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7 September 1883
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Hberhessischer Anzeiger.
111.
Aus Stadt und Land.
Friedberg, 20. Sept. Bei der heute stattgehabten Wahl eines Bürgermeisters hiesiger Stadt stimmten 413 Einwohner ab. Davon fielen 410 auf den seitherigen Beigeordneten A. Steinhäußer. 2 Stimmen waren un gültig. Abends wurde dem Neugewählten ein Fackelzug und Ständchen seitens der Feuerwehr dargebracht und hierdurch der allgemeinen Freude über das Resultat der Wahl Ausdruck gegeben.
f. Friedberg. Für die Theilnehmer an dem zu drankfurt am 20. und 27. September stattfindenden Uu. Evangelischen Kirchengesangvereinstage sind von den letr. Eisenbahnverwaltungen folgende Eisenbahnfahrt⸗ jergünstigungen verwilligt worden, die für unseren lesekreis von Interesse sind: auf den Kgl. Preu⸗ jischen Staatsbahnen Verlängerung der Gültigkeits⸗ kauer von nach Frankfurt oder in der Richtung nach Frankfurt auf Stattonen der genannten Bahnen am 4., 25. und 26. September gelösten Retourbillets bis unschlteßlich den 5. Oktober l. J.; auf der Main Neckar— Lahn a) für diejenigen Festtheilnehmer, welche in ge⸗ Ungerer Zahl als 50 Personen oder einzeln zur Fahrt zugehen, Verlängerung der Gültigkeitsdauer von Retour— Hllets bis zum 28. September incl. und Gestattung der benutzung dieser Villets bei Schnellzügen ohne Zukauf don Zusatzbilleis; b) für Gesellschaften von mindestens 0 Personen eine Taxermäßigung von 3330/0 nach Maßgabe der deßfalls bestehenden Bestimmungen; 5) auf en Oberhessischen Eisen bahnen und der Hes sschen Ludwigs⸗Eisenbahn Gestattung der freien Rückfahrt Is zum 28. Sept. gegen Lösung einfacher Villets. Die ewähnten Vergünstigungen werden nur gegen Vorzeigung von Legitimationskarten gewährt, welche gegen Einsendung von 1 M.(Beitrag zu den Kosten des K. G.⸗Vereinstages) von C. Brechert, Frankfurt a. M., Hochstraße 17, zu beziehen find. Mit dem K.⸗G.⸗Vereinstage soll eine Ausstellung von kirchenmusikalischen Werken(Chor- und Orgeleomposittonen bezw. Sammlungen und Literatur) verbunden werden.
P. Bad⸗Nauheim. In dem Berichte über die hlesige Bürgermeisterwahl in der vorigen Nummer des Anzeigers wurden einige Ausschreitungen erwähnt, welche nach bekannt werden des Wahl⸗Resultats vorgekommen san sollen. Es wird gewiß jeder vernünftige Mensch derartige Vorkommnisse nicht billigen, sondern bedauern, aber dafür eine ganze Partei oder eine ganze Stadt verantwortlich machen zu wollen, das geht doch zu weit, denn diejenigen, von welchen es ausging, sind ja in dem Artikel selbst mit dem richtigen Namen bezeichnet und heren gibt es wohl allenthalben. Als bei der vorigen Gahl vor 9 Jahren Bürgermeister Schutt als Sieger aus der Wahl hervorging, brachte ein jubelnd und schreiend herumziehender Menschenhaufen dem unterlegenen
Hegencandidaten(gewiß ein Ehrenmann) und seinen nächsten Freunden Ovationen dar, die einer sogenannten „Ratzenmusik“ sehr ähnlich waren. Man ließ sich's ge— sallen und schwieg; gewiß das Vernünftigste, was man bel Wahlagitattonen und Wahlausschreitungen thun kann, sobald dieselben vorbei find, denn sie beruhen gewöhnlich auf Gegenseitigkeit. Auch Ihr Correspondent hätte dies im Interesse des allgemeinen Friedens thun dürfen, denn jeder Einsichtige wird mit uns einverstanden sein, wenn wir nach jeder Wahl und der dabei vorgekommenen Pitationen und Ausschreitungen den Grundsatz vertreten: „Schwamm darüber.“
m. Ossenheim. Bei der am 14. September vor⸗ genommenen Bürgermeisterwahl wurde der seitherige Bei—
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geordnete G. H. Friedrich Keller, da der jetzige Bürger— meister Maul eine Wiederwahl abgelehnt hatte, mit 22 Stimmen von 38 zum Vürgermeister gewählt. Sein Gegencandidat erhielt 16 Stimmen. Im Ganzen waren 44 stimmberechtigt. Des Abends wurde dem Neuge— wählten von dem hiesigen Gesang-Verein ein Ständchen gebracht.
