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pro et contra und die Sammlung des Materials beantragen, ehe eine Entscheidung getroffen werde. Das Centrum will die Beseitigung des Impfgesetzes.
Ausland.
Oesterreich-Ungarn. Wien, 11. Dec. Das Abgeordnetenhaus des Reichsraths beschloß nach dem Schlußworte des Referenten, Grafen Belcredi, mit allen gegen drei Stimmen in die Specialdebatte der Novelle zur Gewerbeordnung einzugehen. s
Frankreich. Paris, 12. Dec. Es ist sicher, daß die Person, von der Gambetta ver— wundet wurde, heute von der Pariser Polizei über die belgische Grenze geschafft worden ist.
Großbritannien. London, 11. Dec. Lord Derby tritt sofort in das Cabinet ein, wohin— gegen die projectirten weiteren Veränderungen im Ministerium auf später verschoben wurden. Standard erfährt, Lord Derby werde als Minister für Indien in das Cabinet eintreten, während Hartington zum Kriegsminister und Chil— ders zum Schatzkanzler ernannt werden würde.
Italien. Rom. Giers wird anfangs der nächsten Woche seine Rüͤckreise nach dem süd— lichen Italien antreten und wahrscheinlich gegen Weihnachten in Wien Aufenthalt nehmen.
Rußland. Petersburg. Die Valutaregu⸗ lirung soll auf Anordnung des Kaisers schleunigst in Angriff genommen werden.— Der Reichs— controleur Solski soll Nachfolger Bunge's wer— den, das Domänenministerium sei Ignatieff zu— gedacht.— Trotz aller officiösen Dementis ist die im russischen Offizierscorps gegen den Kriegs— minister herrschende Aufregung eine hochgradige. Man beklagt sich bitter über seinen Despotismus und tadelt seine Reformversuche auf das heftigste. So hält man in allen militärischen Fachkreisen die von ihm angeordneten Festungsbauten, für welche ihm ein Zuschuß von 114 Million Rubel überwiesen wurde, für durchaus über— flüssig und nennt besonders seinen Bau der Schabina-Pinsker strategischen Eisenbahn eine große Blamage.
Egypten. Kairo, 10. Dec. Ismail Ejub ist an Stelle Riaz Pascha's zum Minister des Junern ernannt worden. Dufferin ist soeben mit der Frage der Reorganisation der inlän— dischen Gerichtshöfe beschäftigt. Darauf soll die Angelegenheit der Volksvertretung erledigt wer— den und erfährt man darüber, daß beabsichtigt sein soll, die Notabelnkammer gänzlich abzu— schaffen und an ihrer Stelle eine allgemeine Volksvertretung anzubahnen.
Aus Stadt und Land.
r. Friedberg. Bei Gelegenheit der Feier seines 25jährigen Bestehens am 3. Dezember ist dem Berliner Turnrathe, der Vereinigung von 19 Männer-Turn⸗Ver⸗ einen, auf die bez. Einladung hin vom Staats Minister von Goßler ein Schreiben zugegangen, aus welchem hier folgende Stelle Platz finden möge:„Zu meinem besonderen Bedauern ist es mir nicht möglich gewesen, mir die Stunden von 4—6 frei zu machen, und ich muß auf die Freude verzichten, von den von mir so hoch— geschätzten Leistungen der Berliner Männerturner von Neuem persönlich Kenntniß zu nehmen. Ich muß mich daher auf den schriftlichen Ausdruck meines Dankes für die erfolgte Einladung und meines besonderen In- teresses an den turnerischen Bestrebungen der Hauptstadt des Landes beschränken.“ Die Hauptstadt des Kreises Friedberg nimmt schon seit Jahren— was Förderung und Pflege des Turnens anlangt— eine sehr unter⸗ geordnete Stellung gegenüber Bad-Nauheim, Butzbach, Vilbel ein. Ist es Gleichgültigkeit, Mangel an Verständ⸗ niß, ein Uebermaß von Liebe zur Bequemlichkeit, welchen diese bedauerliche Zurückhaltung bezüglich des Turnens in unserer Stadt zugeschrieben werden muß oder sind andere, uns unbekannte Gründe die Ursache? Etwas körperliche Anstrengung jede Woche zum Besten des eigenen Wohlbefindens, zur Kräftigung des ganzen Menschen sollte für denkende Menschen beherzigens- und nach— ahmenswerth sein. Die Wahrheit dieses Satzes scheint uns naheliegend und leicht faßbar; die Consequenz daraus ziehen, heißt„Turnen gemeinschaftlich mit Gleich— strebenden.“ Oder sollte das Haupthemmniß für einen Aufschwung des Turnens in unserer Stadt darin liegen, daß, um mit Jacob Grimm zu reden, Vorgedacht und Nachgethan der deutsche Schlendrian ist??
