Ausgabe 
7.9.1880
 
Einzelbild herunterladen

0

1

tionen auf 100 gungswerke er⸗ ud informirt is Der Gesund. in vorzüglicher, tigungsschreiben führt, er sel zun berts antwortet sgabe der Ge Unterwerfunz

er. Die Puy eiter zu kämpfen pt. Die Pager

1 1 5

sowie der Aosß 1 ando des Conne

latischen NW

18 0 J ein Gebiet von dem Umfang des Großherzogthums 4. Sept. lar N Hessen, den ganzen südwestlichen Theil von Böhmen, 8 die Vosshister 0 umfaßt und welche gerade neuerdings durch mehrfache l Dassebe ge nngünstige Verhältnisse in eine sehr schwierige Lage ge 10 7 5 i kommen ist. Freudigen Anklang fand auf dem Festplatz etreffend de W. der von einem Festtheilnehmer gemachte Vorschlag:Wer au Montenegro, es mit den evangelischen Brüdern in der Zerstreuung Status quo rück vvohl meint, der trinke ein Glas weniger und lege das ontenegrinern Geld, das er damit spart, zur Collecte auf den Tisch! bllkeg iner Js kamen auf diesem Wege noch über 10 M. zusammen, 8 von Skulare vvelche der Colleete(37 M.) zugefügt wurden. N Vocha Habe f j. Steinfurth, 3. Sept. Heute Mittag fing ein mnesischen Ln Strohhaufen, der in der Hofraithe der Wittwe Rosen . 1 Hhecker saß, Feuer und konnten, da rasche Hülfe zur Hand Mampf Ju! kvar, die Gebäude der Hofraithe glücklich gerettet werden, ppenbewegulge tvpährend der Haufen Stroh herunterbrannte. f bereitet. Ic.̃. Langen hain, 3. Sept. Gestern ertränkte sich 5 en hier ein hiesiger Einwohner aus Verzweiflung über einen Sept.atgegel verlorenen Prozeß. 5 a 1460. Aug die. Nieder⸗Eschbach. Nachstehend theilen wir schoben und fad, Ihnen das Ergebniß der Mann der Obstbaume aus hiesiger Gemarkung mit: An Aepfelbäumen sind vor

7/30. Aug. sial. im letzten Angel; die Marschtolte 1⸗ Charkow. NN i Stunden bein ige Suunden dul

U w und von d

Tagen wil

loch wohl noch nicht zu spät, muß an dieser Stelle des

sestliche Schmuck der Ortsstraßen und der Kirche mit

sangvereins beim Gottes dienst wie der darauf folgenden

4

* 8 N

Aus Stadt und Land.

5. Friedberg. Wenn auch etwas verspätet, aber

3

schönen Festes gedacht werden, welches der Wetterauer zweigverein der Gustav⸗Adolf-Stiftung am Sonntag en 15. v. M. in Södel feierte. Der Gemeinde Södel ebührt für den freundlichen und freudigen Empfang, en sie dem Verein bereitet hat, der größte Dank. Der

Fahnen und Laubgewinden, die Mitwirkung des Ge

reien Vereinigung, vor Allem die zahlreiche und auf merksame Versammlung in der Kirche wie nachher auf dem Festplatz und die(echt reichlich ausgefallene Colleete zaben Kunde von der werkthätigen Liebe, deren sich die zute Sache des Gustav-Adolf-Vereins in Södel erfreut. Beim Gottesdienst predigte Professor Dr. Weiffenbach

zus Gießen und wandte in geistvoller Weise das Wort: Dieser Jünger stirbt nicht, auf den Gustav-Adolf Verein an. Der Sekretär des Zweigvereins, Pfarrer Meyer von Friedberg, erstattete sodann den Jahres- bericht, welcher ein Bild- ebensowohl von dem steten Fortschreiten des Vereinswerkes, wie von den stets in veiterem Umfang hervortretenden Nothständen, die der Verein bekämpft, gab. An den Gottes dienst schloß sich ine freie gesellige Vereinigung auf einem Anger in der Nähe des Ortes unter schattigen Bäumen. Es ent⸗ wickelte sich nach und nach ein bewegtes Treiben, heiter und belebt ohne die geringste Störung, ein rechtes Volksfest. Der Gesangverein, unter Leitung des Lehrers Lortz, trug mehrere Gesänge vor; verschiedene Mitglieder des Vorstandes des Zweigvereins und andere Herren von Friedberg richteten Ansprachen an die Versammlung, Hon Seiten der Gemeinde sprachen der Ortsgeistliche, Pfarrer Schmidt, und Lehrer Loos. Das Fest wird allen Theilnehmern noch lange in freundlicher Erinnerung oleiben. Die von dem Wetterauer Zweigverein seit Jahren befolgte Sitte, bei den Jahresfesten auf den Festgottesdienst noch eine außerkirchliche freie Vereinigung nit Gesang, Ansprachen ꝛc. folgen zu lassen, hat sich dei dieser Gelegenheit wieder gut bewährt und wir möchten sie anderen Zweigvereinen bei dieser Gelegen

