Ausgabe 
11.3.1880
 
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Betreffend: Alice⸗ Stiftung.

Auf dem Bureau des Großherzoglichen Kreisamtes Friedberg sind Exemplare der Statuten der Alice Stiftung zur Kenntnißnahme aufgelegt

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Donnerstag den 11. März.

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Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und f Freitag Abend ausgegeben.

Kreisblatt für den Kreis Friedberg.

Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags.

Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen⸗ oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Bele Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztert nicht Jahres⸗Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post na

kostet 9 Pf.

genommen.

An die Bewohner Friedbergs und der Umgegend.

findet

Zur Leier des Geburstages Seiner Majestät des Kaisers Wilhelm

Samstag den 20. März er., Nachmittags 8 Uhr, f

im Hotel Trapp dabier ein Festmahl statt, zu welchem die Bewohner der Stadt Friedberg und der Umgegend hierdurch freundlichst eingeladen werden. Auswärtige, sowie solche hiesige Einwohner, welchen die in Umlauf gesetzte Liste etwa aus Versehen nicht zukommen sollte, werden gebeten,

bis zum 18. J. Mts. ihre Anmeldungen im Hotel Trapp zu machen.

Die Bewohner der Stadt Friedberg werden ersucht durch Schmücken ihrer Häuser zur Feier des Tages mitzuwirken.

Das Comité:

Dr. Braden, Brentano, Dr. Koehler, Dr. Möller, Roemheld, Schaefer, Kreisrath. Post- Director. Professor. Realschul- Director. Major z. D. und Bezirks-Commandeur. Director des Schullehrer Seminars. Dr. Schwabe, Scriba, Sellheim, Director des Prediger- Seminars. Vürgermeister. Ober- Amtsrichter.

Amtlicher Theil.

Betreffend: Die Auszahlung der Staatsbeiträge zu Besoldungen der Volksschullehrer an die Gemeinden.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nach hoher Verfügung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 5. laufenden Monats ist es genehmigt worden, daß mit Wirkung vom 1. April 1880 an die Staatsbeiträge zu Besoldungen der Volksschullehrer an die Gemeinden in zweimonatlichen Raten und zwar in den Erhebungsmonaten der directen Steuern ausgezahlt werden. Sollten einzelne Gemeinden die Auszahlung viertel-, oder halbjährlich oder jährlich wünschen, so ist diese Zahlungsweise nicht zu beanstanden. Indem wir Sie hiervon in Kenntniß setzen, empfehlen wir Ihnen demgemäß auch Ihre Rechner zu bedeuten bezw. denselben Einnahme Decretur zu ertheilen.

Betreffend: Die Fortbildungsschule, insbesondere Schluß derselben für 1879/80.

Die Großherzogliche Kreisschulcommission Friedberg an sämmtliche Schulvorstände des Kreises.

Unter Hinweis auf unsere Ausschreiben in der betreffenden Angelegenheit aus den letzten Jahren, insbesondere vom 24. Februar 1876,(in Nr. 29 d. Anz. vom Jahre 1876), empfehlen wir Ihnen, die Rechenschaftsberichte der Lehrer nebst Ihrem Prüfungsberichte bis spätestens zum 5. April laufenden Jahres an uns einzusenden.

und können Interessenten solche erhalten.

Der Vorstand der Alice Stiftung besteht dermalen aus folgenden Mitgliedern: g Dr. Goldmann, Großherzoglicher Oberconsistorial-Präsident zu Darm⸗

stadt, Vorsitzender des Vorstandes; F. Küchler, Großherzoglicher Provinzial Director daselbst, Stellvertreter des Vorsitzenden; Dr. G. Freih. v. Wedekind

nee. Fürst Bruno zu Asenbu

Friedberg am 9. März 1880.

Dr. Braden. Friedberg, am 6. März 1880.

Dr. Braden.

rg⸗Büdingen, Durchlaucht; Dr. E. Becker, Groß⸗

herzoglicher Geh. Cabinetsrath in Darmstadt; M. Heyl, Großherzoglicher

Rittmeister a. D. in Worms; A. Ohly, Großherzoglicher Ober-Bürgermeister

daselbst, Schriftführer; Dr. G. Krug II., Rechtsanwalt daselbst, Controleur;

Bekanntmachung.

in Darmstadt; Wecker, Geh. Commerzienrath in Offenbach.

