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Rockenberg, 14. März. Ein junger Mann, welcher, dem„W. B.“ zufolge, gesteen in einer hiesigen Müble wäbrend des Ganges derselben mit dem Einölen des Werkes beschäftigt war, beging während dieser Arbeit die Unvorsichtigkeit, sein lang herunterhängendes Halstuch nicht auszuziehen. Dasselbe wurde von einem Zahnrad erfaßt und ehe es möglich war, das Halstuch loszumachen, wurde der junge Mann zwischen die Kammräder gezogen und erheblich verletzt. Demselben ist die Brust tief aufgerissen worden, so daß man innere Kö pertheile sehen konnie. Aerztliche Hülfe war rasch zur Sselle, doch zweifelt man an dem Aufkommen des Verunglückten.
Gießen. Schwurgerichtsverhandlungen. Am 15. März wurden folgende Sachen abgeurtheilt: Gegen H. König von Lindheim wegen Versuchs der Nothzucht. Derselbe wurde in eine Gefängnißstrafe von ein Jahr und in die Kosten verurtbeilt.— Gegen Marie Weber von Udenhausen wegen Kindesmord. Dieselde wurde freigesprochen.
Dacrmstadt, 16. März. Gestern Nachmittag ent⸗ stand in der„Tanne“ ein Waldbrand, der sich rasch zu verbreiten drohte. Anwesende Mannschaften vom Leibgarde Regiment, welche zum Arbeiten an den Kugelsängen com⸗ mandirt waren, setzlen dem Brand jedoch rasch ein Ziel.
Bensheim. Am hiesigen Schullebrer-Seminar wirklen im Verlaufe des Schuljahres 187980 8 ordentliche (der Director, 6 Seminarlehter und 1 Seminar-Hülfs⸗ lehrer) und ein außerordentlicher Lehrer. Zu Anfang des Schuljahres beirug die Zahl der Zöglinge 170 Da aber während des Jahres einer mit Tod abging und 11 theils freiwillig austraten, theils ausgewiesen wurden, be⸗ trug die Schülerzabl am Schlusse des Jahces 1879/80 158. Hiervon gehören 44 der Obere, 52 der Mittel⸗ und 62 der Unier⸗Klasse an. Unterstützungen aus Staalsmuteln wurden pro 1879 an 83 Semmaristen im Gesammtbetrage von M. 4300 gewährt.
Erbach. Die Arbeiten an dem großen Krähbergtunnel in der Nähe von Beerfelden schreiten rüig voran. Zu Ende des verflossenen Monats waren insgesammt 741,1 laufende Meter Sohlstollen vorgetrieben und zwar auf der Wesiseite, woselbst Bohrung mit Maschinen eingerichtet ist, 441,6 laufende Meter und auf der Ostseite mit Handbe— trieb 2725 laufende Meter. Der Calottenausbruch be— trägt zusammen 457 laufende Meter, nämlich auf der Wesiseiie 299 und auf der Ostseite 159 laufende Meter.
Worms, 12. März. Die Stuckle'sche Patronenhülsen⸗ Fabrik in Mariamünster ist heute früh zwischen 4 und 5 Ubr abgebrannt. Von dem Gebäude stehen nur noch die Umsassungsmauern, während die Maschinen und Vor⸗ räthe im odeten Stockwerke total vernichtet und die Ma⸗ schinen im unteren Stockwerke stark beschädigt wurden. In der Fabrik waren in letzter Zeit über 30 Arbeiter beschäftigt. Wie das Feuer entstanden, ist noch nicht aufgekläct.
Allerlei.
Stuttgart, 15. März. Das Schwurgericht von Ravensburg hat den Raubmörder Maibias Rapp, der einen Mann und dessen Frau, die ihm nächtliches Unter kommen gegeben hatten, erschlug und beraubte, nach seinem unumwundenen Geständniß zum Tode verurtheilt. Der Mörder Waibel, der den vierfachen Mord in Stuttgart zan Sylvester beging, ist seit längerer Zeit wegen seiner Tobsüchligkeit im hiesigen Krankenhause beobachlet worden und das ärztliche Gutachten hat ihn jitzt für irrsinnig ktesp. unzurechnungsfähig in solchen Anfällen erklärt, so
daß dieser traurige Fall wohl ohne Gerichteprocedur min! der lebenslänglichen Einsperrung des Wahnwitzigen in einer Irrenaustalm erledigt werden wird. ö
Wien, 13. März. Die Verhaftung des Feldmarschall: Lieutenants Baron Prohaska und des Liquidators des Wiener Cassenvereins Franz Kriegkammer erfolgte wegen sunrechtmäßiger Erwerbung der Concession zur Errichtung der Spielbank von San Marino.
