den Hauptsache mit dem bloßen Namen von na Sekundärbahnen begnügend, unter nur geringen Modifikationen des bisherigen Modus. Zu düsem Behuf erklärt sie sich in der Regel f piinzipiell und systematisch für Annahme ganz
schmaler Spurbreite. Sie hebt hervor: Die (fahrung hat gelehrt, daß Sekundärbahnen, enn sie als Normalspurbahnen gebaut werden, „ stwohl für den Bau als für den Betrieb einen it dem vorhandenen Verkehr nicht im Einklang henden Aufwand erfordern, daher nicht nur ine Verzinsung liefern, sondern nicht einmal e Betriebskosten decken.„Wenn nun aber
asser legenden de weitere Belastung der Steuerzahler gerade suche den, Die iter den jetzigen Zeitverhältnissen vermieden ihrte, 1* erden muß, so ist es, wenn überhaupt die der n eben zurück ahnen noch entbehrenden Landestheile der fungen Heinrig Vohlthaten des Eisenbahnverkehrs theilhaftig kennung. erden sollen, unumgänglich nothwendig, auf
brachten die Nach aft im unn ethan habe wegen
inrichtungen Bedacht zu nehmen, welche die ussicht eröffnen, daß der Betrieb der Bahnen n dieser Nachricht. cht nur seine Ausgaben deckt, sondern auch n Uebertrelunget ile Verzinsung des Baukapitals bringt. Das nach eingesogenn lißt sich durch den Bau schmalspuriger Bahnen e und wie bereits vorhandene srfahrungen beweisen, erreichen.“ In schlagender eise wird nun dargethan, daß zuvörderst die JLaukosten bei schmalspurigen weit geringere sind, s bei normalspurigen Bahnen. Die ersteren bchienenwege können sich dem Terrain weit sser anschmiegen; schärfere Curven sind zulässig, ulld dadurch lassen sich die Anlagen meistens — é ugs bestehender Verkehrswege hinführen; man haucht weniger Feldkomplexe zu durchschneiden;
heute hier a t vermindern sich die Grunderwerbskosten. Da hen Gewerbever, pan dem natürlichen Terrain besser folgen kann, e e sind manche kostspielige Kunstbauten ver⸗ Ge neidbar, und es vermindert sich der Aufwand mungsmeister geh, fie den Oberbau, weil man nur Schwellen von me namentlich n geringerer Dimension und leichtere Schienen nöthig eu Kae e, hit. Aehnliche Vortheile ergeben sich beim Betriebe: e de Betriebsmittel sind wohlfeiler und stehen in tustigerem Verhältniß zu ihrer Leistungsfähigkeit;
Eberbau und Transportmittel unterliegen gerin— ger Abnutzung(30 Kilom. sind als Maximum da Geschwindigkeit augenommen); dabei(fügen per bei) werden viele Straßen-Wärterposten Hof⸗Vosante s atbehrlich; der geringeren Schwere wegen ist zen sind in an, der Rangierdienst leichter. Beweis für alles Rächelhufz n deses ist u. A. die Anhalt⸗Westersteder Bahn ne e i Oldenburg, die, 7 Kilometer lang und 15,013 Mk. kostend, eine Jahresausgabe von ur 8576 Mk. hatte, bei 14,328 Mk. Einnahme. Endlich sind schmalspurige Bahnen am besten geignet, den Verkehr einer ganzen Gegend an ih zu ziehen, indem sie gleichsam in die Orte, „* Fabriken u. s. f. geführt werden können, ud sich nicht, wie normalspurige, oft in großer Intfernung von denselben halten müssen. Auch de Anlage von Zweiggeleisen ist meistens leichter,
e daß unter Umständen es auch für kleinere betriebe lohnt, eine unmittelbare Verbindung
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urch Frost in ver n an den Obstbäu⸗ Millionen Mark; her Obsthäume se 14 bis 16 Jahren ersetzen. Nach der kaum besser dur
