Nan Sed er⸗ don aber den:
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saaten still, Rübsen M. 00.
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fremder M. 169/—17½, per diesen Monat M. 16¾. Oel- stehendes Verfahren tritt mit dem 1. Januar 1882 ver⸗ Rüböl still, eff. ohne suchsweise in Kraft. Ueber die näheren Bedingungen für Faß, hiesiges, in Partien von 50 Ctr. M. 32. Brannt-⸗ die Beförderung derartiger Bücherpostsendungen ertheilen Postanstalten Auskunft.
Eingesandt. Wle uns soeben mitgetheilt wird, hat sich der noch von diesem Frühjahre her hier in bestem Andenken stehende Gießener Zitherkranz entschlossen, nächsten Sonntag im
ordnung entsprechen und ein Gewicht von mehr als Steinhäußer'schen Gartensaale abermals ein Concert zu
schreibgebühr von 20 Pf. entrichtet wird.
wein still, eff. ohne Faß M. 46. Wetter: Schön.
Briefkasten. Herrn Fr. a. d. Winterstein. Es ist Anordnung getroffen, um den beregten Mißstand zu beseitigen.
die Buͤcherpostsendungen betr. Den Bücherpostsend⸗ ungen, d. i. den Sendungen mit Büchern, Musikalien, Zeitschriften, Landkarten und Bildern, soweit dieselben
0
den die Drucksachen betreffenden Bestimmungen der Post— ö
250 Gramm baben, darf gegen Zahlung einer besonderen, vom Absender zu entrichtenden Gebühr von 10 Pf. ein Postauftrag zur Einziehung der die Sendung betreffen— den Rechnung beigefügt werden. Eine Gewähr für die Sendung selbst wird seitens der Postverwaltung über— nommen, wenn die Einschreibung verlangt und die Ein— Für die ein⸗ gezogenen Geldbeträge haftet die Postverwaltung in allen Fällen wie für die eingezahlten Postanweisungsbeträge. Die den Bücherpostsendungen beigegebenen Rechnungen dürfen mit handschriftlichen Zusätzen versehen werden,
arrangiren.
veranlaßt.
in keiner Beziehung stehenden Mittheilung haben. Vor- wird.
lich ausgebildete Kräfte verfügt. nicht versäumen, besonders darauf aufmerksam zu machen, daß außer einigen reizenden Arrangements elassischer Musik— werke auch solche für mehrere Streichzithern zur Aufführ— sofern diese lediglich den Inhalt der Sendungen betreffen ung kommen, was jeden Liebhaber einer wirklich ge— und nicht die Eigenschaft einer besonderen, mit demselben; diegenen Musik zum Besuch des Concerts veranlassen
Herrn Pl. in Holzhausen. Nicht geeignet, weder nach Form noch nach Inhalt. Die Redaction.
Geld⸗Cours. Frankfurt am 22. November 1881.
Der ungetheilte Beifall, welchen genannter[2)-Frankenstücke. 5.. M. 16 16—19
Verein dieses Jahr hier geerntet, hat denselben hierzu do. 1 8„ 16 14—18 Wie uns aus bester Quelle bekannt wird, Englische Sovereigns..„„ 20 31839
verspricht dieses Concert insofern einen wirklich künstlerischen[Russische Imper tales..„ 16 69—74 Genuß, als der Verein, unter Leitung eines musikalisch[ Ducaten. 35 tüchtigen und erfahrenen Mannes, über neue, schon ziem— 1 al mareg g 8„ 9 58—63 Namentlich wollen wir Dollars in Gold„ 14 22—26
Istaelitischer Gottesdienst in Friedberg. Beginn: Freitag Abends 4½ Uhr. Samstag Morgens 8½ Uhr.
Verein zur Unterstützung und Beaufsichtigung der aus den Strafanstalten Entlassenen im Großherzogthum Hessen.