Metz. Der Messerstecher, welcher kürzlich in Straßburg ssein Unwesen tried und sich ausschließlich Frauen und Mädchen zu Opfern erkor, scheint sich neuerdings Metz zzum Schauplatz seiner unheimlichen Thäligkeit gewählt zu [baben. Wenigstens ist, wie besmmt e versichert wird, dieser Tage eine Schülerin des früher Minaglia'schen Instituts won einem Unbekannten auf der Straße geslochen worden. Polizeiliche Recherchen nach dem Uebelthäter sind bereiie deingeleitet.
London, 13. März. Der Dampfer„Montana' ist won Newyork kommend, heute Morgen auf der Fahrt nach iverpool, unweit Holyhead, gescheitert. Passagiere und Mannschaft sind gerettet.
Zur Sache des landwirthschastlichen Consumvereins in der Wetterau.
Durch eine auf dem Selzerbrunnen bei Dkarben am 10. Januar l. J. abgehaltene Ver- ssammlung, welche von etwa 50—60 Landwirtben der in der Nähe der Station Groß-Karben
gelegenen Orte besucht war, ist die Sache des landwirthschaftlichen Consumvereins wesens in der Wetterau etwas in Anregung und theilweise auch
in Aufnahme gekommen. Auf Einladung des Schreibers dieser Zeilen war Polizeirath Haas von Darmstadt erschienen, welcher in klarer und beredter Weise die großen Vortheile der Consum- vereine für die Landwiktbschaft auseinandersetzte, und etwaige Zweifel und Bedenken in schlagender Weise beseitigte. Die Vortheile sind theils direkte, sheils indirekte. Die ersteren umfassen das eigent.
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billigsten
Vereinen vielfach Sämereien
liche Thätigkeitsgebiet des Verbandes, nämlich die Ermöglichung des besten und Ankaufes von landwirth⸗ schaftlichen Gebrauchsartikeln, die in- direkten Folgen sind die natürlichen glücklichen Con- sequenzen einer rationellen auf Wissen-
schaft und Praxis gestellten Organi-
sation, und hier theils pecuniärer, und oft nicht zum geringsten Theile moralischer Natur. Gegen- stände des Ankaufs von Seiten des Verbandes für die Vereine sind vorläufig: 1. Steinkoblen, 2. Hülfsdünger, 3. Kraftfuttermittel, 4. Sämereien, 5. Saatgetreide, 6. Piesawawaaren. Der Ankauf dieser Artikel ist einzelnen Commissionen über— geben, welche naturgemäß aus solchen Personen bestehen, welche in dem betreffenden Gegenstande selbst den meisten Verbrauch haben und die genaueste Sachkenntniß besitzen. Der Ankauf geschieht im Submissionswege vermittelst öffentlichen Aus- schreibens. Es sind bekanntlich in den letzten Jahren von landwirthschaftlichen Kränzchen und und Getreide be—
zogen worden, und wie bekannt, waren diese An—
käufe nur allzu häufig theuer und schlecht, während die bezüglichen Lieferungen durch den Verband, meines Wissens, stets nur zur Zufriedenheit der Abnehmer ausgefallen sind. Dieser auf: fallende Unterschied wird nicht mehr überraschen, wenn wir bedenken, daß alle diese Artikel durch Männer von langjähriger praktischer Erfahrung meißtens auf dem Submissionswege angekauft, und nach der Hand von Seiten der Versuchs⸗ station in Darmstadteiner sorgfältigen Untersuchung und zwar auf Kosten des Verkäufers unterzogen werden. Gerade auf dieser Seite sind wirkliche bedeutende Erfolge des Verbandes zu verzeichnen, indem den Land- wirth nicht mehr auf's Herathewohl kraftlose und verfälschte Stoffe zu hohen Preisen ankauft, sondern in all diesen Futtermitteln auf Grund wissenschaft— licher Analyse nur die eigentlichen Nährstoffe
(Protein, Fettgehalt 1c) zu einem in richtigem
