Ausgabe 
5.10.1880
 
Einzelbild herunterladen

a sc d 08 l 10 und d

Oct.

18 abgeordnet d ie Dorfe den Comm igt war

des f enn auc

n. sich widerftrcha⸗ bemerkbar. Han ingen stürmisch zy d Bartheleny El keinung Rich al verharre wolle. on London zurück Minister dis Mus:

do, J. Ocfober. athe hatten die lands, Rußlauds ge Geschößtsträger e im Auswärtige e billigte der ge or. after in dll n au der Collas rung sei dung g zu ändern. Nn ster seien darüber er fortgesezte Hal selleicht eine Acton

dig machen wind. r Cabinetstath eil halb seine Abreise Admiral Seymout

graphisch al! nung L

it ein 71

4 0 das Deal) 0 bel BroseJi rügge haben cher

U ohne nilsär z ö mlt

9 1 beibe ranzösiscen auch, wie g. en mit den Mäc!

sutag beabsichttgt dgebung gegen d licht die Genehng ot soll erfolgt ses en den gesetzlicht einer öffentlichen

D

Duleiguos

ung e Belohn

ung 1 ige acdc

1760

9 9

land und Italien abgeschlossenen Allianz als unbegründet, obwohl die beiderseitigen Bezieh ungen durchaus herzlich seien. Dasselbe Blatt erklärt das Gerücht, wonach eine Macht mit der Ausführung des Berliner Vertrages betraut werden soll, und die Nachricht, der italienische Botschafter in Berlin Graf Delaunay sei vom Minister nach Rom berufen, für erfunden.

Mailand, 3. Oct. Der König und die Königin von Griechenland sind hier eingetroffen.

Türkei. Constantinopel. Die Möglichkeit der Ausmittelung eines Auswegs zur Lösung der montenegrinischen Frage wird neuerlich in bestimmterer Weise betont. Es gewinnt den Auschein, daß die Pforte, vor den Consequenzen ihrer Haltung zurückschreckend, einen Ausweg suche, um durch Anbahnung einer ernsten Lösung die Flottendemonstration gegenstandslos zumachen.

Demnächst wird eine türkische Note ab gesendet, welche die Uebergabe von Dulcigno anbietet gegen das Aufgeben der Flottendemon stration, spätere Regelung der Frage und Er haltung des Status quo im Osten des Sees von Skutari vorbehaltend. Die Note verlangt ferner eine Frist von zwei Monat für Regelung der griechischen und von 3 Monat für Regelung der armenischen Frage.

Montenegro. Cettinje, 1. Oct. Wie es heißt, gehen die vereinigten Geschwader am 4. ds. nach dem Golf von Cattaro und werfen Anker, weil daselbst der Ankergrund sicherer als in Gravosa ist. Der gestern Abend von einer Recognoscirung an der albanesischen Küste zurück gekehrte österreichische Aviso sah unweit Dulcigno eine türkische Fregatte vor Anker liegen.

2. Oet. Die russische CorvetteZemnik ist nach den albanesischen Gewässern abgesegelt behufs Recognoscirungen. Der Zuzug von Alba nesen nach Dulcigno dauert fort. Riza Pascha hat die Einwohner von Dulcigno erfolglos auf gefordert, ihre Familien zu entfernen, um sie vor einem Bombardement zu schützen. Die Stimm ung ist sehr erregt und kampfbereit. Montenegro forderte die albanesischen Kaufleute in Cettinje und Rieka auf, ihre Geschäfte zu schließen und sich zurückzuziehen. Die Albanesen erheben durch den türkischen Coasul Entschädigungsanusprüche.

3. Oct. Ju Antivari eingetroffenen Nach richten zufolge sind 620 Skutaristen und 180 mohamedanische Mittelalbanesen sowie 220 Dib rauer in Dulcigno eingetroffen; dagegen soll daselbst kein einziger Malsowe oder Miridite sein da erstere in Tusi stehen, während letztere mit der albanesischen Liga gespannt sind. Die Zahl der Albanesen in und um Duleigno dürfte 4000 keinenfalls übersteigen. Die Zahl der Türken schätzt man auf 6000.