In der am 27. September l. J. zu Mainz abgehaltenen 21. Generalversamm— lung des Vereins wurde von dem Vicepräsidenten der Großherzoglichen Central— behörde, Hofgerichtsdireetor Dr. Zimmermann zu Darmstadt, zunächst das Wesent⸗ liche aus dem 21. Hauptrechenschaftsberichte mitgetheilt. Dieser erstreckte sich speziell über die Jahre 1878 und 1879, und betrugen danach die Einnahmen in diesen beiden Jahren.* 1 2. 10,554 M. 01 Pf. CCC 2 so daß Ende 1879 ein Kassevorrath von. 5 642 M. 39 Pf. verblieb.
Vom 1. Juli 1879 an wurde der Zuschuß aus der zu milden Zwecken be— stimmten Hälfte der jährlichen Dividende der Aachen-Münchener Feuer-Versicherungs— Gesellschaft vorläufig eingezogen, weil derselbe nach dem Bericht der Centralbehörde als entbehrlich erschien. Indessen zeigte sich schon im Laufe des Jahres 1880 wegen der außerordentlich gestiegenen Ansprüche an die Vereinskasse für Unterstützungen, daß zur Deckung derselben der Reservefonds angegriffen und eine Obligation uͤber 1000 fl. versilbert werden mußte. Die Unterstützungen für die Pfleglinge des Ver— eins sind nämlich seit 1874 in folgender Progression fortgeschritten, indem
1874 gewährt wurden 1164 M. 80 Pf.
1875 1 5 15041„ 883„
1879 1 5 5235„
1880 3575„ 5
In dem laufenden Jahre sind bis Ende September bereits 2064 M. 89 Pf. zu Beihülfen geleistet worden. In gleichem Verhältniß ist die Zahl der Pfleglinge
gestiegen. 1874 belief sich dieselbe auf 92 ain d„„ 86 e 1 233 1881(bis Ende September), 299
Dagegen hat die Zahl der Mitglieder des Vereins nicht in entsprechender
Weise zugenommen. Im Jahre 1874 betrug dieselbe 582 mit 991 M.— Pf. 1875 8 5 5 1880 5 i n, 1881 7 5 eie 1076„ 92„
an Beiträgen und Geschenken.
Vergleicht man damit die Zahl der Mitglieder in dem Jahre 1842, dem ersten Jahre nach dessen Stiftung, so ist leider eine bedenkliche Abnahme eingetreten. Damals trugen 1710 Mitglieder die Summe von 1636 fl. 59 kr.( 2806 M. 26 Pf.) bei. Es waren also über 1000 Mitglieder mehr, und ebenso betrugen deren Einzahlungen 1729 M. 34 Pf. mehr als jetzt. Da das Kapitalvermögen des Vereins, welches am 1. Juli 1879 den Nominalwerth von 38,314 M. 29 Pf. erreicht hatte, jetzt auf 36,600 M. gesunken ist und die Zinsen hierdurch, sowie durch die Herabdrückung des Zinsfußes überhaupt auf jährlich 1463 M. 14 Pf. geschmälert worden sind, so
ergibt sich hieraus mit Nothwendigkeit, daß eine lebhaftere Betheiligung für den Verein herbeizuführen ist, wenn dessen wichtiger Zweck fernerhin erreicht werden soll.
Man erhält erst dann einen klaren Einblick in die überaus große Wichtigkeit der Sache, wenn man die Verhältnisse eines Großstaates wie z. B. Preußen in's Auge faßt. Nach der sehr ausführlichen Statistik der zum Ressort des Ministeriums
des Innern gehörenden Straf- und Gefangenen-Anstalten für das Jahr vom 1. April
1879 bis dahin 1880 war ein Heer von nicht weniger als 128,569 Köpfen in diesen Anstalten aufgenommen worden. Noch im Jahre 1871 betrug die Zahl der über— haupt Detlnirten nur 68,006 Personen, erreichte aber 1876 das erste Hunderttausend, und ist deren Zahl in 9 Jahren um 89 Prozent gewachsen. Erschreckender noch ist das Verhältniß bei jugendlichen Personen, denn die Zahl dieser zur Untersuchung gezogenen Individuen ist in den 10 Jahren von 1869 bis 1878 um mehr als 100 Prozent gestiegen.
