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— 7. Nov. Der Präfect von Varna be— gab sich heute in Begleitung der Localbehörden zum französischen Viceconsul, der von dem Stabe des Avisodampfer„Petrel“ umgeben war. Der Präfect drückte für seine Person und Namens der bulgarischen Regierung Bedauern über die Jusultirung des französischen Viceconsulates aus; der materielle Schaden werde gutgemacht und die Nachforschung nach den Schuldigen fortge— setzt werden. Damit ist der Zwischenfall erledigt.
— 9. Nov. In der heutigen ersten Sitzung der Kammer der Deputirten interpellirte Delafosse über die auswärtige Politik. Auf Verlangen der Regierung wurde die Interpellation bis nach Vorlegung der diplomatischen Schriftstücke ver— tagt. Coreutin und Guyho beantragen die Er⸗ nennung einer Enquete-Commission für die Affaire Cissey, Ferry stimmte dem Antrage auf Dring— lichkeit der Berathung zu, machte aber darauf aufmerksam, daß es unzuträglich wäre, die par— lamentarische Procedur zu beschleunigen, während die Angelegenheit noch bei den Gerichten schwebe. Laisant warnte vor jeder Vermischung der par⸗ lamentarischen Pflicht und des Gerichtsverfahrens. Nach einer Bemerkung des Kriegsministers wurde die Dringlichkeit mit 263 gegen 108 Stimmen beschlossen. Bei Festsetzung der Tagesordnung verlangte Ferry zuerst die Unterrichts-Gesetze, dann das Gesetz über die Reform des Richter⸗ standes, hierauf das Preßgesetz zu berathen. Ballue beantragte, die Reform des Richterstan— des zuerst zu berathen, um gewissen schweren Unzuträglichkeiten ein Ende zu machen. Nach lebhaften Protesten der Rechten wird die Priorität für die Unterrichtsgesetze mit 200 gegen 166 Stimmen abgelehnt. Nach der Sitzung gab das Cabinet in Folge dieses Votums die Absicht zu erkennen, seine Entlassung zu nehmen. Zahlreiche Deputirte, welche gegen das Ministerium ge— stimmt hatten, versicherten die Minister, daß ihr Votum kein Mißtrauen involvire. Trotz dieser dringenden Bitten beschlossen die im Conseil versammelten Minister und Unterstaatssecretäre, ihre Gesammtdemission einzureichen. Nach dem
außer der unterzeichneten Anleihe bei der National⸗ bank von 60 Millionen Drachmen noch bezüͤg— lich weiterer 100 Millionen Unterhandlungen im Auslande eingeleitet.
Rußland. Petersburg, 8. Nov. Das Militärkreisgericht verhandelte am Sonntag in der Sache der Ermordung des Gouverneurs von Charkow, Fürsten Krapotkin. Der betr. Theil der Anklage stützt sich auf die Aussagen des Mörders Krapotkin's, Namens Goldberg, der nach abgelegtem Geständniß während der Voruntersuchung gestorben ist. Aus der Anklage— acte geht hervor, daß die Explosion in dem Winter⸗ palast von dem Bauer Stephan Chalturen aus dem Gouvernement Watka verursacht wurde, welcher im Winterpalast unter dem falschen
Namen Batyschkoff als Tischler fungirte. Aus Stadt und Land.
Friedberg. Wie im vorigen, so auch in diesem Herbste machen wir die Obstzüchter unter unsern Lesern darauf aufmerksam, daß von Ende Oetober an bis Dezember nächtlich der gefährlichste Feind des Obst⸗ ertrages, der Frostschmetterling, Frostspanner, Reifmotte (Geometra Brumata) erscheint und daß man, um dem⸗ selben beizukommen, nicht versäumen soll, um die Bäume mit gutem dauerhaftem Klebstoff bestrichene Papierringe zu legen, auf denen die fast flügellosen, am Stamme hinaufkriechenden Weibchen festgehalten werden und um⸗ kommen. Als zweckmäßigster Klebstoff hat sich überall der sog. Brumataleim bewährt, der mit Probering und Gebrauchsanweisung von C. Bäcker in Juterbogk, Reg. Bez. Potsdam, zu beziehen und auch anderwärts zu haben ist.
