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1881.

Vonnerstag den 3. Februar. N 15.

Oberhessischer Anzeiger

Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und. N en K Erscheint drein 0 nd zwar ustag Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. 5 Samflag.* 1 Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffer a 14 Pf Reclamen u 22 Pf 0 kostet 9 Pf. Unnoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welcher Betrag eigef st, w stets per Post nachgene 2 5 6 3 25 n 0 5** 0 0 1 Für die Monate Februar und März kann auf denOberhessischen Anzeiger bei B dor*Ni 7 aße N der Verlags-Expedition mit 67 Pf., bei den Poststellen mit 1 Mark abonnirt werden. Amtlicher Theil.

Ausgewiesen aus dem Großherzogthum des 8 Absatz des Freizügigkeitsgesetzes: Fr Geif von Münchenbernsdorf bei Weimar; Karl Türke von Wansen, Reg. B Eduard Wehner von Waldfenster bei Kissingen; J Herzog von Oberzell, Amt Schwarzenfeld Wegen Bettels bestraft: Kat aus Wertündkana Kreis Wartenberg, Reg.-Bez. Bre sohannes Diehl aus Groß⸗Linden, Kreis Gießen; Johannes Lemp Trais Lun Kreis Gieße Johann Jacob Brück aus Kr Kreis edenkopf.

Deutsches Reich. Holland st mit indischen Trupperver⸗

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Darmstadt. Der prov. Reallehrer Dr. Löbell direkte! 5 Kapstad kommen. in Oppenheim wurde zum Reallehrer daselbst Carnar Im U hause antwortete ernannt, der ord. Professor Dr. Schneider in enkgege Gießen auf Nachfuchen eutlassen. versuch Darmstadt. em Bundesrath ist ein] ostafrik Gesetzentwurf, betr. die Betrafung der Trunken- haben d heit, mit sehr gusführlicher Motivirung zuge f 1

