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1881.
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Samstag den 3. Dezember.
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Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und
Freitag Abend ausgegeben.
Areisblatt für den Kreis Friedberg. 1
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen von auswärtigen Einsendern
Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 (soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), wel
chen der Vetrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf.
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Amtlicher Theil.
Aus dem Reichsgesetzblatt Nr. 27 ist zu publieiren: Bekanntmachung betreffend die Ausgabe neuer Stempel
Betreffend: Statistische Ermittelungen behufs Begründung des Gesetzes wegen Unfallversicherung der Arbeiter.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen
Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 17. August d. durch die mit dem Einsammeln der an die einzelnen Gewerbtreibenden vertheilten folgenden Punkt zuverlässige Erkundigung bei dem betreffenden Gewerbetreibenden einziehen zu lassen und das ffenden Betriebsanlage gegen alle Unfälle, oder Ihnen hierbei nochmals genaue Einhaltung der in dem
wir Sie,
anzugeben:„Sind die Arbeiter der betre gegen Unfall versichert?“ Wir machen Fristen zur Pflicht.
—
J., abgedruckt in Nr
nur gegen haftpf
Marken zur Entrichtung der Wechselstempelsteuer. Friedberg den 23. November 1881.
Bürgermeistereien des Kreises.
s des Oberhessischen Anzeigers, beauftragen Fragebogen beauftragten Personen noch über
Resultat am Fuße des Formulars a
lichtige Unfälle oder gar nicht
17. August vorbestimmten
Ausschreiben vom Dr. Braden.
Deutsches Reich. Darmstadt.
zum Mitglied der Abtheilung Großh. Ministeriums Justiz für öffentliche Ge⸗ Obermedicinal⸗
des Innern und der sundheitspflege mit dem Amtstitel Assessor“ ernannt. Neckar⸗Eisenbahn Venator wurde
*
Braun von Daubringen und stadt, sowie die Kreisbauaufseher-Asp.
zu Straßenmeistern ernannt. Berlin, 30. Nov.
und siebenten Ausschuß zur Vorberathung.
Der Lehrer an dem Schul— lehrer⸗Seminar zu Bensheim Or. Uloth wurde
Der Expeditor bei der Main— auf Nachsuchen in den Ruhestand versetzt; die Kreisbauaufseher
Nessel von Seligen— f Weirich von Vilbel und Klein von Heusenstamm wurden
Der Bundesrath über— wies die Vorlage über den Anschluß der unteren Elbe an das deutsche Zollgebiet, resp. die da— durch entstehenden Kosten, an den dritten, vierten
ehe abgerungen, sondern die Erklärung seiner preußischen Minister-Collegen, sie würden sonst zurücktreten, wenn die Civilehe nicht eingeführt würde.— 1. Dez. Der Etat vom Reichsamt
des Innern wird vorgelegt. Bei dem Gehalt des Staatssecretärs hebt Windthorst die
Mißstände des Znsammentagens von den prenß— sschen Provinzial-Landtagen in Münster und Düsseldorf und den süddeutschen Landtagen mit dem Reichstag hervor. Staatssecretär Bötticher erklärt, die Regierung habe schon in diesem Jahr den Reichstag vor dem Landtag einberufen. Eine weitere Abhuͤlfe wäre möglich, wenn der Reichs— tag für zweijährige Budjetperioden sich entscheide. Außerdem sei auch eine Selbstbeschränkung in den Verhandlungen ein Mittel zur Abhülfe. v. Minnigerode: Der jetzige Zustand des Zusammentagens von Reichstag und Landtagen Beschlusses aus
— 30. Nov. Neichstag. Berathung über ist eine Folge des Reichstags⸗ den Etat des auswärtigen Amtes. Auf die letztem Frühjahre. Der Reichstag trägt also selber die Verantwortlichkeit. Reichensperger
Frage von
hier in sehr beschränkten Die Angelegenheit betrifft Ich bin deßhalb bereit, Auskunft zu geben. Die Absicht geht dahin, einen Posten einzustellen, Vertreter hei der Posten, der wegen mit der Curie eingezogen werde bei meiner heutigen
worden war.
lich von Geschäͤftsinteressen.
Virchow nach dem Stande der Ver— handlungen mit der Curie erwiedert Fürst Bis— marck: Ich halte es für nützlich, diese Frage Grenzen zu behandeln. bis jetzt nur Preußen. dem Landtag darüber Hier kann ich nur sagen: in den preußischen Etat um einen diplomatischen Curie zu beglaubigen, einen eingetretener Verstimmung f Ich Erwiederung nicht von principiellen Bedenken geleitet, sondern ledig— Auch die übrigen
(Olpe) empfiehlt die Frage, ob Reichstagsmit— glieder auch den Landtagen angehören dürften. In diesem Fall müsse dem Reichstag unbedingt das Vorrecht zustehen. Franz bespricht die gestern vertheilten Berichte der Fabrik-Inspek— toren und spricht den Wunsch aus, dem Ver⸗ kauf von Lebensmitteln von Seiten der Fabri— kanten an die Arbeiter entgegen zu treten. Staats⸗ secretär Bötticher verspricht, diese Frage zu prüfen. Der Gehalt des Staatssecretärs wird darauf genehmigt, desgleichen eine Reihe anderer Vorlagen. Etat wird sodann bis zur Position des Volkswirthschaftsrathes genehmigt. Eine Forderung von 85,000 M. für den Volks⸗ wirthschaftsrath bekämpft von Benda. Leuf ch⸗
Der
Staaten— ich erinnere speciell
halte dies currirenden Interessen für aber, falls das allgemeine Ii Curie mehr in den Vordergrund deutsche Vertretung bei fassen. Ueber die Verhandlunge
nicht für opportun. einer Bemerkung von H
partei gegen mich.
