dmg,
*
edenfalls nicht sehr weit auseinandergehenden
*
Faufpreis sehen, sondern sich ein etwas theureres, ber dann auch zuverlässigeres Instrument anzu— ßphaffen suchen und namentlich beim Ablesen uf dem Instrument darauf achten, daß man zicht zu lange vor dem Instrument steht, weil die Temperatur durch Ausathmung und Aus— zünstung erhöht wird und daß man mit dem luge in gerader Linie mit dem Ende der Queck— lber- oder Weingeistsäule zu stehen kommt.
Zahlen über Siedetemperatur des Wassers hei verschiedenen Barometerständen:
Barometer Siedetemperatur 710 mm 98,09 Grad Celsius. 120% e e 1 10„ 5 740„ 25, 0 750„ 99,63„ f 760 1 100 7 10 77 1 100,33 7 I
Handel und Verkehr.
Friedberg, 4. Oet Wochenmarkt. Butter kostete er Pfd. M. 1.00— 1.15, Eier 1 St. 8 Pf, 2 St. gr. 15 Pf.
Friedberg, 3. Oet. Fruchtbericht. Walzen M. 19½, Jorn M. 15½, Gerste M. 00., Hafer M. 00. Alle Preise Urstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund.
Grünberg. Fruchtpreise vom 30. Sept. Waizen E. 19.20, Korn M. 15.94, Gerste M. 14.24, Hafer R. 11.78, Erbsen M. 00. 00, Lein M. 00.00, Samen N. 26.00, Kartoffeln M. 7.00.
Gleßen, 3. Oct. Wochenmarkt. Butter per Pfd. N. 1.10— 1.20, Eier per Stück 6—8 Pf., 2 Stück 00 Pf., ise per Stück 4—7 Pf., Tauben das Paar 70—80 Pf., zühner per Stück M. 1.00— 1.40, Hahnen per Stück F. 0.60— 1.10, Enten per Stück M. 1.70— 2.00, Ochsen⸗ feisch per Pfund 66—70 Pf., Kuh- und Rindfleisch 56 bs 60 Pf., Kalbfleisch 50—54 Pf., Schweinefleisch 62 bs 64 Pf., Hammelfleisch 60- 66 Pf., Kartoffeln 100 Flo M. 5.50—9., Zwiebeln p. Ctr. M. 4— 5.50, Gänse N. 4.—5.
Frankfurt, 2. Oet. Viehmarkt. tieben über 300 Stück Ochsen, per Centner Schlachtgewicht auf M. 72.—74., 2. Qual. auf M. 69.—70., Kühe und Rinder dürften 300 Stück angetrieben gewesen sein. Für 1. Qual. wurde M. 60., 2 Qual. 54., 3. Qual. M. 45.— 48. bezahlt. Für Zullen wurde bis M. 65. gemacht, der Antrieb bestand h circa 20 Stück. Während für Großvieh der Antrieb en ziemlich reichlicher war, zeigt derselbe für Kälber bis entgegensetzte Bild, es waren im Ganzen 205 Stück Angetrieben und wurde für 1. Qual. gern M. 68.—70., r 2. Qual. M. 60.— 64. bezahlt; es war der ganze gutrieb bald verkauft. Hämmel waren gleichfalls wenig in Markt, obgleich der Stand in hiesiger Gegend ein Ur guter ist. Frankreich absorbirt den größten Theil. Tie circa 200 gingen zu dem Preise von M. 61.— 63. b, geringere Waare galt M. 58.—60. Schweine waren erca 350 Stück, nur gute Landschweine, angetrieben und har der Mittelpreis M. 66.
