von 23 Stimmen gegen das Ministerium abge⸗ lehnt. Cairoli ersuchte hierauf„ die Sitzungen zu suspendiren, bis das Ministerium die Befehle des Königs eingeholt habe. Nach dem sofort abge⸗ haltenen Ministerrathe überreichte Cairoli dem König noch am Abeud die Demission des Cabinets.
— 30. April. Der König hat die Präsidenten des Senats und der Deputirtenkammer sowie mehrere andere Persöulichkeiten, worunter Zauar delli, Crispi und Minghetti, empfangen. Wie ver— lautet, soll das Cabinet die Geschäfte fortführen ode bis zu den allgemeinen Wahlen einem anderen, ebenfalls einem Geschäftscabinet, Platz machen. Morgen wird wahrscheinlich die Entscheidung stattfinden. Farini ist telegraphisch zum Könige berufen worden.
Türkei. Constantinopel. Die Untersuchung der ärztlichen Commission ergab, daß die angeb⸗ liche Geistesstörung des Mörders des russischen Oberst Komaroff simulirt ist.
Montenegro. Cettinje. Die Nachrichten von der albanischen Grenze lauten beunruhigend. Die zahlreichen bewaffneten albauischen Banden verweigern die Abtretung des Territoriums und bemächtigten sich mehrerer Munitionsdepots.
Serbien. Belgrad. Zum Zwecke der Genehmigung der österreich-serbischen Eisenbahn— convention ist die außerordentliche Skupschtina auf den 23. Mai nach Kragujevacz einberufen worden.
Griechenland. Athen, 30. April. Die Kammer ist nach Votirung des Budgets geschlossen. Das Ministerium Trikupis bleibt.
Rußland. Petersburg, 29. April. Die Nachricht über die bevorstehende Abreise eines höheren Finanzbeamten nach Paris zum defini⸗ tiven Abschlusse und Unterzeichnung gepflogener Finanzverhaudlungen ist vollständig unbegründet. 30. April. Bezüglich der Zeitungs— nachricht über eine angebliche Ergreifung des Hauptschuldigen an der Explosion im Winter— palais wird auf Anfrage telegraphirt, daß alle Details lediglich erfunden seien, wie die Haupt— nachricht selber.
Amerika. New-Pork. Die republicanischen Delegirten Californiens sind angewiesen auf der Convention von Chicago für den Senator Blaine als Candidaten zum Unionspräsidenten zu stimmen.
Aus Stadt und Land.
In Ihrer Nr. 50 befindet sich ein Artikel, welcher das Spiel in der Hamburgischen und Braunschweigischen Landes-Lotterie betrifft. Soweit die letztere in Frage kommt, sind die thatsächlichen Verhältnisse folgende: Die Braunschweigische Landes-Lotterie ist ein von der Herzoglichen Landes-Regierung genehmigtes, unter ihrer fortwährenden Controle stehendes und von ihr garantirtes Unternehmen. Die Ziehungen werden nach§ 5 des Plans nicht von der Lotterie-Behörde, sondern von einer eigens dazu ernannten Herzoglichen Ziehungs-Commission öffentlich abgehalten, und es liegt dieser ob, die Nummern und Gewinne vor dem Einschükten in die Ziehungs räder sorgfältig zu revidiren. Die Wickelung und Einzählung der Loos- Nummern und Gewinne in die Räder, sowie die Protocollirung der gezogenen Gewinne geschieht außerdem unter Mitwirkung zweier vereideter Herzoglich Braunschweigischer Notare. Es geht hieraus hervor, daß der Verkauf der Loose und die Abhaltung der Ziehungen von zwei ganz verschiedenen Behörden ressor⸗ tiren, und daß für die Richtigkeit der Gewinnergebnisse die denkbar größeste Sicherheit gegeben wird. Die Colleeteure, welche von der Lotterie Direction zum Ver— triebe der Loose angenommen worden sind, und deren Geschäftsführung namentlich in Bezug auf die Auszahl— ung der Gewinne durch eine strenge Geschäftsanweisung geregelt ist, haben auf die Ziehung auch nicht den gerinsten Einfluß. Wem die Hauptgewinne zufallen, ist der Direetion selbstverständlich gleichgültig, sie hat kein Interesse daran, dies zu erfahren oder gar zu veröffentlichen, stebt über— haupt jeder Reelame für ihr Unternehmen vollständig fern. Braunschweig, den 10. November 1879. a Braunschweig Lüneburgische Landes-Lotterie gez. W. Seulcke. gez. Wolff.
