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Samstag den 9. October.
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Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beletz kostet 9 Pf.
Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
ͤ—B—
Amtlicher Theil.
Zu publiciren ist aus dem Großherzoglichen Regierungsblatt Nr. 31: Bekanntmachung, die deutsche Wehrordnung betreffend.
Betreffend: Die Voranschläge der Gemeinden des Kreises Friedberg für 1884/82.
ee Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises mit Ausnahme von Bauernheim, Bodenrod, Dorn-Assenheim, Gambach, Hoch— Weisel, Kloppenheim, Maibach, Massenheim, Münster, Nieder-Weisel, Ober-Wöllstadt, Oppershofen, Ossenheim, Ostheim, Reichelsheim, Rockenberg, Rodheim, Södel, Steinfurth, Trais-Münzenberg, Wisselsheim und Wohnbach.
Mit Bezug auf unsere Verfügung vom 7. August dieses Jal— Anzeiger Nr. s ingen wir die Ei; ö f N ezug ö 5 Jahres nzeiger Nr. 94— bringen wir die Einsendung der Voranschlaͤge hierdurch in Erinnerung mit Frist von 14 Tagen.. b maß
Betreffend: Aufenthalts-Ermittelung des Johann Horn von Frickhofen.
Friedberg den 5. October 1880.
Dr. Braden. Friedberg den 6. October 1880.
. N Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien, Großherzogliches Polizeicommissariat Wickstadt und die Großherzogliche Gendarmerie des Kreises. Wenn Ihnen der Aufenthalt des Rubrikaten oder zur Ermittelung desselben geeignete Anhaltspunkte bekannt werden sollten, so wollen
Sie umgehend berichten.
Bekanntmachung.
Betreffend: Den Herbstfaselmarkt des landwirthschaftlichen Bezirksvereins zu Friedberg pro 1880.
Der diesjährige Herbstfaselm arkt des landwirthschaftlichen Be
zu Friedberg abgehalten werden. thümern der als preiswürdig erkannten Thiere
haben hierzu entsprechende Beträge zur Disposition gestellt.
Bedingung der Prämiirung. nicht am Platze sind.
Friedberg den 5. October 1880.
Für Fasel, welche als tauglich befunden, aber nicht Nicht genügend gefesselte Thiere werden vom Platze weggewiesen werden. Beigeordneten Herrn Steinhäußer dahier zur Anzeige gebracht werden.
eine Geldprämie bewilligt.
Dr. Braden.
zirksvereins Friedberg sol. Mittwoch den 27. lanfenden Monats Die aufgetriebenen Fasel werden durch eine hierzu bestellte Commission gemustert und wird den Eigen— Der landwirthschaftliche Bezirksverein und die Kreisstadt Friedberg Die eigene Züchtung der Thiere durch deren Eigenthümer erscheint nicht als eine Von der Preisbewerbung sind Gemeindefasel ausgeschlossen, desgleichen Fasel, die um 9 Uhr Vormittags noch prämiirt werden, wird auf Verlangen eine Wegvergütung ausgezahlt. Die zum Abschlusse kommenden Verkäufe wollen dem Großherzoglichen Zu recht zahlreichem Besuche des Marktes wird hiermit eingeladen.
Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Friedberg.
Dr. Braden.
Deutsches Reich.
Darmstadt. Das Regierungsblatt Nr. 31 enthält: Bekanntmachung, betreffend die deutsche Wehrordnung.
Rumpenheim, 7. Oct. Morgen treffen zu einem mehrtägigen Besuche des Prinzen Georg und seiner Schwester, der König und die Königin von Dänemark, von Gmunden kommend, gleich— zeitig mit der Herzogin von Nassau hier ein.
Berlin. Der„Nordd. Allg. Ztg.“ wird von bestens unterrichteter Seite mitgetheilt, daß die Zeitungsnachricht von der angeblich bevor— stehenden Verlobung des Großherzogs von Hessen mit der verwittweten Prinzessin Heinrich der Niederlande jeder Begründung entbehre.
— Der Staatsanwalt hat gegen die Frei— sprechung Fritzsche's und Hasselmann's Revision eingelegt.
H alle.