W. Bad-Nauheim. Die am vergangenen Sonntag von Mitgliedern der verschiedenen hiesigen Vereine ver— anstaltete Abendunterhaltung zum Besten der Ueber— schwemmten war eine in jeder Beziehung genußreiche und erhebende. Dieselbe erfreute sich eines so starken
Besuches, daß die großen Räumlichkeiten des„Deutschen Hofes“ sich kaum als ausreichend erwiesen. Wenn schon die glückliche Wahl und die anerkannte Leistungsfähigkekt der Mitwirkenden zu den schönsten Hoffnungen berech tigten, so wurden doch die Erwartungen des zahlreich anwesenden Publikums weit übertroffen. Der peeunkäre Erfolg war auch ein höchst zufriedenstellender; die Ein— nahme betrug M. 255.
Ww. Bad- Nauheim. Der hiesige landwirthschaft⸗ liche Verein ist dem Bespiel des hiesigen Spar- und Vorschußvereins gefolgt und hat ebenfalls 40 Mark für die Ueberschwemmten verwilligt.
H. Vilbel. Am 3. Dezember fand hier ein großes Leichen-Begängniß statt. Es galt einem hochverdienten Manne, Geh. Medieinalrath Or. Nieß, die letzte Ehre zu erweisen, und waren zu diesem Behufe zahlreiche Leid— tragende aus Nah und Fern eingetroffen. Der Ver— blichene ist in der Nacht vom 29. auf den 30. November, ohne vorheriges Kranksein im 79. Jahre plötzlich an einem Herzschlag gestorben; er hat sich durch sein 29jähriges, segens reiches Wirken als Arzt, sowie durch sein feines und taktvolles Benehmen und einer selten gesehenen Mild⸗ thätigkett in unserer Gemeinde und vielen Nachbarge— meinden ein bleibendes Denkmal gesetzt. Möge ihm die Erde leicht sein!
H. Vilbel. Wie man vernimmt, beabsichtigt der älteste Gesangverein dahier, der„Liederkranz“, ein Con⸗ cert mit Abendunterhaltung zum Zwecke der Unterstützung der Wasserbeschädigten abzuhalten und wünschen wir dem humanen Vorhaben den besten Erfolg. Gleich zeitig dürfte es sich empfehlen, wenn die anderen hiesigen Vereine und Corporationen dem Gesangverein Liederkranz in dieser Beziehung nachahmten.
Offenbach. Dle Offenbacher Schiffbrücke ist am 9. Dezember wieder aufgefahren worden.
Romrod. Trotz der ungünstigen Witterung war das Jagdresultat der in dieser Woche in Oberhessen statt— gehabten Hofjagden ein befriedigendes und wurde be— sonders Raubzeug erlegt, in 4 Tagen 31 Füchse und eine wilde Katze. Bemerkenswerth ist, daß bei diesen Jagden bei hohem Schnee im Vogelsberg 2 Schnepfen geschossen wurden. Auch an Rehwild wurde eine statt— liche Anzahl erlegt.
Allerlei.