E Friedberg, 1. Mai. In der gestrigen öffent lichen Sitzung des Gemeinderathes erstattete der Bürger meister zuerst Bericht über die am 23. d. M. in Hungen stattgehabte Sitzung des Comite's, welches den Bau einer Secundärbahn von der Station Mücke über Hungen nach Friedberg betreibt. Wir heben aus den gemachten Mit theilungen hervor, daß die Babn als normalspurige gebaut werden soll, daß die Vorbereitur ch
Herzoglich
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nicht so weit gediehen bezw. die Mittel noch ni weit gesichert sind, daß mit der Vermessung der Linie
alsbald begonnen werden kann. Es f
des Comites weitere Schritte gethan
n deßhalb seitens
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die die
legenheit möglichst rasch in Fluß zu bringen. Auf eine Einsad⸗ ung des Comites, welches für eine Secundärbahn Hungen⸗ Berstadt⸗Wölfersheim⸗Södel⸗Melbach⸗Dorheim⸗Friedberg thätig ist, wurde Gemeinderath Ruths beauftragt, einer am 2. Mai in Wölfersheim stattfindenden Versammlung beizuwohnen. Die Rechnung über den Frühjahrspferde⸗ mark 1880 wurde seitens der Commission vorgelegt und die Gemeinderäthe Hieronimus, Ruths und Trapp II. mit deren Prüfung beauftragt. Für den nächsten Pferde⸗ markt wurde auf Grund des Artikels 50 der Gemeinde⸗ ordnung eine besondere Commission gewählt, welche aus den Gemeinderäthen Hecht, Koob, Ruths, Hieronimus und G. Falk besteht; den Vorsitz in derselben führt Bei⸗ geordneter Steinhäußer. 8
—r. Friedberg. Wie erfolgreich die Volksküchen gewirkt haben, wird von überall, wo solche bestanden, auch in unserer guten Stadt Friedberg, anerkannt. Allein schon erhebt die alte Hyder, das Stromerthum, ihr Haupt und tritt mit einer Unverschämtheit auf, wie sie nie vorher vorhanden war. Von allen Seiten werden Stimmen laut und man sinnt nach Mittel, wie dem Stromerthum wirksam zu begegnen sei. Das wirksamste Mittel ist jedenfalls, daß-eine ganze Stadt wie ein Mann sich verbindet, durchaus in den Häusern auch gar nichts zu verabreichen, sondern Jeder gebe seine Gaben an den bestehenden Verein, damit von einer Stelle aus, wo allein richtige Controle geübt werden kann, die Gaben gegeben werden. Bettelei, der schon seit 30 Jahren besteht, hat beschlossen, nicht wie es sonst geschah, im Sommer nur 10 Pf. zu geben, sondern 20 Pf. jedem sich legitimirenden Hand⸗ werksburschen zu verabreichen. Damit dieser Beschluß aber auch durchgeführk werden kann, ist es nöthig, daß nicht nur die bisherigen Mitglieder, es sind deren nur 148, mit einem Gesammtbeitrag von 495 Mk. 53 Pf., ihre Beiträge erhöhen, sondern daß auch neue mit nam— haften Beiträgen hinzutreten. Es wurden im Jahre 1879 nicht weniger als 3700 Handwerksburschen mit einem Kostenaufwand von 549 Mk. 90 Pf. unterstützt. Aus
den in früheren Jahren ersparten Kapitalien mußten im
letzten Jahre abermals 150 Mark aufgenommen werden, und im Laufe dieses Jahres schon 200 Mk., somit ist das Vermögen auf 535 Mk. 71 Pf. zusammengeschmolzen— Wenn nicht Jeder in unserer Stadt dem Verein bei— tritt, dann muß der langbewährte Verein zu Grunde gehen, und dann wird das ganze Stromerthum über uns herfallen wie eine Lawine. Friedberg ist die Etappe zwischen Frankfurt und Gießen, was aus der Schrecken erregenden Zahl der hier in den beiden Herbergen logi— renden sog. armen Reisenden, nämlich in 7 Monaten,
vom 1. Juli 1879 bis 1. Febr. 1880 nicht weniger als — 8474, hervorgeht. Eine Frequenz, wie sie kaum eine
Großstadt aufzuweisen hat. Es wird nun in nächster Zeit eine Liste von Haus zu Haus, von Familie zu Familie zirkuliren mit den Namen der schon vorhandenen Mitglieder, und dem Beitrage, welchen sie bisher geleistet, daneben aber eine offene Rubrik, in welche sie ihren erhöhten Beitrag einzeichnen wollen. Daneben aber auch eine Liste für die neu beitretenden Mitglieder, und der Vorstand verspricht sich den besten Erfolg. Sobald die Zahl der Mitglieder bekannt ist, werden gußeiserne Schilder angeschafft werden und jedem Mitgliede eins zuge— stellt, damit ein solches an jedem Hause und jeder Wohnung, für Jederman sichtbar, angebracht werden kann.
