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1885.
Samstag den 5. Mai.
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ischer Anzeiger.
Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Die einspaltige Petitzeile wind bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf.
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Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconko bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
Amtlicher Theil. Be ka n ü d n a chung.
b l Montage 1 1 laufenden Monats— an finden Seitens der Garnison Butzbach Schießübungen mit scharfer Munition auf dem im Nieder⸗Weiseler Genteipdewald gelegenen Schießstande statt, was hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der zunächst gelegenen Orte wollen dies noch besonders in der Gemeinde bekaunt machen.
Friedberg den 4. Mai 1883.
Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.
Deutsches Reich.
Darmstadt. Tas Regierungsblatt Nr. 11 enthält: Bekanntmachung, die Kosten der Rechts— hülfe in Strafsachen betr.
Berlin, 2. Mai. Reichstag. Eingegangen ist ein Schreiben des Reichskanzlers bezüglich des Richter'schen Antrages,„die Militärverwaltung aufzufordern, den Geschäftsbetrieb in Militär—
werkstätten für Privatrechnung, den Handels⸗
verkehr der Cantinen mit Civilpersonen und die Verwendung von Pferden der Militär— verwaltung zum Lohnsuhrgewerbe zu untersagen“. In diesem Schreiben wird u. A. gesagt:„Gegen die dem Antrage zu Grunde liegende Voraus— setzung der Möglichkeit, daß die Militärver— waltung des Reichs verpflichtet oder berechtigt sein könnte, directen Aufforderungen des Reichs— tags Folge zu leisten oder dieselben auch nur amtlich entgegenzunehmen, glaube er im Namen des Kaisers Verwahrurg einlegen zu sollen.“ Das Schreiben rief große Sensation hervor. Die Berathung der Gewerbenovelle wird hierauf sorigesetzt. Richter begründet seinen Antrag betreffend das Cantinenwesen. Windthorst er— klärt sich gegen den Antrag, ebenso Heydemann Namens der Nationalliberalen, und spricht sich sür den Commissionsantrag aus. Der Kriegs— minister spricht gegen den Richter'schen Antrag.
Derselbe sei ein Eingriff in die Machtbefugniß
des obersten Kriegsherrn. Der Kriegsminister schließt mit einer sehr entschiedenen Vertheidigung seines Standpunktes und des Heeres gegenüber dem Parlament, was zu einer von Richter, Köller und dem Kriegs minister geführten Debatte Anlaß gibt. Die Abstimmung erfolgt erst bei der dritten Lesung.
— 2. Mai. Die Zuckersteuercommission hat den erstberathenen Zusatzantrag in zweiter Lesung umgestoßen, die Regierungsvorlage dagegen un— verändert mit 10 gegen 8 Stimmen angenommen. Die abgelehnten Prinespalanträge sind darauf im Plenum wieder eingebracht worden. Die Commission beschloß gleichzeitig ein Amendement, wonach die gegenwärtige Gesetzvorlage nur bis zum 1. October 1885 in Kraft bleiben soll; erfolgt bis dahin keine definitive Regelung, so treten die bis jetzt bestandenen Sätze wieder in Kraft.
— 3. Mai. Feldmarschall Moltke, welcher fich des besten Wohlseins erfreut, ist heute zu längerem Aufenthalt nach der Schweiz abgereist.
Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Die Wiener Zeitung veröffentlicht die Ernennung des Grafen
zur Friedlichkeit zu ermahnen, zu erregen.
nyme Schreiben zugegangen seien, daß die Ab— sicht bestehe, die Kathedrale und andere große Gebäude in die Luft zu sprengen, um das Blut der irischen Patrioten zu rächen. In Leieester sind 35 Packetchen, welche Nitroglycerin ent— hielten, confiscirt worden. Der Bewohner des Hauses, Namens William Mitschell, bei dem man den Sprengstoff fand, wurde verhaftet.
Dublin, 2. Mai. Der sechste und siebente des Mordes im Phönixparke Angeklagte, Delamy und Caffrey, bekannten sich schuldig und wur— den zum Tode verurtheilt.
