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de des Ausschusses: Pfeifer II.
und Nachbarorten ner Collecte der Frank ng, weßhalb die jezt erdeloose empfehle. Carl Schnauber. zen Preisen bei Auß.
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zeigen, daß wir die
nigen Tapeten ud ecsuß in Friedbe; aufgelegt haben. eit gerne für uns enn i Karten beigedructn chtfrei ausgeführt.
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1880.
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Dienstag den 27. April.
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Oberhe
Anzeiger.
Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
sücher
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
f Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, f Donnerstag und Samstag.
Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Bet
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Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf.
rag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
Ausleihung, zu genehmigen.
Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Konrad Dörr II. von Hoch⸗Weisel wurde als Polizeidiener für diese Gemeinde ernannt und verpflichtet.
Amtlicher Theil.
Betreffend: Sicherung der Kirchen-, Pfarr⸗ und Schulbesoldungskapitalien. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bügermeistereien und die kath. Kirchenvorstände des Kreises.
Wir benachrichtigen Sie, daß uns Großherzogliches Ministerium des Innern und der Vorständen oder Vorständen katholischer Kirchen- oder Stiftungsfonds auf papieren, auch in Obligationen anderer deutscher Staaten, nämlich in Königlich und Großherzoglich Badischen Staatspapieren au porteur
Langenhain wurde als Feldgeschworener für diese Gemeinde ernannt und verpflichtet.
Anlegung von Kapitalien außer in den bis jetzt zugela
Friedberg, am 22. April 1880.
Justiz ermächtigt hat, Anträge von Gemeinde— ssenen Werth—
Preußischen, Königlich Bayerischen, Königlich Württembergischen „im Falle mangelnder Gelegenheit zu einer geeigneten und vortheilhaften hypothekarischen
Dr. Braden.
Großherzogliches Kreisamt Friedberg Dr. Braden.
1 Heinrich Huth II. von
Deutsches Reich.
Darmstadt. Es wurden ernannt: der Amtsrichter Dr. Linkenheld in Wald-Michelbach um Amtsrichter in Nidda, der Gerichtsschreiber Steinacker in Offenbach zum Gerichtsschreiber 1 Wimpfen, der Gerichtsschreiber Usinger in Wimpfen zum Gerichtsschreiber in Michelstadt und der Gehülfe der Staatsanwaltschaft Lutz n Darmstadt zum Gerichtsschreiber in Offenbach.
— 24. April. Staatsminister v. Starck hat sch heute behufs Theilnahme an den Sitzungen des Bundesraths für kurze Zeit nach Berlin
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den Preisen empfehlt . Diehl, Usagasse. garten,
eine Sorte, empfehle
Louis Vinheim. 5 2
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1
legeben. Berlin, 23 April. Reichstag. Fortsetzung ler zweiten Berathung der Samoa⸗Vorlage. Mosle
itt warm für die Vorlage ein und nimmt für sein Votum eine gewisse autoritative Bedeutung in Anspruch; labe er doch 13 Jahre in samoanischen Breitegraden in Handelsgeschäften zugebracht. Es handele sich keines— begs um die Unterstützung eines verkrachten Hauses, ndern um wichtige nationale Interessen und Erschließung euer Handels beziehungen. Meier(Schaumburg) erklärt: er habe als Director des„Norddeutschen Lloyd“ vielfach helegenheit gehabt, sich mit den Samoa-Inseln näher n befassen, und sei auf Grund seiner Erfahrungen und zes Berichtes eines nach Samoa in Geschäften entsendeten Vertreters des Lloyd zu der Ueberzeugung gelangt, daß Ins Projeet einer Reichshülfe für die Südseegesellschaft durchaus unpraktisch und überflüssig sei. Bundes— temmissär v. Kusserow wendet sich gegen Bamberger's nd Meier's Angriffe. Dem Agenten des Norddeutschen Aoyd, auf dessen Bericht Meier's Urtheil basire, stünden ziele kaufmännische Autoritäten gegenüber, die in einem Vorgehen im Sinne des Entwurfes den einzigen Weg blickten, die von dem deutschen Handel auf Samoa müähsam eroberte Position nicht verloren gehen zu lassen. Stau dy polemisirt gleichfalls gegen Bamberger und klärt sich für die Vorlage im Interesse der Beförder⸗ ung des nationalen Handels. Darum handele es sich ein; von Unterstützung eines bankerotten Hauses, welche
2 l 1 recht. 1. f ert aula redigt:
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die Gegner der Vorlage in ihr erblickten, sei absolut nicht die Rede. Bamberger wendet sich gegen die Hitik seiner gestrigen Ausführungen. Er halte Alles lüfrecht, was er gestern gesagt, und constatire, daß der Afgierungscommissär seine Ausführungen nicht zu ent⸗ ö kräften vermocht habe. Nach weiterer Debatte wurde der trag auf Commissionsberathung zurückgezogenz die zweite lesung findet im Plenum statt.— 24. April. Eingegangen 470 der Auslieferungsvertrag mit Uruguay und die llibereinkunft zwischen Deutschland und Belgien betreffend e Verlängerung des Handelsvertrages bis 30. Juni 1881. Die Zusammenstellung der Liquidationen aus der fran⸗ züsschen Kriegskosten⸗Entschädigung wird in dritter Jrathung ohne Diseussion genehmigt. Es folgt die te Berathung der Novelle zum Münzgesetz, welche im Esentlichen dahin geht, daß für den Kopf der Bevölker⸗
