pfuscher zu dieser Anzeige verpflichtet hat. Auch kann sich Niemand von den 18 anders gemacht worden sei,
„wenn er nicht schon von dem erfolgten p genannten Personen darauf berufen, ondern es ist dieselbe von jedem Einzelnen bes
olizeilichen Einschreiten Keuntniß daß die Anzeige bereits durch Jemand onders zu erstatten, wenn er sich nicht
15
Wickstadt ö
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.
der in§. 65 des Neichsseuchenges Der Eigenthümer der Thi auf die Entschädigung, welche ihm Von allen gemäß der 88. 9 und
*
) F. 65 des Reichsviehseuchengesetzes.
oder vom Seuchenverdacht unterläßt, oder län
etzes angedrohten Strafe auss ere aber verliert durch die Unterla für die etwa getödtet werdenden 10 des Reichsgesetzes erfolgten Anzeigen
polizeibehörden nach dem Ministerialausschreiben vom 18. amte Mittheilung zu machen und dabei die von ihnen getroffenen Anordnungen
Großherzogliches Ministerium des Int
„Mit Geldstrafe von 1 gesetzlichen Bestimmungen eine höhere Strafe verwirkt ist, bestraft: 5 ger als 24 Stunden nach erhaltene
etzen will.“) Thiere
März 1881(Handausgabe anzuzeigen.
In Vertretung: Knorr.
die Gefahr der Ansteckung fremder Thiere besteht, fern zu halten.“
**) F. 63 des Reichsviehseuchengesetzes.
findlichen Thiere, der Besitzer des Seuche oder vom Seuchend
i ü„Der Anspruch auf Ents welcher die Thiere angehören, vorsätzlich oder fahrlässig, oder der Begleiter Gehofts, der Stallung, Koppel
„oder Weide
0 bis 150 Mark oder mit Haft nicht unter einer Woche wird, sofern nicht 2) wer der Vorschrift der 88. 9 und 10 zuwider die Anzeige vom r Kenntniß verzögert, oder es unterläßt, die verdächtigen Thiere v
chädigung fällt weg: 1) wenn der Besitzer der Thiere oder der Vorsteher der W der auf dem Transporte befindlichen Thiere, oder vorsätzlich, den Vorschriften der 58. 9 und 10 zuwider, die An erdacht unterläßt oder länger als 24 Stunden nach erhaltener Kenntniß verzögert....
ssung der Anzeige außerdem noch den Auspruch
geleistet wird.“)
von Seuchenausbruch und Seuchengefahr haben die Orts— über das Viehseuchengesetz Seite 95) alsbald dem Kreis—
ern und der Justiz.
Schaum.
nach den bestehenden Ausbruch der Seuche on Orten, an welchen
irthschaft, bezüglich der in fremdem Gewahrsam be— zeige vom Ausbruche der
Deutsches Reich.
Berlin. Einer Ordre vom 25. Juli zu⸗
Schutze wieder hergestellt— Streifdetachements gingen bis 700 Schritt an die egyptische Position
in den Worten zusammenfaßte:„Er hat wie ein Priester gelebt, wie ein Priester gewirkt und gelitten, wie ein Priester gekämpft und wie ein Priester selig im Herrn
olge, geht Prinz Heinrich Anfangs Oktober heran, ohne angegriffen zu werden. Die von vollendet“, wobei kein Auge thränenleer blieb. Nach der un Bord der Corvette 18 ga“ auf 157 Jahre nach Admiral Seymour vorgenomme Recognoscirung Predigt eelebrirte Pfarrer Winter von Kirdorf das
Westindien und nach der Ostküste Suͤdmerika's.
— Behufs energischer Durchführung der uropäischen Schutzmaßregeln für den Suezcanal st die Berufung einer internationalen Control—
der Abukir-Forts ergab, daß dieselben mit sehr schweren Geschützen, darunter 10 Achtzehntonnen— Armstrong-Kanonen, armirt sind. Bei den Vor— posten in Ramleh ist Alles ruhig. In Ismailia wurden Detachements englischer und französischer
Requiem. Wir empfinden Alle den bitteren, herben Ver— lust unseres seligen Pfarrers und beklagen mit Schmerz seinen Tod.