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hat, fragt es sich, ob solche von 1 Meter oder nur von 75 Centimeter anzunehmen sei. Die letzte ist gewählt worden, weil nur dadurch alle Vortheile der Schmalspur überhaupt zu erlangen sind. Die Kostenminderung, welche sich durch das neue, gegenüber dem alten Systeme erzielen läßt, erweist sich als sehr bedeutend. Der Vor— anschlag für die zunächst speciell vorgeschlagenen schmalspurigen Bahnen beziffert einen durch— schnittlichen Aufwand von nur 57,667 Mk. per Kilometer, während der Durchschnitt der Bau— kosten für die gesammten sächsischen Staats— eisenbahnen sich auf nicht weniger als 319,484 Mk. belief, also über das Fünffache(genauer aus— gedrückt: es genügen 18,05 pCt. des früheren Aufwandes). Man mag daraus entnehmen, wie viel mehr Vieinallinien man in Baiern mit den kürzlich bewilligten Millionen herstellen könnte, wenn man in gleicher Weise wie in Sachsen verfahren würde. Der Vollständigkeit unserer Mittheilung wegen müssen wir noch einen Punkt berühren, in welchem wir der sächsischen Regier— ung nicht zustimmen: es scheint(denn positiv ausgesprochen ist es nicht), daß dem vorliegenden Plane zufolge der Staat allein alle Kosten auch der Sekundärbahnen tragen soll. Damit fällt aber die Wohlfeilheit des Grunderwerbes hinweg, obwohl die Regierung selbst hierauf entschieden Werth legt. Nur wo die betheiligten Gemeinden und Distrikte für diesen Grunderwerb einstehen müssen, wird man denselben ohne Zahlung stark überspannter Preise erlangen können. In dieser Beziehung schlägt man sowohl in Preußen als in Italien einen entgegengesetzten Weg ein,— sicherlich mit gutem Erfolge. An den saͤchsischen Kammern wird es sein, diesen Punkt noch in ganz besondere Erwägung zu ziehen, und damit das System des wohlfeilen Baues zu vervoll— ständigen. In Preußen und Italien weiß man in dieser Beziehung sehr wohl, was man will und was sich wirklich erzielen läßt. Im Uebrigen sind wir überzeugt, daß der Grundgedanke der sächsischen Regierung bald allgemein als Basis der so nothwendigen Lokal- oder Sekundär- bahnen angenommen werden wird und muß.
Handel und Verkehr.
S. Friedberg, 20. Juli. Bei dem am 14. d. M. stattgehabten Markte waren 873 Stück Schweine auf— getrieben und wurden fast sämmtlich zu guten Preisen verkauft. Nächster Markt am 11. August.
Friedberg, 21. Juli. Wochenmarkt. Butter kostete
per Pfd. M. 0.90—1., Eier per Stück 6 Pf. Eier 2 Stück 11 Pf. Friedberg, 20. Juli. Fruchtbericht. Weizen
M. 24., Korn M. 18., Gerste M. 18., Hafer M. 15. bis M. 15. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo 200 Zollpfund.
Gießen, 20. Juli. Wochenmarkt. Butter per Pfd. 85—90 Pf., Eier 1 Stück 6 Pf., 2 St. 11 Pf., Käse per Stück 5— 11 Pf., Tauben das Paar 60—90 Pf., Hühner per Stück M. 0.80— 1.10, alte Hahnen per Stück M. 0.80— 1.00, junge Hahnen 0,65—1.00 Pf., Wälsche M. 11—12, alte Enten per St. M. 1.50— 2.00, junge Enten M. 1.20—1.70, Ochsenfleisch 68 Pf. per Pfund, Kuh⸗ und Rindfleisch 50—56 Pf., Kalbfleisch 40 bis
M. 30., Nr. 5 M. 24., Roggenmehl%(Berl. Marke) M. 29.50— 30, do. 1.(Berl. M.) M. 28.50, do. 2.(Berl. Marke) M. 23.50, Waizen, effectiv hiesiger, ab Bahnhof hier M. 24— 24.50, ab unserer Umg. M. 24, bis 24.50, do. fremder, je nach Qual. M. 24— 25. Roggen je nach Qual. M. 18.50—21, Gerste M. 17. bis 21., Hafer M. 14— 16., Kohlsamen M. 26— 27., Erbsen M. 19.—27., Wicken M. 16.—18., Linsen M. 20. bis 40., Bohnen, weiße, M. 23.—25., Rüböl, detail M. 63. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfd. Zollgewicht= 100 Kilo.
