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ca. 300 Stück zu M. 60. verflossenen Woche bestand in annähernd 500 Stück.
S0. u. s. w.) anzugeben.
19. Nov.
Gießen, 12. Dec. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 1.25— 1.30, Eier per St. 7—9 Pf., Käse pr. St. 5 bis 9 Pf., Tauben das Paar 60—70 Pf., Hühner pr. St. M. 0.85.— 1.00, Hahnen per St. M. 1.10— 1.30, Enten per St. M. 1.70— 2.00, Ochsenfleisch per Pfd. 66—70 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch 56—60 Pf., Kalbfleisch 54— 56 Pf., Schweinefleisch 62—64 Pf., Hammelfleisch 60—66 Pf., Kartoffeln 100 Kilo M. 5.50— 6.00, Zwlebeln per Ctr. M. 3.00, Gänse per Pfd. 56— 68 Pf., Weißkraut 100 Stück M. 2— 4.50.
Frankfurt, 11. Dez. Frankfurter Produktenbörse. (Offietelle Notirungen.) Weizen beh., effeetiv hiesiger und Wetterauer M. 19.75—20, fremder M. 21— 22.75, per diesen Monat M. 20.50. Roggen beh., eff. hies. M. 14.00—15, fremder M. 14.00— 16.50, per diesen Monat
M. 44.50, Gerste beh., eff. bies. und Wetterau. M. 17—18, fremde M. 18— 20. Hafer beh., effeetiv hiesiger M. 12.50
bis 00.00, fremder M. 12.50— 13.25, per diesen Monat 12.50. Rüböl beh., eff. ohne Faß hiesiges in Parthien von 50 Ctr. M. 36.50. Branntwein still, eff. ohne Faß M. 45. Mehl Nr. 1 M. 38, Nr. 2 M. 36, Nr. 3 M. 31, Nr. 4 M. 27, Nr. 5 M. 24. Roggenmehl 9/1 (Berliner Marke) M. 23.25- 23.50, J.(Berl. Marke) M. 22— 22.50., II.(Berliner Marke) M. 1900. Frankfurt, 11. Dez. Viehmarkt. Es waren zu⸗ getrieben 300 Stück Ochsen, für 1. Qual. wurde M. 75 per Ctr. Schlachtgewicht, 2. Qual. M. 65— 70 bezahlt. Kühe und Rinder 200 Stück. 1. Qual. M. 62, 2. Qual. M. 57 und 3. Qual. M. 50. Kälber 268 Stück. 1. Qual. M. 60, 2. Qual. M. 50. Hämmel waren etwas über
200 Stück vorhanden, die zu M. 50—60 abgingen. Von
Schweinen waren nur Prima Landschweine vorhanden, Der Gesammtbetrieb in der
Die Weihnachtssendungen betr. Das Reichs-Postamt
richtet auch in diesem Jahre an das Publikum das Er—
suchen, mit den Weihnachtssendungen bald zu beginnen, damit die Packetmassen sich nicht in den letzten Tagen
vor dem Feste zu sehr zusammendrängen, wodurch die Pünktlichkeit in der Beförderung leidet. sind dauerhaft zu verpacken.
Die Packete Dünne Pappkasten, schwache Schachteln, Cigarrenkisten ꝛc. sind nicht zu benutzen. Die Aufschrift der Packete muß deutlich, vollständig und halt— bar hergestellt sein. Kann die Aufschrift nicht in deut⸗ licher Weise auf das Packet gesetzt werden, so empfiehlt sich die Verwendung eines Blattes weißen Papiers, welches der ganzen Fläche nach fest aufgeklebt werden muß. Am zweckmäßigsten sind gedruckte Aufschriften auf weißem Papier. Dagegen dürfen Formulare zu Post— Packetadressen für Packetaufschriften nicht verwendet wer— den. Der Name des Bestimmungsorts muß stets recht groß und kräftig gedruckt oder geschrieben sein. Die Packetaufschrift muß sämmtliche Angaben der Begleit— adresse enthalten, zutreffendenfalls also den Frankover— merk, den Nachnahmebetrag nebst Namen und Wohnung des Absenders, den Vermerk der Eilbestellung u. s. w., damit im Falle des Verlustes der Begleitadresse das Packet auch ohne dieselbe dem Empfänger ausgebändigt werden kann. Auf Packeten nach größeren Orten ist thunlichst die Wohnung des Empfängers, auf Packeten nach Berlin auch der Buchstabe des Postbezirks(C., W., Zur Beschleunigung des Be⸗ triebes trägt es wesentlich bei, wenn die Packete frankirt aufgeliefert werden. Das Porto für Packete ohne an⸗ gegebenen Werth nach Orten des Deutschen Reichs-Post— gebiets beträgt bis zum Gewicht von 5 Kilogramm 25 Pf. auf Entfernungen bis 10 Meilen, 50 Pf. auf weitere Entfernungen.