Allerlei.
Würzburg, 31. Juli. Zur Jubiläumsfeier der
dcn ommission projektirt. en a ena N ai ee 3 9 S hiesigen Universität sind über tausend einstige Studirende ter. en eee gelandet. 8 1. August. 3 eingetroffen. Staatsminister Dr. von Lutz und Ministerial⸗ * Ausland. Minister des Khedive veröffentlichen eine neue f referent Dr. von Völk sind heute eingetroffen, begrüßt Schweiz. Bern, 1. August. Die Volks- Proklamation gegen Arabi. Izeki-Pascha ist vom Rector und den Fakultätsdekanen. Herzog Karl bstimmung verwarf das Epidemiegesetz mit zum Gouverneur ernannt worden. Die fran— ae en e e Das bis her rehefisthe 5 2 1 1 1 A N 8— eil E t, Impfzwang mit 200,000 gegen 50,000 Stimmen.] zösischen Ranonenboote sind heute abgefahren; eher ü aufg 25 Der Patentschutz wurde ebenfalls verworfen. der französische Generalconsul erhielt den Be— Gemeinderathssitzung.
14 Frankreich. Paris, 1. Aug. Präsident fehl, sich mit der ganzen Flotte von Egypten S. Friedberg, 1. August. In der gestern statt⸗ f Hrevy hat bis jetzt noch Niemand behufs Neu- zurückzuziehen. Der Khedive unterzeichnete eine[gehabten öffentlichen Sitzung des Gemeinderathes wurde
ildung des Cabinets zu sich berufen. Wie zerlautet, will Grevy die nächste Kammersitzung bwarten, um zu sehen, ob sich dabei Anzeichen ꝛezüglich des einzuschlagenden Verhaltens ergeben. Großbritannien. London, 31. Juli. Das Unterhaus nahm die in Folge des Kriegs— edits abgeaͤnderte Einkommensteuer nach kurzer Debatte abstimmungslos an. Das Haus be— neth ferner die Finanzbill und nahm den Artikel , welcher den Eingangszoll auf Vegetabilien cufhebt, ausgenommen Cichorien.
Italien. Rom, 30. Juli. Der Agenzia
13 Stefani zufolge erwiederte Maneini auf die
(änladung Englands, sich seiner Intervention i Egypten anzuschließen: Italien glaube, nach—
em die Porte die Vorschläge in der identischen
Jote bedingungslos angenommen hat, außerhalb
Vollmacht für den Admiral Hoskins, von Port Said und Ismailia aus am Suezeanal entlang Truppen zu landen. Große Schaaren von Beduinen der schlimmsten Sorte werden als im Anmarsche von Markut nach Alexandrien ge— meldet. Admiral Seymour hat Instruktion erhalten, die Abukir-Forts nochmals zur Ueber— gabe aufzufordern und im Falle einer Weiger— ung zu bombardiren. Die Zahl der bei den Massacres in Damanhur, Tantah und Mahalla getödteten Christen wird auf 500 geschätzt.
Aus Stadt und Land.
