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Oeffentliche Zustellung.
Die israelitische Gemeinde zu Friedberg, vertreten durch Rechtsanwalt Jöckel in Friedberg, klagt gegen den Martin Strauß von Friedberg, jetzt unbekannten Aufent⸗ haltsortes, als Miterbe der Kaufmann Strauß Eheleute von Friedberg aus einer von diesen als Besitzer der ihnen s. Z. Seitens des Simon Battenberg dahier über⸗ gebenen, in der hiesigen Stadt(in der Judengasse) be⸗ legenen Hofraithe auf die Höhe von 221 fl. 26 kr. anerkannten Forderung aus Gemeindeumlagen und der— gleichen mit dem Antrage auf Verurtheilung des Be— klagten zur Zahlung von/ obiger Summe mit 63 Mark 26 Pf. nebst Zinsen à 5% vom 1. Januar 1880 an und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Großherzogliche Amtsgericht zu Friedberg auf Mittwoch den 7. Juni 1882, Vormittags 8 Uhr.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Friedberg am 8. April 1882.
Hohenstein, Hülfsgerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts.
Bekanntmachung.
Nächsten Montag den 17. lfd. Mts., Nachmittags 4 Uhr, werden loco Wisselsheim 1 Kuh, I trächtiges Mutterschwein, 12 Hühner und 1 Hahn, sowie etwa 1 Fuder Kornstroh öffentlich meistbietend gegen Baar⸗ zahlung versteigert.
Steigliebhaber wollen sich Bürgermeisterei⸗Büreau einfinden. Die Versteigerung wird nicht zurückgenommen.
Bad⸗Nauheim den 13. April 1882. Heutzenröder, Großh. Gerichtsvollzieher in Bad-Nauheim.
1386
auf Großherzoglichem
141⁵
Dienstag den 18. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhaus die den Heinrich Wind J. Erben gehörenden Grundstücke einer nochmaligen freiwilligen Versteigerung ausgesetzt werden.
Friedberg den 14. April 1882.
Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. eee n Arbeits⸗Vergebung. 1351 Montag den 17. April, Vormittags 9½ Uhr,
sollen die zur Reparatur des Pflasters der Ortsdurch— fahrt zu Fauerbach bei Friedberg erforderlichen Arbeiten und Lieferungen in Accord gegeben werden: Pflasterarbeit, veranschlagt zu Durchwerfen und Anfahren von Kies aus der Usa 5 Lieferung von neuen Pflastersteinen 22 Assenheim den 8. April 1882.
216 M.,
Wenck, Bezirksbauaufseher.
Bekanntmachung.
Die Abfuhrscheine zu der Holzversteigerung aus dem Gemeindewald Beienheim können vom 16. d. Mts. ab in Empfang genommen werden.
Der erste Fahrtag ist auf den 20. d. Mts. und das Ende des Abfuhrtermins auf den 6. Mai l. J. festgesetzt worden.
Beienheim am 11. April 1882.
Großherzogliche Bürgermeisteret Beienheim. 1380 Huber.
Arbeits-Versteigerung.
Montag den 17. l. Mts., Nachmittags 1 Uhr, sollen auf dem Rathhaus dahier verschiedene Weißbinderarbeiten, sowie das Anstreichen der Ortstafeln und das Num⸗ meriren von eirea 300 Stück Parzellensteinen auf den ge⸗ meinheitlichen Wiesen an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden.
Sta den am 11. April 1882.
Großherzogliche Bürgermeisterei Staden.
1379 Grießmer.
Versteigerung.
Samstag den 15. April, Vormittags 10 Uhr, sollen im Keck'schen Hofe zu Gießen, Neuenweg 177, 500 eichene und kieferne Bohlen, 250 kieferne Hobelbretter mit Nuth und Feder, 1 Kreissäge öffentlich gegen Baarzahlung versteigert werden.
Gießen, 12. April 1882.
1382
Horn, Pfandmeister.
Arbeits⸗Vergebung.
