Ausgabe 
6.11.1883
 
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1883.

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Dienstag den 6. November.

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derpsigunge 0 1 e 1 I. ei e 1 . 0 0 5 b 568, 54, 4 06,1 Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch i 15 1 g rschei rei 1 n 0359 und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. ce wenn) und e Diensten em Jahre 8 8

Die einspaltige Petitzeile

wird bei Annoncen mit 11 Pf.

berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.: ei f f ile wi. erechnet, em T 8 U 5 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets 5 Post e 10

ihrlithen Prämie i

ia und unentgeltlich

Koch t, Montag den

. einer wiederholten Versteigerung

8 Nachmittags 1 Uhr,

en daß die Zahlungsbedingungen für die Steigerer

Friedberg den 30. October 1883.

er eine neue auser issigten Preisen.

Betreffend: Zusammenlegung der Grundstücke zu Ilbenstadt.

einer abermaligen Versteigerung ausgesetzt werden.

ii, Bekanntmachung.

sehr günstig normirt worden sind.

J. V. d. K.

Großherzoglichen

inen Betreffend: Die Ausführung des Reichsgesetzes über die Abwehr und 0 der Viehseuchen. Obstbaͤnme Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die

och, 6 bis 8 Ceniimen ten offerirt

Adolf Welt, hen ehen zu Diersn.

ing.

rmit die beleidigen

hulverwalter Bomm,

n gethan zu haben,

tober 1883. Gerson Sithih

lhochstämm,

Baumwärter, Söbtl. Oekonom Reitz

selbe der amtlichen Handausgabe zu rubricirtem

nehmer wollen ihre Bedingungen schriftlich oder Friedberg den 2. November 1883.

am 15. November l. I.,

heit bieten, sich Kenntnisse und b werden min bildung von Werkmeistern,

5 Der Unterricht wird an den folgenden Herren ertheilt: mann, Ingenieur G. Wagner, Peters, Bildhauer Fölix und Oberlehrer Funk.

ung. des Laß. Eschbon riftlich bel dem Unter.

her Bevol mächtigte⸗ Eduard Grödel.

hand⸗ und geometrisches Zeichnen,

n werfen von Bauanlagen, 5 opfe Geometrie, Feldmeßkunst(einschließlich Trigonometrie und Planzeichnen), gewerbliche 5 Buchführung, Theile der Bauführung, insbesondere Materialienkunde und Anfertigen

ich von 2 MN. 70 f.

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fertigen sonsiger Han 5 hlgrone 11. gil

Die Unterrichtslocale befinden sich

Holz ꝛce.

herzoglichen Gewerbvereins, so daß die letzteren von eignet benutzt werden können.

Die Landesbaugewerkschule zu Darmstadt beginnt ihren achten Jahres Cursus welcher 4 Monate, also bis zum 15. März 1884, andauert. Dieselbe soll, zwischen Handwerkerschule und technischen Hochschule die Mitte haltend, insbesondere Bauhandwerkern, sowie Maschinen⸗ und Mühlenbauern Gelegen- die für einen selbstständigen Gewerbebetrieb erforderlichen theoretischen lthaser Schmidt die nothwendigen Fertigkeiten im Zeichnen und Entwerfen von Plänen für die praktische Ausführung zu erwerben. Auch soll die Baugewerkschule zur Aus⸗ Parlierern, Bauaufsehern ꝛc. dienen. Werktagen während der ganzen Tageszeit von Architect Professor Hermann Müller, Architeet Kuhl⸗ Ingenieur C. Esselborn, f

Die Schule umfaßt 2 Klassen mit folgenden Unterrichtsgegenständen: Frei⸗ darstellende Geometrie(einschlteßlich Schatteneon⸗ struetionen und Perspeetive), Bauconstruetionslehre(einschließlich Stabilitäts- und Festigkeitsberechnungen), Elemente der Maschinen⸗Construetsonen, Fachzeichnen, Ent⸗ kunstgewerbliches Zeichnen, technisches Rechnen, Algebra,

von Kostenvoranschlägen, Grundlehren der Physik und Mechanik, Modelliren in Thon, Neckarstraße Nr. 3, unfern von den Bureaulocalitäten, der Bibliothek und der technischen Mustersammlung des Groß den Schülern besucht und ge

Mit nächster Post übersenden wir Ihnen das Ausführungsgesetz vom 13. Juli 1883 in besonderem

Gesetz beiheften zu lassen.

Bekanntmachung.

Auf Kosten der Kreiskasse soll ein zu leichten landwirthschaftlichen Arbeiten fähiger Mann in Pflege gegeben werden.

mündlich uns vortragen.

Landesbaugewerkschule Darmstadt. deren Fällen gestattet. Handelslehrer

N

bis zum 31. Oetober l. J.

erfolgen kann.

der Kenntnisse verlangt, we zukommen sollen, damit jedem strebsamen Handwerker die

2. Für die obere Abtheilung, ausreichender Kenntniß der niederen Arithmetik, einer angemessenen Fertigkeit im Freihand- und geometrischen Zeichnen, darstellenden Geometrie und der Befähigung, sich im verständlich machen zu können, geliefert werden.

Das Schulgeld beträgt für die ganze Unterrichtszeit 30 Mark und ist beim Beginn des Cursus voraus zu bezahlen.

Anmeldungen zur Aufnahme wolle man möglichst

lich auf dem Bureau derselben Neckarstraße 3 im die Zulassung der Schüler nur nach

5. November d. I, Nachmittags 1 Uhr, werden die im II. Zusammenlegungsfelde zu Ilbenstadt ausgewiesenen Massestücke unter den im Versteigerungstermin verlesen werdenden Bedingungen, Es wird solches mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß gebracht,

sowie am Donnerstag den 7. k. Mts.,

Großherzogliches Kreisamt Friedberg. : Dr. v. Gemmingen, Kreis⸗Assessor.

