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1 in Gemäßheit des§. 38 des Gesetzes, betreffend die Abwehr und Unterdrückung von Viehseuchen vom 23. Juni 1881 und der SF. 20 und 21
* RE 9 W*
1881. Dienstag den 13. Dezember. M147. 5
Oberhessischer Anzeiger.
Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
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Amtlicher Theil.
Bekanntmachung. Am 26. vorigen Monats ist zu Homburg v. d. H. bei einem Hunde Tollwuth constatirt worden und sehen wir uns daher veranlaßt
der Instruction zur Ausführung dieses Gesetzes, die Festlegung aller Hunde in der Gemarkung Ober-Eschbach anzuordnen. Dem Festlegen gleich zu achten ist das Führen der mit einem sicheren Maulkorbe versehenen Hunde an der Leine. Die Benutzung der Hunde zum Ziehen gestatten wir unter der Bedingung, daß dieselben fest angeschirrt, mit einem sicheren Maulkorbe versehen und außer der Zeit des Gebrauchs festgelegt werden. Hunde, welche vorstehender Vorschrift zuwider frei umherlaufend betroffen werden, werden nach Umständen getödtet.§. 66 des oben allegirten Gesetzes vom 23. Juni 1881 bedroht außerdem Zuwiderhandlungen gegen die vorstehend angeordneten Schutzmaßregeln mit
Geldstrafe bis zu 150 Mark oder mit Haft. Friedberg am 10. Dezember 1881.
Gegen den flüchtigen Maurer Johann
Steckbrief.
Georg Fischer aus Eppstein,
Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.
Regierungsbezirk Wiesbaden, welcher der Vornahme unzüchtiger 9 0 7 9
Handlungen dringend verdächtig, ist die Haft beschlossen. Man ersucht denselben im Betretungsfalle zu verhaften und in das hiesige Gefaͤngniß
abliefern zu lassen. Friedberg am 10. Dezember 1881.
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Bei dem dahier wegen Widerstands, D wurde ein Bund mit 8 kleinen Schlüsseln in einem stählernen Ring erhoben, welche höchstwahrscheinlich Jemanden gestohlen wurden. ergeht die Aufforderung an Denjenigen, dem die Schluͤssel abhanden gekommen sind, oder der sonst Auskunft zu geben vermag,
hiervon in Kenntniß zu setzen. Gießen am 8. Dezember 1881.
Großherzogliches Amtsgericht Friedberg.
Herzberger.
Aufforderung.
Der Untersuchungsrichter L am Großherzoglichen Werle.
iebstahls und Landstreicherei verhafteten Schneidergesellen Wilhelm Ullrich aus Marquartowitz
vdt. Hohenstein, Hülfsgerichtsschreiber.
Es mich schleunigst
Landgericht der Provinz Oberhessen. vdt. Becker.
Deutsches Reich. Darmstadt. Der ord. Professor an dem
Polytechnikum zu Dresden Dr. von der Ropp wurde zum ord. Professor der Geschichte nach Gießen berufen. Der Districtseinnehmer Dieter in Groß-Gerau wurde auf Nachsuchen in den Nuhestand versetzt. 4— Um das Parzellenvermessungswesen rascher wie bisher zum Abschluß bringen zu können, beabsichtigt Großh. Ministerium und zwar ohne RNücksicht darauf, ob die betreffenden Gemeinden ihre Bereitwilligkeit zur Vermessung erklärt haben, einen deßfallsigen Plan aufzustellen, gleichzeitig die nicht entsprechenden Geometertaxen ange— messen zu erhöhen und den ärmeren Gemeinden hinsichtlich des Kostenpunktes thunlichste Er⸗ leichterung zu gewähren. In letzterer Beziehung sollen ihnen zur Rückerstattung der von dem Staate vorzulegenden Kosten längere Fristen be—
willigt und dadurch die Möglichkeit geboten
werden, allmählig einen Fonds zur Bestreitung der Kosten anzusammeln. Hinsichtlich der Par— zellenvermessung befürwortet ein von dem Ab— geordneten v. Rabenau gestellter Antrag, daß dieselbe nie ohne gleichzeitige Feldregulirung und Versteinung vorgenommen werden soll. Mainz, 9. Dez. Das definitive Resultat der Nachwahl für den Reichstag ergab: fur
Philipps 6500, für Bebel 5488, für Frank 4847 Stimmen. Berlin, 9. Dez. Gestern trat das Staats—
ministerium beim Reichskanzler Fürsten Bismarck zu einer Sitzung zusammen, welche nahezu zwei Stunden gedauert hat.
f— Fürst Bismarck, als Handelsminister, hat ein Reseript an die Bezirksregierungen gerichtet, wonach fortan die Sitzungen der Handelskammern öffentlich sein müssen, damit das Publikum genau die Geschäftsthätigkeit und die Ansichten einzelner Mitglieder controliren könne. Die Berichte müssen fortan bis Ende Juni eingereicht und dürfen erst vier Wochen später publieirt werden,
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damit eine noch rechtzeitig er— folgen kanu.
