9 1
58 des une** 18 d. 4 etal pelche 1 Be. Vt 1
Numängien
1
1
42
5 2
Ag—
12
on
1
2 g
da
ung 3
perthe, 2
**
2
8.
stet
1.
10 7
14 5
—
7 4
fe
ft 4
* 28
7
* 2
2—
—
7
47 1
1*
—
7
9 4—
Rers 4
7
„ * 15 * aunl, * n. en 1 Natel je der
1
a0 1 1 95 ii, e.
3
Terroristenpartei hält, zusammen in einer be— sonderen Senatssitzung mit Hinzuziehung der Ständevertreter gerichtet werden.
— Wie die„Nowosti“ erfahren, haben die
Vertheidiger der drei Angeklagten im sogenannten
Prozeß Mrowinski der Gerichtspalate eine Cassationsklage eingereicht. Als Motiv für die Cassation wird der Umstand angeführt, daß der Zeuge Stupkin keinen Zeugeneid abgelegt hat.
Afrika. Tunis. Das Kanonenboot„Aspic“ ist nach Zarzis entsendet worden; dessen Gouver— neur hatte um den Schutz der Franzosen gegen die durch General Logerot auf das tripolitanische Gebiet zurückgedrängten Insurgenten nachgesucht.
Aegypten. Alexandrien, 22. Dez. Prinz Heinrich von Preußen ist hier eingetroffen.
Suez, 21. Dez. Der hiesige, von den Soldaten verhaftete Gouverneur wurde wieder in Freiheit gesetzt.
Kairo, 26. Dez. Der Khedive hat die Notabeln-Kammer mit einer Ansprache eröffnet, in welcher er erklärte, daß die Interessen der Bevölkerung durch Gerechtigkeit für Alle ge— wahrt werden sollen. Er strebe nach Aufklärung und Fortentwickelung auf allen Gebieten. Die internationalen Verpflichtungen sollen erfüllt werden. Schließlich bat der Khedive die Ver— sammlung um ihre Mitwirkung bei der civili— satorischen Umgestaltung des Landes. Die Rede wurde mit lebhaftem Beifall aufgenommen.
Aus Stadt und Land.
S. Friedberg, 24. Dec. Wenn schon seither die räumlichen Verhältnisse des hiesigen Bahnhofes zu ge— rechten Klagen Anlaß gaben, so haben sich doch seit Eröffnung der Friedberg-Hanauer Eisenbahn die Zustände daselbst noch wesentlich verschlimmert. Die sämmtlichen Orte der Wetterau östlich von Friedberg, welche ihre Bedürfnisse durch die hier mündenden Eisenbahnen be— ziehen, oder ihre Landesprodukte in den hiesigen Bahn— hof oder die Stadt bringen, sind gezwungen den Bahn⸗ übergang am Fauerbacher Thor zu benutzen. Auch für die nordöstlich und westlich von Friedberg gelegenen Orte ist nur dieser Uebergang vorhanden, wenn sie in die vorm Fauerbacher Thor gelegenen Lagerplätze oder die jenseitigen Orte gelangen wollen. Dieser einzige Ueber⸗ gang ist durch den außerordentlichen Verkehr der ge— nannten Straße schon an und für sich stark belastet. Nun kommt aber hinzu, daß durch die vielen Per— sonen⸗ und Güterzüge der Main⸗Weser-Bahn, sowie die neuerdings hinzugekommenen Züge der Friedberg⸗ Hanauer Bahn, noch mehr aber durch das fast unaus— gesetzte Rangiren der Züge und das Auf- und Abfahren der Maschinen dieser Uebergang einen großen Theil des Tages gesperrt ist. Es entstehen dadurch nicht nur oft langdauernde und nachtheilige Verzögerungen und Ver⸗ spätungen, sondern täglich mehrfach solche Stauungen von Fuhrwerken und Passanten, daß es zu verwundern ist, daß nicht schon größere Unfälle vorgekommen sind. Das Uebel, schon seit Jahren empfunden, wird mit dem steigenden Verkehr immer unerträglicher. Es haben sich deßhalb, auf Anregung des Stadtvorstandes in Friedberg, etwa dreißig umliegende Gemeinden der Kreise Friedberg und Büdingen in einer Vorstellung an das hessische Staats ministerium gewendet und dieses gebeten, dem Preußischen Handelsministerium ihre Beschwerden vorzulegen und dasselbe um baldigste Abhülfe zu ersuchen. Als