steuerausschlag von 19 Pfennig wird z. B. das Einkommen von jährlich 31,000 Mk. mit 3,06 pCt., ein solches von 40,000 Mk. mit 3,23 PCt., das von 70,000 Mk. mit 3,47 pCt. Steuer belastet werden.
Berlin, 19. April. Die Kaiserin ist heute Vormittag per Extrazug nach Baden-Baden abgereist. Auf dem Bahnhofe fand keinerlei
Verabschiedung statt; die Mitglieder der kaiser— lichen Familie hatten sich bereits gestern ver— abschiedet.
— 19. April. Reichstag. In einem Schreiben des Reichskanzlers wird um die Ermächtigung zur strafrechtlichen Verfolgung des Abgeordneten v. Vollmar auf Grund der§§ 126 und 127 des Strafgesetzbuchs sowie des§ 28 des Socia— listengesetzes nachgesucht. Das Schreiben geht an die Geschäftsordnungscommission. Einge— gangen ist der deutsch-serbische Handelsvertrag, der Etatsentwurf pro 1884/85 und das Anleihe— gesetz. Bei der zweiten Berathung des Kranken— cassengesetzes wird die Discussion über den§1 la und 2 verbunden. Referent v. Maltzahn— Gültz empfiehlt die Annahme. Richter schlägt vor, nach Schluß der zweiten Berathung des Krankencassengesetzes die großen Hauptgedanken des Unfallgesetzes im Plenum zu berathen. Der Präsident schlägt Vertagung bis morgen vor, was schließlich angenommen wird.
— 19. April. Der Abschluß der literarischen Convention zwischen Deutschland und Frankreich ist heute vollzogen worden.
Wiesbaden, 18. April. Der Kaiser ist heute Vormittag wohlbehalten hier eingetroffen und am Bahnhofe von den Spitzen der Be— hörden empfangen worden. Bei prachtvollem Wetter fuhr der Kaiser im offenen Wagen durch die festlich beflaggten Straßen nach dem Schlosse, überall von der Volksmenge mit Hochrufen begrüßt.
Karlsruhe, 18. April. Die Großherzogin begiebt sich morgen nach Wiesbaden, um da— selbst während des Aufenthaltes des Kaisers zu verweilen. Prinzessin Wilhelm, geb. Her⸗ zogin von Leuchtenberg, wird sich mit Gefolge zu den Krönungsfeierlichkeiten nach Moskau begeben.
Mannheim, 17. April. Der Fr. Erhardt, der am 4. April wegen dachtes der Verbreitung socialistischer
Socialist des Ver⸗ Schriften
verhaftet wurde, befindet sich seit gestern wieder auf freiem Fuß.
München, 18. April. Die Kammer er— ledigte die Nothstandsvorlage, verwarf dabei die Regierungsvorlage und nahm die Ausschußanträge in allen Punkten mit 83 gegen 68 Stimmen an.
Ausland.
Oesterreich-Ungarn. Wien, 18. April. Die Polizei löste einen Studentencommers auf, welcher seine Sympathie ausdrücken wollte für 2 relegirte Studenten, wobei sich Schönerer, nach einer Blättermeldung, der Polizei gegen— über renitent benahm.
— 19. April. Das Abgeordnetenhaus lehnte den Minoritäts-Antrag, über die Schulnovelle zur Tagesordnung überzugehen, mit 174 gegen 158 Stimmen ab und nahm den Antrag, in die Specialdebatte einzugehen, in namentlicher Abstimmung mit 174 gegen 164 Stimmen an.
Prag, 19. April. In den Strakonitzer Fezfabriken wurde ein geheimer Socialistenbund entdeckt. Nach vielen Verhören und Hausdurch— suchungen behielt man einen Werkführer und einen Arbeiter in Haft.
Frankreich. Paris. Laut Meldung der Agence Havas aus Portugal steht am Congo ein Conflict zwischen Stanley und Brazza be— vor. Der portugiesische Gouverneur verlangt Verstärkungen.
— 19. April. Kammer. Der Finanzminister legte in der Kammer heute einen Gesetzentwurf, betreffend die Convertirung der funfprocentigen Rente in eine viereinhalbprocentige, vor. Das Exposé constatirt die Opportunität der Conver— sion, sowie die Berechtigung des Staates, welcher eine Ersparniß von 34 Million erzielen werde. Die Besitzer der 5proc. Titres erhalten, um die Einlösung zu verlangen, eine 10tägige Frist, nach deren Ablauf angenommen wird, daß sie der Convertirung zustimmen. Dieselben sollen sür 5 Jahre gegen die Eventualität der Pari-Ein—