Griedel, April. Dem„W. B.“ schreibt man von hier: Verflossene Nacht brach auf der zwischen hier und Rockenberg gelegenen Rainmühle Feuer aus, welches so rasch um sich griff, daß alsbald zwei mit Heu, Stroh und Fruchtvorräthen gefüllte Scheunen, in hellen Flammen standen. Obwohl baldigst Hülfe zur Stelle war, konnte man doch nicht früher des Feuers Herr werden, als bis die beiden Scheunen und ein Theil der Stallungen be— reits niedergebrannt waren. Leider haben wir hierbei eines Unglücksfalles zu erwähnen. Ein zur Hülfe her— beigeeilter hiesiger Bürger wurde, während er mit Retten beschäftigt war, von einem Stück herabstürzender Wand zur Erde geschleudert und erheblich an Kopf und Rücken verletzt. Als Entstehungsursache des Feuers vermuthet man Brandstiftuug. Derselben verdächtig wurde ein bis gestern in der Mühle beschäftigt gewesener und wegen seines unwürdigen Betragens entlassener Mühlbursche, Namens Johs. Griespens von Wolf, Kreis Buͤdingen, gefänglich eingezogen und vorläufig in dem Butzbacher Bezirksgefängniß untergebracht. Wie wir soeben erfahren, soll der Inhaftirte bereits heute Mittag dem dortigen Gefängnißverwalter eingestanden haben, daß er der Brand— stifter sei.
Gießen. er Königl. Preußischen Regierung ist die Erlaubniß zur Vornahme genereller Vorarbeiten für das Projekt einer Seeundärbahn von Lollar nach Gladenbach bezüglich der auf Großh. Gebiete belegenen Strecke dieser Bahn ertheilt worden.
8
—
Nonnenrod. Prinz Alexander von Hessen und Landgraf Friedrich von Hessen sind seit 8 Tagen auf der Auerhahnjagd im biesigen Forste und scheint das
Glück den hohen Jägern besonders günstig zu sein, indem
bis jetzt Prinz Alexander zwei und Landgraf Friedrich vier Hähne erlegt haben.— Der Jagdausflug des Groß— herzogs nach Grebenau war ebenfalls vom Glück begünstigt,
indem derselbe
4 außergewöhnlich starke Auer
n, 28. April. Gestern f Nieder-Saulheim in hiesiger Gemarkung, der Gegend der Ecklochen-Mühle, von einem ihm un⸗ kannten Kerl angepackt und schwer mißhandelt. Der Räuber wurde jedoch an der vollständigen Ausführung seines Planes durch die Dazwischenkunft mehrerer Ackers⸗ leute verhindert; leider gelang es ihm zu entflieben. Nach
n Mann von
5 leid
Hiesiger Verein gegen!
der Beschreibung des Wißhandelten scheint er einer der
Kesselflicker gewesen zu sein, welche sich noch vor Kurzem hier berumgetrieben haben. g Mainz, 29. April. Während heute Vormittag der Zug über die Eisenbahnbrücke 8 fiel ein Bremser Namens Diehl aus Bingen von
Wagen, kam unter die Räder und wurde erheblich verletzt. Der linke Arm ist ganz zerquetscht. Der Verunglückte, welcher sogleich ins Hospital geschafft wurde, ist ver⸗ heirathet.