solche wird vorgeschlagen, außer dem einzigen Ueber⸗ gang am Fauerbacher Thor einen zweiten östlichen Zu⸗ gang in die Stadt und den Bahnhof Friedberg zu schaffen, was durch Abzweigung der Staatsstraße bel Fauerbach durch den dort bestehenden Eisenbahnviadukt auf die Westseite des Bahnkörpers und von da über die westlichen Lagerplätze in die Stadt und den Bahnhof leicht ausführbar erscheint. Werden die auf der Stadt⸗ seite liegenden Lager- und Verladeplätze mehr, als bis jetzt die Bahnverwaltung zu beabsichtigen scheint, erweitert und dem Publikum zugänglich gemacht, so wird ein großer Theil des Verkehres auf die vorgeschlagene Straße übergehen und dadurch die Passage am Fauerbacher Thor entlastet werden. Die Stadt ist dem Beduͤrfniß einer zweiten Zufuhrstraße bereits dadurch entgegen, gekommen, daß sie eine nach den westlichen Lagerplätzen bis an die Gemarkungsgrenze führende Straße anlegte, an welche der vorgeschlagene Verbindungsweg nur anzuschlteßen hat. Da die jetzigen ganz unhaltbaren Zustände einzig und allein durch den Bahnübergang veranlaßt sind, scheint es zunächst Pflicht und Aufgabe der Bahnbehörde in der angedeuteten oder in anderer, aber jedenfalls ge— nügenden Weise den dringenden und durchaus gerecht⸗ fertigten Beschwerden der ganzen Gegend abzuhelfen.
Es ist daher zu hoffen, daß die zunächst bei unserer Regierung gethanenen Schritte recht bald den gewünschten 4*
Erfolg haben werden.* y. Frlebberg, 28. Dee. Gestern Abend fand im Binzel'schen Saale die Christbescheerung des. kamerabenvereins statt. Es Kain so vlele Besucher eingefunden, das Lokal die Menschen kaum fassen konn Auf Tischen waren die Geschenke arrangirt und ein bse gepußter Christba befand sich in der Mitte 1 4 77 * 4 a 5 *
* 1
fängniß.
des Saales. Der Kassier des Vereins, Uhrmacher Mayer, eröffnete die Feier mit einer Ansprache. Er gedachte der gefallenen und verstorbenen Kameraden, sprach Worte des Dankes für die bewiesene Theilnahme der Besucher sowohl, als auch der Förderer des Unter— nehmens der Bescheerung, wandte sich dann zu den Kindern mit Worten der Ermahnung, dann an die Kameraden und schloß mit einem begeistert aufgenom— menen Hoch auf Großherzog, Kaiser und Reich. Hierauf folgte die Verloosung der Gaben der Vereins mitglieder und der fuͤr die Soldatenwaisen. Während dessen wurde durch einen Freund des Vereins, der auch die geschmack— volle Decoration des Saales besorgt hatte, Glühwein an die Kinder verabreicht. Hierauf fand die Austheilung der Geschenke an die Kinder der gefallenen Kameraden, 20 an der Zahl, statt und wer die überraschten und frohen Gesichter derselben sah, wird es begreifllich finden, wenn die Veranstalter mit Stolz auf ihr gelungenes Werk blickten. Möge die schöne Feier sich am nächsten Weihnachtsfeste wiederholen.
Mainz, 23. Dec. Seit vorgestern Abend ist der in unserer Stadt sehr bekannte Oberpostseeretärx Sch. spurlos verschwunden. Nach einem hinterlassenen Briefe zu urtheilen, hat sich derselbe das Leben genommen. Wie wir ferner vernehmen, hat der Verschwundene auch ein Testament hinterlassen. Sch. soll in letzter Zeit an Schwermuth gelitten haben. Er war im Uebrigen ein sehr tüchziger Beamter.
Allerlei.
Usingen. In unserer Nachbargeueinde Wernborn herrscht unter den Kindern die Diphtheritis in bedenklichem Maaße. Seit dem 23. Nov. d. J. sind an dieser tücki⸗ schen Krankheit 9 Kinder daselbst gestorben, davon 5 in der letzten Woche.