H. Schwalheim. zeiger“ die Notiz über stattgehabten Brand. bemerken, daß die rasche Bewältigung des Feuers nur möglich war und sogar vor Ankunft fremder Hülfe ge— schehen konnte, indem hier im Orte Jedermann seine Schuldigkeit that. Besonders lobend gedenken wir des Spritzenmeisters Schnabel mit seiner Mannschaft, des Oeconomen G. Hensel, der das erste Faß Wasser am Platze hatte und der hiesigen Frauen und Mädchen, welche unermüdlich im Wassertragen waren. Es konnte so das Feuer auf seinen Herd beschränkt werden; hätte es größere Ausdehnung nehmen können, so konnte leicht bei der Lage des brennenden Objekts ein ganzes Viertel des Dorfes in Asche gelegt worden sein.
Gießen, 9. Nov. Gestern fielen bei einem Brande in Lang⸗Göns 3 gefüllte Scheunen und etliche Stall⸗ gebäude dem Elemente zum Opfer. Das
Sie brachten bereits im„An— den in der Sonntagnacht hier
Couseil begab sich Jules Ferry ins Palais Elysée, um den Präsidenten der Nepublik von diesem Beschlusse in Kenntniß zu setzen.— Léon Renault wird die Bewilligung eines Credits von 50 Millionen zur Durchbohrung des Simplous beantragen. Renault soll diesen Entschluß in Folge einer Zusammenkunft mit Gambetta ge— faßt haben.
Großbritannien. London. Das britische Cabinet richtete eine Note an den britischen Ge— sandten in Athen, worin dasselbe Griechenland für jetzt Geduld empfiehlt und für später die Unterstützung Englands verspricht.
— Das Indische Amt empfing die Meldung, daß bis zuu 24. Oct. die Ruhe in Kabul nicht gestört wurde.
Türkei. Constantinopel, 8. Nov. Derwisch Pascha ist instruirt, Duleigno innerhalb der nächsten drei Tage zu übergeben. Der britische Botschafter Goͤschen theilte der Pforte mit, das britische Cabinet beanstande den türkischen Plan zur Regelung der Staatsschuld; die Einsetzung einer europäischen Finanz-Commission dürfte viel eher den türkischen Credit herstellen. Die Pforte lehnte diesen Vorschlag ab, weil der Sultau die Einmischung Europas in die inneren Angelegen— heiten der Türkei mißbillige.
Serbien. Belgrad, 8. Nov. Marinovic reist morgen im Cabinetsauftrag nach Pest, wo⸗ hin auch Christic beschieden wurde, um dort Be— schlüsse wegen des Handelsvertrags mitzutheilen.
Montenegro. Cettinje, 8. Nov. Die Albanesen erklären jetzt, sie würden Dulcigno um keinen Preis an Montenegro, wohl aber an Oesterreich übergeben.
