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delitzsch, der Vater des deutschen Genossen— schaftswesens, sagt in einem seiner Werke: Nicht die wirthschaftlichen Interessen allein, ein, unsere gesammte nationale Entwickelung fordern dringend, daß das Volk mehr und
ehr selbstthätig für Alles, was eine würdige Gestaltung des Privat- wie des öffentlichen
Lebens betrifft, eintreten lerne.“ Einer An— stalt, wie unser Volksbad, welches zum Besten
aller Gemeindeglieder dienen soll und nur zu diesem— und keinem anderen egoistischen— zwecke in's Leben gerufen worden ist, wird
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erst durch eine Genossenschaft, welcher Jeder beitreten kann, der volksthümliche Charakter,
die Sicherheit des Bestandes, die Gewähr für Berbesserungen und Vervollkommnungen mancher Art verliehen. Sind hinsichtlich des Volks—
bades alle gerechten und vernünftigen Anforder— higen, die gestellt werden können, erfüllt, so
st der Zeitpunkt für die Genossenschaft ge— mmen, ihre Thätigkeit behufs Förderung der fentlichen Gesundheitspflege zu erweitern. orschläge in dieser Richtung sind heute und och auf längere Zeit gegenstandslos; ein
rittweises Vorgehen erscheint für die
eue Genossenschaft der allein richtige Weg,
helcher Bürgschaft dafür gibt, daß sie nicht git dem Gelde oder dem Kredit der Genossen— hafter experimentiren wird, sondern daß ihre Hauptaufgabe in der Pflege des Guten, das horhanden ist und in dessen Erweiterung
de Gründung der in Rede stehenden Genossen— haft herbeiführen und damit ein Unternehmen chern, dessen Wirksamkeit nur als eine gute fir unsere Stadt gedacht werden kann.
Carl Trapp.
Was bringt der Bettel ein?
Vor Kurzem wurde in Engelskirchen(am iederrhein) die obige Frage recht zufrieden— sellenderweise erledigt. Ein dortiges Blatt schreibt nämlich: Vielen wird wohl der seit langen gahren hier eintreffende Bettler bekannt sein, gelcher regelmäßig alle vierzehn Tage Dienstags W seine Zinsen einsammelt und daher der
ienstagsmann genannt wurde. Ein wollenes duch um den Kopf, welches er auch bei der Kößten Hitze nicht ablegte, die Kappe darüber, gindestens vier zahlreich mit Löchern versehene 5 übereinander gezogen, wandert er mittelst uwendung von Stöcken von Haus zu Haus. dieser Dienstagsmann nun, aus dem Bezirke Narialinden und dort im Volksmunde auch der faule Bertus“ genannt, ist mit der Polizei— hörde in Conflict gerathen und mußte zwangs— zeise nach Köln behufs Verbüßung einer zwei⸗ gonatlichen Gefängnißstrafe abgeführt werden. Lei dieser schleunigen Abreise vergaß er nun gene Kiste abzuschließen. Dies gewahrte der
Vohnungsgeber und um einer Verantwortung
überhoben zu sein, machte er die Anzeige bei der Behörde, welche nun folgendes Inventarium aufstellte: Zunächst fand man einen Sack mit Geld und an sonstigen Gegenständen u. a.: 5 Tuchröcke, 5 Tuchjoppen, 5 blaue Kittel, 3 Westen, 7 Hosen, 7 Hemden, 2 Unterhosen, 12 paar Strümpfe, 1 paar Handschuhe, 1 Hut, 2 Kappen, 3 Tabaksbeutel ꝛc. ꝛc., und au Geld was folgt: 4 Stücke zu 20 M., 1 Stück zu 10 M., 1 St. zu 2 M., 14 St. zu 1 M., 29 St. zu 50 Pf., 103 St. zu 20 Pf., 1396 St. zu 10 Pf., 2558 St. zu 5 Pf., 9118 St. zu 2 Pf., 2180 St. zu 1 Pf., Summa 15404 St. = 612,76 M., welcher Betrag nach Abzug der Unkosten bei der Sparkasse in Marialinden rent— bar angelegt worden ist. Ferner haben sich in ver— schiedenen Behältern verpackt zusammen 23 Kilo 650 Gramm alte Kupfermünzen vorgefunden, sowie noch ein Schriftstuͤck, wonach M. von einem Auswärtigen 300 M. und die rückständigen Zinsen von 2½ Jahren zu fordern hat.(Und bei Alledem gibt es noch Leute, die es nicht übers Herz bringen, einem Bettler die Thüre zu weisen.)
