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Deutsches Reich.
Darmstadt. Der prakt. Arzt Dr. Drescher aus Gießen wurde zum Kreisassistenzarzt bei dem Kreis⸗Gesundheitsamt Gießen mit dem Amtssitze
zu Grünberg ernannt.— Der Gerichtsvollzieher Götz zu Osthofen wurde auf Ansuchen, unter An— erkennung seiner Dienste in den Ruhestand versetzt.
Berlin. Prinz Friedrich Karl wird von Palmyra über Smyrna, Kreta nach Athen gehen, von wo die Rückkehr über Triest erfolgt.
— Der Prinz von Wales empfing vor seiner Abreise den Abgeordneten Windthorst, weil die englische Colonie in Hannover eine Kirche an— kaufen will, eine bezügliche Petition an die Kaiserin richtete und Windthorst um Vermittelung gebeten hatte.
L Das Militärwochenblatt veröffentlicht
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die Ernennung des Generals Bronsart von Schellendorf zum Staats- und Kriegsminister.
— 9 März. Im Abgeordnetenhause fand heute die dritte Lesung des Gesetzes, betreffend den Erlaß polizeilicher Strafbestimmungen statt. Sodann wird der Gesetzentwurf, betreffend das Staatsschuldbuch, an eine Commission von 14 Mitgliedern verwiesen.
Kiel. Der auf der hiesigen norddeutschen Werft erbaute Aviso„Blitz“, welcher zum Ersatz
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für die„Grille“ dienen soll, wird in diesen Tagen von der Marinebehörde übernommen.— Wie jetzt bestimmt ist, werden die Parzerfregatten des Uebungsgeschwaders„Kaiser“,„Deutsch— land“,„Friedrich Karl“ und„Kronprinz“ am 1. Mal d. J. in Wilhelmshaven in Dienst gestellt. Contre⸗Admiral v. Wickede übernimmt am 13. Mai das Geschwadercommando.— In der bekannten Angelegenheit der deutschen Kriegs— häfen ist eine Einigung zwischen Oldenburg und dem Reiche erzielt, indem sich letzteres zu einer Schadloshaltung an Oldenburg für das im Jahde— busen angelegte fortifikatorische Werk, welches eine Versandung des Fahrwassers befürchten läßt, in der Höhe von über 800,000 Mk. entschloß.
Baden-Baden, 11. März. Der russische Reichskanzler Fürst Gortschakoff ist heute hier verstorben.
München. Der König hat dem Kaiser Alexander III. von Rußland das erste Chevaux— leger⸗Regimeur verliehen.
6 Ausland.
O esterreich-Ungarn. Wien, 10. März. Der hiesige deutsche Leseverein, die einzige größere Vereinigung der deutschen nationalen Studenten, wurde heute in Folge von beim Wagnercommers und auf dem Bahnhof gehal— tenen Reden und Demonstrationen von der Statthalterei aufgelöst. Es ist nun zum vierten Male, daß die Behörde durch die anti⸗öster— reichische Haltung dieser Gruppe zur Auflösung von Lesevereinen gezwungen wird.
Norwegen. Christiania. Wie das Morgen— blatt erfährt, wurd ein Autrag auf Versetzung der Reglerung in Auklagestand vor den Staats- gerichtshof, darauf gestützt, daß den Beschlussen des Storthing in der Staatsrathsangelegenheit, sowie wegen Bewilligung an Vereine für Volks⸗
bewaffuung und bezüglich der Ceutralleitung der
Eisenbahnen die königliche Sanction verweigert worden sei. Alle Staatsräthe, welche die Ver⸗ weigerung der Sanction auriethen, sollen in Anklagestand versetzt werden.
Frankreich. Paris. Prinz Napoleon geht nicht nach Italien. Die Absicht soll er u Folge von Winken aufgegeben haben, die er aus Rom erhalten habe, sich gegenwärtig officiel wenigstens nicht in Italien zu zeigen.