Elbing, 11. Dez. Auf dem Bahnhof zu Selo⸗ bitten fuhr gestern Abend der Courierzug von Königs— berg nach Berlin in einen Güterzug, der auf ein anderes Geleise gesetzt werden sollte. Lvcomotivführer und Heizer wurden getödtet, der Packmeister schwer und von den Passagieren acht leicht verwundet.
Paris, 11. Dez. Die Seine ist heute Nacht der⸗ art gefallen, daß eine weitere Gefahr ausgeschlossen ist.
Paris, 12. Dez. Der heutigen Beerdigung Louis Blanc's wohnte eine große Volksmenge bei. Dem mit Kränzen bedeckten Leichenwagen, welcher von 6 Pferden gezogen wurde, folgten viele Senatoren, Deputirte, Vereins- und andere Delegationen.
Madrid, 12. Dez. Eine Feuersbrunst im Gebäude des Kriegsministerlums zerstörte die Bibliothek und einen Theil der Archive. 20 Personen wurden bei dem Brande verwundet.
Gerichtssaal.
Bad⸗Nauheim. In der Donnerstag, den 14. d. Mts. stattfindenden Schöffengerichtssitzung zu Bad⸗Nau⸗ heim kommen folgende Fälle zur Aburtheilung: 1) Straf⸗ sache gegen Joh. Peter Möbs von Nieder-Mörlen, wegen Auswanderns ohne Erlaubniß; 2) gegen Friedrich Wolf von Steinfurth, wegen Ruhestörung; 3) gegen Jakob
wegen Beleidigung; 5) gegen Konrad Appels Frau von Nieder-Mörlen, wegen Ausschickens ihres Kindes zum Betteln; 6) gegen Joh. Peter Reitz J. von Steinfurth, wegen Beleidigung.
Butzbach. Nächsten Freitag den 15. Dez., Vorm. 9 Uhr, findet am hiesigen Amtsgericht eine Schöffensitz⸗ ung statt. Zur Verhandlung kommen folgende Sachen: 1) gegen Simon Schwarz von Niederweisel, wegen Be⸗ leidigung des Peter Lauth II. von Pfaffenwies bach; 2) gegen Wirth Peter Schneider von Ostheim, wegen Beleidigung des Schul-Verwalters Wilh. Mohr von Meiches; 3) gegen Ernst Möckel von Langenhain, wegen Beleidigung des Christtan Möckel von da; 4) gegen den Müllerburschen Friedr. Beuler und den Maurergesellen Joh. Konr. Schmitt, beide von Gambach, wegen Körper⸗ letzung; 5) gegen Joh. Weil VII. Eheleute von Rocken⸗ berg, wegen Hausfriedensbruchs und Körperverletzung; 6) gegen Konr. Glaum II. von Ebersgöns, wegen Jagd- vergehens; 7) gegen Uhrmacher Engelbert Biswurm in
Jung von der Oes, wegen Uebertretung des§. 17 und 68 des Gesetzes über Beurkundung des Personenstandes. Gleßen. Schwurgerichtssitzungen vom 11. Dezbr. 1) gegen Richard Schmidt von Langenschwarz, wegen Körperverletzung mit tödtlichem Erfolg. Schmidt wurde für schuldig erachtet und in eine Gefängnißstrafe von 4½,ʒ»Jahr verurtheilt; 2) gegen Heinrich Müller von Kölzenhaln, wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt und Körperverletzung. Angeschuldigter wurde für schul⸗ gig erkannt und in eine Gefängnißstrafe von 4 Monat, abzüglich einer Woche Untersuchungshaft, verurtheilt. Altenstadt, 7. Dez. In der heutigen Schöffen— gerichtssitzung wurde in folgenden Sachen erkannt: 1) in der Strafsache gegen Wilhelm König von Altenstadt, wegen Beleidigung, erhielt Angeklagter eine Geldstrafe