Karlsruhe. An die Stelle von Bluntschli ist Professor Bulmering, früher zu Dorpat, jetzt in Wies— baden, nach Heidelberg berufen.
Berlin, 23. Dee. Die erste Strafkammer des Landgerichts verurtheilte den verantwortlichen Redacteur des„Berliner Tageblatts“, Levysohn, wegen Beleidigung des Pastor Stöcker in einem Artikel des„Berl. Tage— blatts“ vom 28. August zu 500 Mark Geldbuße, event. fünfzig Tagen Gefängniß. Der Staatsanwalt hatte 1000 M. beantragt.
Berlin. Das nächstjährige Deutsche Bundesschießen wird hier abgehalten werden. Es soll der Platz, auf dem sich die Rennbahn des Berliner Traber-Clubs zu Weißensee befindet, zu einem„Festplatz“ umgewandelt und bei dem Preisschießen benutzt werden.
Wien. Nach dem nunmehr rectifieirten Verzeichnisse der Vermißten sind 449 Personen bei dem Brande des Ringtheaters verunglückt, während es bezüglich weiterer 12 Personen noch zweifelhaft geblieben ist.
Głschenen. Zur Eröffnung des Bahnbetriebes durch den Gotthardtunnel wird der erste Bahnzug von hier am 26. December, Abends 5 Uhr, nach Airolo ab— gelassen. Mehrere Mitglieder des Bundesraths und das ganze technische Personal werden an dieser ersten Fahrt theilnehmen.
Paris, 26. Dee. Heute Morgen kam wieder ein Zusammenstoß auf der Paris⸗Lyon⸗Marseiller Bahn vor; drei Wagen wurden zerdrückt, fünf Menschen verwundet.
London, 24. Dec. Heute Morgen sind ein Güter— und ein Expreß Zug bei Slough auf der Great-Wester⸗ Bahn zusammegestoßen. Viele Personen sind verwundet.
Warschau, 26. Dee. Gestern verübten zwei In⸗ dividuen in der Kreuzkirche Diebstähle; bei der Verhaft— ung derselben schrie einer Feuer. Die Kirche war von Menschen gefüllt. Alles drängte sich nach den Aus- gängen; 26 Personen blieben todt, 60 wurden schwer und sehr viele leicht verwundet. Da die Diebe Juden waren, so herrscht gegen die gesammte Judenschaft große Erbitterung. Sämmtlichen jüdischen Haus besitzern in der Jerusalemer Allee, Grzyhowo und der Altstadt sind Fenster und Thuͤren eingeschlagen und die Häuser ge— plündert. Zwei Infanterie- und drei Cavallerieregimenter sind auf den Straßen postirt. Vor jedem Schanklokale ist Militär aufgepflanzt. Viele Verhaftungen sind vor— genommen. Es herrscht große Aufregung.
Gerichtssaal.
Butzbach, 24. Dez. Das gestrige Schöffengericht erkannte gegen die 16jährige Maria Schäfer von Rocken— berg wegen Diebstahls 4 Wochen Gefängniß unter Ab: rechnung 10 Tage erlittener Untersuchungs-Haft und Tragung der Kosten des Verfahrens. Die beiden andern Sachen der Tagesordnung kamen nicht zur Verhandlung. Die Angeklagten zogen den gegen die früher erkannte Polizeistrafe von je 3 M. erhobenen Einspruch zurück.
Vilbel. Schöffengerichtssitzung vom 14. Dez. 1881. Bestraft wurden: Felix Jost von Großentaft, zur Zeit in Vilbel, wegen Koͤrperverletzung mit 6 Wochen Gefäng— niß. Johannes Klein iu Vilbel mit 5 Wochen, Georg Atzert mit 5, und Georg Marburger mit 4 Wochen Ge⸗ Konrad Edel von Kilianstedten, zur Zeit in Rendel, mit 4 Wochen Gefängniß. Valentin Weißbecker, Maurer von Heldenbergen, wegen Betrugs mit 2½ Monat Gefängniß. Peter Iser von Okarben wegen Beleidigung mit 14 Tagen Gefängniß. Baron von Exlanger von Frankfurt, wie bereits gemeldet, wegen, Störung der Sonntagsfeler mit 6 Mark Geldbuße. Die Privatklagen zwischen Karl Sesp von Vilbel und Karl und Christian Armbrust daselbst wurden verglichen.
