n A r.
annt. Blicken wir nur auf die Erfolge, welche durch uwendung desselben in Staaten mit heute luerativer Pferdezucht erzielt worden sind, so muß uns jeder weifel an der Berechtigung schwinden, die Durchführung eines zweckentsprechenden Prämlirungssystems auch für uns als Hauptaufgabe obenan zu stellen. Da, wo eine Wandlung in der Zuchtrichtung, oder die Verbesserung des vorhandenen Pferdematerials erzielt werden soll, bevarf es eingreifender Maßnahmen, die durch Bieten eines reellen Vortheils oder durch moralische Einwirkung ge— eignet sind, Interessenten für das Zuchtziel zu gewinnen. Diesen Forderungen entspricht das Ihnen bekannte Prä— miirungssystem unseres Vereins; doch lehrte die Erfahrung bei Anwendung desselben während der letzten drei Jahre, daß seine Ausdehnung nur bei fortgesetzter Verbesserung des Pferdebestandes des Landes, selbst bei Verfügbarkeit einer größeren Anzahl von Prämien möglich sein wird; denn unsere Provinzial-Commissionen zur Auswahl von Vereinsstuten konnten bisher nur mit Schwierigkeit eine verhältnißmäßig kleine Anzahl vorzüglich zur Nachzucht sich eignender Stuten ausfindig machen. Vielfach stößt man dabei noch auf das Vorurtheil der Züchter, welches sie fürchten läßt, sich Verbindlichkeiten durch das Anmelden ihrer Zuchtstuten als„Vereinsstuten“ aufzuladen, während— dem hiervon doch durchaus nicht die Rede sein kann; da die Berechtigung zu dem ratenweisen Bezug von 200 M. für 4 aus derselben„Vereinsstute“ gezüchtete Füllen an gar keine Bedingung geknüpft ist. Die Auszeichnung, welche durch die Aufnahme der detr. Stute in das Ver— einsstutenregister dem Besitzer wird, dürfte mit der Zeit immer mehr als ein Vortheil an und für sich anzusehen sein und wir constatiren hier, daß einige angesebene Züchter auf die Auszahlung der Geldprämie Verzicht leisteten, die dann den Besitzern von sog. Reserve-Vereins— stuten zugewendet werden konnten. Von den 32 im ganzen Lande auszuwählenden Vereinsstuten, von welchen 12 auf die Provinz Starkenburg, 12 auf Oberhessen und 8 auf Rheinhessen entfallen, waren 22 definitiv in das Register aufgenommen. Im Ganzen haben 17 Stutenbesitzer Prämien erhalten, 5 bereits die 1. und 2. Rate, 12 die 1. Nate.(Fortsetzung folgt.)
Handel und Verkehr.
Friedberg, 17. Mai. Fruchtbericht. Waizen M. 24.25—00., Korn M. 22.50, Gerste M. 16—18, Hafer M. 15. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo 200 Zollpfund.
Friedberg, 18. Mai. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.15— 1.30, Eier per St. 5 Pf., 2 St. 9 Pf.
Gießen, 17 Mai. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 0.95 1.00, Eier 1 St. 4—5 Pf., 2 St. 0 Pf., Käse per Stück 5—8 Pf., Tauben das Paar 75—90 Pf., Hühner per St. M. 1.20— 1.40, Hahnen per St. M. 1.50— 1.70, Enten per St. M. 2.00— 0.00, Ochsenfleisch 66 Pf. per Pfd., Kuh⸗ und Rindfleisch 48— 50 Pf., Kalbfleisch 40 bis 44 Pf., Hammelfleisch 68— 70 Pf., Schweinefleisch 64 bis 68 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.00— 5.00, Zwiebeln per Ctr. M. 2500.
Frankfurt, 16. Mai. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 39.50, Nr. 2 M. 37.50, Nr. 3 M. 32.50, Nr. 4 M. 28.50, Nr. 5 M. 25.50, Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 31— 31.50, do. 1.(Berl. Marke) M. 29.50, do. 2.(Berl. Marke) M. 24.50, Weizen, eff. hies., ab Bahnhof hier M. 24.75— 00., ab unserer Umgegend M. 24.25— 24.50, do. fremder je nach Qual. M. 23 bis 24.75, Roggen je nach Qual. M. 22.00— 22.70, Gerste M. 17.50— 19.50, Hafer M. 15.75— 16.25, Kohlsamen M. 28.00- 29.00, Erbsen M. 19—27, Wicken M. 17. bis 00.00, Linsen M. 20.—40., Bohnen, weiße, M. 23. bis 25., Rüböl, detail, M. 64. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht= 100 Kilo.
Frankfurt, 16. Mai. Viehmarkt. Auf dem heutsgen Markt waren angetrieben eirea 360 Ochsen,
300 Kühe und Rinder, 290 Kälber und 200 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. 64— 66 Pf., 2. Qual. 60— 69 Pf., Kühe 1. Qual. 54— 56 Pf., 2. Qual. 40— 50 Pf., Kälber 1. Qual. 56— 58 Pf., 2. Qual. 40—45 Pf., Hämmel 1. Qual. 58—60 Pf., 2. Qual. 45— 50 Pf. per 100 Pfund Schlachtgewicht. Schweine wurden 580 Stück vorige Woche eingeführt
und das Pfund mit 63—65 Pf. bezahlt.