v. Reichelsheim, 19. Sept. Bei der heute statt— gehabten Bürgermeisterwahl fielen sämmtliche 166 ab— gegebenen Stimmen auf den seitherigen Bürgermeister Schmid.
Allerlei.
Gelnhausen, 18. Sept. Bei dem am vorigen Sonntag Abend losgebrochenen Gewitter schlug der Blitz an vier Orten ein, glücklicher Weise ohne Schaden an— zurichten.
Diez, 18. Sept. Heute Mittag einige Minuten vor 12 Uhr fanden hier zwei ziemlich starke Erdstöße statt. Am meisten waren dieselben in der Wilhelmstraße zu spüren, wo denn auch die Bewohner auf der Straße zusammenliesen und ihre Häuser betrachteten, ob dieselben nicht etwa Sprünge zeigten. Bis jetzt haben wir Gott sei Dank noch keine Nachricht erhalten, nach welcher irgendwo Schaden angerichtet worden wäre.
Essen, 19. Sept. Nach einer Meldung der Rheinisch⸗ Westph. Ztg. sind in der vergangenen Nacht um 1 Uhr in Flötz„Präsident“ der Zeche Massen Tlefbau bei Unna in Folge schlagender Wetter fünfzehn Bergleute getödtet und drei verwundet worden.
Neapel. Unheimliche Symptome machen sich auf der Insel Ischia wieder bemerkbar, eine neue Katastrophe scheint daselbst bevorzustehen.
Handel und Verkehr.
Frankfurt, 19. Sept. Kälbermarkt. Zufuhr 120 Stück. Bei langsamem Geschäft wurde der Stand zu höheren Preisen verkauft; dieselben stellten sich bei 1. Qual. auf 75 Pf., 2. Qual. 70 Pf. inel. 3. Qual. 65 Pf. per Pfund Schlachtgewicht.
Die Einführung des schon lange gehegten Projeetes, kleine Geldbeträge(unter 3 Mark) ohne die mit 20 Pfg. belasteten Postanwelsungen zur Auszahlung zu bringen, ist jetzt seitens der Postbehörde dahin festgestellt, daß vom 1. Januar k. J. dieses auf einfache Postkarten ver⸗ mittelt wird, welche mit einem Coupon zur Angabe des Betrages und zur Quittirung versehen sind. Auch ist die Einführung der belgischen sog. Briefkarten ins Auge gefaßt. Dieselben haben die Form der Postkarten mit Rückantwort und sind an den Rändern durchlöchert und mit Klebstoff versehen, wodurch ein Verschließen ermög licht. Der Zweck ist, dem Publikum eine schnelle und seerete Correspondenz zu ermöglichen, da die Beschaffung von Papier und Couvert oft zeitraubend ist.
Literarisches.
Daheim. Nr. 49 und 50 enthält: Das Gelübde. Novelle von S. Junghans.(Forts.)— Ein furcht barer Augenblick. Mit Bild.— Wallensteins Leiche.— Zur Lutherliteratur. IV. V. Von R. Kübel.— Die jüngste Revolution in Spanien.— Zur Geschichte der Titula⸗ turen.— Die Türken vor Wien. Von Dr. H. Hallwich. Mit 7 Illustr.— Die Prinzessin.(Forts.)— Ernste Verwarnung. Bild von M. Liebling.— Eine gefälschte Bibelhandschrift. Mit Illustr.— Praktische Wohlthätig⸗ keit in London. IX. Organisation der gesammten Wohl⸗
thätigkeit Londons.— Zum Kaisermanöver. Von H. Vogt. Mit zehn Illustr. Am Familientische: Gegen sätze.— Gesundheitsrath.— Eine Lutherschrift von E. Frommel.— In unserer Spielecke.— Mit funf illustr. Beilagen.