Frankfurt, 19. Juli. Viehmarkt. Angetrieben waren ca. 400 Ochsen, 320 Kühe und Rinder, 240 Kälber und 200 Hämmel. Die Preise stellten sich pro 100 Pfd. Fleischgewicht: Ochsen 1. Qual. M. 67—68., 2. Qual. M. 60.—63., Kühe 1. Qual. M. 58.—60., 2. Qual. M. 42.—45., Kälber 1. Qual. M. 50—54., 2. Qual. M. 40.—44., Hämmel 1. Qual. M. 56.—62., 2. Qual. M. 45.— 50. Schweine wurden vorige Woche 630 ein— geführt und mit 65 M. der Centner bezahlt.
D. Frankfurt a. M., 20. Juli 1880. Die uner⸗ schütterliche, zuversichtliche Haltung der Börse wurde durch die nach der gestern Abend eingetretenen Ermattung heute rasch wieder stattgefundenen Erholung abermals eonstatirt. Das Geschäft anfangs ruhig, entwickelte im Laufe der Börse große Lebhaftigkeit und die Tendenz war bei starker Kauflust, namentlich für deutsche Bahnen, eine fortgesetzt steigende. Die Disposition der auswärtigen Plätze zeigte sich der hiesigen entsprechend, in Berlin fanden besonders Industriewerthe hervorragende Beachtung. Creditaetien, gestern Abend 241¼, bewegten sich zwischen 241 und 2423¾, Staatsbahngetien, gestern Abend 246, zwischen 246¼ und 2468¾. Lombarden notirten 71. Deutsche Bahnen standen wiederum im Vordergrunde des Ver— kehrs und setzten meist ihre steigende Bewegung fort. Die erhebliche Steigerung des Courses der Bergisch⸗ Märkischen veranlaßte starke Gewinnst-Verkäufe. Das Effect vermochte jedoch nach dem hierdurch stattgefundenen Rückgang seinen höchsten Cours wieder zu erreichen. Berlin-Anhalt und Mecklenburger stellten sich höher. Rechte-Oderufer und Oberschlesische waren gefragt. Oesterr. Bahnen waren weniger belebt oder theilweise besser. Galizier matter. Oesterr. Prioritäten fest. 3% Lom⸗ bardische eher besser. Ausländische Fonds anziehend und gesucht, besonders 4% Neue Goldrussen. 4% Berner höher. Pfandbriefe fest. Ungar. Boden⸗Credit⸗Institut à 803/— 8075 begehrt. Von Banken Darmstädter, Dresdener und Diseonto-Commandit höher. Deutsche Fonds fest. Loose still. Wechsel fest. Privatdisconto 2/0. 2/ Uhr. Nachschrift. Creditaetien 243 ½, steigend auf Berlin.
Literarisches.
Daheim Nr. 41 enthält: Gerettet.(Forts.)— Die bösen Nachbarn. Skizze von M. Kühne. Mit Illustr. — Martensens christliche Ethik in ihrer Bedeutung für die Gegenwart. Von L. Wiese.— Unter dem Westwind. Text und 6 Bilder von F. Lindner.— Die Kaiserin⸗
Augusta⸗Stiftung in Charlottenburg.— Am Familien⸗ tische: Zur Geschichte der Interpunktion.— Die Eigen⸗ schaften des Käse.— Gesundheitsrath.— Hauswirth—
schaftliche Fortschritte. Mit 3 Abbildungen.— Mit einer illustrirten Beilage: Die Krupp'sche 40-Centimeter⸗ Riesenkanone auf der Düsseldorfer Kunst- und Gewerbe- ausstellung.— Umschau auf gewerblichem Gebiete. Daheim Nr. 42 enthält: Die Erbin wider Willen. Novelle von S. Junghaus.— William Pitt, der Jüngere. Eine Charakterstudie von Th. Schott. Mit Porträt.— Nadel und Faden. Kulturgesch. Studie von Regnet.—
Die modernen Weltanschauungen. Von L. Witte.— Gerettet. Erzählung von C. Michael.(Schluß.)— Am Familientische: Großpapa Hoflakal. Mit Illustr.—
Ein chinesischer Aberglauben.— Die Vögel der Sandwich⸗ inseln.— Kann man im Dunkeln sehen?— Galgen⸗ humor.— Rechtsrath.— Mit einer illustrirten Beilage: Das Invalidenfestmahl zu Berlin am 16. Juni.