Handel und Verkehr.
Friedberg, 10. Aug. Fruchtbericht. Weizen M. 23.50, Korn M. 17., Gerste M. 17., Hafer M. 15. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund.
Friedberg, 11. Aug. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.95 1.10, Eier per St. 6 Pf., 2 St. 11 Pf.
Gießen, 10. August. Wochenmarkt. Butter per Pfd. 80—88 Pf., Eier 1 Stück 5—6 Pf., 2 St.— Pf., Käse per Stück 4— 9 Pf., Tauben das Paar 50— 70 Pf., Hühner per Stück M. 0.85— 1.20, Hahnen per Stück M. 0.50—0.90, Enten per St. M. 1.30—1.70, Ochsen⸗ fleisch 68 Pf. per Pfund, Kuh- und Rindfleisch 50 bis 56 Pf., Kalbfleisch 40— 44 Pf., Hammelfleisch 65 bis 70 Pf., Schweinefleisch 64—68 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 5.50—7., Zwiebeln per Ctr. M. 9— 10.
Grünberg, 7. Aug. Auf heutigem Wochenmarkt kostete der Centner Waizen M. 11.50, Korn M. 9.61, Gerste M. 8., Hafer M. 7.97, Samen M. 12.33.
Frankfurt, 9. Aug. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 41., Nr. 2 M. 39., Nr. 3 M. 33., Nr. 4 M. 29., Nr. 5 M. 23., Roggenmehl/(Berl. Marke) M. 28.50— 29. do. 1.(Berl. Marke) M. 27.50, do. 2.(Berl. Marke) M. 22.50, Waizen, effeetiv hiesiger, ab Bahnhof hier M. 23.75, ab unserer Umgegend M. 23.50— 23., do. fremder, je nach Qual. M. 22.50—24., Roggen je nach Qual. M. 19.25, Gerste M. 17.— 18., Hafer M 14.— 15.50,
Kohlsamen M. 27.25, Erbsen M. 19.— 27., Wicken
M. 16.— 18., Linsen M. 20.— 40., Bohnen, weiße, M. 23.—25., Rüböl, detail M. 63. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfd. Zollgewicht= 100 Kilo.
Frankfurt, 9. Aug. Viehmarkt. Angetrieben waren circa 400 Ochsen, 320 Kühe und Rinder, 280 Kälber und 300 Hämmel. Die Preise stellten sich pro 100 Pfd. Fleischgewicht: Ochsen 1. Qual. M. 68.—69., 2. Qual. M. 64.—66., Kühe 1. Qual. M. 56.—58., 2. Qual. M. 45.—50., Kälber 1. Qual. M. 52.—54., 2. Qual. M. 40.—50., Hämmel 1. Qual. M. 58.—60., 2. Qual. M. 40.—50., Schweine das Pfd. 66 Pf.
D. Frankfurt a. M., 10. Aug. Nachdem im gestrigen Abendverkehr auf matteres Glasgow die Mittags insce— nirte steigende Bewegung zum Stillstand gekommen war und sogar eine Abschwächung der Course stattgefunden, eröffnete die heutige Börse wieder sehr fest und zu besseren Coursen. Dieselben vermochten sich aber unter der Ein—
wirkung matterer Berliner Notirungen und besonders des Rückgangs der Montanpapiere nicht zu behaupten und es machte sich alsbald wieder eine Ermattung geltend. Die Contremine, die ihre Bestrebungen trotz des Wider⸗ standes der Haussespekulation nicht aufzugeben geneigt scheint, zeigte wieder eine ziemlich beachtenswerthe Thätig⸗ keit. Gegen Schluß zogen die Course der leitenden Werthe wieder etwas an, ohne daß durch diese Erholung die anfängliche Avance eingeholt werden konnte. Creditaetlen gestern Abend 2365/, bewegten sich zwischen 237 ö bis 235/ und 236¾. Staatsbahnaetien gestern Abend 2425/8, variirten aA 242½— 241 und 242. Lombarden geschäftslos. Oesterr. Bahnactien sind wenig verändert. Galizier waren gut gehalten. Deutsche Bahnen recht fest. Thüringer Rechte-Oderufer und Mecklenburger an⸗ ziehend. Oesterr. Prioritäten behauptet. Von ausländischen Fonds Oesterr. Renten etwas besser. Ungarische Rente beliebt und höher. Rnssen fest. Banken still. Meininger besser. Von Montanwerthen wurden Lothringer Eisen— werke lebhaft umgesetzt. Deutsche Fonds fest. Wechsel wenig verändert. Privatdiseonto 2½¼%.