— 8. März. Der Irläuder Byrn ist gestern
1 freigelassen worden, da die Regierung dessen
Auslieferung verweigert. 8 5 Bei dem Meeting stellenloser
Arbeiter hatten sich etwa 5000 Personen auf
der Esplanade des Juvalides versammelt, gegen
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welche mehrere Sturmangriffe seitens der Polizei gemacht wurden. Es sind zahlreiche Verhaf⸗ tungen vorgenommen worden, darunter die der Louise Michel. Die Truppen waren consignirt, das Elysee und die Ministerien waren durch die Garde republicaine besetzt. Augenblicklich ist Alles wieder vorüber. i
— 10. März. Für Morgen sind ernstere Unruhen zu befürchten. Die Manifestanten werden sich vor dem Stadthaus und dem Place Concorde sammeln und von den socialistischen Studenten aus dem lateinischen Viertel Zuzug erhalten. Die legitimistischen Deputirten und die monarchische Presse schüren.— 11. März. Die beabsichtigte Manifestation sucht man heute durch eine unglaublich große Truppenentfaltung zu ver— eiteln. Der Rathhausplatz ist durch Cavallerie besetzt, auf dem Place Concorde und in dem Elysée ist es ruhig, Belleville ist wegen der Neuwahl für Gambetta aufgeregt. N
Großbritannien. London. Einer Mel— dung aus Tamatava vom 23. Februar zufolge ist das französische Kanonenboot„Vaudreuil“ au der Ostküste Madagaskars angekommen und vier an— dere französische Kriegsschiffe befinden sich an der Nordwestküste Madagaskars. Unter der Bevöl— kerung herrscht große Erregung. Es werden Vor— bereitungen getroffen, um den Franzosen Wider— stand zu leisten. Ein englisches Kriegsschiff ist bisher noch nicht eingetroffen.
— Ein Dubliner Telegramm der Times sagt, daß Patrick Egan, der Schatzmeister der Landliga, um sich einer möglichen Verhaftung zu entziehen, mit den Fonds der Liga, welche noch immer sehr beträchtlich sein sollen, nach Spanien geflüchtet sei.
— 10. März. Ein Telegramm des Temps aus London meldet, die Donauconferenz unter— zeichnete heute den Vertrag. Derselbe umfaßt sieben Artikel. Die hauptsächlichsten betreffen die Verlängerung der Vollmachten der euro— päischen Commission, die Kiliaschifffahrt und die Reglements für die Schifffahrt zwischen dem Eisernen Thor und Braila. Diese Reglements seien gestern mit dem französischen Amendement angenommen, welches die Uferstaaten ermächtigt, Unterinspectoren für die Schifffahrt zu ernennen, zu unterhalten und abzuberufen.
— 10. März. Aus Calcutta wird die Er⸗ krankung von sechs Europäern, unter ihnen Ge⸗ neral Keyes, gemeldet, unter Symptomen, die auf eine Vergiftung hindeuten.
Italien. Rom, 9. März. Kammersitzung. Marselli entwickelt seine Interpellation über die egyptischen Angelegenheiten. Er wünscht zwar
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Fürsten Nicolaus verabschiedet und wird über— morgen, Sonntag, das Land verlassen und sich nach Paris begeben. f
Rußland. Petersburg. Wichtige Ent— deckungen sind durch die Verhaftung einer Eugenie Fiegner(sie soll eigentlich eine verheirathete Frau Philippow sein) gemacht worden. Man fand bei der Verhafteten außer hochwichtigen Papieren auch einen Chifferschlüssel; durch welchen es gelang, eine Menge früher beschlagnahmter Briefe zu dechiffriren und den Inhalt derselben auszunutzen.
Egypten. Kairo, 10. März. Der englische General Hicks ist am Freitag in Khartum ein— getroffen und wird von dort sofort nach dem Weißen Nil abgehen. Der egyptische General Abd⸗el⸗Kader meldet, daß er am Samstag ein heftiges Gefecht mit den Truppen Mahdis gehabt habe. Das Feuer der Egypter zwang den Feind zum Rückzug. Er verlor 3000 Todte, darunter einen seiner besten Generale Namens Omar El Makashsy.
eee Oeffentliche Aufforderung. Ansprüche an das in der Gemarkung Fauerbach b. Fr. gelegene, auf den Namen der nicht mehr bestehenden Judengemeinde daselbst im Grundbuche eingetragene Grundstück, Flur J. Nr. 138, Judenkirchhof, auf der Judenhohl, sind sogewiß binnen vier Wochen dahter geltend zu machen, gegenfalls dem Antrage auf Ueberschreibung dieses Grundstücks auf den Namen des Großherzogthums, Landeseigenthum, als unbeschränkten Eigenthümers mit dem Erwerbtitel„Occupation“ statt⸗ gegeben werden wird. Friedberg am 10. März 1883. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Sellheim.
