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sischer Truppen sind vor etwa 14 Tagen in Pakhoi eingetroffen und etwa 1750 chinesische Milizen sind am Samstag und Sonntag mit chinesischen Handelsdampfern in Canton ange— langt. In Canton werden große Vorräthe von Proviant angesammelt. 2
Großbritannien. London, 5. Sept. Der chinesische Gesandte Tseng begibt sich heute nach Paris, um die Unterhandlungen fortzusetzen.
— 6. Sept. Der neue englische Gesandte in China, Harry Parkes, ist in Shangai an— gekommen.
— Der Missionär Shaw, der sich nach seiner Entlassung aus französischer Gefangenschaft in Tamatave auf dem Wege nach England be⸗ findet,(er fährt in dem Dampfer„Taymouth Castle“ mit den Hinterbliebenen Carey's und den Zeugen in dem bevorstehenden Prozesse O' Donnels) hat von Capstadt aus einen aus⸗ führlichen Bericht über die ihm von Seite des Admiral Pierre zu Theil gewordene Behandlung an die englische Regierung eingesandt. Er be— klagt sich bitter über die barsche und unwürdige Behandlung, welche er zu erdulden hatte, und die gesammte Presse ist einig darin, daß Frank⸗ reich dem Mißhandelten eine angemessene Ent— schädigung zahlen müsse.
Italien. Rom, 6. Sept. Die Agenzia Stefani meldet aus Tanger, daß die einzige
ungelöste Frage bezüglich der von Marocco an Italien zu leistenden Zahlung am 5. September entschieden sei. Marocco ließ dem Verlangen
Italiens volle Gerechtigkeit widerfahren.
Türkei. Constantinopel. Der Pester offi— ziöse„Nemzet“ meldet, es sei Rußland gelungen, die Pforte zu überzeugen, die österreichische Re— gierung beabsichtige Salonichi zu besetzen. In Folge dessen sind die Oesterreich feindlichen Generale Mustapha Assim und Hafiz Pascha nach Salonichi beordert worden, um die dortige mit Ou sterreich sympatisirende katholische Be—
völkerung zu überwachen.
Bulgarien. Sofia. Ein Manifest des Fürsten kündigt au, er habe, um einen dauer— haften Stand der Dinge herzustellen, die Ein— setzung einer Commission beschlossen, die unter Mitwirkung der Minister eine neue Verfassung für Bulgarien ausarbeiten und zur Berathung
der Landesversammlung vorlegen soll.
— 6. Sept. Dem Vernehmen nach ist eine Verständigung zwischen dem Fürsten und dem russischen Vertreter Jonin erfolgt. Die befürch⸗ teten Schwierigkeiten sind vorläufig beseitigt. Die russischen Generale blieben während der
Ausarbeitung der Verfassung im Amte.
Rußland. Petersburg. Dem„Russischen Invaliden“ zufolge erhielten die zwecks Ver—
lativen Provinzialrath und zu den Landes- versammlungen auf den 1. October an.
— 6. Sept. Der Khedive empfing heute] bisherige Vorst eine Deputation von Europäern, w Adresse überreichte, die den Khedive wegen außer der Rü seiner Haltung während der Cholecaepidemie beglückwünscht.— Die„Ezyptische Zeitung“ meldet, in den Kreisen Eingeborener werde ver— sichert, Malet ersuche in Folge von Instruc⸗ tionen den Khedive, den Erlaß des Decrets, betreffend die Errichtung eines Staats rathes, zu vertagen, bis weitere Mittheilungen Gran— ville's eingegangen seien.
gearbeiteten neuen Etats die küserliche Sauction. das herrlich gelegene Die Reorganisation ist binnen 4 Jihren aus. S zuführen und zwar die Neuformirung der Caval⸗ gebildet uad lerieregimenter nach Beendigung der s Lagerübungen, die Umformirung der gegen— E gesetzt, wärtigen Reserve-Escadrons der Cwallerie— N 5 regimenter in Cadres der Cavallerie-Reserve einnehmen, es zweifelhaft erscheint, ob die nach Magde⸗ neuer Ordnung successive bis zum Jahre 1887. burg fl 5 Moskau. Stadthauptmann Tschitscherin hat bause Moskau verlassen und sich auf seine Güter begeben. e Egypten. Alexandrien. Ein Decret des sich
Khedive beraumt die übrigen Wahlen zum legis- liehenen G
und berücksichtigt Die Betheiligung an der Generalfechtschule, deren Bestrebungen sich selbst einige Mitbegründer und
Geschäftsfreund ist wieder zu uns gekommen. Wir meinen den 73. Jahrgang(1884) von Leske's Schreib- und Geschäftskalender. Aus seinem ebenso reichen wie praktischen und durchaus zuverlässigen Inhalt heben wir nur hervor: Kalender und Nottlzenblätter für alle Tage des Jahres. Interessen-Rechnung nach der deutschen Reichswährung zu 3, 3½, 4, 4½, 5 und 6 Procent. Tabellen zur Umrechnung der früheren süd deutschen Währung, des früheren Preußischen Geldes, der Oester⸗ reichischen Währung, der Franken, der Englischen Währ⸗ ung, der Währung der Vereinigten Staaten von Amerika in Reichswährung und umgekehrt. Post⸗Tarif für den inneren und Brief-Porto Tarif für den äußeren Verkehr des Deutschen Reiches. Gebühren-Tarif für Telegramme. Verloosungskalender. Uebersicht des Flächeninhalts der Gemeinden ꝛe. Statistische und genealogische Notizen. Obwohl über zwanzig Bogen stark, gestattet doch das handliche Format, den Kalender als Taschen-Notißbuch zu verwenden, und sein billiger Preis von nur 1 Mark 25 Pf., zu welchem er in allen Buch- und Papierhand— lungen zu haben ist, macht ihn für Jedermann zugänglich.