von 5 M., ev. 1 Tag Gefängniß und fallen demselben
Schneider von Stammheim, wegen Beleidigung, wurde Angeklagter in eine Geldstrafe von 5 M., ev. 1 Tag Gefängniß und Tragung der Kosten verurtheilt, nebstdem
lich bekannt zu machen; 3) in der Strafsache gegen Karl Krauß von Langenbergheim, wegen Ueberfahren des Straßenbanketts, wurde Angeklagter von Strafe und
Griesemer von Staden, wegen Pfandveräußerung, wurde der Angeklagte in eine Gefängnißstrafe von 2 Tag und zur Tragung der Kosten verurtheilt; 5) in der Straf⸗
zwecklosen Umhertreibens und Bettelns, wurde die An⸗
wurde Ersterer in eine Geldstrafe von 6 M. und zur Tragung der Kosten verurtheilt, nebstdem auch auf Ein⸗ ziehung des bei der Begehung der betr. That gebrauchten Hundes und der dabei benutzten Mistgabel erkannt. Be⸗ züglich der übrigen 6 Angeklagten erfolgte Freisprechung; 8) in der Strafsache gegen P. Reibert II. von Langenberg⸗ heim wegen Uebertretung baupolizeilicher Bestimmungen, wurde Angeklagter in eine Geldstrafe von 20 M. sowie zur Tragung der Kosten verurtheilt; 9) in der Straf-
gesetzt und die Einnahme eines Augenscheins beschlossen; 10) in der Privatklagesache des Lehrers C. Chantre von Himbach gegen Louise Hartmann von Sachsenhausen und H. Volz von Friedberg, wegen Beleidigung, wurde gegen
½ der Kosten und gegen Letzteren auf eine Geldstrafe
Tragung der Kosten verurtheilt, der Letztere von der Anklage der Körperverletzung freigesprochen; 12) in der
verurtheilen sei.
Verloosungen. 3½ pCt. Köln⸗-Mindener Prämienantheil⸗ scheine. Serienziehung vom 1. Dez. 1882. Nr. 196 216 493 539 810 859 1199 1283 1293 1495 1562 1573 1587 1671 1928 1968 2041 2059 2183 2468 2832
Serie 2644 Nr. 47 fl.
S. 159 Nr. 34, S. 862 Nr. 15, S. 1218 Nr. 10, S. 1629 Nr. 17, S. 1724 Nr. 4 32, S. 3956 Nr. 24 35, S. 4920 Nr. 36, S. 5128 Nr. 31, S. 7210 Nr. 39, S. 7365 Nr. 45, S. 8079 Nr. 18, S. 8225 Nr. 4, S. 8283 Nr. 25 à fl. 100.
Bastjan von Bad-Nauheim, wegen Körperverletzung; 4) gegen Chr. und Jos. Mathes von Nieder-Mörlen,
Butzbach, wegen Diebstahls; 8) gegen Landwirth Karl
Nr. 6 45, S. 373 Nr. 40, S. 862 Nr. 39 49, S. 1049 Nr. 17 38, S. 1724 Nr. 43, S. 1753 Nr. 15, S. 2127 Nr. 1 8 23, S. 3872 Nr. 45, S. 3956 Nr. 5 S. 4060 Nr. 47, S. 5128 Nr. 17 44, S. 5705 Nr. 26,
S. 9411 Nr. 39 à fl. 20. Auf alle übrigen in den am
aufgeführten Nummern entfällt der geringste Gewinn von fl. 8. Oesterreichische fl. 100-Loose von 1864.