Friedberg. Vor einigen Tagen fand der 4. Con⸗ greß der Blindenlehrer Deutschlands und der Nachbar⸗ länder in Frankfurt statt, bei welcher Gelegenheit dem Direktor der hiesigen Blindenanstalt, J. P. Schäfer, eine ehrende Auszeichnung wurde. Derselbe wurde in Aner⸗ kennung seiner Verdienste um die Blindensache zum Ehren—
auf eine Beschwerde, welche der Gerichtsvollzieher König gegen einen Beschluß des Gemeinderathes bezüglich seines Baugesuches beim Großh. Kreisamt erhoben hatte, be— schlossen, bei dem früheren Beschlusse zu beharren und denselben in dem zu erstattenden Berichte näher zu moti⸗ viren. Ein von der Eisenbahn-Direction Hannover an das Großh. Ministerium eingereichter Situationsplan der Lagerplätze an der Westseike der Main-Weser⸗Bahn wurde zur Begutachtung vorgelegt und nicht beanstandet; jedoch soll auf die Mißstände der hiesigen Bahnhofsver⸗ hältnisse wiederholt hingewiesen werden. Der Bürger⸗ meister theilt mit, daß die nachgesuchte Erlaubniß, einen Rohrstrang der Wasserleitung durch den kleinen Viaduet zwischen dem Schützenweg und der Fauerbacher Straße legen zu dürfen, seitens der Königl. Baucommision der Main⸗Weser⸗Bahn ertheilt worden sei und wurde der verlangte Revers genehmigt und unterzeichnet. Ferner wurde eine Zuschrift des Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz mitgetheilt, wonach die Einführ⸗ ung der Wasserleitung in sämmtliche unter dessen Ver⸗ waltung stehenden Gebäude als durchaus zweckmäßig erachtet wird, weil aber zur Zeit die Mittel hierzu nicht
zer Conferenz und ohne sich mit dem gegen— mitgliede der„Internationalen Gesellschaft zur Verbesser- zur Disposition stehen, die Zustimmung des Stadtvor⸗ E närtigen Stand der Dinge in Widerspruch zu ung des Looses der Blinden in Paris“ ernannt. Am sstandes erwirkt werden soll, daß die Anschlüsse später
sczen, in Verhandlungen über eine anderweite Intervention nicht eintreten zu können. Türkei. Konstantinopel, 1. August. Der üssische Geschäftsträger erhielt Justructionen creffs der Conferenz. Obwohl über dieselben lchts verlautet, wollen politische Kreise doch % Austritt Rußlands aus der Conferenz und ennach das Ende derselben voraussehen. Rumänien. Bukarest. 9 5677 er⸗ rte sich gegen die Ernennung Bratiano's zum e. Der König wuͤnscht einen Militär 1 diesen wichtigen Posten. Rußland. Petersburg.
*
Der bisherige
f Ibef der Moskauer Polizei, General-Major
Imkowsky, ist an Stelle des Grafen Protassoff hachmatjeff zum Gouverneur von Astrachau und n Hetman der Astrachanischen Kosacken er— unt worden.
29. Juli besuchten sodann die Congreß- Mitglieder von Frankfurt aus die hiesige Blindenanstalt.
H. Nieder⸗Wöllstadt. Trotz des ungünstigen Wetters waren bei der am vergangenen Sonntag pro— jectirten Fahnenwethe des Gesangvereins„Fohsinn“ etwa 12 auswärtige Gesangvereine erschlenen. Allein, da das Regenwetter auch nicht eine Minute aufhörte, so wurde beschlossen, die Fahnenweihe auf nächsten Sonntag zu verschieben. Viele anwesende Vereine haben ihr Wieder⸗ kommen zugesichert und zu diesem Behufe ihre Vexeins⸗ fahnen elnstweilen hier gelassen. Da das Festeomité und die drei Festwirthe durch Aufschlagen einer geschmackvollen Emporbühne und umfangreichen, extra aus Vilbel ge⸗ liehenen Festzelten große Opfer gebracht haben, so wäre es sehr zu wünschen, daß nächsten Sonntag der Himmel ein freundlicheres Gesicht zu dem Feste mache.
