festsetzen, dieselben entzünden und 80 die grössten Qualen erzeugen. Im weiteren Verlauf der Krankheit entstehen sogenannte Gichtknoten und Lähmungen der Glieder. Als Vorläufer bei der Gelenkgicht stellt sich gewöhnlich Unbehagen, Verstopfung, pappiger Ge- schmack im Munde, belegte Zunge ete. ein, der Urin lürbt sich dunkel und es macht sich ein herumziehender Schmerz bemerkbar. Bleibt die Gicht auf die Gelenke beschränkt, so sind die Schmerzen qualvolle und kaum zu ertragende, aber immerhin ist diese Art des Leidens nicht mit so vielen Gefahren verbunden, als wenn der Krankbeitsstoff,— die harnsauren Salze— fortwährend im Blute ceirculirt und neben den herumziehenden Schmerzen leicht durch Festsetzen der Salze an edle Organe, Magen- und Darmkrampf, Herzleiden, Ge- schwüre, Schwindelanfälle, Lähmungen, Epilepsie, Asthma etc., entstehen kann. Dem berühmteu Arzt Dr. Liebaut, Ritter der Ehrenlegion etc., ist es nun gelungen, durch eine ebenso rationelle wie einfache KRegenerationskur die krankhafte Blutbildung zu hemmen, die barnsauren Salze durch den Urin abzuleiten und so das Leiden zu beseitigen. Es verdient desshalb dieser neue, äusserst wichtige Fortschritt im Interesse aller Leidenden bekannt gegeben zu werden, insbe- sondere als die Methode einfach, sicher und daher auch für den nicht mit Glücksgütern Gesegneten an- wendbar ist. Herr Dr. Liebaut hat seine langjährigen, reichen Erfahrungen, in einer Broschüre„Die Regenera- tionskur nach Dr. Liebaut“ niedergelegt, welche Allen mit obigen Leiden geplagten eine willkommene Hilfe sein wird. Die Broschüre ist in Frankfurt a. M. bei der Errass schen Buchhandlung à 50 Pf. auch gegen Einsendung dieses Betrages zu haben. 4156
Bekanntmachung.
Die für das hiesige Haftlocal für das Jahr 1883 erforderlichen Lieferungen von Kleidungsstücken, Stroh, Besen, Oel und von folgenden Victualien, als: Kar— toffeln, Linsen, Erbsen, weiße Bohnen, geschälte Gerste, Reis, Sauerkraut, Brod, Salz, Ochsenfleisch, reinem Schwesneschmalz, Mebl, sowie das Besorgen der Flick— arbeiten und der Reinigung der Wasche und endlich die Lieferung von 50 Meter Buchenscheitholz 1. Klasse sollen im Wege der Submission vergeben werden. Offerten sind daher bis längstens zum 26. d. Mts. hierher ein⸗ zurelchen. Die Bedingungen liegen dahier zur Einsicht offen. Friedberg am 16. Dezember 1882. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg.
—
n Sellheim.
Fritbescerr: Min Hohenstein,
Sult staftfinden 4170 Hülfsgerichtsschreiber. en Geld und 13 5
1 Aufforderung.
Die Vormundschaft über den Freiherrn Maximilian Löw von und zu Steinfurtb zu Wisselsheim und Guts— besitzer Martin Pfeil daselbst haben auf Grund eines
zum deteil.
rut Klipftin
—] 7 — a ann 28 1 5 7 9 3
Jucker rübenbau.
Auf Wunsch vieler Oeconomen der Wetterau sind wir bereit auch für die Folge Nübenverträge mit Berücksichtigung und Mehrbezahlung der besseren Qualität einzugehen. Solche Verträge sichern den Herren Landwirthen bei sorgfältiger Cultur und unpartheiischer Unter suchung der Rüben in Darmstadt(landwirthschaftliche Versuchsstation) einen höheren Preis, der sich bei guter Qualität leicht auf 1 M. 30 Pf. per Centner und darüber steigern kann. a Der Landwirth genießt mit Abschluß eines derartigen Vertrages einen ähnlichen Vortheil, wie bei Betheiligung an einer Zuckerfabrik, ohne daß er mit Kapital ein Risico ein⸗ zugehen hat.
Auch erklären wir uns bereit, den Herren Oeconomen(Accordanten) Superphosphate unter billigster Berechnung zu überlassen und die Beträge hierfür bis zur Ablieferung der Rüben zu stunden, ebenso leisten wir den Herren Accordanten auch im Frühjahr Vorschuß auf das zu erwartende Rübenquantum.
Eine halbe Mistdüngung, wenn dieselbe vor dem 1. Januar geschieht, ist gestattet, ebenso Reihenentfernung von 47 em. a Specielle Auskunft ertheilt unser Vertreter Herr Heinrich HKaysser in Frank⸗ furt a. M., Keplerstraße 41, und ist derselbe beauftragt, Verträge in vorstehendem Sinne für uns abzuschließen. Badische Gesellschaft für Zuckerfabrikation Waghäusel.
