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w. Romrod. henen unser Großherzog und Prinz Alexander sämmtlich beiwohnten, wurden zur Strecke gebracht: 290 Stück Rehwild(108 Böcke und 182 Ricken), 143 Hasen, 18 Füchse, 1 Wildkatze und 10 Schnepfen.
Gleßen. Die Schwurgerichtssitzungen der Provinz Oberhessen für das IV. Quartal beginnen Donnerstag den 13. Dezember. Zum Vorsitzenden ist Landgerichts director Dr. Stammler ernannt.
Allerlei.
Frankfurt, 16. November. Gestern Abend gegen 9½j—Uhr fand am sogenannten Bonameser Berg ein Naubanfall auf einen Metzgerburschen von Frankfurt statt, der eine Kuh vor sich hertrieb. Zwei Strolche packten den Burschen an, wobei der eine mit einem Dolchmesser nach demselben stieß und ihn zweifellos stark verletzt hätte, wenn das Messer nicht abgeglitten wäre. Mit Hälfe seines Stockes jagte der Metzger die Wegelagerer in die Flucht ohne weiter von ihnen be⸗ helligt zu werden. Die Polizei fahndet auf die frechen Strolche und wird es hoffentlich gelingen, dieselben dingfest zu machen. f
Petersburg, 17. Nov. In Folge Entgleisung eines Güterzugs am vorgestrigen Abend bei Pskof, wo— bei 5 Waggons zertrümmert wurden, war die Bahn derart beschädigt, daß dieselbe erst nach neunstündiger Arbeit wieder freigemacht werden konnte.
New⸗Nork, 16. Nov. Fünfzehn berittene Räuber haben einen vorher zum Entgleisen gebrachten Eisenbahn— zug auf der Mexikanischen Nationalbahn in der Nähe won Lajarito angegriffen, allein es ist ihnen nicht ge— lungen, die Behälter der Expreßeompagnie aufzubrechen, wohl aber ist es ihnen geglückt, Gold und Silberbarren im Werthe von 8000 Dollars mitzunehmen; der Heizer wurde getödtet und der Lokomotivführer verwundet. Mexikanssche Truppen befinden sich auf der Suche nach den Räubern.
Gerichtssaal.
Friedberg. In der Schöffengerichtssitzung vom 13. November 1833 kamen die folgenden Fälle zur Ver; handlung und wurde erkannt:() in der Strafsache gegen Ludwig Wolf und Wilhelm Müller von Friedberg, wegen Körperverletzung, auf Gefängnißstrafen von sieben und bezw. drei Tagen; 2) in der Strafsache gegen Georg Heinrich Stichel von Marburg, wegen Körper⸗ verletzung, auf eine Gefängnißstrafe von 2¼⁰ Monaten; 3) in der Strafsache gegen Gustav Reitz von Helden— bergen, wegen strafbaren Eigennutzes, auf Vertagung der Hauptverhandlung. Dem Angeklagten, der das Recht behauptet, an der in der Anzeige genannten Stelle die Fischerei ausüben zu dürfen, wurde aufgegeben, sein vermeintliches Recht im Civilrechtswege geltend zu machen und zwar binnen acht Wochen, gegenfalls das Straf— verfahren seinen Fortgang nehmen wird.
Altenstadt. In der Donnerstag den 8. d. Mts.