h. Vilbel. Die Nidda ist in Folge des anhalten den Regenwetters aus ihren Ufern getreten und hat das ganze niedrig gelegene Terrain uͤberschwemmt. Es ist dieses um diese Jahreszelt in langer, langer Zeit hier nicht passirt und gibt man mehr oder weniger der statt⸗ gehabten Nlddaregulirung in der oberen Wetterau die Schuld. Man sieht jetzt doch ein, daß, wenn man nicht
hergestellt werden können, ohne daß der Staat der jetzt von der Stadt gestellten günstigen Bedingungen verlustig geht. Der Gemeinderath beschloß diesem Gesuche zu willfahren. Der Bürgermeister theilt mit, daß für die Klosterkaserne und den Bahnhof der Anschluß an die Wasserleitung seitens der einschlägigen Behörden ange⸗ meldet worden ist. Eine Eingabe der Herren Dr. Wecker⸗ ling und E. Hirsch, worin sie um Erlaubniß ansuchen, auf ihre Kosten eine Einmündung aus ihren Hofraithen in den demnächst zur Ausführung kommenden städtischen Kanal herstellen zu lassen, wurde unter der Bedingung genehmigt, daß die Leitung nach Vorschrift und unter Aufsicht des Stadtbaumeisters ausgeführt wird und ein Revers ausgestellt wird. Unter denselben Voraussetz⸗ ungen soll auch anderen Privaten die Zuleitung des ver⸗ brauchten Wassers aus den Häusern in die Kanalröhren gestattet werden. Eine Eingabe des Kaufmann W. Fertsch um Erlaubniß zur Erbauung eines Petroleummagazins auf einem Grundstücke in der Nähe des israelitischen Friedhofes wurde vorbehaltlich der Vorlage eines Bau⸗ plans genehmigt. Bezüglich der Anlage zweier Abfahrten von der Friedberg⸗Homburger Staatsstraße in die daran⸗ grenzende Feldgemarkung wurde der von dem Großh.
Heppel a i 30. Juli. Die Insur⸗ Schaden leiden will, die Nidda au ler regulirt werden[Kreisbauamt vorgelegte Revers genehmigt und unter 1 Amerika. Monteviveo, 1 J. 3 0 1 5 d haben si die Worte 1. ui 17 K 5 alter er-schrieben. Eine Einladung des Direktoriums der Real— ble serion i ewinnt an Ausdehnung. Ein] muß und h sich„ st 8 f. N 910 Nen in Uruguay g Tajeb wurde während fahrener Techniker in Ilbenstadt sagte, als zutreffend be⸗ schule zu den am 11. und 12. d. Mts. stattfindenden Arbei Acgierungsbeamter Namens Taje ja währt, Dieser Herr sagte nämlich:„Wir wollen einstweilen[Prüfungen und Schlußfelerlichkeiten dieser Anstalt wurde In pol le: Ruhestörungen schwer verwundet. In 1 die Nidda hier oben reguliren, bei dem ersten n zur Kenntniß der Versammlung gebracht. „ den r ei ef aufgetaucht und viele] machen die Gemeinden bei Vilbel es schon von selber“. 5:; 1 ee. 5 Beh 155 Enbre⸗] b. Ober Erlenbach, 20. Jul. Heute war unsene] Jeratlitischer Gottesdiensl in Friebberg * 14 ancleros flie 1727 rden haben ein Massen⸗ ganze Gemeinde in tiefe Trauer versenkt, denn es wurde Sabbathfeier bom 5. August 1882. Nen 1 Die Regierungsbehörden h 5 die ledische Hülle unseres hochverehrten und von Allen pr Sb gebot im ganzen Lande angeordnet. e⸗ geliebten Pfarrers J. Brisbols zur Erde bestattet. eginn:
Ainete verließen gestern Tigra, um sich dem Murgentenführer Terez anzuschließen. f f
Egypten. Alexandrien, 31. Juli. Die hörte Eisenbahnstrecke bei Milaha wurde durch n starke Arbeitercolonnne unter militärischem
20 Geistliche umstanden mit der ganzen Gemeinde und vielen Freunden des Verstorbenen aus der Nähe und Ferne trauernd sein Grab. Nachdem die Leiche in die Kirche vor den Hochaltar gebracht war, hielt Dekan Brentano von Heldenbergen eine tiefergreifende Leichen⸗ rede, in welcher er das Leben unseres seligen Pfarrers
Freitag Abends 6 Uhr 40 Min.
Samstag Morgens 8 Uhr.
Samstag Nachmittags 4 Uhr.
Sabbathausgang 8 Uhr 25 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 6. August an
Morgens 6½½ Uhr, Nachmittags 6 Uhr.