Bei uns wiederholen sich im Kleineren die nämlichen Verhältnisse. So waren
während des Jahres 1879 in dem Zuchthaus zu Marlenschloß 1
in dem ausschließlich für männliche Sträflinge bestimmten Gefängniß JJ mm pp p in dem Gefängnisse zu Mainz VV 605 in dem Arbeitshause zu Dieburg 204
ii
Dritte
in Summa 1911 Personen detinirt gewesen. Vergleicht man damit die Zahl der in diesen Strafanstalten während des
Jahres 1876 aufgenommenen 1412 Sträflinge, so ist in drei Jahren diese Bevölkerung
schlag und Dietzenberg
schlag.
um etwas über 35 Prozent gestiegen. Dazu kommen aber noch die zahlreichen Sträflinge, welche in den Haftlocalen der einzelnen Amtsgerichte Haftstrafe bis zu 6 Wochen verbüßen.
Begreiflicher Weise sind die Summen, welche der Staat zur Erhaltung dieser Strafanstalten aufwenden muß, sehr bedeutend. So betrug im Etatsjahre vom 1. April 1879/80 der Zuschuß aus der Staatskasse:
für die genannten Strafanstalten zusammen im Jahre 1876 betrugen diese Ausgaben 197457 sind also jetzt gestiegen unn 25,093 M. 86 Pf.
Dazu kommen aber noch die Kosten, welche durch die Strafrechtspflege über— haupt entstehen, wie die Kosten der Untersuchungen, die Zeugengebühren, Vertheidig⸗ ungskosten und die Kosten des Unterhaltes der Sträflinge in den Haftlocalen. Die⸗ selben betrugen nach summarischen Uebersichten für das Etatsjahr vom 1. April 1879 bis dahin 1880 378,052 M. Im Ganzen betrug also allein der sachliche Kosten⸗ aufwand des Staates für die Strafrechtspflege ohne Hinzurechnung der Besoldungen für die Beamten und Aufseher während des Jahres 1879/80 die enorme Summe von 600,603 M. 20 Pf.
Diese Zahlen sollten die Staatsangehörigen auf die Wichtigkeit der Sache aufmerksamer machen und dieselben anspornen, dem Uebel energisch entgegenzutreten. Einen wesentlichen Factor wird hierbei die Verhütung weiterer Verbrechen durch Besserung der Strafgefangenen, insbesondere durch Zurückführung derselben zu einem geordneten arbeitsamen Leben abgeben. Dies ist aber gerade die Aufgabe des Ver⸗ eines. Wirft man nun einen Rückblick auf dessen Thätigkeit während des jetzt 40jährigen Bestandes desselben, so ergibt sich, daß in dieser Zeit(von 1842 bis 1881) 35,165 Mitglieder die Summe von 58,103 M. 89 Pf. zusammenbrachten und damit, sowie mit den übrigen Einnahmen, ein großer Theil der 10,131 Pfleglinge unter⸗ stützt wurden; zu deren Besserung durch Begründung eines gesicherten Nahrungs- Zustandes wurden 124,158 M. 33 Pf. aufgewendet, welche, wenn auch nicht überall, doch bei einem nicht unbeträchtlichen Theile der Pfleglinge gute Früchte getragen haben.