K
Sklzze aus dem Familienleben von H. Arnold.— Drel Hünengräber. Text und drei Illustr.— Am Familien⸗ tische: Nördliche oder südliche Winterkurorte?— Heu⸗ schreckennoth im südlichen Rußland.— Rechtsrath.— Dämmerstunde. Gedicht von St. Waetzoldt.— Mlt drei illustrirten Beilagen. ö
Geld ⸗Cours.
4pCt. Bayerische Thlr. 100-Loose v. 1866. Gewinn⸗Ziehung vom 2. Mai 1881.— Heimzahlung am M. 300,000. M. 48,000. Nr. 70836 M. 18,000. Nr. 98686 M. 4800. Nr. 3609 103842 125693 154428 à M. 2400. Nr. 5452 71629 100248 146423 151899 900 15447 543 a M. 12000. Nr. 1278 3614 646 4934 937 944 948 5478 490 10764 769 797 11095 2751 789 29235 247 33523 525 35214 228 231 37103 106 120 131 43028 49 58878 886 888 899 61571 62803 845 847 68807 829 70357
1. Juni 1881.
Nr.
Verloosung.
61581
71606 73195 77554 582 78411 417
535
Nr.
Auf alle übrigen
entfällt der geringste Gewinn von M. 300.
62830
380 385 445 956 958 988 81163 200 86778 97482 98692 99832 105492 113152 168 190 116472 494 125675 688 129502 544 146437 148454 487 151457 473 476 488 858 871 884 154433 157152 153 168 a M. 600. Nummern in den am 1. März 1881 gezogenen Serien
Frankfurt am 17. Mai 1881. 20-Frankenstuͤcke g 2 do. in ½ 16 Englische Sovereigns. 20 Russische Imperlales. Ducaten. 3 1 al marco.. Dollars in Gold
Danksagung.
Allen freundlichen Gebern zur Verloosung des Gustav-Adolph-Frauenvereins, wie für die freundliche Bemühung des Herrn Bürgermeisters Scriba, danket herzlichst Der Vorstand.
Gleichzeitig wird bemerkt, daß die Gewinn— liste zu Jedermanns Einsicht offen liegt bei
Daheim.
Einbruch in
Literarisches.
Hans Dilien der Thürmer. Chronik der Stadt Braunschweig. die
Speisekammer.
Mit
Aus einer Von L. Hänselmann. Illustr.— Schädliche Insekten mit 15 Illustr.— Angenehme Gäste.
Frau Huber und Mathilde Luyken.
Israelitischer Gottesdienst in Friedberg. Beginn: Freitag Abends 7 Uhr. Samstag Morgens 8 Uhr.
Zusammenstellung
der im Großherzogthum Hessen vor Eintritt des Frostes im Winter 1879— 80 vorhanden gewesenen und der in Folge des Frostes abgestorbenen Obstbäume.
Provinzen und
Kreise.
g Zwetschen⸗ und
Pflaumenbäume
* — —
vor Eintritt in Folge des Frostes
abgestorben
Aepfelbäume
des Frostes.
* *
vor Eintritt in Folge des Frostes
abgestorben.
Anzahl der 8 Sonstige
Birnbäume Kirschbäume Keile 1 Obstbäume
des Frostes. in Folge des Frostes abgestorben, vor Eintrttt
vor Eintritt vor Eintritt
Darmstadt Bensheim Dieburg Erbach Groß-Gerau Heppenheim Offenbach Starkenburg
Gießen Alsfeld Büdingen Friedberg Lauterbach Schotten
Oberhessen
Mainz
Alzey
Bingen
Oppenheim
Worms Rheinhessen
Großh. Hessen
1446179
82472 120487 170003 169984 168249
85572
73053
869820
29013 52613 81607 67858 78232 21811 24989
356123
428727 193989 259020 326745 86636 151062
230743 99422 150427 125728 44240 46378 696938
24840 24061 18233 21653 17567 106354
8527 105014 69923 142482 152944 555633
35789 61125 83274 139254 82194 5 106713 79824 588173147572 129733 45927 116900 282382 31952 46672 653566
45880 17186 31816 70937 9231 9521 184571
38960 52465 49593 74637
8818 7745 6597 13868 77145 11298 292800 48326
225218
469 3161 1774 2943
617 2654
627
12245
6437 1712⁴ 9050 17069 4013 29128 3010
85831
64886 23569 33856 12313
13939 3186
66822
1466 26990 23944 5737
1649 621
6054
60596 33237 45213 52575 14806 22886
229313
9886 5356 3915 7219 2910 2484 31770
19220 9551 29056 41529 8898 26639 134893
3753 2107 4717 5514 931 2365 19387
SS
DSE
e
11335 21085 1221³ 20467 26656 91706 9592
1687 2000 1180
25103 3248 8595 4719
11200
52865
1708 291 1031 324 491
3845
1192 575 211⁴23 1122
583393 6597
5950 28960
2871632 1159415
1534539 380469
546257 68353251580 112169 87712 16975
35477
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