8 Weber.
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Materiallieferung.
974 Mittwoch den 21. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll auf unserem Büreau dahier die Anlteferung unseres Bedarfs an Floßholz, Latten, Schmiedeisen, Eisenblech, Nieten, Nägeln, Stiften, Gußwaaren, Backsteinen, Ziegeln, Kalk, Steinkohlen, Salzsäcken, Rüböl, Petroleum, Korb— weiden, Salzkörbe aus Stuhlrohr, Bindfaden, Werg, Holzkübel, Holzkohlen und Reiserbesen auf dem Sub⸗ misstonswege vergeben werden. Die Offerten sind ver⸗ siegelt, frankirt und mit der Aufschrift„Materiallteferung“ versehen, vor der angegebenen Zeit abzugeben. Die Eröffnung derselben findet in Gegenwart der erschienenen Submittenten statt. Die Bedingungen können vom 17. d. Mts. an eingesehen werden.
Bad⸗Nauh eim am 10. März 1883. Großherzogliches Salinen- und Bergamt Bad-Nauheim. Jäger.
Jagd- Verpachtung. 921 Montag den 19. d. Mts., des Mittags 1 Uhr, wird die Jagd in der Gemarkung Cleeberg etrea 1225
die Wiederherstellung der freundschaftlichen Be- Hektar, bestehend aus Wald und Feld, auf die Dauer
ziehungen mit Frankreich, selbst durch Annahme der Abschaffung der Capitulationen von Tunis, sucht aber nachzuweisen, daß das Ziel Frankreichs, die Schaffung eines großen afrika— nischen Reiches, eine ernste Gefahr für Italien wäre. Er glaubt, daß es Mittel gebe, sich dem zu widersetzen, keine Macht scheine mehr als Euglaud geneigt, Italien bei Erlangung des nöthigen Einflusses im Mittelländischen Meer zu unterstützen. Redner verlangt, daß in der auswärtigen Politik von Italien eine präcisere, entschiedenere Haltung eingenommen werde.
— 10. März. In Folge ungenügender Be— weismittel wurden alle anläßlich der Petarden— affaire vom 27. Februar noch verhafteten Per— sonen gestern freigelassen, die Untersuchung dauert aber fort.
Rumänien. Bukarest. Die bulgarische Regierung unterhandelt mit einem anglo-franzö— sischen Consortium wegen Abschluß einer Anleihe von fünfzig Million Fraues.
— Romanul erwähnt des Gerüchtes, der König werde ins Ausland reisen. 5
Montenegro. Cettinje, 9. März. Prinz
Peter Karageorgiewich hat sich heute von dem
von 6 Jahren in dem Rathhause dahier öffentlich ver— pachtet. Cleeberg den 5. März 1883. Der Bügermeister Keil.
Faselochs-Versteigerung. Donnerstag den 15. d. Mts., Vormittags 11½ Uhr, soll auf hiesigem Rathhause ein gut gehaltener Fasel⸗ ochse öffentlich versteigert werden. Okarben den 8. März 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Okarben. Fauerbach.
Versteigerungs-Anzeige. Montag den 19. März l. J., Vormittags 9 Uhr, werden im Saale des Herrn Gastwirths H. Fritz dahier folgende Mobiliargegenstände: 1 Bade⸗Einrichtung, 7 Betten, 5 Kleiderschränke, 4 Kommoden, 3 Sophas, 4 Waschtische, 6 Nacht⸗ tische, 7 Tische, 8 Spiegel, 9 Stühle, 10 Fenster⸗ vorhänge sowie verschiedene sonstige Hausgeräth— schaften einer freiwilligen Versteigerung gegen Baarzahlung aus esetzt. b Gegen genügende Bürgschaft kann Zahlungsfrist bis zum 1. August l. J. bewilligt werden. Bad⸗Nauheim den 10. März 1883. Weizel, 979 Gerichtsvollzieher.
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