Frankfurt, 2. Oct. Frankfurter Produktenbörse.
fficielle Notirungen.) Waizen still, eff. hiesiger und
Fetterauer M. 20./½ /,
Es waren ange⸗ 1. Qual. stellte sich
fremder M. 21½.— 22, per! 7
diesen Monat M. 19., Roggen still, eff. hies. M. 14½ bis 14½., fremder M. 14— 15.00, per diesen Monat M. 14., Gerste still, effeetiv hiesige und Wetterauer M. 17.—18½ ͤ fremde M. 18— 20., Hafer still, eff. hies. M. 13— 14., fremder M. 13— 15., per diesen Monat M. 13, Rüböl still, eff. ohne Faß hies. in Parthien von 50 Ctr. M. 33½, Branntwein still, eff. ohne Faß M. 45.— Mehl Nr. 1 M. 39., Nr. 2 M. 37., Nr. 3 M. 32., Nr. 4 M. 28., Nr. 5 M. 25., Roggen⸗ mehl 0/1(Berliner Marke) M. 22½— 23., I.(Berliner Marke) M. 20— ½., II.(Berl. Marke) M. 17.
Frankfurt, 3. Oet. Der heutige Zuchtviehmarkt nahm bei sehr guten Preisen, infolge der ausgezeichneten Qualität des Viehes, sowie des Umstands, daß der Markt nicht übertrieben war, einen sehr günstigen Ver⸗ lauf und war das am Platz befindliche Vieh sehr rasch verkauft. Angetrieben waren 208 Stück Großvieh und 180 Kälber. Der nächste Zuchtviehmarkt findet wegen des Ortenberger Marktes nicht am 31. Oct., sondern schon am 24. Oct. statt.
Mainz, 1. Oct. Viehmarkt. In der abgelaufenen Woche waren zugetrieben im Ganzen 1029 Stück Vieh und war 21 Farren, 78 Ochsen, 287 Kühe und Rinder, 199 Kälber und 444 Schweine. Bezahlt wurden für Farren 50—56 M., Ochsen 1. Qual. 70 74 M., 2. Qual. 65—68 M., Kühe 1. Qual. 66— 70 M., 2. Qual. 62 bis 64 M. Alles per 50 Kilo Schlachtgewicht. Kälber wurden bezahlt mit 64— 72 Pf., Schweine inländische mit 66 Pf. und ausländische mit 60 Pf. per ½ Kilogr. Schlachtgewicht.
D. Frankfurt a. M., 3. Oct. Die Börse verkehrte heute, da die Geldknappheit im Zunehmen begriffen ist und nach den Positionen des heute veröffentlichten Reichs⸗ bankausweises eine neue Disconto-Erhöhung in Aussicht stehen dürfte, in matter Haltung. Auf den meisten Ge⸗ bieten bewegten sich die Course in abwärtsgehender Richt⸗ ung und die Contremine suchte die ungünstige Stimmung durch starke Blancoabgaben auszubeuten. Bei Schluß erst trat wieder auf besseres Paris eine Befestigung der Course ein, ohne daß sich hierdurch jedoch das Geschäft lebhafter gestaltete. Creditactien, gestern Abend 2788/8, heute 2728/8—1/- 1/—2/ und 2717¾ß. Staatsbahn— actien, gestern Abend 3001½, heute 299½ 85/4. Galizier, gestern Abend 274½, heute 274 ½ und 273 ½. Lom⸗ barden, gestern Abend 1245/8, heute 124½ und 1235/8. Oesterr. Bahnen größtentheils matter. Gotthardaetien Anfangs schwächer, dann zu 89/ lebhaft gefragt. Deutsche Bahnen ruhig. Rechteoderufer verloren 19. Von Banken Disconto-Commandit matter. Oesterr.⸗Ungarische Renten eher schwächer. Russen ziemlich fest. Egypter gaben 10% im Course nach. Amerik. Prioritäten eher am Markt. Georgia Aid büßten ¼0% ein. Von österr. Prioritäten 72er Pardubitzer ½0%, Mährisch-Schlesische // matter.