dahler stattgehabten Schöffengerichts-Sitzung wurde wie folgt erkannt: 1) in der Strafsache gegen Aug. Augstein
von Tuttenberg, zuletzt wohnhaft in Bönstadt, wegen
Uebertretung des F 360 Nr. 3 des R.⸗St. G.⸗B., wurde Angeklagter in eine Geldstrafe von 50 M., ev. 14 Tage Haft und zur Kostentragung verurtheilt; 2) in der Privat- klagesache der Christian Heppner II. Frau in Stamm⸗ heim gegen Peter Herget Frau von da, wegen Beleidig— ung, wurde Letztere in eine Geldstrafe von 3 M., ev. 1 Tag Gefängniß, sowie zur Kostentragung verurtheilt und der Ersteren die Befugniß zur Veröffentlichung der Verurtheilung durch Anschlag an die Gerichtstafel binnen 14 Tagen auf Kosten der Angeklagten zugesprochen; 3) in der Strafsache gegen Heinrich Frick und dessen Ehefrau von Hainchen, wegen groben Unfugs, wurde Ersterer in eine Geldstrafe von 5 M., ev. 1 Tag Haft und zur Tragung der Kosten verurtheilt, dagegen Letztere freigesprochen; 4) in der Strafsache gegen Heinr. Wenzel Wittwe von Rommelhausen, wegen Beleidigung des Polizeldteners Joh. Wenzel II. von da, wurde die An⸗ geklagte in eine Geldstrafe von 40 M, ev. 4 Tage Ge⸗ fängniß verurtheilt und dem Beleidigten die Befugniß zur Veröffentlichung der Verurtheilung durch Anschlag an die Gerichtstafel binnen 14 Tagen zugesprochen; ebenso wurde Joh. Wenzel II. wegen Beleidigung der Heinrich Wenzel Wittwe mit einer Geldstrafe von 5 M., ev. 1 Tag Gefängniß belegt und Job. Wenzel II. die die gleiche Befugniß, wie vorher, zugesprochen uud wurden den beiden Verurtheilten die Kosten auferlegt, jedoch hat von den Auslagen Heinrich Wenzel Wittwe/ und Joh. Wenzel 11. ½ zu zahlen; 5) in der Strafsache gegen Vollprecht Meub von Stammheim, wegen Verkaufs zu leicht gebackenen Brodes, wurde der Veschuldigte in eine Geldstrafe ven 1 M., ev. 1 Tag Haft, sowie zur Kosten— tragung verurtheilt; 6) in der Privatklagesache der Peter Schäfer II. Frau von Höchst a. N. gegen Wilh. Bickert ron da, wegen Beleidigung, wurde Letzterer in eine Geldstrafe von 20 M., ev. 4 Tage Gefängniß und zur Kostentragung, einschließlich der der Privatklägerin er⸗ wichsenen baaren Auslagen, verurtheilt und außerdem der Beleidigten die Befugniß zugesprochen, die Verur⸗ thellung binnen 14 Tagen durch Anschlag an die Ge⸗ richtstafel zu veröffentlichen; 7) in der Strafsache gegen Joh. Klebm II. und Ehefrau von Altenstadt, bestraft wegen Ruhestörung, zogen die Angeklagten ihren Ein⸗ spruch gegen den Strafbefehl vor Beginn der Haupt⸗ verhandlung zurück; 8) in der Privatklagesache des Fr. Karl Kraft in Höchst a. N. gegen Fr. Karl Dort von„
da, wegen Beleidigung, kam ein Vergleich zu Stande.
Auf den zehntägigen Hofjagden,
Ein Wort in ernster Sache.
Schon seit geraumer Zeit ist die Ueber— fluthung der Realschulen wie der Gymnasien Gegenstand der Aufmerksamkeit der öffentlichen Kreise und wenn an dieser Stelle darauf zurück— gekommen wird, so geschieht dies vom land— wirthschaftlichen Standpunkte aus, indem im Allgemeinen der Landwirth das allergrößte In— teresse, zunächst an der richtigen Berufswahl seiner Söhne, dann aber auch nicht minder an der Frage nach dem für dieselben zweckent— sprechendsten Bildungsgange hat, außerdem im Besonderen die Landwirthschaft dringend wünschen muß, daß gründliche, fachliche Ausbildung ihrer Vertreter über immer größere Kreise sich ver⸗ breite, indem unbestritten die individuelle Tüch⸗ tigkeit des einzelnen Landwirths in seinem Fache vor Allem Dasjenige ist, was heute allein noch zu einem befriedigenden gewerblichen Erfolge führen kann. Aus allen Volksschichten drängen sich zahlreiche Elemente an obige Lehranstalten, bezüglich welcher häufig die materiellen und persönlichen Voraussetzungen fehlen, um dort entsprechende Vortheile für ihr ferneres Fort— kommen erwarten zu können. Es sei ferne von uns, Jemanden abrathen zu wollen, seine Söhne an Gymnasien oder Realschulen zu schicken, damit ihnen eine weitere, vielleicht auch eine solche Vor- und Ausbildung werde, welche den— selben den Weg zu höheren Berufsstellungen eröffnen kann. Unsere Meinung geht vielmehr nur dahin, daß der Weg zu gesicherten Lebens— existenzen nicht einzig und allein nur über die Gymnasien und Realschulen, sondern auch über die Fachschulen, in unserem Falle über die Ackerbauschulen führt, welche die anzustrebenden Lebensziele gewiß in sehr vielen Fällen zweck— mäßiger, billiger und auch früher erreichen lassen. Gegenwärtig stehen wir am Beginn eines neuen Schuljahres der Ackerbauschulen; wir mahnen daher die Landwirthe, bei der Wahl des Bildungsganges ihrer Söhne es sich doch wohl zu überlegen, ob eine fachliche, eine landw.