Hier sollte am letzten Sonntag die Conferenz der nationalliberalen Abgeordneten der Provinz Sachsen stattfinden. Von 21 Ab⸗ geordneten der Provinz waren aber nur acht erschienen, darunter Professor Gneist, Benda und der jüngst in Halle selbst gewählte Abge⸗ ordnete Sombart. Unter diesen Umständen konnte von einer eigentlichen Beschlußfassung keine Rede sein. Man begnügte sich statt dessen mit dem Vorsatz, mit den ausgeschiedenen liberalen Ab⸗ geordneten in freundschaftlicher Fühlung zu bleiben. München. Der König von Bayern soll wieder einmal acht Tage incognito in Paris ge⸗ wesen sein. 5 1 — Der„Nat.⸗ Zeitung“ zufolge wünschte Bismarck als Nachfolger Rudhart's einen der bayerischen Minister Lutz, Riedel, Fäustle oder auch Pfretzschner. 2 Stuttgart. Die„Wurttemb. Landesztg.
meldet: Der Generalauditeur Oelschläger ist von Berlin hier eingetroffen und conferirte mit
dem Kriegsminister v. Wundt, wie verlautet, wegen einer Vereinbarung bezüglich der deutschen Militärstrafprozeßordnung. f
Straßburg. Augenblicklich ist man be— schäftigt, dem Gürtel von Forts, welcher in einer Entfernung von etwa 6— 7000 Meter die Stadt umgibt, gewissermaßen den Schlußstein einzufügen durch die Erbauung des 11. Forts, bezw. des 14., wenn man die rechtsrheinische Befestigung von Kehl mitrechnet. Dieses Fort, dessen Er— bauung zuerst nicht beabsichtigt war, und welches sich seiner Vollendung mit Riesenschritten naht, liegt auf dem Mundolsheimer Kopf, einer steilen Anhöhe zwischen den älteren Forts Roon und Kronprinz, doch etwa 500 Meter vorgeschoben. Es liegt dies Fort am höchsten und am eutfern— testen von der Stadt, ist daher für die stärkste Besatzung eingerichtet. Es wird durchweg Bau⸗ material erster Klasse verwendet und wird das— selbe unter Benutzung des Bahnkörpers der alten Ringbahn und der Landstraße vom Rhein-Marne⸗ Kanal her auf einer schmalspurigen Bahn an Ort und Stelle geschafft.
Ausland.
Oesterreich-Ungarn. Wien. Meldung der„Pol. Corr.“: Einige Mächte sind bemüht, die üblen Wirkungen der Haltung der Pforte zu mildern; allein die Position der Pforte hat sich in Folge der letzten Note auch bei diesen Mächten wesentlich verschlimmert.
— 7. Oct. Dem„Wiener folge bestünde ein neuer Vorschlag darin, die europäische Flotte im Archipel erscheine und eine der türkischen Inseln in Besitz nehme, um die Pforte zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen zu zwingen. Londoner Meldungen der„N. Pr.“ zufolge, würde es sich um einen Cordon zur See zwischen den europäischen und asiatischen
Küsten der Türkei handeln. Aus Paris erhält die„Pol. Corr.“ eine Andeutung über die Natur der Maßregel, welche das britische Cabinet den europäischen Mächten vorgeschlagen hat. Es handle sich nämlich um einen Act collectiver Be— schlagnahme im ägäischen Meere, wodurch die Gesammtheit der Mächte in den Besitz eines Faustpfandes für die Erfüllung der Verbindlich— keiten der Pforte gegen Montenegro gelange.
Belgien. Brüssel, 7. Oct. Der Gouver⸗ neur von Westflandern suspendirte die Ausfüh— rung des Beschlusses des Bürgermeisters von Brügge, wonach der dortige Oberpolizeicommissar seines Amtes enthoben werden sollte.
Frankreich. Paris, 6. Oct. Nachrichten aus London zufolge wird die türkische Note als unannehmbar betrachtet. Alle Machte sollen die Aufrechterhaltung des europäischen Concertes wünschen und Vorschläge Englands erwarten. Man glaube die Blokirung türkischer Hafen werde vorgeschlagen werden. Die hiesigen Abend— Zeitungen mißbilligen ebenfalls die Note der Pforte, sprechen sich aber für eine reservirte Haltung Frankreichs aus.
— 7. Oct. In einer Besprechung der türk⸗ ischen Note erklärt das„Journal des Debats“, dieselbe übersteige Alles, was von dem bösen Willen der Pforte zu erwarten gewesen sei. Die Pforte rechne darauf, die Mächte zu trennen. Um die Hoffnungen der Pforte zu vereiteln und
das Einverständniß der Mächte aufrecht zu er⸗ Tagblatt“ zu- halten, sei es nicht nothwendig, daß die Mächte daß sämmtliche Fragen gleichzeitig zu regeln beab— sichtigten, ginnen. jüngste Note der Pforte und meint, sie übersteige fr. jedes Maß in dem Grade, daß man die Note
sondern es sei mit Dulcigno zu be⸗ Die„Rep. Fr.“ bespricht ebenfalls die
so behandeln dürfe, wie die Handlungen und Worte von Leuten, welche theilweise der Urtheils—
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