Handel und Verkehr. Frtedberg, 28. Dez. Wochenmarkt. Butter kostete
Friedberg, 27. Dezember. Fruchtbericht. Walzen M. 24.25, Korn M. 20.50, Gerste M. 19., Hafer M. 15 bis 17. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo S200 Zollpfd.
Vom 1. Jannarx 1882 ab können nach den dänischen
Antillen(St. Thomas, St. Croir und St. Jean) Zahlungen bis zum Betrage von 360 dänischen Kronen im Wege der Postanweisung durch die deutschen Post⸗ anstalten vermittelt werden.
Dauksagung.
Der Kriegskameraden-Verein sagt den Be⸗ wohnern Friedbergs für die gütige Beihülfe zur Christbescheerung seinen herzlichen Dank.
Der Vorstand.
Briefkasten.
Herrn g. in Vilbel. Besten Dank für die Zusendung des Artikels. Nur ist er für die heutige Nummer zu um⸗ fangreich und mußte deßhalb für die nächstfolgende retour⸗ gestellt werden. Die Redaction.
Herrn A. St. in Carlsruhe. Sie kommen rascher und billiger in den Besitz des Anzeigers, wenn Sie auf dortigem Postamte abonniren, als wenn wir Ihnen den Anzeiger unter TBand senden. Die Expedition.
Pfennig ⸗Sparkasse.
Sammelstellen. Einlagen. Betrag. M Pf. Uebertrag vom 17. Dez. 19136[ 9919 60 1. C. Bindernagel 46 31 55 2. W. BU 89 48 60 Ph. Bien. 97 61 55 . Th Wangß. 69 39 75 5. H. Flaschenträger 99 62 90 19536 10163 95
NB. Uebertrag Einleger 915.
Neue Einleger 3.
Gesammt⸗Einleger 918. Friedberg den 24. Dezember 1881.
Haupt⸗Sammelstelle: Vorschuß⸗ und Credit⸗Verein, e. G.
Oeffentliche Aufforderung. 4314 Ansprüche aus der von Heinrich Anton Backes Eheleuten von Ober-Rosbach für das Mathildenstift zu Friedberg wegen eines Darlehens von einhundert Gulden unterm 2. Mat 1865 errichteten Hypothek, inhaltlich deren die Stücke IX/ 1781, XXI/362, ½/ö1217, VIII/63, XXI/514, XVII/463,465 in der Gemarkung Ober-Ros bach verpfändet wurden, sind sogewiß
binnen zwei Monaten dabier anzumelden, gegenfalls dem vom Gläubiger ge⸗ stellten Antrag auf Loͤschung dieser Hypothek stattgegeben werden wird.
Friedberg am 15. Dezember 1881. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Sellheim
Schilling, Gerichts-Aceessist.
Bekanntmachung.
4320 Die Ausfuhrung von weiteren etrea 17,000 lfd. Meter Drainageleitungen in der Gemarkung Bönstadt soll Montag den 2. Januar, Nachmittags 2½ Uhr, in dem Gemeindehause daselbst öffentlich in Aecord gegeben werden. Friedberg den 28. Dezember 1881. Der Cultur-Ingenieur Völzing.
Obligations-Verloosung. 4313 Bei der heute stattgehabten Verloosung von Partial- Obligationen der Gemeinde Spiesheim wurde die Nummer 37 zu 100 Gulden zur Rückzahlung gezogen.
Der Inhaber dieser Obligation wird hiermit auf- gefordert, gegen Ruͤckgabe derselben und der noch nicht fälligen Zinscoupons den Betrag am 31. Dezember 1881 bei dem Gemeinde-Einnehmer in Empfang zu nehmen, indem mit diesem Tage der Zinsenlauf aufhört.
Spiesheim den 23. Dezember 1881.
Großherzogliche Bürgermeisterei Spiesheim. Keller.
Alleinige Niederlage
noc,
eee dot be Georg Grost in Friedberg
Winterhandschuhe
per Pfd. M. 1.00— 1.20, Eler pr. Stück 78 Pf.
und Stanchen billigst bei K. Friedrich. 3571
.——
—