Griechenland. Athen. Jacobafos ver⸗ langte die Vorlegung sämmtlicher auf die Grenz⸗ regulirung bezüglicher Schriftstücke, sowie des Berliner Vertrages und der bezüglichen Proto—
colle. Das Ministerium sagte die Vorlegung zu, soweit dies ohne Nachtheil für die Staats-
interessen möglich sei.—
Das Ministerium hat! allgemeine P
verheerenden
Feuer, welches Vormittags um 10 Uhr zum Ausbruch ge— langte, wurde, namentlich von den Einwohnern zu Lang— Göns, rasch und ganz vorzüglich angegriffen, so daß nur obige Gebäude, welche fast gleichzeitig in Flammen standen, abbrannten. Die von hier abgerückten beiden Feuer⸗ wehren gelangten nicht mehr zur Aetion. Von den Ab⸗ gebrannten war keiner mit seinen Vorräthen oder Mo⸗ bilien versichert. Eine Warnung, die Paar Pfennige Versicherungsgebühr nicht zu scheuen. Als Ursache des Brandes wird Brandstiftung, verübt durch 2 Handwerks⸗ burschen, bezeichnet. Ob diese Vermuthung begründet, wird die sofort eingeleitete Untersuchung wohl ergeben. Mainz, 6. Nov. Gestern Abend stieß an der Station Gartenfeld der nach A einen Rangirzug. Von letzterem wurden zwei Wagen aus den Schienen geworfen, ohn daß glücklicherweise ein weiteres Unglück entstand. 3
Allerlei.
Berlin, 7. Nov. der Barriere wurde gestern Abend und Potsdam Fuhrwerk des Dampf
schweren Verletzungen gestorben ist. wurde verhaftet. Berlin. Wiederum versucht worden. gemischte Güter⸗ dei Liebenwerda passiren wollte, lich auf einen 3½ Meter langen un Eichstamm, der quer über die Geleise den Zug zum Entgleisen zu bringen. ist aber die Maschine resp. der ganze Zug dem dro Unbeil entgangen und die Maschine nur unerheblich be schädigt, insofern als die sog. Bahnräumer abbrachen. Wien, 9. Nov. ein ziemlich heftiges aufwärts und abwärts schwingenden reiche Telegramme an die meteorologische statiren das Erdbeben auch in Serajevo, Derv Pola, Triest, Zilli, Klagenfurt, Fünfkirchen, Karburg, Laibach, Großkaniesza. Man Agram überdies einen zweiten und einen dritten Erdstoß, fast jedes Haus wurd auch Zusammenstürze sind dort vorgekommen, 5 ist ungeheuer; bisher sind 30 schwere und leichte Ver letzungen eonstatirt. Die Behörden treffen Maßnahmen
und Personenzug 105
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Bewegungen. Zahl Anstalt eon ent, Borod Oedenburg verfpürte i
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beschädigt
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Durch unterlassene Schließung zwischen Neuendorf von dem eintreffenden Courierzuge das „Muͤhlenbesitzers Jänicke hierselbst
Der Bahnwärter
ist ein schändlicher Bahnfrevel Am Samstag Abend 10 Uhr, als der die Elsterbrücke
d beträchtlich starken elegt war, um Glücklicherweise henden
Heute Morgen gegen 7/4 Uhr war Erdbeben mit wiederholten Stößen in
in eine Stunde später
der Schaden
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Neapel, 9. Nov. Die Eruption des Vesuvs ist im Zunehmen: Zwei große Lavaströme ergießen sich bis an den Fuß des Kegels.
Handel und Verkehr.