Montag den 17. April, Nachmittags 2½ Uhr, soll in der Gemeinde Burg⸗Gräfenrode die Anfertigung von 500 qm Fahrbahn und Gossenpflaster, Anlieferung von 20 ebm Pflastersteinen aus dem Gemeindebruch, sowie Anlieferung von 75 ebm Kies aus der Gemeindekies⸗ grube einer öffentlichen Concurrenz ausgesetzt werden.
Assenheim den 13. April 1882.
8 Wenck, 1338 Bezirks bauaufseher.
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S
Bau⸗ und Nutzholz Versteigerung
in der Großherzoglichen Oberförsterei Nidda.
Es sollen versteigert werden: 1. Donnerstag den 20. April d. J. in der Forstwartei Michelnau in den Distrieten Buchkopf, Klausekopf, Schmitterhang, Rödern, Mörsbach, Schlüsselblume, Laiserstraße, Euloben⸗ kopf und Klingelwald:
291 Eichen-Stämme zu Bau- und Wagnerholz geeignet, von 14—36 em mittlerem Durchmesser und bis zu 16 m Länge, 93,94 ebm enthaltend;
20 Fichten⸗ und Lärchen-Stämme von 14—20 em Durchmesser und 12— 15 m Länge, 4,11 ebm enthaltend;
25 Roth- und Weißbuchen- und Birken-Stämme zu Werk-, Schnitt- und Wagnerholz geeignet, von 3052 em Durchmesser und bis zu 13 m Länge, und ein für Schmiede, Metzger ꝛc. geeigneter Stock von 73 em Durch⸗ messer und 1 m Länge;
1 Eichen- und 48 Fichten-Derbstangen.
Wegen der zerstreuten Lage des Holzes können die in den Distrieten Buchkopf, Klausekopf, Schmitterhang, Rödern und Mörsbach liegenden 126 Eichen-, 2 Lärchen- und 21 Buchen-Stämme nicht vorgezeigt werden und sind daher vor der Versteigerung einzusehen. Großherzoglicher Forstwart Haber zu Michelnau wird jede ge⸗ wünscht werdende Auskunft ertheilen.
Zusammenkunft Morgens 9 Uhr im Distriet Klingelwald auf dem Fauerbach-Niddaer Fußpfad.
2. Freitag den 21. April d. J. in der Fortwartei Glashütten:
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Eichen-Stämme von 20—38 em Durchmesser und 8—10 m Länge in den Distrieten Klafterwald, Seekopf ꝛc. für Wagner ꝛc. geeignet; 4 Buchen-Stämme im Distriet Streithainerborn von 45—53 em Durchmesser und 5—8 m Länge, 4,62 ebm enthaltend; 93 Fichten-Stämme im Distriet Streithainerborn von 14— 24 em Durchmesser und bis 16 m Länge; 66 Fichten- und Lärchen-Stämme in den Distrieten Seekopf, Ruters, Steinbach, Klafterwald und Eisenberg von 14—35 em Durchmesser; 216 Fichten⸗Derbstangen im Distriet Streithainerborn; 69 Fichten-Derbstangen im Distriet Kirschholz an der Eichelsdorf-Glashüttener Kreisstraße; 46 Fichten⸗-Derbstangen in den Distrieten Ruters, Seekopf, Steinbach, Klafterwald und Eisenberg; 1496 Fichten-⸗Reisstangen im Distriet Kirschholz und 17 Fichten-Reisstangen im Distriet Klafterwald; 7 Raummeter Nadelholz-Knüppel im District Kirschholz; 36 5 Fichten-Reisig zu Bohnenstangen geeignet und 24 7 Aspen⸗Reisig. Die Stämme und Stangen in den Distrieten Ruters, Steinbach, Klafterwald und Eisenberg werden nicht vorgezeigt und sind dieselben daher vor der Versteigerung einzusehen. Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr auf der Eichelsdorf-Glashüttener Kreisstraße im Distriet Kirschholz. Nach der Versteigerung des hier lagernden Holzes kommen die Eichen-Stämme im Distriet Laiserschlag und hiernach die Buchen- und Fichten-Stämme ꝛc. im Distriet Streithainerborn zum Ausgebot. Nidda am 11. April 1882. Großherzogliche 1 Nidda. Rohr.
