Ausgabe 
1.12.1881
 
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Musikverein zu Friedberg.

Concert

Sonntag den A. Dezember 1881, Abends 6 Uhr, im Trapp'schen Saale, unter gütiger Mitwirkung von Frau Weimar⸗Renner(Sopran) und Herrn Adolf Müller(Bariton) aus Frankfurt a. M., Herrn Seminarlehrer Link dahier, sowie dem Sängerchor des hiesigen Großh. Schullehrerseminars. Zur Aufführung kommen:

Comala von Niels W. Gade,Schön Ellen von Max Bruch.

Eintrittskarten sind in den beiden Buchhandlungen von Bindernagel und Scriba, sowie Abends an der Kasse zu haben.

Nummerirter Platz M. 1.50, Nichtnummerirter Platz M. 1. 5 Familienkarte für 3 nichtuummerirte Plätze M. 2.

Saal-Eröffnung 6 Uhr. Anfang präcis Uhr. Für die passiven Mitglieder des Musikvereins stehen nummerirte Plätze bei Herrn Kreis baumeister Reuß zur Verfügung. 4019

Vorschuß- und Credit-Verein zu Friedberg.

(Eingetragene Genossenschaft.) Einzahlungen auf Stamm⸗Antheile, dividendeberechtigt für das Jahr 1882, werden nur noch bis zu dem 15. De- zember d. J. an unserer Kasse angenommen. 4017

Der Verkauf

zurückgesetzter Kleiderstoffe guter Qualitäten und Muster beginnt heute.

Mayer J. Hirsch. 7277

Geschäfts-Empfehlung.

Einem verehrten Publikum, sowie allen Freunden und Bekannten die ergebene Mittheilung, daß ich das

Gasthaus zumDeutschen Hof

käuflich übernommen habe und das Geschäft vom 1. Dezember cr. ab unveränderlich weiter führen werde. Für gute Speisen und Getränke ist bestens Sorge getragen. Reelle Bedienung Bad⸗ Nauheim. Hochachtungsvoll

oog Ferdinand Sprengel.

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4004 zu haben bei

G. Windisch, Bäckermeister.

Groͤßtes und billigstes Lager

in allen Sorten

Tisch-, Wand- und Hänge-Lampen,

3570 owie allen einzelnen Lampentheilen

bei

Georg Gross, Friedberg.

Prima Nindfleisch) Steinkohlen,

per Pfund 39 Pfennig, Ia für Dreschmaschinenheizung ze., Stückkohlen, Nuß⸗ Roastbeef, per Pfund 39 Pfennig, und Schmiedekohlen bester Qualität empfehlen zu Waggon⸗ Lenden, per Pfund 39 Pfennig, 3957 preisen ab Lager ausgebeinte Lenden 60 Pfennig Gebrüder Lenz Theodor Sprengel. 2699 am Bahnhof Bad⸗Nauheim.

empfiehlt

zur Weihnachtsbäckerei in* Qualität zu den billigsten

Einladung

des Volksbildungs-Vereins zu Friedberg zu dem Freitag den 2. Dezember l. J., Abends 8 Uht, im Rathhaussaale stattfindenden Vortrage des Herrn Rechtsanwalts Curtman: Beweisführung im Straß, prozeß, an praktischen Fällen dargestellt. Der Eintritt ist Jedermann gestattet. Friedberg, 30. November 1884 4041 Der Vorstand.

Jeden Freitag frisch gewässerten

Labberdan,

per Pfund 36 Pfennig, bei

E Wilhelm Fertsch.

Spar-& Creditverein (Eingetragene Genossenschaft)

zu Nieder Mörlen.

Spar⸗Einlagen werden nur zu 40% verzinst. Interessenten, welche ihre Einlagen nicht zu 4% stehen lassen wollen, mussen von heute ab innerhalb 8 Ta geh kündigen. Nieder⸗Mörlen, 29. November 1881. Der Director

Mobs, 3987 Großh. Bürgermeister. 3928 bei Karl Fritz.

Da die Coneurrenz das Hammelfleisch fortwährend ohn Grund im Preise herabgesetzt hat und damit be weist, daß nur viel geschlachtet, aber mit aller Gewalt Nichts verdient werden soll, so halte ich für's Bestt man verdient gar Nichts, deßhalb von heute an

Hammelfleisch 32 Pf., Kalbfleisch 40 Pf.

und empfehle solches in stets guter Waare.

Georg Emmerich Hanstein, 4001 neben Herrn Ph. Windecker.

Geschäfts⸗ Empfehlung

Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich dahier ein Schmiede⸗Geschäft errichtet habe und empfehle mich in Anfertigen jeder Art landwirthschaftlicher Geräthe Maschinen, sowie im Huf- und Wagenbeschlag. 4015

Ilbenstadt. Carl Dreßler.

Mühlen Verkauf.

4010 Montag den 5. Dezember, Nachmittags 2 Uh läßt Unterzeichneter seine Mühle, bestehend in 2 Mahl gängen, ein deutscher und ein französischer, neuester Ein richtung, nebst einer eingerichteten Bäckerei, mit angrenzem dem Gelände auf dem Rathhaus zu Nieder ⸗Wöllstall versteigern. Bemerkt wird, daß sämmtliche Gebäußk neu erbaut und zu jeder Fabrikanlage geeignet sind und nur 5 Minuten von der Station Nieder-Wöllstadt ent

fernt liegen. Rahn.

Hofapotheke zum Engel

emfiehlt selbstgestoßene Raffinade nebst allen Zuthaten

Preisen. 401

eee Todes⸗Anzeige.

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere geliebte Gattin, Mutter und Schwiegermutter Eva Höres, geb. Hensel, heute Nachmittag 4 Uhr nach langem schwerem Leiden in ihrem 57. Lebens⸗ jahre in ein besseres Jenseits abzurufen. Um stille Theilnahme bitten

Bauernheim, 29. November 1881.

Die trauernden Hinterbliebenen.

Die Beerdigung findet Freitag Nachmittag 2 Uhr statt. 4025

Danksagung. 7

Allen Denjenigen, welche meine unvergeßliche Fri

Anna Lotz während ihres Krankseins unterstützt haben, sowie alli Denen, welche dieselbe zur letzten Ruhestätte beglelst haben, sage ich herzlichen Dank. Friedberg den 30. November 1881. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel.

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