Ausgabe 
26.1.1882
 
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1882. Donnerstag den 26. Januar.

M Iii.

4* * f 5 0 2 cen. red. beg Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und 2 5 1 Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Diensta 89 Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Donnerstag und Samsta* N Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 i, bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. en) Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jabres-Conto bel uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. f 2 7 f f N 8 g Für die Monate Februar und M ärz kann auf denOberhessischen Anzeiger bei 1 der Verlags-Expedition mit 67 Pf., bei den Poststellen mit 1 Mark abonnitt werden. . * Amtlicher Theil.

Bekanntmachung.

lle Ein kraͤftiger! Jobe soll auf 4 Jahre bei einem tüchtigen Meister in die Lehre gegeben werden. Offerten werden an die unterzeichnete Behörde erbeten. 9 Friedberg den 23. Januar 1882. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. 8 Bekanntmachung. Betreffend: Die Nachsuchung der Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen. te Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse während einer einjährigen activen Dienstzeit zu be kleiden auszurusten die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst nachsuchen wollen,[und zu verpflegen; e. ein Unbescholtenheitszeugniß, für Zöglinge werden hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu[von hoheren Schulen(Gy nnasien, Realschule gymnasien und edrich. beachtenden Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß[höheren Bürgerschulen) durch den Director der Lehranstalt, für alle f I biernach unvollständige Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden.[übrigen jungen Leute durch die Pol izeiobrigkeit oder ihre vorgesetzte 5 1) Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs⸗Commission] Dienstbehoͤrde auszustellen ist; d. das Schulzeugniß. Sodann wird 11 ur dann anzubringen, wenn ae Meldende im Großherzogthum noch besonders bemerkt: Zu pos. in dem Einwilligungs⸗-Attest mnbet Hessen gestellungspflichtig is, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat.[die Erklärung des Vaters oder V n in der Lage zu sein, den 2) Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst 2 nicht Freiwilligen waͤhrend des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, 1 dor vollendetem 17. Lebens ahr r und muß spätestens bis zum 1. Febru nicht fehlen darf. Zu pos. d.: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme 1 des Jahres nachgesucht werden, in welchem der sich Meldende das der Reife sse für die Universität und die derselben gleichgestellten utiätt, 20. Lebens sjahr. Der Nachweis der Berechtigung zum ein Hochschulen und Reifezeugi Prima der Gymnasien und r. lährigen Dienst ist bei Verlust des Anxechts spätestens bis zum 1. April Realschulen J. Ord g, fan dem Schema 17 zur Ersfatz⸗ besselben Jahres zu erbringen. ordnung(J. Theil der Wel vom 28. September 1875 3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und Regierungsblatt Nr. 55 vol estellt sein müssen. rer st hierzu ein Bogen in Actenformat(nicht 517 pier) zu verwenden. Im Uebrigen wird auf mungen der SF. 88, 89, 90, 93 Luch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird.] und 94 der angeführten Ersatzor riese 4) Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: u. Geburts Großherzoglich Hessische PrüfuCom mission für einjährig Freiwillige seugniß; b ein Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit zu Darmstadl. 3s ser Erklärung über Bereitwilligkeit und Fahigkeit, den Freiwilligen Gros. Deutsches Reich. Dem früheren Seconde-Lieutenant im Frankreich kommen müsse, habe er zu keiner Zeit hof Darmstadt. Militärdienst-Nachrichten.] 3. Gr. Juf.-Regt. Nr. 117, Walter, derzeit inan irgend Jemand geschrieben. Der Bericht kistner, Port.⸗Fähur. vom 3. Gr. Juf.⸗Regt. Wiesbaden, wurden die Funktionen eines Ver-(der Reichsschulden-Commission, sowie ein Zusatz E Jr. 117 zum Sec. Lieut. befördert; Frhr. v. walters an dem Provinzial-Arresthause dahier zur Convention über die Donauschifffahrt wer⸗ I. Dalwigk⸗ Lichtenfels, char. Port.