Centner Mark 90, per Pfd. M. 1.10130. Eler ital. per Hundert M. 7.70, per Stück 8—10 Pf., Wetterauer per Hundert M. 6 50, einzelne 7—8 Pf., Kalkeier M. 5, einzelne 6 Pf. Kartoffeln per Centner M. 30% e Gescheid 13 16 Pf., Salatkartoffeln per Centner M. 3.50, Mäuschen M. 8, per Gescheid 30 Pf.— Fleisch⸗ sorten: Nindfleisch per Pfd. 56 Pf., Lenden(ohne Zu⸗ gabe) M. 1.20, Hammelfleisch 60 Pf., Kalbfleisch 55 Pf., Schweinefleisch 80 Pf., Ochsenfleisch 60 bis 70 Pf. Für magere Gänse wurden 65 Pf., für fetie 80 Pf, per Pf. gefordert. Hühner M. 1.50— 2.70, Hähne M. 1.20 bis 2, Taube 70 Pf., Capaun M. 3,50, Poularde M. 2.50, Ente M. 1.80 bis M. 2., Haas M. 3.50, Reh⸗ keule M. 7 bis 8, Ziemer M. 8—12, Feldhuhn M. 2 bis 2.20. Heu⸗ und Strohmarkt: Es waren angefahren annähernd 60 Wagen und kostete Heu per Doppeleentner je nach Qualität M. 78, Stroh M. 4.40 4.60. Frankfurt, 18. Jan. Viehmarkt. Es waren zu⸗ getrieben eirea 120 Ochsen, welche bei etwas gedrücktem Geschäfte die Preise des Vormarktes hielten; Kühe waren nur wenige am Markt, die gleichfalls ihren Preis hielten. In Kälbern, von denen heute 362 Stück angetrieben waren, ging der Handel sehr flau und erfuhren die Preise eine bedeutende Einbuße. Prima Waare zu 56 bis 58 Pf. per Pfd. Schlachtgewicht, 2. Qualität zu
5052 Pf.
Literarisches.
Von der Illustrirten Frauen⸗Zeitung ist das erste Heft des zehnten Jahrganges 1883 erschienen. Das bekannte und beliebte Journal hält sich nicht nur constant auf gleicher Höhe, sondern überrascht mit jedem neuen Hefte durch Reichhaltigkeit und Gediegenheit des Inhaltes. Dem Titel nach für die Frauen bestimmt, dient das Blatt diesen nicht allein als bewährter Rathgeber bei der Toielette, den Handarbeiten, der Wäsche, der Küche und dem Haushalt, sondern es gewährt neben diesen practischen Vorzügen auch noch den ideellen Genuß einer fesselnden und gewählten Lectüre, sowie eines künst⸗ lerischen Bilderschmucks, wie ihn kaum ein anderes Journal entfaltet. Besonderen Nachdruck legt die Re⸗ dgetion darauf, daß aus dem für die Familie bestimmten Iburnal in Bild wie Text Alles verbannt bleibe, was sich nicht auch für die jugendlichen Töchter des Hauses eignete. Müssen wir das Blatt aller dieser Eigenschaften wegen unter der Fluth der zahllosen periodischen Erschein⸗ ungen rühmend hervorheben, so verdient noch besondere Beachtung, daß der Abonnementspreis ein so überaus billiger: die 24 jährlich erscheinenden Hefte kosten nur jedes 50 Pfennig.
Für die Suppen⸗Anstalt sind weiter eingegangen, was wir mit herzlichem Danke bescheinigen: Von Baron von Gemmingen 5 Mark und 5½ Pfd. Kaffee; Forstmeister Herpel 5 M.; Schreiner Leyerzapf M. 1.50; Ungenannt 50 Pf.; Adam Söllner's Wittwe eine Mahne Kartoffel; P. Rudelius 1 Korb
Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Septuagesimä. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Diegel.
Gottesdienst in der Stadtkirche Nachmittags 1¼ Uhr: Herr Candidat Höltzmann. Gottesdienst in der Burgkirche Vormittags 9½ Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Abends 5 Uhr: Herr Pfarrer Baur.
Katholische Gemeinde. 5 Uhr: Beicht. 1 7 Uhr: Austheilung der heil. Communion. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt⸗ 2 Uhr: Christenlehre mit Andacht.
Jeraelitischer Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 20. Januar 1883. Berichtigung. Sabbathausgang 5 Uhr 20 Min.
Aufforderung.
Diejenigen, welche Forderungen an den verstorbenen Herrn Gottfried Mändl dahter zu bilden haben, wollen dieselben, bei Meidung der Nichtberücksichtigung, ver⸗ mittelst gehörig speeifieirter Rechnung binnen 8 Tagen bei dem Unterzeichneten zur Anzeige bringen.
Friedberg am 15. Januar 1883.
Samstag Sonntag
87895 8 n n 214 SGBaulfsgerichtsschreiber. Ne 5 18 8 W Qa Uhren in Gold und Silber, gut abgezogen und regulirt. Friedberg. L. Hanau-
r Scunurrbart!
Gemüse; Oberlehrer Bitsch 2 M.; Domänenrath Stolz 3 M.; Professor Thurn Wirsing und Lauch; Zumbach 2 M.; Director Matthias 3 M. Gaben wird freundlichst gebeten.
Für die Ueberschwemmten in Hessen gingen weiter bei uns ein: von den Schülern der 5. Kl. der hies. Realschule 10 M. 50 Pf.; N. N. 1 M.; durch Pfarrer W. Bauer von Frau Bürgermeister Walz(zweite Gabe) 3 Mark; Ungenannt 2 Mark; Heinrich Mon⸗ digler(11. Gabe) 3 M.; Decan Keller in Ockstadt 20 M.; Pfarrer Meyer(11. Gabe) 3 M.; durch denselben Un⸗ genannt 5 M.; nach 11 Uhr beim Werthche 4 Mark; W. Fertsch(11. Gabe) 10 M.; durch Bürgermeister Seriba: von der ersten Schule zu Ober-Wöllstadt(I. Gabe) 1 M 60 Pf., Frau Major Zumbach(1. Gabe) 6 M.,
Um weitere
Sühneversuch zwischen Appel und Löwenstein 10 M.,
C. Seriba(11. Gabe) 6 M.; von Professor Weiffenbach (III. Gabe) 10 M.; Aetuar Nau(11. Gabe) 10 M.; Opfergelder aus der Synagoge zu Bönstadt 5 M. 11 Pf.; Ph Dan. Kümmich 10 M.; Pfarrer C Baur(I!. Gabe) 5 M.; aus dem Pfarrhause zu Nieder-Rosbach(II. Gabe) 15 M.; N. N. in Beienheim 2 M.; Ungenannk 10 M.; Gemeinde Massenheim, zweite Sammlung M. 45.30, Gemeinde Ober-Erlenbach, zweite Sammlung M. 167.45. An die Hauptsammelstelle wurden am 19. Jan. weitere 400 M. von uns abgeliefert. Die Expedition.
Geld⸗Cours. Frankfurt am 18. Januar 1883. 20⸗Frankenstü cke. M. 16 1417 in„ 16 12-16 Englische Sovereigns.„ 20127 32
Russische Impertales. g 5 a 1„ 16 67—72 Ducaten.„& 9 58—63
„al marco eee 1 9 5681 rl e 20
Frau Major
Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des
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