Verhältniß zu anderen Futterstoffen stehenden Ansatze übernimmt, und die gehaltlose Masse in all diesen Stoffen als natürliche Zugabe gratis empfängt. Alle diese Futtermittel müssen einen bestimmten in dem Ankauf bedungenen Procentsatz an Nährstoffen befitzen, und nur wenn dies auf Grund chemischer Untersuchung constatirt worden ist, werden sie nach den vereinbarten Preisen bezahlt und verbraucht, im anderen Falle findet entweder ein auf dieser Gehaltsgrundlage berech- neter Preisnachlaß statt, oder der Verkäufer nimmt einfach seine Waare wieder zurück. Diese Art der Preisberechnung für Futtermehl, Palmkuchen 1c. von Seiten des Verbandes ist wohl ziemlich allgemein bekannt, weniger bekannt vielleicht dürfte es sein, daß man von Seiten des Verbandes auch die aus unseren Mühlen zu beziehenden Gegen- stände(Kleie, Weizenschaale) in gleicher Weise auf ihren Fettgehalt durch die Versuchsstation in Darmstadt untersuchen und hinsichtlich ihres Preises berechnen läßt, um dann auch diese Artikel nach geschehenem Ankause genossenschaftlich zu beziehen. Bei einem solchen Verfahren werden die reellen Müblen ebensowohl, wie die genossenschaftlichen Abnehmer, in leicht zu erkennender Weise ihren Vortheil finden. Es gehört nicht viel Nachdenken dazu, um zu finden, daß ein in dieser Weise auf exacte wissenschaftliche Grundlage gestellter Handelein glänzender Erfolg von wirklich weitreichenden pecuniären Vortheilen und denselben parallel- laufenden moralischen Consequenzen ist. Die maßlosen Verfälschungen, welche in vielen Gegenständen des land wirthschaftlichen Verbrauchs stattgefunden haben und noch staitfinden, werden niemals durch gesetzliche Bestimmungen und Strafandrobhungen, sondern nur auf diese Weise wirksam zu beseitigen sein. Man fühlt sich hier versucht zu sagen, daß, so groß auch der auf diese Weise erzielte pecuniäre Vortheil sei, die moralischen Folgen doch noch um vieles bedeutender erscheinen, und dies Letztere um so mehr, wenn wir zu der Erkenntniß gekommen sind, daß einzig und allein nur in dieser(wahrhaft
organischen) Weise eine Masse von Schwindeleien und Fälschungen wirk⸗ lich aus der Welt geschafft werden können.(Schluß folgt.)
Handel und Verkehr.
Frtedberg, 16. März. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.— 1.10, Eier, zwei Stück 11 Pf., ein Stück 6 Pf.
Friedberg, 15. März. Fruchtbericht. Weizen M. 24., Korn M. 20., Gerste M. 18., Hafer M. 14.— 15. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund.
Gleßen, 16. März. Wochenmarkt. Butter per Pfund M. 1.05— 1.12, Eier 2 Stück 10—11 Pf., Käse per Stück 5—11 Pf., Tauben das Paar 85 Pf., Hühner per Stück M. 1.00— 1.80, Hahnen per Stück M. 1.50— 2.50, Enten per Stück M. 2— 2.50, Kartoffeln per 100 Kilo M. 6—9., Zwiebeln per Centner M. 15—18, Ochsenfleisch 66 68 Pf. per Pfd., suh⸗ und Rindsleisch 48— 56 Pf., Kalb⸗ fleisch 40—46 Pf., Hammelfleisch 45—60 Pf., Schweine fleisch 60 Pf.
Grünberg, 13 März. Auf heutigem Wochenmarkt kostete der Centner Weizen M. 11.48, Korn M. 9.84, Gerste M. 8.62, Hafer M. 7.47, Erbsen M. 10.96, Kartoffeln M. 3.72, Samen M. 11.05.
Frankfurt, 15. März. Viehmarkt. Angetrieben waren eirea 350 Ochsen und Stiere, 260 Kühe und Rinder, 290 Kälber und 300 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 68.—70., 2. Qual. M. 64. bis 66, Kühe 1. Qual. M. 58.—60., 2. Qual. M. 48. bis 50., Kälber 1. Qual. M. 54—56., 2. Qual. M. 48. bis 50., Hämmel 1. Qual. M. 58. 60., 2. Qual. M. 40.—50. per 100 Pfd. Schlachtgewicht.
