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n G 20. Sept. Dem Schreiner Gottfried Kreß 1 Tochter.
. Oet. Dem Großh. Steuer⸗Controleur Georg Balzer 1 Tochter.
Dem Zugführer Gottfr. Albert Ipold 1 Sohn. Dem Handarbeiter Johs. Römer Zwillinge (1 Sohn und 1 Tochter).
5.„ Dem Färber Heinrich Adam Wilh. Bechstein 1 Sohn.
Dem Lohnfuhrmann Ernst Wolfgang Hanstein 1 Tochter.
Dem Metzger Joh. Wilh. Waas 1 Tochter. Dem Schlosser Georg Zöll 1 Tochter.
Dem Sergeant und Bataillonsschreiber beim Großh. Bezirks-Commando Friedberg, Johs. Mayer 1 Tochter.
Dem Weißbinder Philipp Werner 1 Tochter. Dem Handarbeiter Johs. Kempel 1 Tochter. Dem Telegraphist Emil Ludw. Lange 1 Tochter.
Gestorben: Eine todtgeborene Tochter. Der Großh. Gerichtsschreiber Johann Andr. Becker, 50 Jahr alt. Der Rentner Friedrich Noll, 57 Jahr alt. Der Weber Johann Heinrich Plock von Holz— hausen, 38 Jahr alt. Johanna Heberer, Töchterchen des Kaufmanns Jacob Heberer, 28 Tag alt. Röschen Leopold, Ehefrau des Schuhmachers Louis Leopold, 75 Jahr alt. Margaretha Kempel, Töchterchen des Hand— arbeiters Johannes Kempel, 9 Stunden alt.
5 Blut als Träger des Krankheitstoffes. 8.83
Ueber dieses, für Jeden gewiss das grösste In- tesse bietende Thema entnehmen wir einer Broschüre des berühmten Hospital- Arztes Dr. Libaut, dem eine
Sar erfahrungsreiche 40jährige Praxis zur Seite steht,
gendes:„Die meisten Menschen der heutigen Gene- rion sind nicht mehr wie in früheren Zeiten in dem Vollbesitz ihrer Gesundheit. Die frühere einfache, den Körper zuträglichere Lebensweise ist in andere BEbnen gedrängt; die Genusssucht, Leichtlebigkeit, Arsschweifungen einerseits und der schwere, die Förperkräfte auf's Ausserste anspannende Kampf um's usein, häufig in Verbindung mit mangelhafter Er- nulhrung andererseits, haben eine Verschlechterung des Butes verursacht und den Grundstein zu einer ganzen
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Reihe von Uebeln gelegt, die sich von Generation auf Generation vererben und in pregressiv zunchmender Weise äussern. Namentlich in der Anlage zu Tuber— kulose, Serofeln, Bleichsucht, Gicht und Rheumatismus, Gehirnleiden, Epilepsie, Syphilis, Flechten, Haut- krankheiten machen sich diese Ueberlieferungen vor— ausgegangener Generationen bemerkbar.
Sehr verschieden ist die Zeit, in welcher sich das eine oder das andere dieser Leiden bei den Menschen entwickelt, ja es sind Fälle constatirt, in welchem der Krankheitskeim in einer Generation überhaupt nicht zum Ausbruch kam, um desto heftiger aber die Nach- kommen heimzusuchen. Die Anlage zu den vorher namhaft gemachten Erkrankungen lassen sich in der Regel durch folgende Erscheinungen feststellen; Flache Brust, schnelles Wachsthum, Andrang des Blutes nach Kopf und Brust, öfteres Nasebluten, Verdauungs- störungen, verbunden mit Magenbeschwerden, Ver- stopfung, Urinbeschwerden, Neigung zur Erkältung (Husten, Katarrh, Hals- und Lungenleiden etc.), häufige Ermattung, Rückenschmerzen, saures Aufstosen, häu- liges Herzklopfen, gelb angehauchtes Auge, Kopf- schmerzen, Bleichsucht, Blutarmuth, Abmagerung, be- legte Zunge, Schmerz in der Leber- und Magengegend, Hämorrhoidalleiden, gereiztes Wesen, Angst und Be- klommenheit eto.
Alle diese Symptome, sofern sie anhaltend sind oder regelmässig wiederkehren, lassen auf eine krank- hafte Anlage und Blutbildung im Organismus schliessen. Sehr häufig finden derartige Erscheinungen keine Be- achtung und erst, wenn der unaufhaltsam sich weiter entwickelnde Keim zu einer bestimmten Krankheit sich ausprägt, dem Menschen qualvolle Stunden, jahre- langes Siechthum ete. bereitet hat, dann erst sucht man nach Hülfe— und häufig zu spät.“ Aus diesen Gründen sollte die vorbeugende Behandlung, sobald sich Erscheinungen, wie die beschriebenen, einstellen, ohne allen Verzug in Anwendung kommen, denn in sehr vielen Fällen wird die auf rechtzeitige Auf- besserung der Beschaffenheit des Blutes abzielende rationelle Behandlung den Krankheitskeim zerstören und eine völlige Gesundung zur Folge haben.