Rußland. Petersburg. DieAg. russe

findet die Haltung Montenegros in der Duleigno- Frage. Nach der bisherigen Sachlage habe Fürst Nikita nur die Besitzergreifung Dul⸗

cigno's zu vollzieben gehabt, während die jetzt

0 Italien. Rom. Das JournalDiritto damit verknüpfte Eventualität eines Krieges mit bezeichnet die Gerüchte von einer zwischen Eng

der Türkei Montenegro zu dem Wunsche berechtige, sich im Nothfalle die thatkraͤftige Unterstützung der Mächte zu sichern. DieAgence ist von der Aufrechterhaltung des europäischen Einver nehmens überzeugt und betrachtet dasselbe als die beste Garantie für eine günstige Lösung. Amerika Washington. Die Staatsschuld hat im Monat September um 8,970,000 Doll

abgenommen. Im Staatsschatze befanden sich

Ende September 199,950,000 Dollars. Australien. Melbourne, 1. Oct. Die

internationale Ausstellung wurde heute vom

Gouverneur mit einer Rede eröffnet, worin er den fremden Nationen für die Förderung des wohlgelungenen Unternehmens dankte.

Aus Stadt und Land.

S. Friedberg. Die Mittheilung über die statt gehabten Gemeinderathswahlen bedarf einer Berichtigung, da L. Waas nicht 179, sondern 197 Stimmen erhielt.

Alsfeld. In Folge des Frostes sind im Kreise Alsfeld an Obstbäumen zu Grunde gegangen: Aepfel bäume 17,275, Birnbäume 5407, Zwetschenbäume 99,897, Kirschbäume 2110, Wallnußbäume 270. Gesund geblieben sind: Aepfelbäme 28,413, Birnbäume 27,812, Zwetschen bäume 93,789, Kirschbäume 7438, Wallnußbäume 380. Die Zahl der erfrorenen Obstbäume beträgt demnach 213,225, der gesund gebliebenen Obstbäume 187,832 St.

Gießen. Die Aufnahme der Obstbäume im Kreise Gießen hat ergeben, daß die nachstehend angegebenen Mengen durch den Frost im verflossenen Winter zu Grunde gegangen, beziehungsweise durch denselben nicht berührt worden sind: Aepfelbäume 46,139 abgestanden, 83,882 gesund geblieben; Birnbäume 9,878 abgest., 50,5624ges.; Kirschbäume 3,748 abgest., 15,457 ges.; Nußbäume 900 ab⸗ gest., 3,416 ges.; Zwetschenbäume 229,524 abgest., 194,658 ges.; Pflaumenbäume 1,210 abgest., 3,429 ges.; ver⸗ schiedene andere Sorten 621 abgest., 1,018 ges. Im Ganzen sind 292,020 Bäume abgestanden und 352,422 gesund geblieben.

Gießen. Von den 376 während des Sommersemesters hier immatrieulirten Studirenden widmeten sich 78 der Rechtswissenschaft, 67 der Mediein, 43 der Mathematik und 51 der Philologie; die evangelische Theologie war durch 33 Studirende vertreten.

Darmstadt. Die hiesige Münzstätte, deren Ein gang leider in Aussicht steht, hat bis jetzt die enorme Summe von 51,835,749 Reichsmünzen im Gesammt werth von 46,672,416 Mark 49 Pf. ausgeprägt.

Worms. Es war falsch, daß auch der zweite Polizei diener an den am vorigen Sonntag auf dem Tanzboden erhaltenen Messerstichen verstorben sei. Polizeidiener Horn ist zwar schwer verwundet und konnte noch nicht in seine Wohnung verbracht werden, liegt vielmehr noch in der Schreiber'schen Wirthschaft darnieder. Er ist aber entschieden auf dem Weg der Besserung.

Allerlei.

Heidelberg. Unsere Notiz, den Sohn des Prof Vogt aus Heidelberg betreffend, ist bahin zu berichtigen, daß nach zuverlässigen Nachrichten derselbe nicht todt ist, sondern sich entschieden auf dem Wege der Besserung befindet und daß die Vermuthung der Absicht eines Selbstmordes diesem Falle ganz fern liegt.

Stuttgart. Der hiesige Gemeinderath hat ein Gesuch der internationalen Bell-Telephon-Compagnie in New Jork um Errichtung einer Telephon-Anlage in Stutt⸗ gart genehmigt. Die Compagnie hat mit den Vorarbeiten bereits begonnen.

Verloosungen. Taunus⸗Eisenbahn⸗ Obligationen. Ziehung vom 15. September 1880. Heimzahlung am 30. Dezem⸗ ber 1880. 3½procent. Anleihe von 1844. Lit. A.