sagen, ich hätte das Centrum vorgezogen. Centrum hat nur aus sachlichen Gründen im
Jahre 1878 bei der Zollfrage aufgegeben und mich unterstützt. wünschen, daß
Kleist gegenüber
haben specielle Vertretung bei der Curie. Verhältniß bei den verschiedenen con— nützlicher. Ich werde
der Curie in's Auge u mit der Curie selbst hier Mittheilungen zu machen, halte ich Bismarck erklärt sodann änel gegegenüber: In allen Bestrebungen hatte ich die Daher kann Hänel nicht
man weniger mich zwingt, zu meiner Vertheidigung das Wort zu ergreifen und die sachliche Debatte aufzuhalten. weiteren Verlauf der Debatte erklärt Bismarck : Nicht der Liberalismus habe
im Gulturkampf im Jahre 1874 ihm die Civil—
Bayern— Ich
an ner befürwortet die Forderung.
kammern seien zur Lösung der geeignet. iteresse für die
tritt, auch eine Augsburg.
stehende bayerischen lich auf Combination.
Ausland.
Fortschritts— Oesterreich-Ungarn.
Das
die Opposition Es ist nur zu Frankreich. Paris, 1. mer bewilligte mit für Tunis geforderten Credite. Großbritannien. Londo Die Königin ist unpäßlich. — 30. Nov. Michael Boyton,
Im
Die Handels— Aufgaben nicht 8 Aus Stadt und Land.
Cardinal Hohenlohe ist hier eingetr machte dem Erzherzog Karl Ludwig, dem Ganglbauer und dem Nuntius Vanutelli Besuche. Die Kam⸗
Dez. 0 400 gegen 52 Stimmen die
10 5
der ehemalige, Organisator der irischen Landliga, ist wegen
Die Position für den Volkswirthscha rath wird mit 183 gegen 169 Stimmen abgelehnt. 5 Gerüchtweise in den Blättern 1 verbreitete Nachrichten über angeblich bevor— Veränderungen im Personalbestande des Gesammt-⸗Ministeriums beruhen ledig—
Wien, 1.
offen. Erzbischof
30.
Dez
Nov
Er
mißlicher Gesundheitsverhältnisse in Freiheit ge— setzt worden.— In der Grafschaft Limerick ist ein Massenstrike gegen die Pachtzahlung ausge— brochen, in Folge dessen ungefähr 300 Exmissionen bevorstehen.
—„Standard“ erfährt, die britischen Kriegs— schiffe seien von Tunis zurückberufen, weil sie zum Schutz der britischen Juteressen nicht länger erforderlich seien.
Türkei. Konstantinopel, 29. Nov. Die Schlußakte über die türkisch-griechische Grenze wurde heute unterzeichnet. Der italienische Bot— schafter Corti tritt Mitte Dez. seinen Urlaub an. — 1. Dez. Die Pforte stellte das Ver⸗ langen auf Abänderung der türkisch⸗griechischen Grenze zwischen Analipsi und Nezeros. Die Botschafter stellten ihr eine gemeinsame Note zu, daß sie in die Erörterung der Frage nicht mehr eintreten könnten, nachdem die Commissäre dieselbe einstimmig festgestellt hatten.— In der russisch⸗türkischen Finanz-Commission legten die türkischen Delegirten eine Liste der Steuern vor, welche, wie der Zehnte, die Hammelsteuer, die Verghis oder Einkommensteuer von allen Lasten frei sind, sonach zur Basis des Abkommens dienen könnten.
Aegypten. Kairo, 1. Dez. Auf die Vor⸗ stellung von Italien gestand die egyptische Re⸗ gierung zu, daß die erste Untersuchung über die Niedermetzelung der Expedition Giuletti's unge— nügend sei. Sie willigte in eine zweite. Egyptische und italienische Commissäre sollen unbedingte Vollmachten haben, die Schuldigen aufzusuchen, zu verhaften und vor die Gerichte nach Kairo zu führen. Falls die zweite Untersuchung er— folglos, behält sich die italienische Regierung Eutschädigungen für die Familien der umge— kommenen Italiener vor.
Vergangenen Sonntag bestahl ein erst vor einigen Tagen von Marienschloß entlassener Sträfling den Dorheimer Milchwagen, während der letztere vor der Walther'schen Wirthschaft hielt. Der Diebstahl wurde jedoch bemerkt und der Thäter in Numero Sicher gebracht.
n. Schwalheim, 2. Nov. der Hofraithe der Winkelmühle Feuer in kurzer Zeit eine Scheuer in Asche. bäude wurden gerettet.
1 Glarus, 29. Nov. Der Rath beschloß, wie den „Basler Nachr.“ telegraphisch gemeldet wird, den Ostfuß des Risikopfes in Elm bombardiren zu lassen. Militär wird den Andrang des Publikums abhalten; überhaupt werden umfassende Vorsichtsmaßregeln getroffen. Das Bombardement beginnt nächsten Donnerstag, sofern der Berg von Nebel frei ist.
Allerlei.
Frankfurt 30. Nov. Vorgestern Abend ist auf dem Wege nach Gonzenhelm ein S chäfer, Zeis von Massen⸗ heim, von zwei Strolchen angefallen worden. Der eine der Strolche setzte dem Schäfer ein offenes Messer auf
Friedberg.
Heute Nacht brach in aus und legte Die übrigen Ge⸗