geit zur Beachtung empfehlen. Die Colleete wurde der Hemeinde Pilsen in Böhmen zugewandt, deren Sr

hiervon sind abgestanden 2449, gesund geblieben 56103 Birnbäumen 720 Stück, abgest. 129, gesund geblieben 591; Zwetschenbäumen 3580 Stuck, Abgest. 1706, gesund geblieben 1874; Nuß bäumen 64 Stück, abgest. 7, gesund geblieben 57; Kirschbäumen 364 Stück, 0 sund geblieben 270; sonstigen Obstsorten

Abgest. 94, ges 1 N er 714 Stück, abgest. 43, gesund geblieben 671.

Handen 8059 Stück,

gelang es glücklicherweise, den Armen aus dem Flammen

Elemente zum Opfer.

Dortelweil, 2. Sept. Der Fahnenschmuck, welchen am Sedantage viele Häuser unseres Ortes angelegt hatten, gibt uns den lebhaften Beweis, daß, wenn auch bei uns in diesem Jahre von einer öffentlichen Feier dieses Tages Abstand genommen wurde, doch in den Herzen vieler und hoffentlich aller Einwohner unseres Ortes die großen Ereignisse des Jahres 1870 und 71 und be⸗ sonders der Entscheidung bei Sedan nicht allein be deutungsmäßig gewürdigt, sondern auch fortleben werden. Unser Kriegerverein hatte zur Feier des Sedantages eine Musik⸗Kapelle engagirt, welche am Abend in dem Saale desDeutschen Hofes concertirte. Bei dieser Gelegen heit wurden zwei Toaste auf den Kaiser und auf unseren Großherzog ausgebracht und hielt die hierauf folgende fröhliche Unterhaltung die Theilnehmer noch bis in später Abendstunde beisammen.

Astheim, 3. Sept. Heute Nacht brach plötzlich in 3 Scheunen fast gleichzeitig Feuer aus und wurden so wohl diese, als auch ein Haus und ein Stall von den Flammen verzehrt. Von den Betheiligten sind einige Leute schwer betroffen, da denselben die ganze Habe ver brannt ist.

m. Rhein⸗Dürkheim, 3. Sept. Gestern Vor⸗ mittag wurden die hiesigen Bewohner durch den Ruf: Am Rhein brennt's in Aufregung versetzt. Alles eilte hinaus, um ein in Flammen stehendes Dampffrachtschiff, die Pfalz II., zu sehen. Das Feuer erfaßte, vom Maschinenraum des Schiffes ausgehend, zuerst den Hinter theil desselben. Ein hier befindlicher Matrose, welcher noch schnell des Capitäns Frau und Kind gerettet und sich dabei die Füße stark verbrannt hatte, kletterte am Ruder herunter und hielt sich, des Schwimmens unkundig, an demselben fest. Bald jedoch strömte ihm auf dem Wasser brennendes Oel, von welchem das Schiff 800 Centner enthielt, derart entgegen, daß er sich nicht mehr zu halten vermochte. Den Bemühungen rasch herbeigeeilter Schiffer

meer zu retten. Inzwischen nahmen einige andere Nachen die auf dem Vorderdeck sehnsüchtig Harrenden auf und brachten sie an's sichere Ufer. Im nächsten Augenblick verbreitete sich das Feuer über das ganze Boot. Leider ist der Verlust eines Menschenlebens zu beklagen: der Meister, Vater von 4 Kindern, fiel dem wüthenden Außerdem trugen 4 Mann mehr oder weniger starke Brandwunden davon. Da dem Feuer reichliche Nahrung geboten war, hielt es bis Abends 9 Uhr an. Von 6 Uhr an begann das Schiff zu sinken, und heute Morgen ragt nur noch ein Schorn stein über die Oberfläche des Rheines hervor.

Allerlei.

Frankfurt. Die Regierung des Staates Chili soll bereit sein, die Gebrüder Sachs von St. Jago aus an die Justizbehörden des deutschen Reichs auszuliefern und soll die Auslieferung in den nächsten Tagen beantragt werden.