Nr. 45 48 80 98 164 86 231 35. Lit. 8. Nr. 7 23 33 61 96 98 208 9 60 69. Lit. C. Nr. 1 41 49 91 107 20 42 53 55 70 254 75 76 344. Aprocent. An⸗ leihe von 1862. Lit. A. Nr. 26 159 235. Lit B. Nr. 154 352 60 68 489 566.

Karlsruhe, 30. Sept. Bei der beutigen Ziehung der Badischen 35 fl. Loose gewann Nr. 157552 fl. 40 000; Nr. 175595 fl. 10 000; Nr. 159835 und 242104 gewannen je fl. 4000; Nr. 21833, 59157, 269018 und 335002 je fl. 2000; Nr. 86343, 175919, 189863, 193234, 238468, 247752, 304383, 319980, 321810 347139, 363929 und 378921 gewannen je fl. 1000.

Handel und Verkehr.

Friedberg, 2. Oet. Wochenmarkt. Butter kostete per

Pfd. M. 0.90 1.10, Eier per Stück 7 Pf., 2 Stuͤck 13 Pf.

Gießen, 2. Oktober. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 1.00 1.05, Eier 1 St. 6 Pf., Käse per Stück 5-10 Pf., Tauben das Paar 4050 Pf., Hühner ver Stück M. 0.80 1.00, Hahnen per Stück 50 70 Pf., Gänse per Pfd. 4550 Pf., Enten per Stück M. 1.40 bis 1.60, Ochsenfleisch 6668 Pf. per Pfd., Kuh- und Rindfleisch 4850 Pf., Kalbfleisch 4550 Pf., Hammel⸗ fleisch 6070 Pf., Schweinefleisch 66 68 Pf., Kar⸗ toffeln per 100, Kilo M. 3 4, Zwiebeln per Ctr. M. 67., Weißkraut 100 Stück M. 6. 12.

Alsfeld, 30. Sept. Der gestrige Michaelimarkt hatte sich in Folge des schönen, freundlichen Wetters eines starken Besuches zu erfreuen. Der Viehmarkt war mit Rindvieh ziemlich stark befahren, der Handel mit demselben aber nicht sehr lebhaft; die Preise waren mittlere. Um so belebter war bei starker Zufuhr und starker Nachfrage der Handel in Schweinen. Von diesen kostete das Paar Ferkel durchschnitttlich 2432 Mark, das Paar Läufer aber 60 150 Mark.

Frankfurt, 2. Oktober. Marktbericht. Heu kostete je nach Qualität M. 34, Stroh M. 3, Butter im Großen 1. Qual. M. 0.90, 2 Qual. M. 0.85, im Detail 1. Qual. M. 1.20, 2. Qual. M. 1.10 1.15, Eier das Hundert M. 68., Ochsenfleisch 65 70 Pf., Kuh, Rind und Farrenfleisch 4560 Pf., Kalbfleisch 4555 Pf., Hammelfleisch 4565 Pf., Schweinefleisch 7580 Pf., Endiviensalat per Stück 610 Pf., Kohlrabi 68 Pf., Weißkraut das Hundert M. 12 15, das Stück 15 bis 20 Pf., Romainsalat 30 Pf., Rothkraut 15-20 Pf., Weiße Rüben das Stück 5 Pf., Blumenkohl 2050 Pf., Hahn M. 1.80 2.20, Huhn M. 1.80 2.30, Ente M. 2.503, Gans M. 56, Hase M. 3.504., Kapaun 3 M., Taube 4550 Pf., Kartoffeln 100 Kilogramm M. 5.506.

Mainz, 1. Oct. Marktpreise. Kartoffeln 100 Kilo M. 4.755., Heu per Ctr. M. 3.25 3.40, Stroh per Ctr. M. 9.20 2.30, Butter ½ Kilo M. 0.90 1.00, Butter in Parthien 75 80 Pf., Eier ½ Hundert M. 1. bis 1.30, 1 Handkäse 57 Pf., Rothkraut 2025 Pf., Weißkraut 68 Pf., Blumenkohl 25-35 Pf., Wirsing 45 Pf., Zwiebel ½ Kilo 8 10 Pf., 1 Gans M. 4. bis 5., 1 Ente M. 2.2.20, Hahn M. 1. 1.50, 1 Huhn M. 1. 1.30, 1 junge Taube 3540 Pf., 1 Feldhuhn M. 1.802., 1 Has M. 3.804. Fruchtprelse. Waizen eff. M. 21.75 22½ ͤ per Nov. M. 21.30, Roggen eff. M. 19.75 20 ½, per Nov. M. 20.15, Gerste (Pfälzer) 17.60 18½, Franken 18 754, Hafer eff. M. 13/14, per Nov. M. 13.70, Reps eff. M. 27 bis 28, Rüböl eff. M. 29½, per Okt. M. 29.30, per Mai M. 30.20. Viehmarkt. Ochsen 1. Qual. M. 68, 2. Qual. M. 62, Kühe 1. Qual. M 58, 2. Qual.