ung zwei Mark mehr Silbermünzen geprägt werden sollen. Bamberger hält das Bedürfniß der Ver⸗ mehrung der Silbermünzen nicht für nachgewiesen und erwartet einen solchen Nachweis für die zweite Berathung. Redner kann sich bei allein Vertrauen für die Münz politik der Reichsregierung nicht des Argwohns ent— schlagen, daß der Wunsch, das zinslos daliegende Silber für den inländischen Bedarf zu verwerthen, bei der Vor— lage werkthätig mitgewirkt habe. Bamberger erklärt, daß er trotz der Zusicherung des Schatzseeretärs, die Regierung wolle kein neues Silber ankaufen, doch einen dahin gehenden Antrag einbringen werde, um diesen Grundsatz gesetzlich zu fixiren. v. Kardorff erklärt, das Gesetz sei nicht so harmlos, als Bamberger es hin— gestellt habe. Die Anhänger der reinen Goldwährung wollten mit dem aus der Vermehrung der unterwerthigen Scheidemünze für die Staatscasse zu erzielenden Gewinne die Verluste decken, die aus den jetzt sistirten, dann aber wieder aufzunehmenden Silberverkäufen entstünden. Staatsseeretär Scholz verwahrt sich dagegen, daß die Vorlage, wie v. Kardorff behauptet, unter dem Schein der Harmlosigkeit der erste Schritt des Programms zur Durchführung der reinen Goldwährung sei. Das Bedürf— niß der Vermehrung der Scheidemünzen habe sich in der Bevölkerung wiederholt geäußert. Die Abstimmung über die Ueberweisung an eine Commission bleibt zweifelhaft. Die Auszählung ergibt 75 Mitglieder dafür, und 68 dagegen. Das Haus ist also nicht beschlußfähig.
— 22. April. Der Bundesrath hat heute die Anträge der Referenten zur Revision der Geschäftsordnung in erster Berathung mit wenig Aenderungen angenommen.
— Nach dem nunmehr vollständig vorliegenden Entwurfe des Wehrsteuer-Gesetzes sind die darüber bereits bekannten Angaben dahin zu ergänzen, daß Personen unter 1000 Mk. Ein⸗ kommen 4 Mk. zahlen, solche von 1200 bis 6000 Mk. Einkommen außerdem eine Ein— kommen⸗Steuer von 10 bis 148 Mk. jährlich, und von 6000 Mk. an 3 PEt., wobei die Steuer für je 1000 Mk. Einkommen um 30 Mk. steigt. Steuerfrei sind Erwerbsunfähige ohne hinreichendes Einkommen, sowie Wehrpflichtige, die durch im Dienste erlittene Beschädigungen dienstunfähig geworden sind. Das Erträgniß der Wehrsteuer wird auf ca. 20 Mill. geschätzt.
— Die„Nordd. Allg. Ztg.“ veröffentlicht den Wortlaut des Autrages Preußens, betreffend die Einverleibung der Stadt Altona und eines Theiles der Hamburger Vorstadt St. Pauli in das Zollgebiet. Der Antrag geht von der Darlegung der Verhältnisse bei Aufnahme der Elbherzogthümer in den Zollverein aus, die es
zweckmäßig erscheinen ließen, Altona zunächst gleich Hamburg außerhalb der Zollgrenze zu belassen, um beide Städte später gemeinschaftlich dem Zollgebiete anzuschließen. Betreffs der Freihafenstellung der Hansestädte wird auf die einschlägigen Bestimmungen der Art. 33 und 34 der norddeutschen Bundesverfassung und Art. 34 der Reichsverfassung hingewiesen.
Straßburg. Die„Elsaß-Lothr. Zeitung“ meldet in einem Extrablatt: Sicherem Ver— nehmen zufolge hat der Kaiser den Bezirks— präsidenten Ledderhose zum Unterstaatssecretär im Ministerium für Elsaß-Lothringen, den Bürgermeisterei-Verwalter Back zum Bezirks— präsidenten für Unter-Elsaß und den Ministerial— rath Timme zum Bezirkspräsidenten für Ober— Elsaß ernannt.
Ausland.
Oesterreich-Ungarn. Wien, 23. April. Im Abgeordnetenhaus brachte die Regierung eine Vorlage betreffs Aenderung einiger Bestimm— ungen des Wehrgesetzes ein, ferner eine Vorlage betreffend den Landsturm. Die Ausschüsse der Unterhäuser in Wien und Pest haben die serbische Eisenbahn-Convention angenommen.
Holland. Haag, 23. April. Die zweite Kammer hat das Gesetz wegen Abänderung der Zuckersteuer angenommen; dasselbe enthält u. A. die Bestimmung, daß zur Verhütung von Miß— bräuchen, falls die Farbe des Zuckers Zweifel erregt, eine Prüfung der Beschaffenheit des Zuckers nach einer noch näher zu bestimmenden Methode eintreten soll.
Frankreich. Paris, 22. April. Im Senate stellte heute Carayon-Latour(von der Rechten) eine Anfrage an die Regierung in Betreff der Absetzung von Officieren der Territorialarmee und warf dem Kriegsminister vor, daß er die Politik in die Armee einführe. Der Kriegs- minister antwortete, der Beschluß des Staats— raths habe ihm das Recht gegeben, so zu handeln und fügt hinzu, mehrere dieser Officiere seien unfähig gewesen und hätten Wahlversammlungen besucht. Er werde keine Politik in der Armee und keine der Regierung feindlichen Officiere in der Armee dulden. Der Gegenstand wurde damit verlassen.— In der Kammer wurde die
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