Auszug aus dem Civilstands-Register der Stadt Friedberg. Getraut: Der Sergeant im 1. Großh. Hess. Inf.⸗Reg. Nr. 115 Heinr. Philipp Kaiser von Bessungen mit Margaretha Katharina Mals von Ober⸗
Erlenbach. Geboren: 5. Nov. Dem Gerber Hubert Gerhard Steinbeck Sohn. 6. Nov. Dem Schriftsetzer Heinrich May 1 Sohn. 7. Nov. Dem Gensdarmen Adolph Krieb 1 Tochter. 14. Nov. Dem Lohnfuhrmann Johs. Konrad Thomas 1 Tochter. 18. Nov. Dem Kaufmann Johann Peter Arnold Otto Gatzert 1 Tochter. 23. Nov. Dem Bierbrauer Philipp Kolm 1 Tochter. 25. Nov. Dem Lehrer Philipp Philipps 1 Sohn. 26. Nov. Dem Schuhmacher Franz Albrecht Rausch 1 Tochter. 28. Nov. Dem Bierbrauer Maximilian Probst 1 Sohn. 4. Dez. Dem Handschuhfabrikanten Jean Martin Gonder 1 Tochter. 4. Dez. Dem Fellbändler Leopold Arnstein 1 Tochter. 8. Dez. Dem Hülfsweschensteller Johann Tobias Naumann 1 Tochter. e e 40 Jahr alt v. Johann Konrad Schmidt, ahr alt. 3— 5 Philipps, Söhnchen des Lehrers Philipp Philipps. 5 1 7. Dez. Emilie Maria Buß, Töchterchen des Bahn— melsters Louis Buß, 1 Jahr, 2 Monat alt. 10. Dez. Rentner Gottfried Rudolf Aug. Emil Mändel,
50 Jahr alt. Für die Ueberschwemmten in Hessen
ter ein von: Förster Frank auf dem aus dem Sammelkasten der Tourtsten stein 1.64 M.; von Casino„Europa
gingen bei uns weil Winterstein 2 M.; im Forsthause Winter
braucht Schuh“ gesammelt bei Herrn Gastwirth Ewald
in Assenheim 4 M.; an die Hauptsammelstelle dahier
wurden von uns heute 160 Mark abgeliefert. Die Es pete,
Am 12. l. Mts. wurden von den aus Stadt und Kreis Friedberg für die Wasserbeschädigten eingegangenen Beträgen an das Landescomiteé weiter eingesandt: II. Gabe im Betrag von 1910 M.; die am 9. l. M. abgesandte J. Gabe betrug 2790 M.; zusammen abgesandt 4700 M.
3 Das Comité.
Mit Bezugnahme auf den Aufruf der Prinzessinnen des Großherzoglichen Hauses im Oberhessischen Anzeiger Nr. 145 und 146 wird nochmals ersucht, die für die Wasserbeschädigten bestimmten Gaben an Kleidungsstücken Wäsche ꝛc. ꝛc. an die Frauen und Töchter der Mitglieder des Friedberger Comité's zur Unterstützung der Wasser⸗ beschädigten einzuliefern Das Comitémitglied Herr Jean Huber wird alsdann die Weiterbeförderung nach Darmstadt übernehmen und bittet man daher die verehrlichen Frauen und Töchter der Comitémtitglieder die eingelieferten Gegen— stände an Herrn Huber abzugeben. Das Comité.