Madrid, Sept. Die Brücke über den Ebro bei Logrono ist in dem Augenblick eingestürzt, als ein Bataillon Infanterie dieselbe passirte. Ein Hauptmann, drei Lieute nants und 64 Soldaten sind ertrunken.

Handel und Verkehr.

Friedberg, 4. Sept. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.30 1.40, Eier per Stück 6 Pf., 2 Stück 11 Pf.

Gießen, 1. Sept. Auf dem gestern und heute ab⸗ gehaltenen Viehmarkte waren aufgetrieben: 1288 Stück Rindvieh und 416 Schweine. Die Preise blieben unver⸗ ändert. Nächster Markt Dienstag den 14. September.

Gießen, 4. Septbr. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 1.151.30, Eier 1 Stück 56 Pf., Käse per Stück

2

2.

Enten per Stück M. 1.10 1.70, Ochsenfleisch 6668 Pf. per Pfd., Kuh⸗ und Rindfleisch 50 Pf., Kalbfleisch 45 50 Pf., Hammelfleisch 6070 Pf., Schweinefleisch 38 Pf., Kar⸗ toffeln per 100 Kilo M. 5.6., Zwiebeln per Ctr. M. 6. 7.

Frankfurt, 4. September. Marktbericht. Heu kostete je nach Qualität der Centner M. 2.50 3.50, Stroh M. 2.30 2.70, Eier das Hundert M. 57, Butter im Großen 1. Qual. M. 1, 2. Qual. 90 Pf., im Detail 1. Qual. M. 1.40, 2. Qual. M. 1.30, Ochsen⸗ fleisch das Pfd. 65 70 Pf., Kuhfleisch 4560 Pf., Hammelfleisch 4065 Pf., Schweinefleisch 7580 Pf., Kalbfleisch 4555 Pf., Kartoffeln 100 Kilo M. 67., Zwiebeln 50 Kil. M. 6.6.50, Sellerie 1 Stück 5 6 Pf., Kopfsalat das Stück 34 Pf., Romain-Salat 30 Pf., grüne Bohnen das Pfund 1014 Pf., neue Gurken das Stück 4 10 Pf., Kohlrabi 36 Pf., Blumenkohl 40 Pf. bis M. 1, Weißkraut das Stück 1520 Pf., Endivien 10 Pf., Rothkraut 1520 Pf., Gurken zum Einmachen das Hundert M. 1.802, Bohnen der Centner M. 8 bis 10. Huhn M. 1.902.10, Hahn M. 1.80 2.20, Ente M. 2.70 3.20, Taube 5060 Pf., Gans M. 58, junge welsche Hahnen das Stück M. 5, Feldhühner M. 2.

Mainz, 3. Septr. Butter das Pfund von M. 1 bis 1.10; ditto(in Parthien) von M. 0.90 0.95. Eier, / Hundert von M. 1.25 1.35, Kartoffeln per 100 Kilo von M. 4.505.00, Kornstroh per Centner von M 2.20 bis 2.35, Heu per Centner von M. 3.30 3.45. Frucht⸗ preise. Waizen eff. M. 20521½, per Nov. 19.60, Roggen eff. M. 18 ¼ 20, per Nov. 17.70, Gerste, Pfälzer, 17½ 18.20, Franken 18¼, Hafer eff. M. 1314, per Nov. 13½, Reps eff. M. 27½ 28. Rüböl eff. M. 29½, per Oktober M. 29.40, per Mai M. 30.40. Vieh⸗ markt. Ochsen 1. Qual. M. 68., 2. Qual. M. 64., Kühe 1. Qual. M. 60., 2. Qual. M. 50. Kälber das Pfund 70 Pf., Schweine 6668 Pf.

Marburg, 4. Septbr. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund 100 120 Pf., Eier 89 Stück 40 Pf., Käse per Stück 8 10 Pf., Salat 34 Köpfe 10 Pf., Zwiebeln rotbe und weiße per Pfund 10 12 Pf., Zwiebeln weiße Perl per Pfund 30 35 Pf., junge Hähnchen per Stück 50 60 Pf., Hahne per Stück M. 1.502., Hühner das Stück M. 0.801., Tauben das Paar 50 60 Pf., Hasen per Stück 3 4 M., Feldhühner per Stück 80 100 Pf., Kartoffeln per Korb M. 1.601.80, Wirsing per Kopf 1020 Pf., Gurken 23 Stück 10 Pf., Rettig per Stück 5 10 Pf., rothe Rüben per Stück 5 Pf., Zwetschen 2025 Stück 10 Pf., Weiß⸗ und Rothkraut per Kopf 1040 Pf.