es nicht! Gedicht von E. Greiner.— Die Prinzessin. (Forts.)— Der Tag von Sedan. Von H. Vogt. Mit Plänen und Faesimile.— Ein glücklicher Fang. Er⸗
innerung aus dem Jahre 1870.— Der Sturm auf die Spicherer Höhen und die Uebergabe der kaiserlichen Garde. Von A. Rosenberg. Mit Bildern.— Leutnant von Hahnen- tritts Kriegsabenteuer. Humoreske von H. Ferschke.— Der Landwehrmann vor Metz. Gedicht. Mit zwei illustr. Beilagen.
Literarisches. Ein 73jähriger, treuer und stets jugendlich frischer
Daheim Nr. 48 enthält: Mein Vaterland, vergiß
genannten Zweck schule in Lahr wurde erst vor we
diesjährigen Reichs waisen
se zugewendet werden. ens kein Vorgehen gegen die Magdeburger fechtschule bedeuten, denn sie erkennt bei den ihr anschließenden Schulen die von Magdeburg ver— rade der Fechtmeister, Oberfechtmeister ꝛe. an
Leistungen.
Sammlungen des Bestreitung der Porto- und Versendungs-Kosten über⸗ gebenen 600 M. auch b Beträge an den Verwa ist die Hoffnung berechtigt, Pfingsten k. J. begangen werden kann. andte der Großherzog von Baden vierhundert Mark um dem Unterne a
124,000 M. und angekaufte Gut( Staatspapieren bei der Reichshauptbank in Berlin und bei der Sparkasse Lahr hinterlegt. hervorgehoben zu werden, daß der Verleger des Hinken— den Boten, der dem von ihm zuerst angeregten Unter⸗ nehmen des Reichswaisenhauses schon so erhebliche Opfer gebracht hat, der ihres Aus rüstungsmaterkals, wie der Mitgliedskarten Diplome, Urkunden, Cirkulare ꝛc. unentgeltlich liefern wird, derselbe hat auch der Reichs-Oberfechtschule in Magdeburg s. Z. zählende Beiträge o überlassen. Der Gedanke der Errichtung eines Reichswaisenhauses in Lahr hat bei seinem ersten Be⸗ kanntwerden überall freudige Zustimmung, willige Herzen und Hände gefunden; wir vertrauen mit Zuversicht, daß die Freunde der Sache das der Verwirklichung nahe ge— rückte Werk heute mit erhöhtem Eifer und neuem Muthe en werden. elben beginnende segensvolle Wirksamkeit des⸗ wird gewiß allen Betheiligten reichen Lohn für ihre Opfer an Zeit, Mübe und Geld gewähren.
Gut Altvater vor Augen führt, erworben worden ist. Die nig Wochen hat sich zunächst die Vollendung des Lahrer hauses und seine pekuniäre Sicherstellung zum da bei den Vorgängen in der Magdeburger chtschule und bei der Stellung, welche die
em Lahrer Verwaltungs rath gegenüber
ießenden Gelder ferner dem Lahrer Reichswaisen⸗
Die Lahrer Generalfechtschule
bei ihren Ernennungen alle seitherigen
andsmitglieder der Reichsoberfechtschule
elche eine bereits angeschlossen haben: ist eine so lebhafte, daß sie
ckzahlung der ihr zum Betrieb aus den Hinkenden Boten vorschußweise zur
ereits mit Ablieferung namhafter ltungsrath beginnen konnte, und daß das Eröffnungsfest auf Erst dieser Tage hmen dadurch seine hohe Anerkennung Der bis jetzt gesammelte Fonds beträgt ist, sowit er nicht zur Zahlung auf das 38,500 M.) verwendet wurde, in sicheren
Es verdient wohl Generalfechtschule künftig den Druck schon zahlreiche Holzschnitte und er⸗
hne jede Entschädigung zur Benütz⸗
Die endliche Vollendung und die
änderung der Formirung der Cavallerie aus—
Ueber das deutsche Reichswaisenhaus in Lahr,
über die Geschichte und Entwickelung dieses schönen Wer⸗ kes der Menschenliebe und Barmherzigkeit gibt ein soeben erschienener„Fechtschulkalender, herausgegeben von der General-Fechtschule in Lahr“ hübsches Farbendruckblatt von Professor Kaspar Scheuren
Auskunft, während ein
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16. Sonntag nach Trinitatis. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Meyer. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags 10¼ ũ Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Nachmittags 1½½ Uhr: Herr Candidat Vol p.
Gottesdienst in der Burgkirche:
Vormittags 9 Uhr: Herr Kirchenrath Baur.
Abendmahl.
Nachmittags 1½ Uhr: Herr Pfarrer Weiffenbach.
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