in 5 über⸗ 5 fleisch 6468 Pf., Schweinefleisch 64 Pf. Lern has 10 fh net der Bahn herzustellen selbst für ne daun ace 20 1. M. 7 der. erte Volksbad. iges Erdbche g hende Zwecke, z. B. Holzschläge.— Allerdings 100 Kilo M. 1518, Zwiebeln per tr. M. 15. Kirschen 1 f 1 mb vile n ee ststeht, beim Uebergang auf andere Linien, die per Pfd. 17—20 Pf Wasserwärme am 2. Juli morgens: 70 1 1 ine genaue, elststeht, 8 r 14— i 1 5 n alter. wet ann de a Mannehmlichkeit der Umladung. Es wird jedoch 8 155 Juli. pe- 1 5 4 sachgewiesen, daß sewobl die Schwierigkeit als Gerte N. 8.70, Hafer W. 7.60, Erbsen W. 11. Israrlitischer Gottesdienst in Friedberg. där⸗Eifenbahl de Kostspieligkeit derselben gewöhnlich weit über⸗ Samen M. 11.90, Kartoffeln W. 3.66. Beginn . demnächf neben wird. Nachdem nun die sächsische Regier⸗ Frankfurt, 19. Juli. Fruchtbericht. Mehl Freitag Abends 6 Uhr. 180 15 bereits il nig sich unbedingt fur die Schmalspur entschieden[Nr. 1 M. 42., Nr. 2 M. 40., Nr. 3 M. 34., Nr. 4 Samstag Morgens 8 Uhr. 1 0 0 ier 11 Geseh* 2 8— 5 lache Bek Capital auszuleih Holz⸗Versteigerung. bahn a K anntma ung. 2 U N 1 au 1 ei en. 2478 Die lg b. 44 05 91 4 er 1 0 s Unter Bezugnahme auf die Art. 34 und 35 des Die Stadt Friedberg beabsichtigt ein Capital abgehaltene Holzversteigerung hat die Genehmigung nicht ßentheils tre 10 Lerggesetzes vom 28. Januar 18876 wird hierdurch zur von 36,800 Mark ganz oder getrennt gegen erhalten und soll das Gehölze, als 0 außerhalb 1 enklichen Kenntniß gebracht, daß die den e hypothekarische Sicherheit auszuleihen. In⸗ 3 Raummeter Se ee f Beachtung 10 EE dee e erat in der Ge- teressenten wollen sich direct an unterzeichnete 7 Schäleichen⸗Wellen, nene 1 IIA z Verg 1 7 8 1—— 9 K 7 f geht von 100 nurkung Nieder⸗Florstadt, Kreises Friedberg, mit einem Stelle wenden. 8 l 20 Raummeter Schaleichen⸗Stockholz ing daß möglich Fllde von 1,208,594 Quadratmetern beliehen worden ist. Friedberg am 12. Juli 1880. Freitag den 23. d. Mts. nochmals verstelgert werden. au de See en Nee des ene des Beens maler Großherzogliche Ourgerasterel Friedberz. Stb. e. ger en 4h. Je del. e ö bil Vermeidun ö Zorz. S 8 g 80. h dies aber 1 Ivei Monaten c gerichtliche Klage gegen den Berg 2469 5 3 ba. 5 5 Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Mörlen. b heelun U galerkseigenthümer geltend gemacht e In meine Buchhandlung suche ich einen Jecke l. 0 das bis 4 deser Frist 1 die e ions riß 11 2 2 Der Pfandschein Nr. 1371 wurde nach Angabe des ag ehen E 5 Juni 1880 LL Ee UL 1 II S Eigenthümers verloren. 1 mee an e e 0 e 5 5 i N N n f f en e 0 Aach Großherzogliche Obere Bergbehörde. der sogleich eintreten könnte. 1 eingelegte Pfand wolle man innerha ag bn ik obe 8 Tecklenburg. Carl Bindernagel. 2471 Schmidt, Pfandhausverwalter.
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