als einige an Gymnasien oder durchgequälte Jahre? Wie viel fachliches Wissen bringen die jungen Leute mit heim?— Außer einer oft noch recht spärlichen Menge allgemeinen Wissens können und kennen sie Nichts für ihren späteren Lebensberuf und kommen doch nur in den seltensten Fällen noch in die Lage, sich in ihrem Fach die allernothwendigste Ausbildung zu erwerben; waren sie doch schon auf einer „Schule“ und haben so und so viel Geld ge— kostet. Wäre es da nicht viel besser gewesen, dieselben hatten die ihren Verhältnissen ent⸗ sprechende landwirthschaftliche Fachschule besucht? Selbstredend mag Der, der mehr kaun und will, so lange bei uns noch keine landwirth— schaftlichen Mittelschulen vorhanden sind, seinen Söhnen die untere Hälfte eines Gymnasiums oder einer Realschule und sodann den Besuch einer höheren landwirthschaftlichen Lehranstalt zugestehen. Wenn ersteres mit Erfolg geschehen, so wird damit zugleich die Berechtigung zum Einjährigfreiwilligen-Dienst erworben. Wem solch eine Vorbildung aber zu viel oder zu kostspielig erscheint, dem stehen die Ackerbau— schulen zu Gebote, wo sich die Jugend mit ver— hältuißmäßig geringen Mitteln eine für die Mehrzahl unserer hessischen Verhältnisse voll— kommen genügende landwirthschaftliche Fach— bildung aneignen kann. Die Landwirthe, welche ihre Söhne an Gymnasien oder Realschulen anstatt an landwirthschaftliche Lehr-Anstalten schicken, die Landwirthe, welche mit dem Gelde für die fachliche Ausbildung derselben knausern, die Landwirthe, welche aus eigener Bequem— lichkeit sich nicht entschließen können, ihre Söhne über die Schulzeit vom Hofe zu entfernen, sie Alle sollten sich die goldenen Worte vor Augen halten, welche sich über dem Thore der Acker— bauschule zu Grignon befinden und die da lauten:
Landwirthe! Schickt Eure Söhne in
Ausbildung nicht unendlich viel besser wäre, Realschulen
barer basun fein, aus fat MNανννοο geerbten Landes!“
Möge dies Wort in ernster Sache ein Wort zur rechten Zeit gewesen sein. St.
Handel und Verkehr.
Friedberg, 17. Nov. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.95— 1.10, Eier 1 St. 8, 2 St. 00 Pf. Gießen, 17. Nov. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 1.08—1.10, Eier per Stück 7 Pf., Käse per St. 5—9 Pf., Tauben per Paar M. 0.65—0.80, Hühner per Stück M. 1.00—1.30, Hahnen per Stück M. 0.80— 1.70, Enten per Stück M. 0.00- 0.00, Ochsen⸗ fleisch per Pfd. 70—72 Pf., Kuh- und Rindfleisch 56 bis 60 Pf., Kalbfleisch 50—51 Pf., Schweinefleisch 62 bis 64 Pf., Hammelfleisch 60— 70 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.00—3.30, Gänse per Pfd. 40—54 Pf., Zwiebeln per Centner M. 6.50—7.00, Weißkraut per Hundert M. 3.00 6.