Bekanntmachung.
Die Landbriefträger führen auf ihren Bestellungs⸗ gängen Bücher mit sich, welche zur Eintragung der ihnen vom Publikum zur Beförderung nach der nächsten Post⸗ anstalt übergebenen Sendungen mit Werthangabe, Ein⸗ schreibsendungen, Postanweisungen, gewöhnlichen Packete und Nachnahmesendungen bestimmt sind und zur großeren Sicherheit für die richtige und rechtzeitige Ablieferung dieser Gegenstände dienen. Will der Absender die Ein tragung selbst bewirken, so hat der Landbriefträger dem⸗ selben das Buch vorzulegen. Bei Eintragung des Gegen— standes Seitens des Landbriefträgers muß dem Absender auf Verlangen durch Vorlegung des Buches die Ueber zeugung von der stattgehabten richtigen Eintragung ge⸗ währt werden. Da diese Einrichtung und das dem Publikum durch dieselbe gebotene Mittel zu seiner Sicher— stellung nicht genügend bekannt zu sein scheint, so wird auf das Bestehen derselben besonders aufmerksam gemacht.
Darmstadt den 31. Juli 1880.
Der Kaiserliche komm. Ober-Postdireetor. Hagemann.
Geld⸗Cours. Frankfurt am 10. August 1880. 20.-Frankenstücke 1 M. 16 20—24 do. in/„ 16 18—22 Englische Sovereigns.„ 20 38—42 Russische Imperiales.„ 16 70—75 Ducaten. 3„ 9 53—58 al mareo.„ 9 58—63 Dollars in Golde. 2 ͤ ᷣͤ Für die Hagelbeschädigten
in Hungen und Umgegend gingen weiter ein: Von Pfarrer Schrimpf in Vilbel 3 M., Domänenrath Stoltz 3 M., den Rentamtsgehülfen Ernstberger, Frank und Karpp M. 1.20, Rentamtsdiener Tönges 50 Pf., Berg⸗ inspektor Müller in Weckesheim 5 M. Von Ilbenstadt ging uns die Nachricht zu, daß von den dortigen Ein⸗ wohnern M. 74.20 gesammelt und nach Hungen abge— schickt worden sind. Um Denjenigen aber, welche noch einen kleinen Beitrag für die so hart Beschädigten geben wollen, Gelegenheit zu geben, hat man bei Gastwirth Grix in Ilbenstadt eine zweite Sammelliste aufgelegt und ist derselbe zur Annahme weiterer Beiträge und Ueber⸗ mittelung nach Hungen gerne bereit. Die Exped. d. Oberh. Anz.
2121 Die mustergültigste, vollständigste und genaueste Zu⸗ sammenstellung aller Zeitungen der ganzen Welt bietet der soeben ausgegebene Insertions Tarif(Original⸗Zeitungs⸗ preise) der ältesten und ersten Annoncen⸗Expeditlon von Haasenstein Vogler in Frankfurt a. M.
Bekanntmachung.
Einrichtung n ist, Abtrittsanlagen Diejenigen, welche dem Regle⸗
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nicht nachgekommen sind,
wt vom 6. April d. J. den.
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Der Stadtbaumeister wir ein ö
ber die Nothwendigkeit oder Statthaftigkeit derartiger
klagen den Betreffenden auf—. Auskunft ertheilen.
dberg, 9. August 1880. i i
. a erpoöbliche Bürgermeisterei Friedberg. Seriba.
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