Fünfzig Fabeln für Kinder von W. Hey. Mit Bildern von Otto Speckter. Gotha, Friedr. Andr. Perthes, 1883. Jubiläumsausgabe. Preis: 50 Pf. Noch fünfzig Fabeln für Kinder von W. Hey. Mit Bildern von Otto Speckter. Gotha, Friedr. Andr. Perthes, 1883. Jubiläumsausgabe. Preis: 50 Pf. Am 23. Mai 1833 schrieb Wilhelm Hey aus Ichtershausen seiner Sammlung von„Fünfzig Fabeln für Kinder“ einen Geleitsbrief„an die Eltern“, der mit den Worten begann:„Dieses Buch ist zunächst für Kinder von vier bis sieben Jabren bestimmt. Wenn wir die rechte Wahl und den rechten Ton getroffen haben, so zweifeln wir nicht, daß auch Größere, Kinder und Nicht— kinder, es in die Hand nehmen und sich daran erfreuen werden. Das wahrhaft Kindliche hat ja einen Reiz für jedes Alter.“ Wie hat sich im Verlauf von fünfzig Jahren dies Wort bewährt, inbezug sowohl auf die erste, wie auf die bald nachher herausgegebene Sammlung: „Noch Fünfzig Fabeln für Kinder.“ Mit den Bildern des gemuthvollen Otto Speckter haben sie ihren Triumph— zug durch alles Land, wo deutsche Zunge klingt, gemacht, und bis zum heutigen Tage sind sie jung geblieben.
Bekanntmachung.
Die nunmehr geschlossene Sammlung milder Gaben
für Ischia hat ergeben von:
Friedberg. M. 35. 60 direet an der Postkasse eingezahlt.
30 durch die Expedition des
Oberhess. Anzeigers.
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Berstadtete Nieder⸗Florstadt„ 9. 00. Ober⸗ Rosbach.„ 2. 00. Doeh) 90 Deut, Bruchenbrücken.„ 1. 00. Zusammen M. 73. 60, welche eingesandt worden sind. Friedberg den 19. September 1883. Kaiserliches Postamt. Brentano.
Aufforderung.
Die Kaiserlichen Post-Anstalten der Umgegend, welche in obiger Aufstellung nicht aufgeführt sind und welche ihre Eingänge für Ischia anderweitig abgeführt haben, werden hierdurch gebeten, die Anzeige über die bei ihnen eingegangene Gesammtsumme an uns gefälligst gelangen zu lassen.
Die Expedition des Oberhess. Anzeigers.
Geld⸗Cours. Frankfurt, am 20. September 1883. 20 Frankenstüfstf e do. in ren een e, 6. 6 0 Englische Sovereing ss. 20. 38 42 Russische Imperi ales 16. 70—74 Dusoten z n e en ee e ee enge „ al marco tagen Dollars in Gold 18 2
Bekanntmachung.
Die Offenlegung des Grundbuchs und der Karten der
Gemarkung Bad Nauheim im Kreise Friedberg.
Es wird zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß das
0 kung Vad⸗Nauheim eu errichtete Grundbuch der Gemarkung heim,
ebst den dazu gehörigen Karten auf dem Gemeindehause
zu Bad⸗Nauheim offen gelegt worden ist. Die Karten polen dazu dienen, sich leichter im Flur- und Grund⸗ luche zurecht zu finden und Verwechselungen zu verhüten. 5 Die Betheiligten sind befugt, dasselbe während der ut der Offenlegung in diesem Lokale einzusehen, auch gegen die Gebühr von dem Großherzoglichen Bürger⸗ neister der Gemeinde Bad⸗Nauheim Grundbuchsauszüge zu verlangen. Auch werden sie durch Letzteren auf die on den Feldgeschworenen entdeckt werdenden, sie be⸗
0 tiefen den Fehler aufmerksam gemacht werden.