gangen. In letzterer wird u. A. bemerkt: Ein ze wichtiges Anzeichen für die Zunahme der Trunk ber 8 sucht ist die Vermehrung der Verkaufsstellen[ von Berl der Rest werde bis geistiger Getränke im ganzen Gebiet des Reichs. dortige auswa il n erwartet. Vor dem Dem Vernehmen nach wird auch unseresdenuncirt habe. Natürlich war das Ganze eine Ausbruche des habe O berst Colley 8 0 obere Schulbehörde demnächst sich den Anon d⸗Finte, die sich der britische Colonial e aber über Natal und nungen des preußischen Unterrichtsministers be⸗ erlaubte. rstreut gewesen gelen. Die Boers züglich der Rechtschreibung anschließen, was um f Kriegsführen⸗ 25 1 dringender geboten erscheint, als die neueren Oesterreich⸗ U, der Austausch f 0 Auflagen* bei uns eingeführten preußischenfculturrath nahm ungeg Hiernächst wird Lese⸗ und Lehrbücher nur noch in der neuesten sczechischen Minorite iahmsbill für Irland 1 Nechtschreibung erscheinen. wonach in den A antragten die Unt ul. Berlin, 31. Jan. In der heutigen Sitz-] Czechen zu f Gladstone 1 ung des Abgeordnetenhauses verlangte Abg Pest 31. Ja den Antrag. 1 v. Ludwig, Präsident solle die Journalisten] Regnikolar-Depute würden nicht aus dem Hause weisen, welche die Berichte ent- mehrung der croatische die ganze stellten; das Abgeordnetenhaus koste überhaupt hause von 34 auf Vormittag mehr, als es einbringe. Der Präsident rief auf 3. DerPost hen Mit⸗ v. Ludwig dreimal zur Ordnung und appellirte] Staatseinnahmen de eantragten 8 schließlich an das Haus, welches mit geringer zen das Vorjahr as Haus d Majorirät beschloß, dem Abg. v. Ludwig das die Ausgabe ehnt Wort zu entziehen. 1. Febr. Das Abge Holland. Amsterdam Spanien r Senat ordnetenhaus setzte die dritte Lesung des Etatssin der Trausvaal- Frage richtete eine hat mit 144 resse auf fort und bewilligte unverändert den Etat des den Konig, worin es bittet, die die Thronrede ar r Kammer Ministeriums für öffentliche Arbeiten. Dersische Regierung moge bel England di erklaͤrte General Mart Eompos in seinem Handelsetat wird ebenfalls unverändert bewilligt, Schritte thun, um den Krieg zu beendiger und im Namen der übrigen zur Opposition ge⸗ ebenso nach unerheblicher Debatte der Justizetat.] die schwebenden Schwierigkeiten durch Wieder-[hörenden Generale, daß der Koͤnig sie stets be N Nach einer im Ganzen unerheblichen Debatte herstellung und Consolidirung der Unabhaͤ gig⸗ reit finden werde, ihn gegen jede revolutionäre 1 wird die dritte Lesung des Etats bis einschließlichf keit der Boers beizulegen. Bewegung zu schützen. des landwirthschaftlichen Etats unverändert nach Frankreich. Paris, 31. Jan. Die Depu⸗ Italien. Rom, 1. Febr. In der Sitzung 2 den Beschlüssen der zweiten Lesung erledigt. Das]tirtenkammer setzte heute die Berathung des[der Deputirtenkammer bringt der Justizminister Haus begann sodann die dritte Berathung des] Preßgesetzes fort und lehnte den Artikel 26, den Entwurf eines Ehescheidungsgesetzes ein. 1 Cultus⸗Etats. betreffend die Bestrafung der Beleidigungen des Türkei. Constantinopel. Da man auf ane Das Ereigniß des Tages ist hier die] Präsidenten der Republik, ab. 1 Febr. Die Seite der Pforte für die verzögerte Antwort der Niederlage, welche die Englaͤnder in Transvaal[ Kammer der Deputirten setzte heute die Be-[Großmächte auf die letzte türkische Circularnote erlitten und selbst schüchtern eingestehen müssen.] rathung des Preßgesetzes fort und nahm die[England verantwortlich machen sollen glaubte, Wenn sich England den Magen verdorben hat] Paragraphen über die Strafbarkeit von Be⸗sah sich der englische Geschaͤftstraͤger laßt, dadurch, daß es in allzugroßem Länderhunger]leidigungen auswaͤrtiger Staatsoberhäupter und die Pforte ausdrücklich zu versichern Fngland Trans vaal verschluckte, so darf es nicht viel] deren diplomatischer Vertreter an. Sodann weder das europaͤische Concert behindern noch Sympathie und Beileid für seine Magenbeschwer-[wurden alle übrigen Artikel des Gesetzentwurfes sonst geflissentlich Schwierigkeiten machen werde den in Deutschland erwarten. In den füngsten genehmigt. Serbien. Belgrad, 1. Febr. Die Skup Tagen erst haben wir durch dieKöln. Ztg. 1. Febr. Ein Gerücht, daß das Mittel- schtina votirte einstimmig des Gesetz bezüglich erfahren, wie das perfide Albion Deutschland! meergeschwader plötzlich nach dem Golf von Sander Redefreiheit bei Interpellattonen. um die Handelsbeziehungen mit Transvaal Juan zurückberufen sei und dort den Befehl Ber Griechenland. Athen, 31. Jan. In der brachte. Der Boers- Präsident Bürgers hatte halten würde, unverzüglich nach einem unbe-[Kammer der Deputirten sprach sich Communduros auf seiner Reise an den deutschen Kaiser ge kannten Bestimmungsorte, wahrscheinlich Tunis gegen ein Schiedsgericht aus; er erklärte dabei, schrieben, daß er nach Verlin zu kommen beab- weiterzugehen, wird von unterrichteter Seite als[daß er aber eine neue Le in Constanti sichtige, um der deutschen Reichs sregierung den unbegründet bezeichnet. Ddas Geschwader hat nopel für noch verderblicher halte. Nach offt Abschluß eines Handelsvertrages anzutragen. im Golfe von San Juan seinen gewohnlichen felösen, der n zugegangenen Informa Man erwiederte von Berlin, man sei dazu ge- Ankerplatz und hat bisher keinerlei Ordre wegen tionen seien die Botschafter in Constantinopel neigt und erwarte sein Kommen. Unglücklicher-seines anderen Bestimmungsortes erhalten gegenwaͤrtig bemüht, von der Pforte zu erfahren, weise ging der Praͤsident von Transvaal von Großbritannien. London. Das Trans- welches ihr letzter Entschluß se *