Frankfurt, 15. März. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 43., Nr. 2 M. 41., Nr. 3 M. 35., Nr. 4 M. 31., Nr. 5 M. 25. Roggenmehl/(Berliner Marke) M. 28.50, do. 1.(Berliner Marke) M. 27., do. 2.(Berliner Marke) M. 20—21., Weizen, effeetiv hiesiger ab Bahnhof bier M. 24.50— 00.00, ab unserer Umgegend M. 23.75—24., do, fremder, je nach Qual. M. 23.75— 24.50, Roggen je nach Qual. M. 19.50— 20.50, Gerste M. 18.—21., Hafer M. 14.— 16.25, Kohlsamen M. 29.—00., Erbsen M. 19 bis 27., Wicken M. 16.—18., Linsen M. 20.— 40., Bohnen, weiße, M. 23.— 25., Rüboͤl, detail, M. 65. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zoll- gewicht= 100 Kilo.
Literarisches.
Daheim. Die soeben erschienene Nr. 24 enthält: Im Moor. Novelle von F. Eugen.(For is.)— Frede⸗ aunde und Prälextalus. Zu dem Bilde von Tadema: Königin Fredegunde am Sterbebett des Bischofs Prätex⸗ talus.— Vier Wege durch Ameriki. Mit Illustr.— Alma Tadema. Ein Lebensbild aus der modernen Kunst. Von J. P. Richter. Mit Porträt.— Nur Gartenerde. Natuld ssenschaftliche Plauderei von S. Stinde.— Am Familienlische: Gesundpeitsrath. Mit einer illustrirten Beilage: Abgeordneter Graf Moltke während der Rede des Abgeordneten Richter in der Reichtstagssitzung vom 1. März d. J.— Umschau auf gewerblichem Gebiete.
Illustrirte Weltgeschichte für das Volk. Unter sorgfältiger und eingehender Berücksichtigung der Kulturgeschichte in zweiter Auflage neu bearbeitet und bis zur Gegenwart fortgeführt von Otto von Corbin. Pracht⸗ Ausgabe in acht Bänden zu je 16—18 Lieferungen à 50 Pf., oder in 22—25 Lieferungen J M. 3. Mi 2000 Abbild⸗ ungen, 40—50 Tontaseln, Karten eic. Leipzig und Berlin, Quo Spimex. Vollendet liegen vor Band Lund II unter dem Titel: Illustrirte Geschichte des Allerthums. Mit 500 Abi dungen, 22 Tontafelu nnd acht Karten. Gehesten M. 1550. Komplet in zwei eleganten Halb⸗ franzbänden M. 19. Ein neuer wichtiger Abschnitt des bochinteressanten Werkes ist erreicht und der zweite Band liegt mit den Lieferungen 25 30 vollendet vor! Was den Inhalt dieses Bandes betiulfft, der inen Zeuraum von über 700 Jahren(336 v. Cor. bis 400 n. Cor.) umfaßt, so genügt fast allein schon der Hinweis auf die licht- und lebensvollen Darstellungen über die beiden größten und wichligsten Weltreiche des Altertbums: Makedonien und Rom, um sich die Bedeutsamkeit und Reichhaltigkeit des Jubolis zu vergegenwärtigen.
Geld Cours. Frankfurt am 13. Marz 1880
20 Frankenssück r do. in%%-ͤ 16 2022 Englische Sovereignihng s„20 41-45 Russische Imperiales„ 16 68873 Ducaten 1„ 9 55—60 „ Ar,
Dollars in Gold 5
Fleisch⸗ ꝛt. Preise vom 16. März bis 1. April. Nach eigener Angabe der Meßzger. Nachtrag.
In Bad⸗Nauheim bei A. Schimpf kostet Schweine- fleisch das/ Kilo 36 Pf.
Notiz.
Durch ein Versehen, das wir gütigst zu entschulbigen bitten, gelangte der politische Theil der Beilage zur letzten Nummer(Nr. 33) des Oberhess. Anzeigers uncorrigirt zur Ausgabe. Die Redaction.
Corsetten zu sehr billigen Preisen bei
87 K. Friedrich.


