1131 bis 1140, 1201 bis 1210, 1251 bis 1260, 1441 bis 1450, 2381 bis 2390, 2411 bis 2420 und 2501 bis 2510 à 500 Gulden. Lit. CO. Nr. 1751 bis 1800 à 100 Gulden.
Wir setzen die Inhaber der verloosten Staatsschuldverschreibungen hiervon mit der Aufforderung in Kenntniß, die Nominalbeträge der genannten Obligationen zwischen dem 22. und 31. Dezember 1881 gegen Rückgabe der Obligationen und der dazu gehörigen nicht mehr zahl— baren Zinscoupons nebst Talons bei der Hguptstaatskasse dahier oder für deren Rechnung bei dem Banukhause M. A. v. Rothschild& Söhne zu Frankfurt a. M. um so gewisser zu erheben, als dieselben in Ge— mäßheit des Art. 3 des Gesetzes vom 16. Juli 1833 vom 1. Januar 1882 an nicht mehr verzinst werden und in Folge davon die nach dem Rückzahlungstermin noch eingelöst werdenden Zinscoupons von den bereits verloosten Obligationen an dem Kapitalbetrage dieser Obliga— tionen selbst in Abzug gebracht werden.
Von den bereits früher verloosten Staats- und Provinzialstraßen— bauobligationen sind noch rückständig:
1. Die 3½pCt. Staatsstraßenbau-⸗Obligationen: Lit. A. Nr. 1483 und 1519 vom 1. April 1838 à 100 Gulden, verloost pro 1. Januar 1879.
2. Die 3½ pCt. Provinzialstraßenbau-Obligationen: Aus der Verloosung pro 1. Januar 1880: Lit. C. Nr. 659 à 500 Gulden. Lit. C. Nr. 1710 1730 à 100 Gulden. Aus der Verloosung pro 1. Januar 1881: Lit. C. Nr. 508 816 2191 und 2192 à 500 Gulden. Lit. C. Nr. 1904 1910 1918 1928 1929 1931 1945 1946 1948 1949 2579 2584 2593 2599 2600 2601 2609 2611 à 100 Gulden.
Wir machen zugleich darauf aufmerksam, daß von den durch frühere Verloosungen und Kündigung von den 4pCt. Eisenbahn-Obli⸗ gationen in Guldenwaͤhrung noch rückständig sind:
Von den beiden Aulehen d. d 1. Juli 1843 und 1846: Nr. 399 954 7155 und 7947 à 1000 Gulden, gekündigt per 1. Juni 1880. Nr. 5361 5362 und 5927 à 500 Gulden, verloost pro 1. Januar 1880. Nr. 1328 2540 2600 9091 9588 und 15164 à 500 Gulden, gekündigt per 1. Juni 1880. Nr. 2865 à 200 Gulden, verloost per 1. Januar
1. Juni 1880. Nr. 3240 3408 3679 13473 13485 14183 à 100 Gulden, gekündigt per 1. Juni 1880.
Von dem Anlehen vom 1. November 1849: Nr. 1705 4 500 Gulden, gekündigt per 1. Juni 1880. Nr. 2459 2 100 Gulden, gekündigt per 1. Juni 1880.
Von dem Anlehen vom 1. September 1850: Nr. 1469 und 2771 à 500 Gulden, gekündigt per 1. Juni 1880. Nr. 2845 à 100 Gulden, gekündigt per 1. Juni 1880.
Von dem Anlehen vom 1. Januar 1853: Lit. C. Nr. 2142 à 100 Gulden, gekündigt pro 1. Juni 1880. Auf das ApCt. Eisen⸗ bahnanlehen in Markwährung von 1876 sind durch besondere Kündig⸗ ungen zur Rückzahlung bestimmt die Stücke:
Nr. 1 bis 127 à 2000 M., gekündigt per 15. Juni 1881. „„ 350 à 2000 M., 0„ 15. Novbr. 1881. 1 00%„ 7258 2 1000 M., 0 5 15. Juni 1881. „ 7259„ 7680 à 1000 M., 5„ 15. Novbr. 1881. 515001„ 18502 1 80%„ 15. Juni 1881. „ 15503„ 16351 à 500 M., 1„ 15. Novbr. 1881. „24898„ 44900 4 200 M., 5„ 1. Septbr. 1880. „ 44901„ 4615 à 200 M., 5„ 15. Jans. „ 46152„ 48000 4 200 M., 1„ 15. Novbr. 1881. „ 66001„ 66323 4 200 M., 1„ 15. Nopbr. 1881.