Allen Denjenigen, welche sich bei der Angabe des Glundbuchs rücksichtlich des Besitzstandes für beschwert
gaochten, steht es frei, binnen einer unerstrecklichen Frist
win von 6 Monaten ihre Anstände entweder auf gütlichem
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0 Tbeilsahm zu Vege bei dem Bürgermeister der Gemeinde, vor welchen bei der Beere hh sie ihren etwaigen Gegner vorladen lassen können, zu
0 bsseitigen und insofern dies nicht von Exfolg ist, ihre
Ausprüche bei dem für Besitzstreitigkeiten zuständigen Lerichte geltend zu machen. 5 a Ist dieses Gericht ein anderes, als das unterzeich⸗ inte, so haben sie davon, daß Letzteres geschehen, binnen eben dieser Frist Großherzoglichem Gerichtsschreiber des unterzeichneten Amtsgerichts die Anzeige zu machen. f Dieselbe Anzeige liegt ihnen binnen derselben Frist alsdann ob, wenn sie vor der Offenlegung des Grund—
buchs gegen den daselbst eingetragenen Besitzer eine Be— sitzklage angestellt haben.
Nach Ablauf dieser Frist wird der Besitz, wie ihn das Grundbuch angibt, in Bezug auf die Personen der Besitzer in allen den Fällen für richtig angenommen, in welchen weder eine gütliche Beseitigung bei dem Bürger⸗
meister zu Protokoll gegeben, noch eine gerichtliche Klage
deßhalb erhoben und erforderlichen Falls bei dem unter⸗
zeichneten Gerichte zur Anzeige gebracht worden ist. Zugleich werden Diejenigen, welche die in Gemäßheit
des Art. 30 des Gesetzes vom 21. Februar 1852, die
Erwerbung des Grundeigenthums betreffend, beigefügten
Erwerbtitel eingetragen oder berichtigt zu sehen wünschen, aufgefordert, die erforderlichen Anträge binnen der fest⸗ gesetzten Frist von 6 Monaten bei dem unterzeichneten Gericht zu stellen und wenn dies ein anderes, als das unterzeichnete ist, bei diesem die Anzeige zu machen.
Die unerstreckliche Frist von 6 Monaten geht mit 26. Januar 1884 zu Ende
Bad⸗Nauheim den 7. Juli 1883. 8
ee e Bad⸗Nauheim.
llwohn. 0 2588 3 Schũ tz. Aepfelversteigerung. 3412 Dienstag den 25. September d. J., Vormittags 10 Uhr, 155 die der hiesigen Gemeinde zustehenden
Aepfel, eirea 30 bis 40 Malter, öffentlich versteigert werden. Ziegenberg am 19. September 1889. Großherzogliche Bürgermeisterei Ziegen berg. Rumpf.
Submission.
Die Lieferung der bei der Entwässerung der Grund- stücke in der Gemarkung Kaichen nothwendig werdenden 120,138 Stück Drainröhren verschiedener Weiten soll auf dem Wege der Submission vergeben werden.
Bedingshefte und Kostenanschlag liegen auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einsicht offen und können gegen Erstattung der Copialien bezogen werden.
Die Offerten sind mit entsprechender Aufschrift frankirt bis zum Eröffnungstermin, welcher
Donnerstag den 4. Oetober, Vormittags 10 Uhr, auf dem Büreau des Unterzeichneten stattfindet, einzu— senden. Ebenso sind die Proberöhren bis zu diesem Termin an Großh. Bürgermeisterei Kaichen franco ein⸗ zuschicken. Friedberg(Hessen) den 21. September 1883. Der Culturtechniker:
3422 Schneider.
Markt⸗Verlegung. 3426 Da der auf den Michaelistag, den 29. d. Mts., dahier abzuhaltende Krämermarkt auf einen Samstag fallen würde, so ist derselbe auf Donnerstag den 4. und Freitag den 5. October l. J. verlegt worden.
Homburg v. d. H. den 21. September 1883. Bürgermeister⸗Amt.
(Ag. 2534.) A. Schleußner.