Im Besonderen betrug die Zahl der aufgenommenen Pfleglinge in der Zjährigen Dauer der Pflegschaft von 1876 bis 1879. 3 562 Personen, von diesen blieben nach Abzug der mittlerweile verstorbenen, ab—
222,551 M. 20 Pf.
wesenden, ausgewanderten und ausgetretenen übrig 440„ die Zahl der gebesserten betrunken 94— als gut wurden bezeichnet 211
was immerhin als ein erfreuliches Ergebniß angesehen werden kann. Am schwierigsten bleibt es immer, den entlassenen Strafgefangenen einen lohnenden Dienst oder Arbeit zu verschaffen, weil sich nur Wenige entschließen können, Jemanden in seine Dienste zu nehmen, der bereits bestraft worden ist. Allerdings ist etwa die Hälfte der Pfleg⸗ linge wegen Verbrechen und Vergehen wider das Eigenthum bestraft worden. Stößt man aber diese Menschen trotz ihres wohl festen Vorsatzes, als Reuige wieder zu einem geordneten Leben umzukehren, zurück, so sind sie fast genöthigt, wieder dem Verbrechen sich hinzugeben. Es wäre daher bei dem Mangel öffentlicher Asyle für Arbeitslose besonders wünschenswerth, wenn sich Menschenfreunde fänden, die bereit wären, wenigstens auf Probe oder während kurzer Zeit derartige Sträflinge in ihre Dienste zu nehmen.
Nach Genehmigung der Rechnung von 1878 und 1879 und des Voranschlags für 1882 und 1883, wurden für die Jahre 1881 bis 1883 inel. zu Mitgliedern des Vereinsausschusses gewählt:
1) Obereonsistorial-Präsident Dr. Goldmann zu Darmstadt,
2) Justizrath v. Kreß zu Darmstadt,
3) Mitprediger Ritsert zu Darmstadt,
4) Oberappellations- und Cassations-Gerichtsrath Schenk zu Darmstadt, 5) Kreisassessor v. Zangen zu Darmstadt,
6) Provinzial-Direetor Dr. Bökmann zu Gießen,
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) Provinzial-Direetor Küchler zu Mainz und zur Ergänzung ) Polizeirath Künstler zu Mainz.
In Bezug auf die bei der letzten Generalversammlung zu Gießen beantragte Abänderung der Statuten gingen die Ansichten in der Versammlung meist dahin, daß die Bezirkscommissionen sich nicht als lebensfähig erwiesen hatten und daß in dieser Richtung nun neue Statuten von der Centralbehörde entworfen werden möchten, um eine größere Betheiligung der Vereinsmitglieder für die Zwecke des Vereins herbelzuführen.
Holzversteigerung.
3931 Montag den 28. November l. J. werden in den Freiherrlich v. Franckenstein'schen Walddistrikten Köhler— wege vergeben werden.
2940 Stück Birken-Wellen, zu Besenreisig geeignet, versteigert.
Ockstadt den 22. November 1881. Der Freih. v. Franckenstein'sche Oberförster Rumpf.
Neue Wallnüsse, Ital. Haselnüsse
empfiehlt Wilh. Bernbeck.
öffnet werden.
3929
sofortigen Ein tritt ein des Anzeigers.
3942
Steinkohlen⸗Lieferung.
Zur Heizung der Schulsäle soll die Lieferung von 60 Centner Ruhrer Steinkohlen auf dem Submisstons 600 Kilo schwerer Faselochs auf dem Rathhause dahter
Hierauf Refleetirende wollen ihre Offerten bis zum 26. d. Mts. mit der Aufschrift„Lieferung von Stein⸗ Zusammenkunft Morgens 10 Uhr im Distrikt Köhler- kohlen für die Schule zu Kirch-Göns“ anher einsenden, an welchem Termin dieselben Nachmittags 3 Uhr
Kirch-Göns den 21. November 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Kirch-Göns. Weber.
Für ein Colonialwaaren-Geschäft wird zum so⸗
Lehrling
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Faselochs-Versteigerung. Mittwoch den 30. d. Mts., Vormittags 11 Uhr,
soll ein der hiesigen Gemeinde gehöriger, fetter, ungefähr
3926
meistbietend versteigert werden. Dorn-Assenheim am 21. November 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Dorn-Assenheim. Rack.
Feinsten al-Leberthran
ge⸗
Medicin
3941 bei Wilh. Bernbeck. n Näberes 2 N Lebkuchen 3933 3928 bei Karl Fritz.