Friedberg den 2. November 1883.

Bürgermeistereien des Kreises.

Abdrucke unter der Auflage, das Dr. Braden.

Etwaige Ueber

Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.

Bedingungen zur Aufnahme sind: 1. Für die untere Abtheilung, Schüler aufgenommen, welche eine mindestens einjährige Beschäftigung in einem technischen Gewerbe nachweisen können; Ausnahmen hiervon werden nur in beson⸗ Dagegen wird von den lche den von der Oberklasse einer Volksschule Entlassenen

die J. Klasse: In der Regel werden nur solche

Aufzunehmenden nur der Nachwess

Anstalt zugänglich werde. die II. Klasse, muß außerdem der Nachweis

sowie in der Lösung einfacher Aufgaben der Deutschen gehörig schriftlich

frühzeitig und längstens bei der unterzeichneten Stelle oder auch münd⸗ dritten Stock bewirken, da Maßgabe der vorhandenen Unterrichtslocalitäten

schriftlich

Darmstadt den 11. September 1883. Großherzogliche Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbverein.

Fink. Busch.

leur, woähansen, Joser Deutsches Reich.

uhelm, Par 10 1 l 8 u bestens ausgesihl. Darmstadt, 3. Nov. Der Kronprinz des Deutschen Reiches traf heute früh von Wies

baden hier ein, um an der im Kranichsteiner Park stattfindenden Saujagd Theil zu nehmen. Die Rückkehr nach Wiesbaden erfolgte Abends.

Der Oberforstrevisor Schneider wurde auf Nachsuchen, unter Anerkennung seiner Dienste, in den Ruhestand versetzt und demselben der Charakter als Rechnungsrath verliehen.

Der Verwalter Vonhof zu Schloß Brauus bardt ist zum Verwalter des Fürstenlagers Seeheim

Gentner 1 und der Garderobelaquai Treichler zum Schloß ber. wille 10 u, beschließer des Schlosses Braunshardt ernannt. 4 und Steine 1 Postpersonal-⸗Veränderungen. Augestellt 1 mahle sind die Postpraktikanten Große und Hennig in 2 Mainz als Postsecretäre. Versetzt sind der Post g aassistent Hofmann von Deutsch-Avricourt nach

Grünberg, der Telegraphenassistent Dorn von Darmstadt nach Mainz und der Telegraphen dh, assistent Röder von Cöln nach Darmstadt.

90. Buh f Berlin, 2. Nov. Botschafter Fürst Hohen

N Nee lohe hat sich nach Paris zurückbegeben.

0 4. Nov. Der deutsche Botschafter in London Graf Münster ist gestern hier einge⸗ troffen und heute vom Kaiser in längerer Audienz

empfangen worden. a 8 . Danzig, 2. Nov. Die Danziger Zeitung

tauft g. gehut, 1 Halt

berichtet aus Dirschau über die Verhaftung einer sich Piotrowsky nennenden Persönlichkeit, welche sich selbst beschuldigt, von russischen Nihilisten zur Ausführung eines Altentats auf den Fürsten Bismarck abgesandt zu sein. Bei der Vernehm ung gab Piotrowsky an, er sei russischer Schau spieler und von den Nihilisten mit Reisemitteln versehen; seine Geldmittel seien ihm in Danzig gestohlen worden.

Karlsruhe. Die Kammern sind auf den 20. November einberufen. Der Großherzog hat zur ersten Kammer acht liberale Mitglieder er nannt. Zum Präsidenten wurde Rüdt von Collen berg ernannt.

München, 3. Nov. der Referent den Hagelversicherungsentwurf, Ab⸗ geordneter Soden, den besonderen Antrag, an den König die Bitte zu richten, dem Landtage baldmöglichst einen Gesetzesentwurf betreffs der staatlichen Mobilien⸗Brandversicherung, welcher auf den Prinzipien des Hagelversicherungsgesetzes beruhen soll, zur Vorlage bringen zu lassen.

Im Landtage stellte

Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 2. Nov. Die Berichte der Ausschüsse beider Delegationen über das Budget des Aeußern wurden heute

publicirt. Der Bericht des Budgetausschusses

der österreichischen Delegation hebt Eingangs die im Ausschusse abgegebene, bündig eutschie⸗ dene Versicherung Kalnoky's hervor, daß die Beziehungen der Monarchie zu allen Staaten ohne Ausnahme durchaus freundschaftliche sind. Der Ausschuß des Aeußern der ungarischen De legation constatirt mit Befriedigung, daß die Leitung des auswärtigen Amtes sich aber mit der materiellen Lage der Monarchie nicht ver einbarlichen und mit deren innerer Structur im Widerspruche stehenden Expansionsbversuche ent halten und Alles vermieden hat, was auch nur den Schein einer Provokation haben könnte. Da für die Sicherung dieses Friedens die Halt ung Rußlands von hoher Wichtigkeit ist, so ist der Ausschuß der Ueberzeugung des Ministers, daß nicht nur dem russischen Kaiser persönlich, sondern auch dessen Regierung der Gedanke eines Angriffskriegs fern liegt, daß die Hoffnung be rechtigt sei, es werde sich auch im russischen Volke diese Tendenz der maßgebenden Kreise, das Freund schaftsverhältniß mit uns aufrecht zu erhalten, immer mehr befestigen und daß in Folge dessen auf die Fortdauer der gegenwärtigen Friedens- epoche gerechnet werden könne. Der Ausschuß habe diese Enunciation auf Grund der eingehen⸗ den Motivirung, womit der Minister dieselbe

begleitete, zur beruhigenden Kenntniß genommen.