Von Wechseln London, Paris und Schweiz billiger. Pri— vatdisconto 5%. Auszug aus dem Civilstands-Register der Stadt Friedberg. Getraut: 9. Sept. Der Großherzogliche Amtsgerichtsdiener Wil— helm Dreher von Biedenkopf mit Susanne Johannette Holler von Friedberg. Geboren: 6. Sept. Dem Fruchthändler Mayer David Löb 1 Tochter. 7. Sept. Dem Eisenbahnarbeiter Gustav Hain Tochter.
Sept. Dem Fruchthändl. Nathan Rothschild 1 Sohn.
8. Sept.
15. Sept. 16. Sept.
Dem Handschuhmacher Eduard Max Gündel 1 Sohn.
Dem Kaufmann Jacob Heberer 1 Tochter. Dem Verwalter Karl Theodor Friedrich Lüdke 1 Sohn.
Dem Gerber Max Kahn 1 Tochter.
Dem Kaufmann Eduard Oppenheimer 1 Sohn. Dem Lohnfuhrmann Georg Philipp Hermann Hanstein 1 Tochter.
Dem Eisenbahn-Stations-Diätar Joseph Scholz 1 Sohn.
Dem Kaufmann Ludwig Emil Karl Werner 1 Sohn.
Dem Seiler Heinrich Karl Dietrich 1 Sohn. Dem Schreiner Jean Friedr. Kreuter 1 Tochter. Ein unehelicher Sohn.
Eine uneheliche Tochter.
Gestorben: Hermann Richard Gündel, Söhnchen des Handschuhmachers Eduard Max Gundel, 2 Tage alt. Elisabetha Röhmig, Ehefrau des Polizei⸗ dieners Johannes Röhmig, 57 Jahr alt.
17. Sept. 18. Sept. 19. Sept. 22. Sept. 22. Sept. 24. Sept. 25. Sept.
26. Sept. 1 Oe.
10. Sept.
13. Sept.
15. Sept. Kaufmann Ludwig Karl Christoph Emil Winheim, 53 Jahr alt. 16. Sept. Heinrich Gerster, Sohn des Maurer Johannes
Gerster, 11 Jahr, 6 Monat alt.
Eine todtgeborene Tochter des Eisenbahn⸗ Stations⸗Diätar Joseph Scholz.
Katharina Kopp, Ehefrau des Feldschützen Johannes Kopp, 71 Jahr alt.
22. Sept. 24. Sept.
2. Oet. Eine uneheliche todtgeborene Tochter. Geld⸗Cours. Frankfurt am 3. Oet. 1882. 20 Prankenstückee M. 16172 do. inn,%%% Englische Sovereigns.„ 20 33—38 Russische Imperiales.„„„% Denen „ duk more„ 9 65G. uf Dollars in Gold.„ 417—21
Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg Sabbathfeier vom 7. October 1882. Beginn:
Freitag Abends 5 Uhr 10 Min.
Samstag Morgens 8 Uhr. Samstag Nachmittags 4 Uhr. Sabbathausgang 6 Uhr 15 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 8. Oetober an Morgens 6½ Uhr, Nachmittags 5 Uhr. Freitag den 13. und Samstag den 14. Oetober (Neumond Cheschwan.)
Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln
hat uns den Debit des
allein ächten Cölnischen Wassers
übertragen und empfehlen wir dasselbe
per Glas zu M. 1.50, „ ½, Dutzend 5 „ Dutzend N
Die Expedition des Anzeigers.
Obligations-Verloosung.
Von den Schuldverschreibungen der hiesigen evan⸗ 1 Kirchengemeinde wurden durch Ver⸗ osung zur Rückzahlung auf 1. Januar 1883 bestimmt Ir. 6. 7. 44. 70 à 100 fl. und Nr. 100 à 200 fl. Die Inhaber dieser Obligationen wollen den Betrag hrselben von Kirchenrechrer Heidt dahier erheben. Friedberg den 2. October 1882. Für den evangelischen Kirchenvorstand: Bua u r.
Ein emspänniges, viersihiges
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ind ein Sattel mit 1 sind 961 billig zu verkaufen. Bo? Fo? sagt die Erped. d. Anz. 3147
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