Herr Banquier Otto Wolfskehl hat die Functionen des Rechners der Stiftung übernommen.

Friedberg, am 6. März 1880. Der Vorsitzende des im Kreise Friedberg gebildeten Comités der Alice⸗Stiftung.

Dr. Braden.

Vom 15. bis inel. 20. laufenden Monats, an den Nachmittagen, werden Seitens der in Butzbach garnisonirenden Cavalerie Schieffübungen mit scharfer Munition auf dem Nieder- Weiseler Schießplatz abgehalten werden, was hierdurch behufs Vermeidung von Unglücksfällen zur öffentlichen

Kenntniß gebracht wird.

Die Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder- Weisel und die der angrenzenden Gemarkungen wollen dies sofort ortsüblich bekannt machen lassen.

Friedberg den 8. März 1880.

Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.

Deutsches Reich. Berlin, 9. März. Der Kronprinz ist heute aus Italien eingetroffen und begab sich sosort

mit seiner Tochter, der Erbprinzessin von Meiningen in das königliche Palais, um den Kaiser und die

Kaiserin zu begrüßen. Nachmittags findet bei Letzteren Hoflafel statt, wozu der Kronprinz, der Minister a. D. v. Manteuffel, Minister Hofmann,

v. Varnbüler, Reichsbank Präsident v. Dechend,

der Generaldirector der Zölle in Elsaß Lothringen

Fabricius, v. Bennigsen und Andere geladen sind.

Berlin, 8. März. Reichstag. Bericht der Kommission für den Reichshaushalts⸗Etat über Theile des Militär⸗Etats. Die dauernden Ausgaben werden nach dem Antrage der Kommission unverändert genehmigt. Bei Cap. 35(Militär⸗Erziehungs⸗ und Bildungs wesen)

erwähnt Rickert der Uebelstände des einseitigen Vor⸗

gehens des preußischen Cultus ministers mit der Ein⸗

führung der neuen Rechtschreibung, ohne vorher mit der Reichsregierung ein Einvernehmen erzielt zu haben. Redner fragt an, ob etwa vom 1. April an in den Militär⸗Erziehungs⸗Anstalten die neue Orthographie ein⸗

geführt werden solle. Kriegsminister v. Kameke erklärt,

er habe noch keine Verfügung bezüglich der Recht⸗

schreibung getroffen, da weder der Bundesrath noch die

Reichsregierung einen bezüglichen Beschluß gefaßt hätten. v. Kameke erklärt gegenüber einer Aeußerung Richter's

die Nachricht öffentlicher Blätter, daß Stosch für die

Marine die neue Orthographie eingeführt habe, für irrthümlich. Titel 19 der einmaligen Ausgaben der Militärverwaltung werden angenommen. Titel 10 der Regierungsvorlage verlangt 178,000 M. für Einrichtung des großen Sitzungssaales im Erweiterungsbau des Generalstabsgebäudes in Berlin zu Bibliothekzwecken. Die Budget⸗Kommission will nur 88,000 M. bewilligen. Das Haus stellt mit sehr großer Mehrheit die Regierungs⸗ vorlage wieder her. Das Extraordinarium der Militär⸗

verwaltung wird genehmigt. An die Budget⸗Kommission zurückverwiesen werden die Titel wegen der Casernen⸗ und Casino⸗Bauten in Lichterfelde(zus. 440,000 M.). Die Sitzung wird wegen Beschlußunfähigkeit des Hauses abgebrochen. Die Abgg. Hehl und Thilenius haben den Antrag eingebracht, eine Kommission von Sachverständigen mit der Untersuchung zu betrauen, ob die seitens vieler Anwohner des Rheins, sowie vieler Gemeinden ꝛc. ꝛc. über den Zustand des Rhein⸗ stromes geführten ernsten Klagen berechtigt find und wie denselben Abhülfe zu leisten ist.

Das im Jahre 1879 dem Bundesrathe zugegangene Gesetz über Erhöhung der Litcenz⸗ gebühren für den Kleinhandel mit geistigen Ge tränken ist zurückgezogen und dafür der folgende Entwurf eingereicht worden: Die Licenzgebühren werden derart erhöht, daß dieselben in Gemeinden mit weniger als 300 Seelen vierteljährlich 25 M.,