Friedberg, 9. Nov. Fruchtbericht. Weizen M. 22.50, Korn M. 20.50, Gerste M. 17., Hafer M. 15. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. . Friedberg, 10. Nov. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.00— 1.10, Eier per St. 8 Pf., 2 Stück 15 Pf. Gießen, 9. Nov. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 1.05— 1.15, Eier 1 Stück 7 Pf., 2 Stück 13 Pf., Käse per Stück 5—10 Pf., Tauben das Paar 50-80 Pf., Hühner ver Stück M. 0.70— 0.90, Habnen per Stück 50— 70 Pf., Gänse per Pfd. 50—60 Pf., Enten per Stück M. 1.50— 1.80, Ochsenfleisch 66 Pf. per Pfd., Kuh⸗ und Rindfleisch 45—50 Pf., Kalbfleisch 50—00 Pf., Hammelfleisch 5060 Pf., Schweinefleisch 68-00 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.00 0.90, Zwiebeln per Ctr. M. 5—8, Weißkraut 100 Stück M. 35. Grünberg, 6. Nov. Auf heutigem Wochenmarkt kostete der Centner Weizen M. 10.93, Korn M. 10.50, Gerste M. 7.96, Hafer M. 6.47, Erbsen M. 10.9, Linsen M. 11.20, Samen M. 12., Lein M. 14. Lauterbach, 6. Nov. Am heutigen Fruchtmarkt kostete das Malter Weizen M. 20.86, Korn M. 19.59, Gerste M. 15.09, Hafer M. 12.31, Erbsen M. 17.75, Kartoffeln M. 4.53, Linsen M. 26. Frankfurt, 80 Nov. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 40., Nr. 2 M. 38., Nr. 3 M. 32. Nr. 4 M. 28., Nr. 5 M. 25., Roggenmehl/(Berl. Marke) M. 31.50, do. 1.(Berl. Marke) M. 29.50, do. 2.(Berl. Marke) M. 24., Weizen, eff. hies., ab Bahnhof hier M. 22.75—23., ab unserer Umgegend M. 22.25— 50, do. fremder je nach Qual. M. 22.75— 23.50., Roggen je nach Qual. M. 22.25 bis 50, Gerste M. 17.— 19.25, Hafer M. 13.50— 14.75, Kohlsamen M. 27.—28., Erbsen M. 19.— 27., Wicken M. 16.—18, Linsen M. 20.—40., Bohnen, weiße, M. 23. bis 25., Rüböl, detail M. 63. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht= 100 Kilo. Frankfurt, Nov. Viehmarkt. Angetrieben waren circa 400 Ochsen, 330 Kühe, 800 Hämmel und 200 Kälber. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. 68-69 M., 2. Qual. 60-65 M., Kühe 1. Qual. 56 bis 58 M., 2. Qual. 40-45 M., Kälber 1. Qual. 65 bis 70 M., 2. Qual. 50— 60 M., Hämmel 1. Qual. 55—58 M., 2. Qual. 36—40 M.
Literarisches.
Daheim. Nr. 4 und 5 enthält: Severa. Eine Familiengeschichte von E. Harktner.(Forts.)— Benjamin Franklin. Eine Charakterstudie von Th. Schott. Mit Porträt.— In der Zeit der Vorträge. Von Chr. Schwarzkopf. Mit Illustr.— Hausgenossen. Eine lustige Geschichte von H. Arnold.— Das Bisthum zu Naum⸗ burg. Von M. Allihn. Mit Illustr.— Am Familien⸗ ische: Psychiatrische Winke für Laien.— Ein Palindrom. — Haus wirthschaftliche Fortschritte. Mit 2 Abbildungen. — Wilhelmshafen. Von R. Werner. Mit Illustr.— Die Entdeckung von Ueberresten der Franklin⸗Expedition. Von R. Andree. Mit Porträt und einem Uebersichts—
8.
kärtchen.— Am Familientische: Zu Gustav Richters Italienischem Mädchen. Mit Illustr.— Der Nieder⸗ gang der Türken.— Gesundheitsrath. Mit illustrirten Beilagen. Geld⸗Caurs. Frankfurt am 9. November 1880.
20-Frankenstücke g„ M. 10
do.%, 16 11—15 Englische Sovereigns.„ 20 29—34 Nussische Imperiales.„ 16 705 Ducaten. 5„ 9 60-65
al mareo„ 9 61—65 Dollars in Golde.„ 419—22
Bekanntmachung. Dienstag den 16. l. Mts., Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Fauerbach b. Fr.
überfahren. Ein Mann und ein Pferd wurden auf der 2 Pferde und Stelle getödtet, während der zweite Begleiter des ver 2 Rinder unglückten Wagens erst heute früh an den erhaltenen 5
zwangsweise gegen Baarzahlung versteigert werden und werden hierzu Steigliebhaber eingeladen. Friedberg am 9. November 1880 Koch, Gerichts vollzieher.
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