Dr. Libaut hat mit seiner Broschüre über die „Regenerationskur“ ein grosses Humanitätswerk voll- bracht, indem er die Erfahrungen und Erfolge seiner langjährigen Thätigkeit als Chefarzt eines bedeutenden Hospitals in derselben niederlegte und so jedem Leiden- den Gelegenheit giebt, sich auf rasche und sichere Weise von seinem Uebel zu befreien. Der Preis dieser hochinteressanten lehrreichen Broschüne ist 50 Pfg.
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und wird dieselbe gegen diesen Betrag(in Briefmarken) von der W. Erras'schen Buchhandlung in Frank- furt a. M. franco versendet.
Geld⸗ Cours.
Frankfurt am 4. Nov. 1882.3 20 ⸗Frankenstücke 4% e do. in 2„ 16 16-20 Englische Sovereigns.„ 20 33—38 Russische Imperiales.„ 16 70—75 Ducaten. ee, a,,, Dollats in Goldndndndnd Pfennig⸗Sparkasse. Sammelstellen. Einlagen.. Betrag. M Pf. Bestand am 1. Juni 1882 sammt Zinsn 16388 0 Uebertrag vom 28. Oet. 12854 8277 95 1. C. Bindernagel. 55 37 40 2. W. Bernbeck 5 185 111 J. Ph. Billau 116 83 65 4. Th. Kranz a 102 69 25 5. H. Flaschenträger. 109 73 60 13421 25041 21
Uebertrag am 1. Juni 1882 Einleger 978. Uebertrag vom 28. Oct. neue Einleger 116. Neue Einleger 3.
Gesammt⸗Einleger 1097 Friedberg den 4. November 1882. Haupt⸗Sammelstelle: Vorschuß⸗ und Credit⸗Verein, e. G.
Herr Johann Maria Farina
gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des
allein ächten Cölnischen Wassers
übertragen und empfehlen wir dasselbe
per Glas zu M. 1.50, „ ½, Dutzend 1„ 80 „ Dutzend 1
Die Expedition des Anzeigers.
Aufforderung.
Die am 1. August l. J. verstorbene Wittwe des
B rginspectors Friedrich Wilhelmi, Meta Maria, geb.
einhard zu Bad-Nauheim, hat durch Testament vom 31. Dezember 1881 ihre Stieftochter Frieda Wilhelmi, bie ihre Schwester Wilhelmine, Wittwe des Pfarrers uli, zu ihren Erben eingesetzt.
Dem hiernach nicht berücksichtigten Bruder der Ver— bbenen, Karl Friedrich Meinhard, unbekannt wo? ab⸗ bend, wird hiermit aufgegeben, innerhalb 90 Tagen, hen ersten Einrücken in diesem Blatt an, über Aner- le nung des fraglichen Testaments sich zu erklären, als seust dasselbe in Vollzug gesetzt wird.
Bad⸗Nauheim am 31. October 1882. Großherzogliches Amtsgericht Bad-Nauheim.
Allwohn.
32³⁴ Schütz. 1 F N 7 lergebung von Drainage-Arbeiten, Fertigung
5 ud Anfuhr der Ziegelröhren, sowie Lieferung 4
der Mündungssteine und Pfähle.
Montag den 13. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, sollen indem Rathhaus zu Nieder⸗Florstadt die bei Aus⸗ ihrung der Felddrainage in den Fluren II. bis V., markung Nieder-Florstadt, vorkommenden Arbeiten id Materiallieferungen, veranschlagt wie folgt: 1) Fertigung der Grabenarbeiten, einschließ⸗
lich des Röhrenlegens und Zufüllens
der Gräben, eirca 48100 lfd. Meter= 7696 M. 2) Fertigung der erforderlichen Drainage⸗
ziegelröhren von 37 bis 137 mm Licht⸗
weilte, eirea 167000 Stück= 8051 M. 3) Anfuhr der Röhren, ca. 6646 Eentner= 1329 M. 4) Lieferung der Mündungssteine von Hau⸗
stein nebst Eisengitter 145 M. 5) Lieferung der Nivellirpfähle„ 30 M.
die Wenigstnehmenden in Aecord gegeben werden und ind Lusttragende mit dem Anfügen hierzu eingeladen, 4 Concurrenten bet pos. 2= 2 bis 3 Stuck Probe- hren verschledenen Kalibers vor dem Termin an Großh. urgermeisterei Nieder-Florstadt portofrei einzusenden Hen. erg am 6. November 1882.
Friedberg 6200 Provinzial⸗Wlesenbaumeister.
Obstbäumchen,
1 1 Apfel, Bürnen, Kirschen und Zwetschen, dzne Stämmchen, empfiehlt in großer Auswahl zu den
igsten Preisen
E J. Winkler, Gärtner,
Ober⸗Esch bach bei Homburg v. d. H. und Nieder⸗Wöllstadt.