Schließlich bringen wir hiermit zur öffentlichen Keuntniß, daß in Gemäßheit des Amortisationsgesetzes vom 20. Juli 1858 hinsichtlich der Partialschuldscheine à 50 Gulden Nr. 22245, 35321, 46724, 120107, 123503 und 123598, sowie der ApCt. Staatseisenbahn— Obligationen Nr. 2540 d. d. 1. Juli 1843 über 500 Gulden und Lit. C. Nr. 2112 d. d. 1. Januar 1853 über 100 Gulden das Amorti⸗ sationsverfahren eingeleitet und Zahlungssperre verfügt worden ist.
Darmstadt den 30. September 1881.
Großherzogliche Staatsschulden-TCommission. Michell. J. Möllinger.
Best.
1878. Nr. 3088 3092 6397 12861 à 200 Gulden, gekündigt per Deutsches Reich. Berlin. Die„Nordd. Allg. Ztg.“ sagt,
die Besprechungen Schloezer's hätten jedenfalls die Basis erkennen lassen, welche die Curie zu betreten geneigt sei. Darüber müsse das Mini— sterium erst Beschluß fassen, wie weit diese Basis auf deutscher Seite annehmbar sei, da aber die Regierung gesetzlich an einen Zustand gebunden, über welchen sich die Curie beschwere, müsse die Regierung solche Vollmachten erlangen, welche eine Aenderung des gesetzlichen Zustandes in einigen Beziehungen anzubieten gestatteten. An sich sei es auch denkbar, daß die Regierung erst mit Rom unterhandle und mit diesem Er— gebniß vor den Landtag trete. Für den in Rom fertig gebrachten Ausgleich, glaube sie, werde das Centrum stimmen können und dabei die Nationalliberalen und Freiconservativen von der Regierung abdrängen. Dieser Gang sei aber nicht in Aussicht genommen.
Leipzig, 10. Oct. Heute begann vor dem Reichsgericht der Hochverrathsprozeß gegen die Schuhmacher Brender und Baum, Schneider Kristopeit, Christ und Pechmann(aus Frankfurt a. M.) den Schlosser Jakobi und Arbeiter Dillich aus Bessungen, Gärtner Mahr, Schuhmacher Boll und Bäcker Braun aus Darmstadt, Metall— schläger Lichtensteiger aus Lechhausen, Literat Dave aus Alost, Stenograph Waterstraat aus Luckenwalde, den Commis Metzkow und die Schneiderin Lepel aus Berlin. Der Gerichts— hof besteht aus 14 Mitgliedern des zweiten und dritten Strafsenats. Die Anklage geht dahin, daß die Angeklagten in der zweiten Hälfte von 1880 zu Frankfurt a. M., Darmstadt und Um— gegend, sowie in Berlin Vorbereitungen zur ge— waltsamen Aenderung der Verfassung des Deut— schen Reiches und der Bundesstaaten vorgenommen und an geheimen Verbindungen theilgenommen haben. Insbesondere werden sie beschuldigt, revolutionäre Schriften, namentlich die von Most in London herausgegebene„Freiheit“ in Masse verbreitet, derartige Schriften auch in die Ka— sernen zu Darmstadt, Mannheim und die Kaserne des Kaiser-Alexander-Regiments zu Berlin hinein— geschmuggelt zu haben. Es wurden zunächst Brender, Pechmann, Kristopeit, Baum, Christ und Jacobi vernommen. Die drei ersteren ge— standen, die„Freiheit“ und die„Revolutionäre Social⸗Demokratie“ verbreitet zu haben. Sie
eines gewaltsamen Umsturzes verbunden seien. Die Vereinigung sei nur zum Zweck des Geld— sammelns für ausgewiesene Socialisten geschehen. Baum und Christ lehnten jede Mitschuld ab. Jacobi machte weitgehende Zugeständnisse.— 11. Oct. Die Vernehmung der Angeklagten— gruppe aus Frankfurt, Darmstadt und Bessungen wurde heute beendigt. Die meisten Angeklagten leugneten die hochverrätherischen Unternehmungen und gaben nur die Verbreitung der„Freiheit“ und ähnlicher Schriften zu. Angeklagter Dillich
wird die Beschlüsse den betheiligten Regierungen mittheilen und diese zur Zustimmung auffordern.
Frankreich. Paris. Die„Agence Havas“ sagt: Die„Independance Belge“ spricht wieder— holt von der Demission des Grafen St. Vallier. Weder politische Convenienzen noch Gesundheits— rücksichten geben der Behauptung der„Indepen— dance“ irgendwelche Unterlagen. Graf St. Vallier ist gewillt, auch ferner dem Lande zu dienen und selbst ein Ministerwechsel an sich würde eine Demission nicht hervorrufen.
(Bessungen) machte umfassende Geständnisse. Sehr gravirend für die Beschuldigten ist die Entdeckung der sogenannten„Kassiber.“(Zettelchen mit Notizen, welche die Gefangenen sich gegenseitig zustecken.)