— Heimzahlung am 1. März 1883. Serien: Nr. 398 595 828 917 1097 1327 1575 1703 1788 1833 1972 25213111 3462. Gewinne: S. 3111 Nr. 29 fl. 200,000. S. 1972 Nr. 10 fl. 20,000. S. 3111 Nr. 68 fl. 15,000. S. 1703 Nr. 72 fl. 10,000. S. 828 Nr. 78, S. 1097 Nr. 86 à fl. 5000. S. 398 Nr. 75, S. 595 Nr. 99, S. 3111 Nr. 96 à fl. 2000. S. 828 Nr. 48, S. 1097 Nr. 23, S. 1327 Nr. 70, S. 1703 Nr. 66 89, S. 3111 Nr. 32 à fl. 1000. S. 398 Nr. 95, S. 595 Nr. 73, S. 917 Nr. 64, S. 1097 Nr. 34, S. 1327 Nr. 27 S. 1788 Nr. 17, S. 1972 Nr. 7 86, S. 2521 Nr. 10 31 50, S. 3111 Nr. 40, S. 3462 Nr. 3 20 43 à fl. 500. S. 398 Nr. 54, S. 595 Nr. 46 58 83, S. 828 Nr. 34, S. 917 Nr. 50 74 75, S. 1097 Nr. 70 85, S. 1327 Nr. 43, S. 1703 Nr. 7 27, S. 1788 Nr. 83, S. 1833 Nr. 42 68, S. 1972 Nr. 19 89, S. 2521 Nr. 30, S. 3111 Nr. 28 à fl. 400. Auf alle übrigen in vor⸗ stehenden Serien enthaltenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Gewinn von fl. 200.
Handel und Verkehr.
Friedberg, 14. Dec. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.10— 1.25, Eier 1 St. 8 Pf., 2 St. gr. 15 Pf.
Friedberg, 13. Dez. Fruchtbericht. Walzen M. 19½ Korn M. 15½, Gerste M. 1416, Hafer M. 12—13. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund.
Grünberg, 9. Dez. Fruchtpreise. Weizen M. 18.28, Korn M. 15.96, Gerste M. 12.80, Hafer M. 11.90, Erbsen M. 20.00, Lein M. 00.00, Samen M. 22.00,
Kartoffeln M. 5.28.
die Kosten zur Last; 2) in der Strafsache gegen Konrad
3024 3099 3113 3161 3164 3235 3288 3629 3652 3966.
Meininger fl. 7⸗Loose von 1870. Gewinn⸗ Ziehung vom J. Dez. 1882.— Heimzahlung 1. März 1883. 10,000. S. 8225 Nr. 3 fl. 2500. S. 34 Nr. 15, S. 2644 Nr. 31, S. 6973 Nr. 4 à fl. 500,
S. 34 Nr. 16, S. 140
auch dem Beleidigten die Befugniß zugesprochen, die Verurtheilung durch Anschlag an das Gerichtsbrett öffent⸗
geklagte in eine Gefängnißstrafe von einem Tag und zur Tragung der Kosten verurtheilt; 7) in der Straf- sache gegen Joh. Harth II. von Ober-Mockstadt und sechs Consorten von Nieder-Mockstadt, wegen Jadvergehens,
S. 6376 Nr. 35 38 47, S. 7365 Nr. 33, S. 7709 Nr. 36 37, S. 8225 Nr. 17 18, S. 9078 Nr. 37%
1. November gezogenen Serien enthaltenen und hier nicht
Serien- und Gewinn-Ziehung vom 1. Dezember 1882.
——
Kosten freigesprochen; 4) in der Strafsache gegen Chr.
sache gegen Friedrich Will Wittwe von Rodenbach, wegen
Bettelns ihrer Tochter Elise, wurde die Verurtheilung N der Angeklagten in eine Gefängnißstrafe von 2 Tag und Tragung der Kosten ausgesprochen; 6) in der Strafsache gegen Joh. Eberhard Ehefrau von Ober-Schmitten, wegen
sache gegen Peter Kröll von Altenstadt, wegen Befahrens des Straßenbanketts, wurde die Hauptverhandlung aus-
Erstere auf eine Geldstrafe von 5 M. und Tragung von
von 15 M. und Tragung von% der Kosten erkannt; 11) in der Strafsache gegen Wilh. Nolde von Rommel-⸗ hausen und Carl Gomolla von da, wurde Ersterer wegen Bedrohung in eine Gefängnißstrafe von 8 Tag und zur 1
Strafsache gegen Konrad Stahl von hier, wegen groben Unfugs, wurde erkannt, daß der Angeklagte in eine Geldstrafe von 3 M. und zur Tragung der Kosten zu