IBZ. Bei einem Zuckergehalt von 14,4%, welchen Gehalt Rüben von Schudt auf der Görbelheimer Mühle gehabt haben sollen, würde der Cenutner Rüben laut Qualitätsvertrag mit M. 1.34 Pf., franco nächster Bahnstation, bezahlt werden. 4122
Blindenanstalts-Actien⸗Ver⸗ Am ersten Weihnachts⸗ loosung feiertage ist mein Ge— Bei der heutigen Verloosung der Blindenanstalts- schäft geschlossen.
Actien wurden die Nummern 32. 133. 176. 188. 224.
und 278 gezogen und können die Beträge gegen Zurück— 1159 Milh. Ferisch.
gabe der Obligationen, nebst den noch vorhandenen Zins- 5
abschnitten bei unserem Rechner, Verwalter a. D. Gaßzert Auf dem Weg nach dem hiesigen Bahnhof wurde
hier, am 1. Januar 1883 erhoben werden. kürzlich ein Buch, enthaltend verschiedene Theaterstücke (Zu Befehl, Herr Lieutenant, Duft), verloren. Gefälligst abzugeben bei Herrn A. Windecker in der Burg. 4174
Friedberg den 16. Dezember 1882. Großherzogliche Direction der Blinden- Anstalt. 5 4 Ein Schlüsselchen wurde in der Burg gefunden. Ab⸗ zuholen bei der Exped. d. Anz. 4164
e Schäfer. iger- Zurücknahme.. 1 Versteigerungs Jurücknahme. N eue italienische Hasel- und
Faselochs-⸗Versteigerung in der Gemeinde Dorn-Assenheim 15 wird wegen Erkrankung des zweiten Faselochsen nicht Wallnüsse, abgehalten. sowie
Dorn⸗Assenheim den 16. Dezember 1882. Großherzogliche Bürgermeisterei Dorn-Assenheim. 4161 Rack.
Vogelsberger Handkäse,
Weihnachtslichter
in allen Größen empfiehlt F. Weinl,
Friedberg. 4133 vormals Louis Winheim.
miert Senid. tient Beruct.
bee daltin Nauspe Schäferei gemeinschaftlich auszuüben berechtigt seien, 6 Neufabt der beantragt, daß dem Ersteren 9/10 und dem Letzteren ½0 im Mutationsverzeichniß und Grundbuch beigeschrieben werde. — Martin Pfeil ist bereits als Theilhaber der genannten kasse Gerechtssame im Grundbuch ingrossirt, Freiherr Maxi- — milian von Löw aber noch nicht, jedoch Besitzstand seit Stig Menschengedenken bescheinigt. Alle, welche N An⸗ 1664. sprüche an die erwähnten Gerechtsame bilden zu können . I vermeinen, haben solche binnen 3 Monate, vom ersten — Erscheinen in der Oeffentlichkeit an gerechnet, geltend zu 00 machen, als sonst Ueberschreibung derselben in der be— 1 antragten Weise in das Mutatlonsverzeichniß und Grund⸗ buch auf 9,10 des Freiherrn Maximillan von Löw, der 233 als vermutheter Eigenthümer anerkannt wird mit Erwerb⸗ tel„Ersitzung“ und auf ½0 des Martin Pfeil mit 22 Erwerbtitel„Tausch“ erfolgen wird. 954 Bad⸗Nauheim am 11. Dezember 1882. 1 8 7. 5 Großherzogliches Amtsgericht Bad-Nauheim. , 7 Allwohn. 4 1 4157. Schütz. —— 18. N Bekanntmachung. 5 Die Vergebung der für das hiesige Haftlocal pro
+ Bedingungen erfolgen. 7 rt bekannt gemacht werdenden Bedingung 9
1* 1 Gleichzeltig wird der im Hof des Haftlocals lagernde * Dünger und die Asche versteigert. * Vilbel den 30. November 1882.
f— Großherzogliches Amtsgericht Vilbel.
* 1 Wegelin. f 22 400⁵ Weiß. 2 27 Die so sehr beliebte 7 Puder Nafsinade
— 1 Weihnachts bäckeresen ist wieder in sehr schöner Waare 1 f le solche. .„ ee, engekommen und empfeh — Friedberg. Weihl,
vorgelegten Vertrags, dessen Einsicht dahier genommen werden kann, und in welchem angegeben wird, daß sie in der Gemarkung Wisselsheim die Jagd, Fischerei und
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1683 erforderlichen Bedürfnisse, als: die Lieferung der kleidungsstücke, Strohsäcke, des Oels und Strohs, sowle das Reinigen der Wasche, ferner das Rasiren und Haar⸗ schneiden der Gefangenen, soll im Termine Donnerstag den 21. Dezember l. J., Vormittags 9 Uhr, bel unterzeichnetem Amtsgericht unter den in dieser Tag—
Limburger Rahmkäse, I Schweizerkäse, Emmen
thaler, bei Abnahme von größeren Parthien bedeutend billiger, empfiehlt Friedberg. F. Weihl,
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