-Faͤhnr. vom übertragen. den ohne Debatte erledigt. Es folgt die dritte 1 Gr. Juf.⸗Regt. Nr. 116, zum Port.⸗Faͤhnr. Da sich bei Ausführung des Weggesetzes Lesung des Etats. Hänel lenkt die Aufmerk⸗ fördert; Schmidt, Sec.⸗Lieut. vom 1 Großh.] binsichtlich der Uebernahme der Vicinalwege als samkeit des Hauses auf die allgemeine polttische 5 Trag. Regt. Nr. 23, unter Beförd. zum Prem.-JKreisstraßen verschiedene Anstände erzeben, so Lage, insbesondere auf den Erlaß des Königs 5 Heut. in das Thüring. Ulanen-Regt. Nr. 6 ver- hat der Abg. v. Wedekind den Erlaß neuer vom 4. Januar. Bismarck erwiedert, nach 0 sezt; Schön, Sec.⸗Lieut. der Res. des Gr. Vorschriften für den Bau und die Unterhaltung ihm kommen andere Redner und die Debatte a Trag.⸗Regts. Nr. 24, zum Prem.⸗Lieut. be- dieser Straßen beantragt, wobei es sich in erster wird so heftig, daß der Präsident Rude gebieten 4 rdert; Kohler, Brill, Hainebach, Schleier-[Linie um die Zulässigkeit des Maximums von muß. Es fehlt auf beiden Seiten nicht an 06. nicherMeinecke, Vicefeldw. vom 1. Bat. 1. Gr.] Steigungen, Wegbreite ꝛc. handelt. scharfen Bemerkungen. Schließlich wird die 30 Pl., Audw.⸗Regts. Nr. 115, zu Sec.⸗Lieuts. der Berlin, 23. Jan. Reichstag. Dritte Lesung Vertagung beantragt. 1 5 Abstimmung. erzielt 0 Nes. des 1. Gr. Juf.⸗Regts. Nr. 115, Merck, der Berufsstatistik. Bei der Spezialdebatte bean- 95 für, 100 gegen den Antrag. Das Haus 25 15. von dems. Bat., zum Sec.-Lieut. tragt v. Wedel-Malchow zu§. 1, die Viehzaͤhl ist somit nicht mehr beschlußf aͤhig. Nach einigen n der s. des 2. Gr. Juf. Regts. Nr. 116, Eck- ung, die in der zweiten Lesung gestrichen war, persoͤnlichen Vemertungen wird die weitere Be uuleder ben von dems. Bat., zum Sec.- wieder in die Berufsstatistik zu bringen. Bundes rathung des Gate vertagt. l Chut. der Res. des 2. Gr. Drag. Regts. Nr. 24, Commissäaͤr Bödeker empfiehlt die Annahme 8 ieN. B. berichtet von einer even Lerg, Vicefeldw. vom 2. Bat. 1. Gr. Landw. von Wedell's Antrag. An der Debatte nehmen tuellen Aufloͤsung der Berliner Stadtverordneten e gts. Nr. 115, zum Sec.⸗Lieut. der Res. des] Theil Franz und der Staatssecretär Bot ticher. versammlung. Der Oberpraͤsident N chen bach . Gr. Inf.⸗Regts. Nr. 115, Ebel Giessen, Dieser empfiehlt, die Viehzaͤhlung in das Gesetz forderte von dem Magistrat einen Bericht über 81 Ucefeldw. vom Bat. 2. Gr. Landw.⸗Regts.] zu nehmen. Das Haus lehnt aber den An- die Reform der Communalbezirke. Als er endlich (les M. 116, zu Sec.⸗Lieuts. der Res. des 2. Gr. trag von Wedell ab und genehmigt das Gesetz an die Erledigung mahnte, berichtete der Ma uf.⸗Negts. Nr. 116 befördert; Schmitt, durchweg nach den Beschlüssen zweiter Lesung.gistrat, er habe die Vorlage an die Stadtver Kefeldw. vom Res. Landw.⸗Bat. Nr. 34, zum] Zu der Resolution der Commission werden noch ordneten gegeben; die betreffende Deputatton nt Sec. Lieut. der Res. der Gr. Feld-Art.-Regts.] mehrere Zusatzantraͤge gestellt. Der Antrag der der Stadtverordneten sei aber noch mit der M. 25 befördert; Pfeil, Sec. Lieut. der Land- Commisston sammt dem von Paasche über die[Vorberathung beschaͤftigt. So liege die Sache ee! weh r⸗Feld-Artillerse des 1. Bats. 1. Gr. Land-] Bodenverhaͤltnisse wird darauf genehmigt. Nach fim Augenblick. 3 3 in nknehr⸗Regts. Nr. 115, der Abschied bewilligt.] diesem wird der Hamburger Bollanschluß ohne. 21. Jan. Eine Bekanntmachung des Jutmeister Strahl Frhr. von Salis Soglio] Debatte in dritter Lesung genehmigt. Es folgt Reichskanzlers von heute erklaͤrt, die Rinderpest dit/ dem 2. Gr. Drag.⸗Regt. Nr. 24 wurde als! die Berathung von Petitionen. 24. Jan. Vor ssei im ganzen Reichsgebiete als erloschen anzusehen. Jecadrouschef in das Drag.-Regt. Nr. 20, der dem Anfang der Tagesordnung verliest Mayer Dresden, 23. Jan. Der Abgeordnete e Item.⸗Lleut. v. Wrochem à la us. des Drag.(Würt.) eine Erklärung Sonnemanns. In[Heine hatte den Minister interpellirt, ob die le Jegts. Nr. 15 als Prem, Lieut. in das Drag. dieser sagt er: einen Brief des Inhalts, daß sächsische Regierung im Bundesrath sich dafür Nezt. Nr. 24 versetzt. Elsaß Lothringen wieder an das Mutterland verwenden wolle, daß bei der bevorstehenden