Rußland. Petersburg. Von hier wird
gemeldet, daß in Folge der Vermittelung der Fürstin Dolgornky, der Wittwe des ermordeten Czaren, eine vollständige Versöhnung zwischen Kaiser Alexander und seinem Oheim, dem Groß— fürsten Constantin stattgefunden habe. Der Groß— fürst erhielt eine Einladung zur Krönungsfeier und befindet sich bereits auf dem Wege nach Petersburg. Die Fürstin Dolgoruky wird der Krönung nicht beiwohnen, sondern kehrt in einigen Tagen nach Paris zurück. — Gorsschakoff, Gesandter in Madrid, ver— laßt seinen Posten; an seine Stelle tritt Graf Bludoff, Gesandter in Brüssel und an Stelle des Letzteren Baron Fredericks, Direktor des auswärtigen Departements.
Egypten. Alexandrien, 2. Mai. englischen Truppen sind aus Port-Said bereits wieder zurückgezogen worden, da die 200 Mann starke egyptische Polizei stark genug ist, die Ruhe allein aufrecht zu erhalten.
Kairo. Einer officiellen Meldung zufolge schlugen die egyptischen Truppen am 29. April die Aufständischen und brachten ihnen große Verluste bei. Die Zahl der Todten und Ver⸗ wundeten der Aufständischen werden auf fünf— hundert beziffent. Unter den Todten befindet sich der Stellvertreter Mahdi's. Die egyptischen Truppen erlitten nur geringe Verluste und schlugen sich mit großer Bravour. 8
Afrika. Tananariwo. Die Missionäre auf Madagaskar suchen die Geister, statt sie
Sie arbeiten um so energischer, als die Königin Rona— valo sehr krank ist. Für ihren Todesfall besorgt mar blutige Leichenfeierlichkeiten.
Aus Stadt und Land. Budenheim, 30. April. Die Blattern sind nun— ehr auch hier ausgebrochen, indem eine Frau von der 94 fährlichen Krankheit befallen wurde.
Allerlei.
Elberfeld. Eine Explosion fand am Dienstag Abend 0 Uhr auf der Strecke Ratingen⸗Höfel in einem Coupé hritter Classe statt. Sieben Personen wurden mehr oder
Die
Hoyos zum Botschafter in Paris. — 2. Mai. Das Abgeordnetenhaus nahm
das Landwehrgesetz in zweiter Lesung unver—
andert an.
Großbritannien. London, 2.
Die Pall-Mall Gazette erfährt,
Firmen in der Nähe der St. Paulskirche ano⸗
ninder verletzt. Die Verletzten wurden in das Kranken⸗ haus zu Kettwig gebracht. Die Ursache waren vermuth⸗ lich Feuerwerkskörper oder Dynamit, die sich im Besitz von Passagieren befanden. Von Seiten des Gerichts
April. und der Eisenbahnbehörden ist eine Untersuchung einge— daß mehreren leitet worden.
Geisa. Die Feuersbrunst hat 140 Gebäude, darunter
67 Wohnhäuser, zerstört. Der Großherzog von Weimar hat sich selbst nach Geisa begeben, um die Brandstätte zu besichtigen, und sofort 1500 M. gespendet. Die über den Brand eingeleitete Untersuchung hat als Ursache Fahr— lässigkeit ergeben; eine Frauensperson hatte eine Schüssel mit Ruß, unter dem noch Funken waren, auf eine Mist— stätte geschüttet, wodurch eine Stunde später das ver— heerenve Feuer entstand.
Bremen, 2. Mai. Cap. Dunham von der„Nieosia“, welche in Belfast angekommen ist, berichtet, daß er den Dampfer„Habsburg“ am 20. April auf 16 Grad west— licher Länge gesprochen habe.
Gerichtssaal.