9557
132
1*— 1 V 61. Mobiliar-Versteigerung.
Mittwoch den 15. und Donnerstag den 16. Novem⸗ ber l. J., Vormittags 9 und Nachmittags 2 Uhr an— fangend, werden die zur Coneursmasse der Firma Mai& Oppenheimer zu Friedberg gehörigen Mobilien in Philippi's Felsenkeller zu Friedberg meist⸗ bietend gegen Baarzahlung versteigert. Es kommen ins- besondere zur Versteigerung:
a. Möbel, als: 1 Schreibseeretär, 1 Clavier, 1 Kassa⸗ schrank, 1 Plüschgarnitur, bestehend in 1 Sopha, 6 Stühlen und 1 Schemel, 1 Auszugstisch, ver⸗ schiedene Klelder, Kuchen- u. Pfeilerschränke, 1 Sopha, 1 Regulator, 1 dreitheilige Brandkiste, mehrere vollständige Betten, Bettvorlagen, Waschtische, Teppiche, Spiegel, Tische, Stühle, Etagsre, Nipp— sachen ꝛc. zꝛe., 2 schwere Wagen,(ein- und zwei— spännig), eirea 500 Fruchtsäcke, 1 Fruchtfegemühle, 2 Fruchtwaagen, 2 Sackroller u. s. w.;
b. Weißzeug, als: mehrere Dutzend Bett-, Tisch- und Handtücher, Bettdeck- und Kissenüberzüge, Tafel- und Theeservietten, Piquédecken, Frauenhemden de. ꝛc.;
c. Gold und Silber, als: 1 goldene Damen-Uhr, 1 Cylinder-Uhr, 1 Paar Diamanten Ohrringe, 1 Paar goldene Manschettenknöpfe mit Diamanten⸗ steinen, 2 silberne Leuchter, 1 Zuckerschale, 1 silberne Tortenschaufel, 6 Theeseier ꝛc. ꝛe. und
d. berschiede Haus⸗ und Küchengeräthe.
Die Möbel und Goldsachen kommen Mittwoch, das Weißzeug ꝛc. ꝛc. Donnerstag zur Versteigerung und werden solche, wenn nöthig, Freitag fortgesetzt. Sämmtliche Gegenstände sind sehr gut erhalten und können Tags vorher(Dienstag) im Versteligerungs-Loeal angesehen werden.
Die Versteigerung findet bestimmt statt.
Friedberg den 2. November 1882.
König, 3673. 5 Großh. Gerichts vollzteher. Die Frankfurter Kunsthefe-Fabrik berrad,
Frankfurter Straße 79, empfiehlt
Feinste Kunsthefe
(aus bestem selbstfabrizirtem Malz und feinstem Hopfen) zu billigsten Preisen.(257%/10.)
Einen jungen Zucht-Eber hat zu verkaufen Bäcker Kniß 3640 in Bruchenbrücken.
3629
Zwangs⸗Versteigerung. Donnerstag den 9. November l. J., Nachmittags 2 Uhr, werden im Hofe des Ferd. ten Brink dahier folgende
Objeete gegen Baarzahlung versteigert:
1 Pferd,
1 Kuh, 12 Hühner, 1 Hahn,
3 Oeconomiewagen,
2 Eggen,
2 Pflüge,
eirea 190 Centner Stroh verschiedener Qualität,
„ 50 Centner Heu,
„ 30 Centner Grummet,
„ 40- 50 Malter Kartoffeln,
„ 800 Centner Dickrüben,
6 Säcke Hafer,
2 Säcke Gerste,
1 Morgen Zuckerrüben,
verschiedenes Hausmobiliar, als: Tische, Commoden,
Schränke, Etagdre, Stühle, Spiegel de. ꝛe.,
verschiedenes Weißzeug, als: Betttücher, Tischtücher,
Handtücher, Hemden,
verschiedene Damenkleider,
1 vollständiges Bett,
Nähere Auskunft über die zu versteigernden Gegen⸗ stände wird auf dem Büreau des Unterzeichneten auf Wunsch ertheilt.
Vilbel, 4. November 1882.
Born, Gerichtsvollzieher.
Unwiderruflich Ziehung 15. November 1882.
Größte deutsche Ausstellungs-Lotterie Nürnberg. Hauptgewinn 25,000 M.
1 Gewinn von 10,000 M., 2 à 5000 ꝛc.,
im Ganzen 4000 Gewinne
im Werthe von 280,000 M. 8(für Frankatur und Loose à M. 1. Gerinnese 20 Pf. beizufügen) zu beziehen durch die Direetion d. Ausstellungslotterie Nürnberg. 3573
Zwei Pferde,
unter 5 die Wahl, hat zu verkaufen 3470
Bad⸗Rauhelm. Gg. Fritzel.