Gedenket der Vögel im Schnee! Der Frost und Hunger thun weh.
Verwahret Feuer und Licht, Damit kein Schaden geschicht!
Jeraelitischer Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 16. Dezember 1882. Beginn:
Freitag Abends 3 Uhr 45 Min. Samstag Morgens 8 Uhr 30 Min. Samstag Nachmittags 3 Uhr 30 Min. Sabbathausgang 4 Uhr 50 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 17. Dezember ab Morgens 7 Uhr, Nachmittags 3 Uhr. (Mittwoch den 20. Dezember: Fasten des 10. Thebet.)
Edictalladung.
Nachdem bezuglich eines Theils der Gemarkung Nieder— Erlenbach die Zusammenlegung der Grundstücke beschlossen worden ist und dieselbe fich erstrecken soll auf die sämmt⸗ lichen in den Gewannen Nr. 1— 136 gelegenen Aecker, Baumstücke, Wiesen, Wege, Gräben, von Parzelle Nr. 1 bis 3930, mit alleiniger Ausnahme der in der 13. Gewann gelegenen Untermühle und der in der 110. Gewann ge— legenen Obermühle und der dazu gehörigen Gärten, sowie denjenigen Hofraithen und Gärten, welche allen— falls noch in der 12. 13., 17., 18., 73., 74. und 111. Gewann angelegt werden, mit fernerer Ausnahme der sämmtlichen in diesen Gewannen und in der Ge— wann 137 von Parzelle 1— 126 gelegenen Hofraithen und Gärten werden alle hierbei interessirten Personen hierdurch innerhalb einer zerstörlichen Frist von drei Monaten aufgefordert,
1) die Grundbesitzer, welche noch nicht in dem Trans— seriptlonsbuche, oder Mutationsverzeichniß einge— tragen sind, ihren Eintrag zu erwirken; die ohne Erwerbtitel eingetragenen Besitzer, zur Herstellung der Vermuthung für die Gewißheit ihres Eigenthums, ihre Erwerbtitel den auf ihre Namen lautenden Einträge beischreiben zu lassen; Diejenigen, welche vermöge einer erhobenen Klage oder vertragsmäßigen Eigenthumsvorbehalts An— spruch auf demnächstigen Rückfall eines der Zu⸗ sammenlegung zu unterwerfenden Grundstücks bilden, ohne diesen Anspruch genügend gesichert zu haben, die Klaganstellung, beziehungsweise ihren Anspruch auf Rückfall genügend nachzuweisen; die Obereigenthümer und Fideicommißberechtigten, deren Rechte in dem an Stelle des Grundbuchs geführten Verzeichniß noch nicht gewahrt sind, die— selben eintragen zu lassen; e f Diejenigen, welche nicht in den öffentlichen Büchern eingetragene Pfandrechte, Eigenthumsvorbehalte oder andere Sicherheitsrechte in Anspruch nehmen, dieselben urkundlich nachzuwelsen und aufzeichnen zu lassen, und für Diejenigen, welche dergleichen Rechte für erloschen halten, dieselben löschen zu lassen; en welche bei der Zusammenlegung zu be— achtende Real- oder persönliche Servituten, Nutz⸗ nießungs⸗, Lelbzuchls- und Auszugsrechte auf solchen Grundstücken anzusprechen haben, dieselben anzu— melden und durch Urkunden oder durch Anerkennung des Besitzers des belasteten Grundstücks nachzuweisen, Alles unter dem Rechtsnachtheil, daß auf Rechte dieser Art, welche weder in den öffentlichen Buͤchern bezw. Mutatlonsverzeichnissen, noch in den in Gemäßheit der Anmeldung in der vorbestimmten Frist, aufzustellenden Verzeichnisse gewahrt sind, bei der stattfindenden Zu⸗ sammenlegung keine Rücksicht genommen werden wird, sowie daß erloschene, aber noch nicht gelöschte Rechte, als fortbestehend werden behandelt werden.
Vilbel am 16. November 1882.
Großherzogliches Amtsgericht Vilbel. Wegelin.