Frankfurt, 17. Nov. Wochenmarkt. Preise der Gemüse: Weißkraut per Hundert M. 78, per Centner M. 1.20, Rothkraut 10—20 Pf., Blumenkohl 20—40 Pf., Wirsing 4—8 Pf., Kohlrabi 2—4 Pf., französische Bohnen per Pfd. 60 Pf. Obst: Trauben 25—30 Pf., Kochäpfel per Ctr. M. 6—7, Relnette M. 7., Vorsdorfer M. 9— 10, Kochbirnen M. 6—7, Nuͤsse per Tausend M. 2— 2.50, Knoblauch per Ctr. M. 15, Zwiebeln per Ctr. M. 7, per Gescheid 25 Pf., kleine Sorte 50 Pf., Kartoffeln per Malter M. 3.30—4, per Gescheld 8—9 Pf., gelbe Mäuschen M. 12, per Gescheid 30 Pf., rothe M. 10, per Gescheid 20 Pf Geflügel: italtenisches Welschebuhn M. 44.50, welscher Hahn M. 5— 10, wilde Ente M. 22.80, Gans M. 3— 4.50, per Pfd. 60—75 Pf., Huhn M. 11.70, Hahn M. 11.40, Ente M. 2.50, Capaun M. 2—3, Tauben 50—60 Pf., Krammetsvogel 35 Pf. Haas mit Fell M. 3.50—4. Eier per Hundert M. 6—7.
Literarisches.
Daheim Nr. 7 enthält: Er lebt!(Forts.)— Eine ungezogene Gesellschaft. Bild von Ronner.— Des Pfarrherrn Jubiläumsgruß an Dr. Luther. Gedicht von K. Gerok.— Das Reich der Zaren und die Russen. Von Pantenius.— Die Diätetik des Heizens, ins⸗ besondere der Kirchenheizung. Von Dr. F. E. Clasen. — Der lllustrirte Don Quixote. Mit 2 Illustr.— Das Grab-Denkmal für General v. Goeben. Von A. Rosenberg.— Am Familientische: Wie die Altvordern schmausten.— Buchholzens in Italien.— Der Sobies—⸗ kische Schild. Von K. Kiesewetter.— Rechtsrath.— Briefkasten.— In unserer Spielecke.— Mit 2 sllustr Beilagen.
Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt.
Opernhaus.
Dienstag den 20.: Die Maecabaer. Mittwoch den 21.: Volksvorstellung. Maria Stuart. Außer
Abonnement. Ermäßigte Eintrittspreise.
Donnerstag den 22.: Neu einstudirt: Die Heimkehr aus
der Fremde. Neu einstudirt: Der Wasserträger.
Freitag den 23.: Geschlossen. Samstag den 24.: Oberon. Sonntag den 25.: Götterdämmerung.
Schauspielhaus.
Dienstag den 20.: Zum ersten Male: Der Schrlftsteller⸗
tag. Lustspiel in 3 Akten von Heinemann.
Mittwoch den 21.: Boccaccio.
Donnerstag den 22.: Geschlossen.
Freitag den 23.: Rosenkranz und Güldenstern. Samstag den 24.: Krisen.
Sonntag den 25.: Zum ersten Male wiederholt: Der
Schriftstellertag.
etwas post festum.
Briefkasten.
Freund W. in Nieder⸗Wöllstadt. Traf zur vorigen Nummer leider zu spät ein und kommt deßhalb heute Besten Dank für die Zusendung.
Die Redaetion.
Pfennig ⸗Sparkasse.
Betrag.
Einlagen. M. Pf.
Sammelstellen.
Bestand am 1. Juni 1883
. W. Vernbeck
Ackerbauschulen und sie werden Euch dank
sammt Zinsen 28722 96 Uebertrag vom 3. Nov. 1883 23636 9519 95 . C. Bindernagel. 91 7595
160 114 85
. E. Oppenheimer. a. 176 142 30 . H. Flaschenträger 65 47— . H. Flaschenträger 93 71 85
24226 38686 86
Uebertrag am 1. Juni 1883 Einleger 1053. Uebertrag vom 3. Nov. neue Einleger 128. Neue Einleger. e Gesammt⸗Einleger 1184. Friedberg den 17. November 1883. Haupt⸗Sammelstelle: Vorschuß- und Credit⸗Verein, e. G.