1407 Die Uni 1 8 ie Union, Allgemeine deutsche Hagel-Versicherungs-Gesellschaft, gegründet im Jahre 1853 mit einem Grundkapitale von 9 Millionen Mark, wovon 5,019 Aktien mit 7,528,500 Mark emittirt sind. Hiervon ab: Verlust-Rest aus 1880. 110,563„ so daß als derzeitiges Garantiekapitaaa ls.. 7,417,935 Mark verbleiben. Die Union versichert Bodenerzeugnisse aller Art gegen Hagelschaden ausschließlich zu festen Prämien ohne Nachschußzahlung. Bei Abschluß von Versicherungen auf mehrere Jahre wird ein namhafter Rabatt auf die Prämie gewährt. Die Virgütung der Schäden gelangt spätestens binnen Monatsfrist, in der Regel aber früher, zur vollen und baaren Auszahlung. Jede Aus⸗ kunft über die Gesellschaft wird ertheilt und Versicherungen werden vermittelt durch die unter— zeichneten Agenten: Louis Winheim, Kaufmann in Friedberg. Jean Wörner zr., Kaufmann in Bad- Nauheim. Eduard Camp, Kaufmann in Vilbel.
Kölnische Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.
Grundkapital: Neun Millionen Mark.
Baar⸗ Einzahlung: Eine Million 800,000 Mark. Neserven-Bestand: Mark 464,375.87 Pfg. Prämiensumme(1881): Eine Million 262,722 Mark.
Die Gesellschaft besteht seit 28 Jahren, ihre Wirksamkeit ist in landwirthschaft⸗ lichen Kreisen überall vortheilhaft bekannt. Sie versichert zu festen Prämien Boden⸗Erzeugnisse aller Art, sowie Glasscheiben gegen Hagelschaden und leistet zweifellose Gewähr für vollen und prompten Schadenersatz, sowie gegen jedwede Nachzahlung.
Sie gewährt feste und wandelbare Prämien-Bonificationen, alle thunlichen Erleichterungen und Vortheile, sowie die Wahl der Versicherung nach Neigung, Bedarf und Prästationsfähigkeit; bei sorgfältigster Bestimmung der Prämien nach der Gefährlichkeit der Risiken, bereitwillige Erwägung aller Prämien⸗Reclamationen und deren eventuelle Berücksichtigung; loyale Regulirung der Schäden und prompte Zahlung der Entschädigungsbeträge.
Garantirte Versicherung auf Gegenseitigkeit. Durch die vom Königl. Preuß. Ministerum für landwirthschaftliche Angelegenheiten genehmigten
„besonderen Versicherungs-Bedingungen für Landwirthe ord- und Mitteldeutschlands“
eröffnet die Gesellschaft den Anhängern der Gegenseitigkeit in einer für die Betheiligten überaus vortheilhaften Weise eine reelle Aussicht auf eine rationelle Gewinnbetheiligung resp. auf weitgehende Prämienermäßigungen, ohne daß denselben eine beunruhigende Verpflichtung zugemuthet wird.
Alles Weitere ist zu erfahren von den unterzeichneten Vertretern der Gesellschaft.
C F. Schleuning in Friedberg. Dietrich Nepp in Homberg a./ O. E. Wollrab in Alsfeld. J. Ph Schröder in Hungen.
H. Eggolt in Altenstadt. Verwalter Stahl in Kloppenheim. 28. Balser in Büdingen. Anton Schaum VII. in Lang⸗Göns. C. Friedrich in Bleidenrod. Ch. Seitz in Laubach.
Anton Weickhardt in Butzbach. D. Stöppler in Lauterbach. . Moog in Gedern. J. Schneider in Lich.
Th. Wortmann in Gießen. Aug. Reuning II. in Nidda. C. Rau in Groß Buseck. W. Wolfschmidt in Schotten. Fr. Schade in Grünberg. K. H. Freund in Storndorf. Ludwig Schmidt IV. in Harheim. H. Guntrum II. in Schlitz. F. Maurer in Herbstein. H. Fischer in Vilbel.
1385
Eichen⸗Stämme im Distriet Laiserschlag von 5667 em Durchmesser und 3—9 m Länge, 9,07 ebm enthaltend;
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