Bad-Nauheim. In der Donnerstag den 19. April stattgehabten Schöffengerichtssitzung wurde in folgenden Sachen erkannt: 1) gegen Jakob Schmidt von Breunges- hain, wegen Ruhestörung, auf eine Geldstrafe von 3 M. unter Kostenverurtheilung; 2) gegen Jakob Morschel, Schuhmachergeselle von Ober-Mörlen, wegen Körperver— letzung, auf eine Gefängnißstrafe von 3 Tagen unter Kostenverurtheilung; 3) in der Privatklagesache des Gott— fried Gillmann von Steinfurth gegen Georg Döring von da, wegen Beleidigung, auf eine Geldstrafe von 30 M. unter Kostenverurtheilung; 4) in der Privatklagesache des Joh. Emmel von Romrod z. Z. in Schwalheim, gegen den Schmied Heinrich Schnabel von Schwalheim, wegen Beleidigung, wurde der Angeklagte von Strafe und Kosten freigesprochen, der Privatkläger dagegen in eine Geldstrafe von 5 M. und in die Kosten des Verfahrens verurtheilt; 5) Konrad Philippi und Philipp Rüfer von Wisselsheim, angeklagt wegen Hausfriedensbruchs wurden von Strafe und Kosten freigesprochen; 6) in der Sache Margarethe Dietz von Schwalheim, wegen Ruhestörung, wurde die Verhandlung vertagt.
Bad⸗Nauheim. In der Donnerstag den 10. Mal dahier stattfindenden Schöffengerichtssitzung kommen fol⸗ gende Fälle zur Verhandlung: 1) gegen a. Jakob Jörg II. Eheleute, b. Minna Jörg, é. Philipp Hachenberger Frau, sämmtlich von Schwalheim, wegen Ruhestörung; 2) gegen Ludwig Müller von Schwalheim, wegen Dlebstahls; 3) gegen Georg Langsdorf III. von Bad-Nauheim, wegen Diebstahls; 4) gegen Emil Schleuning von da, wegen Ausschickens seiner Kinder zum Betteln; 5) die Privat— klagesache des Joh. Remigius Scheibel J. von Ober-Mörlen gegen Heinrich König XI. Wittwe von da, wegen Be⸗ leidigung; 6) die Privatklage der Marie Marloff von Dorheim gegen Christian Schäfer Eheleute von da, wegen Beleidigung.
Altenstadt. In der Donnerstag den 10. Mai statt— findenden Schöffengerichtssitzung kommen folgende Fälle zur Verhandlung: 1) Strafsache gegen Heinrich Ludwig Peter Wolff von Rommelhausen, wegen Uebertretung; 2) Strafsache gegen Salomon Ehrmann, Joseph Gottschalk und Hermann Gottschalk, sämmtlich von Altenstadt, wegen groben Unfugs; 3) Strafsache gegen Löb Lindheimer von Altenstadt, wegen Uebertretung des Art. 232 des P. St. G.; 4) Strafsache gegen Johannes Kötter II. von Lindheim, wegen Pfandveräußerung; 5) Strafsache gegen Wilhelm Holderieth von Enzheim und dessen Stlef⸗ sohn Wilhelm Schneider von da, wegen Diebstahls; 6) Strafsache gegen Peter Kraft IV. von Langen Bergheim, wegen Diebstahls.
Verloosungen. Wien, 1. Mai. Gewinn⸗Ziehung der 1860er Loose. Der Haupttreffer fiel auf Serie 12522 Nr. 2. 50,000 fl. fielen auf S. 9437 Nr. 17. 25,000 fl. fielen auf S. 19459
Nr. 17. Je 10,000 fl. auf S. 6539 Nr. 1 und S. 1338 Nr. 3. Je 5000 fl. auf S. 1814 Nr. 8, S. 10380 Nr. 13, S. 708 Nr. 13, S. 15801 Nr. 4, S. 19875 Nr. 3, S. 10968 Nr. 19, S. 11805 Nr. 14, S. 12522 Nr. 17, S. 19615 Nr. 2, S. 9399 Nr. 4, S. 4004 Nr. 2, S. 19875 Nr. 2, S. 10871 Nr. 10, S. 410 Nr. 12, S. 16489 Nr. 18. 5
Wien, 1. Mai. Ziehung der Oesterr. ECreditloose von 1858. Der Haupttreffer fiel auf S. 481 Nr. 89,