— 8. Dez. Reichstag. Eingegangen ist eine Vorlage des Bundesrathes über den Bau eines Parlamentshauses. Eine Vorlage uber die Controle des Etats von Elsaß-Lothringen passirt die erste und zweite Lesung. Dann folgt die erste Lesung des Gesetzes über Berufs-Statistik und Viehzählung. Der Vicepräsident Acker— mann weist darauf hin, daß dem Reichstag bei wirthschaftlichen und socialen Gesetzen oft die statistische Begründung fehle; die Vorlage gewähre dafür Abhülfe. Die Vorlage wird an eine Commission von 21 Mitgliedern verwiesen. — 10. Dez. Der Antrag von Baumbach auf Einstellung des Strafversahrens gegen Dohrn wird angenommen. Die dritte Berathung der Controle des Elsaß-Lothringer Etats von 1881 bis 1882 schließt mit der Genehmigung dieses Etats. Dann folgt der Rechenschaftsbericht über die Ausführung des Socialistengesetzes zu Berlin, Hamburg und Leipzig. Hasenclever, als erster Redner, sagt: Der kleine Belagerungszu— stand, dies Ausnahmegesetz, hat der Socialdemo— kratie keinen Abbruch gethan. Es hat nur die unsicheren, den Socialiamus gefaͤhrdenden Ele⸗ mente, wie Most, Hasselmann, Körner, Finn, abgestoßen. Aber die Härte, mit welcher der Belagerungszustand wirkt, trifft nicht die Be— strebungen der Partei, sondern die einzelnen Personen, vielfach ganz unbetheiligte. Minister v. Puttkamer entgegnet: Ich bin durch Debatte vollig enttäuscht. Ich erwartete eine Erörterung im großen Style, statt deren kamen nur kleine Ausstellungen an der Ausführung des Gesetzes. Die Regierung ist sich ihrer Verant— wortlichkeit bei der Ausführung des Gesetzes bewußt. Sie wird dabei von keiner Animosität gegen das arbeitende Volk geleitet. Könnte die Regierung darauf rechnen, daß das Volk sich von den Banden der verderblichen Führer los— trenne, dann würde sie gern auf eine Verläuger⸗
Rectification
ung des Belagerungszustandes nach dem ersten Oktober 1884 verzichten. Wenn dies nicht ge— schieht, wird der Reichstag sich nicht weigern dürfen, die Verlängerung auszusprechen.
— Von den ältesten der hiesigen Kaufmann— schaft wurde dem Deutschen Handelstag ein An⸗ trag wegen einer Welt-Ausstellung zu Berlin im Jahr 1885 oder 1886 übergeben. Diese solle austatt zu Rom, wie von den Italienern im Plan, zu Berlin stattfinden. Eventuell solle eine nationale deutsche Ausstellung in dieser Zeit stattfinden, während die römische hinausgeschoben würde.
Fulda. Zuverlässig verlautet, daß die Curie den neuernannten Bischoͤfen ausgedehnte Voll— machten behufs selbstständiger Vereinbarung mit der Regierung in minder wichtigen Fragen(tem— poräre Aushilfe verwaister Pfarreien 16% theilt habe.
München, 9. ie Kammer der Reichsraͤthe nahm das Gesetz über den Malz— Aufschlag in der Fassung der Abgeordneten mit 36 gegen 14 Stimmen an. Im Lauf der Debatte sagte der Finanzminister, das Ministerium ge— höre keiner Partei an, es wolle dasselbe auch nicht als Partei-Ministerium gelten.
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Dez.
Ausland.
Oesterreich-Ungarn. Wien. Das öster⸗ reichische Kaiserpaar wird am 4. Januar in Turin eintreffen.
Pest, 10. Dez. Das Abgeordnetenhaus ge— nehmigte den provisorischen Handelsvertrag mit Frankreich, ferner die mit Serbien abgeschlossenen Verträge betreffs gegenseitiger Rechtshilfe und betreffs gegenseitiger Auslieferung gemeiner Ver⸗ brecher und schließlich den Consularvertrag.
Frankreich. Paris, 9. Die Kam— mer berieth den italienischen Handels Vertrag. Der Handelsminister erklärte, die Regierung wolle keine abermalige Verlängerung der bis⸗ herigen Verträge.
Dez.
Die Regierung hoffe die