Volksbad. Wasserwärme am 6. Sept. Morgens: 160 Reaumur. Walter. Geld⸗Cours. Frankfurt am 4. September 1880. 20-⸗Frankenstücke g M. 16 1620 do. i 16 1620 Englische Sovereigns. 20 3842 Russische Imperiales. 16 72-76 Ducaten.. 9 60-65 al marco 9 60-65 Dollars in Gold. 42124

Briefkasten. B. in Rhein⸗Dürkheim. Besten Dank für die

Zusendung, freundl. Gruß und fortwährend gute Besser⸗

ung! Den Anzeiger bestellen Sie gefl. dorten auf der

Post. Sie erhalten ihn dann rascher und billiger, als

wenn wir Ihnen denselben per Kreuzband senden.

Die Redaction.

49 Pf., Tauben das Paar 5070 Pf., Hühner ver Stück M. 0.90 1.60, Hahnen per Stück 40 70 Pf.,

Damen- und Kinder-Schürzen

73 zu den billigsten Preisen bei K. Friedrich.

Immobiliar⸗Versteigerung.

2949 Freitag den 17. September l. J., Vormittags 10 Uhr, soll in hiesigem Rathhause auf freiwilligen Antrag der Frau Carl Morel l's Wittwe dahier deren Hofraithe mit großem Baum- und Grabgarten, in der Vorstadt zum Garten gelegen, zusammen 19,792 OMeter haltend, öffentlich an den Meistbietenden versteigert nverden. Diese Liegenschaft eingnet sich sehr gut zur Anlage einer Fabrik, Brauerei, Gärtnerei und sonstigen ändustriellen Etablissements und sind günstige Zahltermine bestimmt. Diese Liegenschaft soll auch in 25 Abtheilungen einzel ausgeboten werden.. 5

Der hierüber gefertigte Theilungsplan liegt auf mnserem Büreau zur Einsicht offen.

Bei entsprechenden Geboten soll die Genehmigung als⸗

0 Grenze

Far als but al

kenn u u pie

wald ertheilt werden. Friedberg den 1. September 1880. 5 Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Seriba.

ng.

Marktverlegu

2955 Der in dem diesjährige 20. September 1880 eingetragene f wird wegen den israelitischen Feiertagen n Tage, sondern Montag den 13. Septemb gehalten, welches hiermit zu bracht wird. Hungen den 3. September 1880. f f Großherzogliche Bürgermeisterei Hungen. Bender.

n Landkalender auf den Hungener Jahrmarkt 5 cht an diesem er 1880 ab⸗ r allgemeinen Kenntniß ge⸗

71822* Submission. 2953 Eine Lattenwand von 55 Meter, um den Haus⸗ garten der Großh. Blinden-Anstalt, soll auf dem Sub⸗ missionswege an den Wenigstfordernden vergeben werden. Lusttragende wollen ihre Forderung bis zum 10. d. M. auf unserem Büreau Nachmittags von 25 Uhr abgeben und die Bedingungen einsehen. Friedberg den 4. September 1880. Großherzogliche Direktion der Blinden-Anstalt. Schäfer.

sollen in der Wirthschaft des Herrn Schwab zu Hungen die zur Drainirung des Fürstlichen Gutes(die sogenannte Hohlenweide), Gemarkung Hungen, nöthigen Graben⸗ arbeiten und Röhrenlieferungen, veranschlagt zu 690 Mark,

an den Wenigstfordernden vergeben werden. Melbach den 4. September 1880. Hahn, Wiesenbautechniker.

2954 Freitag den 10. d. Mts., Vormittags 10 Uhr,

2887 Alle Sorten

Oelfarben, zum Anstrich fertig, bei Wilh. Bernbeck

Universal-Reinigungssalz ist das einfachste und billigste Hausmittel gegen Säure⸗ bildung, Aufstoßen, Krampf, Verdauungsschwäche und andere Magenbeschwerden. Original-Packete zu 25 Pf., 50 Pf. und 1 Mark. 1704 J. A. Uindeeker, Hof⸗Lieferant.

5 2 Offene Lehrlingsstelle in einem Tuch⸗ und Manufactur-Waaren⸗Geschäft für einen jungen Mann mit guten Schulkenntnissen unter günstigen Bedingungen. Näheres bei der Expedition des Anzeigers. 2874

Betrieb eines Göpelwerks Näheres zu erfragen bei der 2892

sehr gut gehalten, für den geeignet, steht zu verkaufen. Exped. d. Anz.

2964 Eine große Parthse längliche 97 Fasse Fäss, zu Pfuhlfässerlsich eignend, ist angekommen bei 8 Georg Groß.