Eine Wohnung
2)
3)
4
5
60
3929 Weiß.
t zu vermlethen bei 1018 S. Ruppel, Köhlerstraße.
Bekanntmachung. Mit Beitreibung der Ausstände der Kranz'schen Apotheke beauftragt, mache ich hierdurch bekannt, daß diejenigen Debenten, welche binnen 4 Wochen keine Zahlung geleistet haben, gerichtlich belangt werden. Bad⸗Nauheim am 10. Dezember 1882.
Weizel, 4117 Deuce N Konkurs-Verfahren. 4116 In dem Konkursverfahren über das Vermögen
der Karl Hepper Eheleute von Ober-Mörlen ist zur Ab⸗ nahme der Schlußrechnung des Verwalters zur Erheb— ung von Einwendungen gegen das Schlußverzeichniß der bel der Vertheilung zu berücksichtigenden Forderungen der Schlußtermin auf Mittwoch den 10. Januar 1883, Vormittags 9 Uhr, vor dem Großherzoglichen Amts- gerichte hierselbst bestimmt. Bad-Nauheim den 12. Dezember 1882.
. Schü tz, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts.
Vergebung von Bauarbeiten.
Nachverzeichnete Arbeiten sollen auf dem Submisstons⸗ wege vergeben werden: Bei J. Erweiterung der Pfarrer- und Lehrwohnung in Marienschloß:
Maurerarbeit, veranschlagt zu 1440 M. 48 Pf. Steinhauerarbeit 227 Zimmerarbeit 1509„ 0 Dachdeckerarbeit 320 ü Schreinerarbeit 868„ 90 Schlosserarbeit 74„0 Gußlieferung 229 Glaserarbeit 166„—„ Weißbinderarbeit 766„ 70 Spenglerarbeit 1387 Tapezierarbeit 9 bei 11. Herrichtung einer Wohnung für den Oeko⸗ nomen daselbst: Maurerarbeit, veranschlagt zu 334 M. 10 Pf. Steinhauerarbeit 59„ 75% Zimmerarbeit 345„ 70 Dachdeckerarbeit 134„ 70 Schreinerarbeit 180 2 Schlosserarbeit„ Gußlieferung W Glaserarbeit DA Weißbinderarbeit 140„ 7 Spenglerarbeit 10— Tapezierarbeit 28
sowie bei Umbau des Kamins in der Wohnung des Arztes daselbst:
Maurcrarbeit, veranschlagt zu 186 M. 35 Pf. Zimmerarbeit 42% Dachdeckerarbeit 20 Schreinerarbeit 36„ 60 Schlosserarbeit 24„—„ Weißbinderarbeit 3„ 1 Tapezierarbeit 38
unter 1 und 11 bezeichneten Arbeiten liegen auf dem Büreau unterzeichneter Stelle Vormittags vom 11. bis 21. Dezember l. J. zur Einsicht für Lusttragende offen. Die bezüglichen versiegelten Offerten und zwar nach mund Ul getrennt, die Gebote in Procenten ausgedrückt, müͤssen längstens bis zum 21. Dezember, Vormittags 10 Uhr, auf unserem Büreau abge⸗ geben werden, woselbst zu diesem Termin Eröffnung der eingelaufenen Offerten stattfindet. Friedberg den 9. Dezember 1882. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg.
4088 Grimm.
„ Die Frankfurter Kunsthefe-Fabrik Oberrad,
Frankfurter Straße 79, empfiehlt
Feinste Kunsthefe
(aus bestem selbstfabrizirtem Malz und feinstem Hopfen) zu billigsten Preisen.(257/10.) Haarbalsam.
Bestes Mittel um das Wachsthum der Haare zu fördern und das Ausfallen derselben zu verhindern. In Flac. à 60 Pf. und M. 1.20.
Eau capillaire de duinine in Flaschen à 70 Pf. und M. 1.40.
Haarfärbemittel in blauen Flaschen mit Gebrauchs-
Anweisung à 2 M. 2895 J. A. Windecker.
Neue elegante Schlitten
stehen zu verkaufen bei 4100 Bad⸗Nauheim. C. Wagner.
2 Ital. Kastanien
3970 bei Wilhelm Fertsch.
3629
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