M. 4854, Kälber das Pfd. 8085 Pf., Schweine das Pfd. 64-67 Pf.

1 Geld⸗Caurs.

Frankfurt am 2. Oktober 1880.

20 ⸗Frankenstücke M. 16 11-15

do. in g;; Englische Sovereiggs s.%% 20 2934 Russische Imperiales% 19 716. Dualen

al marco.»! Dollars in Gold 42023

5 Bekanntmachung. 3341 Die von dem Inhaber der Firma Franz Birken⸗ holz in Vilbel Herrn Julius Birkenholz daselbst dem Franz Birkenholz und Gottfried Thomas in Vilbel er⸗ theilte Procura ist seit dem 1. Juni l. J. erloschen. Vilbel am 30. September 1880. Großherzogliches Amtsgericht Vilbel. Beglaubigt: Weitzel, Gerichtsschreiber.

8 5 8 Faselochs-Versteigerung. 3336 Donnerstag den 7. l. Mts., Vormittags 41 Uhr, soll ein der hiesigen Gemeinde zustehender Faselochs im

Rathbause meistbietend versteigert werden. Reichelsheim den 1. Oetober 18809. Großherzogliche Bürgermeisterei Reichelsheim. Schmid.

Feinster Vorsch-Leberthran,

fast geruch⸗ und geschmacklos in Flaschen à 60 Pfennig, M. 1. und M. 1.70. 8

Derselbe eisenhaltig M. 1. per Flasche. f J. A. Windecker, Hof⸗Lieferant.

Bekanntmachung.

3347 Von den Ober⸗Saulheimer Obligationen auf In⸗ haber sind heute die Nummern 65 und 75 durch Aus loosung zur Rückzahlung berufen worden. Dies den Inhabern derselben hiermit zur Nachricht mit dem An⸗ fügen, daß der Betrag derselben in der letzten Hälfte des Monats Dezember l. J. gegen ganz portofreie Ein⸗ sendung der Obligationen und der noch nicht fälligen Zinscoupons durch unsere Gemeinde-Einnehmerei zu zu Wörrstadt ebenfalls ganz portofrei wird übersendet werden. Vom 1. Januar 1881 an werden dieselben nicht mehr verzinst. Ober⸗Saulheim, 29. September 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober⸗Saulheim. st e r.

Zu vermiethen

Zimmer nebst Zubehör auf der Kaiserstraße an eine stille Familie.

Von wem? sagt die Exped. d. Anz. 3352

Ein braves Dieustmädchen wird zum 15. October gesucht. Näberes bei der Exped. des Anzeigers. 3335

und sofort zu beziehen 2 bis

Privat⸗ Unterricht.

Ein junger Mann von academischer Bildung und im

3303

Unterrichten geübt, ertheilt gegen mäßiges Honorar Privat⸗ Unterricht in Latein, Französisch, Geographie, Geschichte, sowie im Zeichnen(sowohl technisches als

Freihandzeichnen, Landschafts⸗ u. Blumenzeichnen, Tuschen, Malen u. s. w.) für Schüler u. Schülerinnen hiesiger Lehr⸗ anstalten. Nähere Auskunft ertheilt Frau Catl Trapp.

Kartoffeln.

11

Die Zeche Consolidation zu Schalke in Westphalen beabsichtigt den circa 6000 Centner betragenden Herbst⸗ bedarf an Prima⸗Speise⸗Kartoffeln, rothe und weiße Sorte, für ihre Arbeiter zu beschaffen. Leistungsfähige Unternehmer werden ersucht, billigst gestellte Offerten pro Centner franeo Zeche an die Verwaltung der Zeche, welche Bahnanschluß an die Bergisch⸗Märkisch, Cöln⸗Mindener und Rheinische Eisenbahn hat, einzu⸗ reichen. 3273

und Manschetten ꝛc.

K. Friedrich.

Herrenkragen

1 0 0 0

ů