Ausland. 15
Oesterreich-Ungarn. Wien, 10. Oet.
Der Minister des Auswärtigen, v. Haymerle, ist heute plötzlich in Folge eines Herzschlages verschieden. Die sämmtlichen hiesigen Blätter geben ihren schmerzlichen Empfindungen über den frühzeitigen Tod Haymerle's Ausdruck und betonen dessen maßvolles conciliantes Vorgehen in allen Fragen der äußeren Politik. — Das„Tel. Corr.⸗Bureau“ erklärt die Nachricht der„N. Freien Presse“ über die Vor⸗ bereitung der Kaiser-Entrevue bei Krakau für unwahr.
— 10. Oct. Die Morgenblätter berichten, die Regierung von Montenegro lehnte die von dem österreichischen Consul in Ragusa verlangte Auslieferung flüchtiger, landwehrpflichtiger Boc— chesen ab. Sie sage, eine Auslieferungs-Con— vention für Kriegspflichtige bestehe nicht; eine gewaltsame Rückführung der Flüchtlinge würde zudem Blutvergießen hervorrufen, da die Be— völkerung der Auslieferung Widerstand leisten würde. Die Regierung sagte zu, sie wolle in möglichster Weise auf die Flüchtlinge moralisch zu wirken suchen, damit sie zurückkehrten. Ein Telegramm der„Presse“ aus Zara bezeichnet die Nachrichten über den angeblichen Uebertritt der Bocchesen auf montenegrinisches Gebiet, sowie uber eine diplomatische Intervention in Cettinje als erfunden.
Schweiz. Bern. Die internationale Con— ferenz für Transportrecht ist geschlossen. Ueber die Ausführungsbestimmungen hat man sich ge— einigt; die Errichtung eines internationalen
läugueten aber, daß geheime Gruppen zum Zweck
Bureaus wurde beschlossen. Der Bundesrath
— 11. Oct. General Saussier hat sich in Algier eingeschifft, um sich nach Tunis zu be⸗ geben und den Oberbefehl über die dortigen Operationen effectiv zu übernehmen.— Gam⸗ betta ist gestern Abend aus Deutschland zurück gekehrt.(Derselbe war unter dem Namen Massavie auch einige Tage in Frankfurt a. M.)
Großbritannien. London.„Morning— Post“ erfährt: Barthelemy richtete eine Note an Granville, worin er die britische Regierung ersuchte, die Initiative für ein sofortiges gemein- sames Vorgehen in Aegypten zu ergreifen und Bedingungen vorzuschlagen, unter welchen ein solches möglich wäre. Granville erklärte sich hierzu bereit und proponirte die Absendung einer identischen Note an die Pforte, welche mit Be⸗ tonung des vollkommenen Einvernehmens zwischen Frankreich und England erklären solle, daß, während beide Maͤchte die Suzeränität der Pforte in Aegypten anerkennen, sie die Ein⸗ mischung in die Finanzverwaltung nicht dulden würden. Die Vertreter Frankreichs und Eng— lands in Kairo wurden ersucht, ihren Einfluß bei dem Khedive behufs Beschleunigung der Ab— reise der türkischen Commissäre aufzubieten und wurden für den Nothfall Panzerschiffe nach Alexan⸗ drien gesandt.
Spanien. Madrid. Als Ergebniß der Zusammenkunft der beiden Könige von Spanien und Portugal zu Caceres bezeichnet man die Besprechung einer Zolleinigung. Man wünscht von beiden Seiten zum Mindesten gegenseitige Herabsetzung von Zöllen; außerdem eine einige Verbindung in internationalen Angelegenheiten.
Italien. Rom, 10. Oct. Die Nachricht vom Tode Haymerle's rief in ganz Italien einen schmerzlichen Eindruck hervor. Der König be⸗ fahl dem Minister des Aeußern, über den Tod dieses treuen Dieners von Oesterreichs Kaiser, dieses hervorragenden Staatsmannes und Freun—
ber argent. 9, October nan ie ler kürt Motabilita sonbe,
3 7
seises John Ipiode un Türkei en gestuige Aenne die sechs L
imunmehr ar
die Türkei bon den E 0 girte erhälb die zwei, haben wer Der briti der auswe Weigerung einer Ver beer ge wird von von der V kischer die Wahl imgarischen wird von titelbesttze girten w. der Wah Galata alternirt französisc die Erhe. Fischereitg Der russt Retroffen. Ruß traf der
N gierungsl (40. Oet Bankbille werden n
1. bverhandli Jeitung, eröffnet.
Ame agli Stzung denten 1 enublie 1 Aewyork U borlauf 1 bag anten leh Lendletons f asidium, r werde
funf Mir Oil Nil ligatio