Allerlei. g
Braunschweig, 27. April. Der Sozialdemokrat Bracke ist heute am Blutsturz gestorben. Fürstenwalde. Ein schweres Gewitter zog sich am 25. April gegen Abend zusammen und breitete sich von Köpenick bis Kunersdorf hinter Frankfurt a. O. aus. An verschiedenen Stellen schlug der Blitz ein, so auch in die Kirche zu Fürstenwalde, ohne zu zünden. Der Blitz traf dort den Altar, den er durchschlug und hierbei einen Schatz theilweise offen legte, den vor Jahrhunderten ein Erzbischof, als die Stadt einst vom Feuer zerstört wurde, einmauern ließ, damit, falls ein ähnliches Unglück die Stadt einst wieder treffen sollte,„Mittel zum Wiederauf⸗ bau vorhanden wären.“ Der nunmehr aufgedeckte Schatz, aus Gold- und Silberwaaren bestehend, ist vorläufig der (Regierungshauptkasse zu Fürstenwalde übergeben worden. Breslau.„Prinzessin Maria von Württemberg, Karlsruhe(Schlesien) und Dr. Willim, Breslau,“ so lautet die neueste Verlobungskarte, die in Oberschlesien von Hand zu Hand geht. Die Geschichte ist kurz und interessant. Prinzessin Maria, schön, liebens würdig, reich, ist krank; der berühmte Arzt, der aus Breslau geholt wird, ist alt, bequem und viel beschäftigt. Nach einigen Besuchen schickt er seinen Assistenarzt, der nicht alt ist. „Er wird Ihnen helfen und gefallen“, sagt er zum Ab⸗ schied. Der junge Doktor nahm Wohnung im Schlosse und heilte seine schöne Patientin, wie's scheint mit Sym⸗ pathie. Am Genesungsfeste wurde die Verlobung gefeiert. New⸗Nork, 2. April. Nord-Alabama und Missi⸗ ssippi sind am Sonntag Abend von Wirbelstürmen heim⸗ gesucht worden. In Macon, Mississippi, zerstörte Abends 8 Uhr ein Wirbelwind den westlichen Theil der Stadt, tödtete 22 und verletzte 32 Personen und zerstörte 40 Ge⸗ bäude, einschließlich der Stations- und anderen Gebäu⸗ lichkeiten der Mobile und Ohio Eisenbahn. Der Verlust wird auf 225,000 Dollar geschätzt. In Point Rock, Alabama, wurden sechs Personen getödtet und fünf Ge— bäude niedergeworfen.
Handel und Verkehr.
Friedberg, 1. Mai. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.30— 1.40, Eier 2 Stück 9 Pf.
Gießen, 1. Mai. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 1.15— 1.40, Eier 1 Stück 4—5 Pf., Käse per Stück 4-10 Pf., Tauben per Paar 80—100 Pf., Hühner per Stück M. 1.30— 1.70, Hahnen per Stück M. 1.40 bis 1.70, Wälsche M. 6—7, Enten per Stück M. 2.70—3. Kartoffeln per 100 Kilo M. 5.—6. Ochsenfleisch 66 bis 68 Pf. per Pfd., Kuh- und Rindfleisch 48—56 Pf., Kalbfleisch 38— 46 Pf., Hammelfleisch 60— 70 Pf., Schweinefleisch 60 Pf.
Frankfurt, 1. Mai. Marktbericht. Heu kostete der Centner je nach Qual. M. 2.—3.40, Stroh M. 2.
bis M. 3.30. Eier das Hundert deutsche M. 4.30, italienische M. 5. Butter im Großen erste Qualität M. 1.15 1.22, zweite Qual. M. 1.10, im Detail erste
Qual. M. 1.40, zweite Qual. M. 1.20— 1.30. Ochsen⸗ fleisch erste Qual. das Pfd. 60—70 Pf., Kuh-, Rind⸗
Hammelfleisch 45—65 Pf., Schweinefleisch 65— 70 Pf.
15 Pf. Spargel das Pfd. 70—80 Pf., Radieschen 5 bis 6 Pf., junge Erbsen 60 Pf., Romain⸗Salat 60 bis 70 Pf. Neue Bohnen 100 Stück 3 M., neue Gurken per Stück 80 Pf. Hahn M. 1.90— 2.10, Huhn M. 1.90 bis 2.10, Ente M. 2.70— 3.20, Taube 50 Pf., Kapaun M. 3 3.50, Wälscher Hahn M. 6.— 12. Mainz, 30. April. Marktpreise. 100 Kilo M. 7.—7.50. Heu 50 Kilo M. 3.— 3.20, bis 1.30, in Parthien M. 0.95- 1.05, Eier ½ Hundert . 1.05— 1.15, Handkäse 1 Stück 5—7 Pf., Rothkraut
Pfd. 20— 25 Pf. M. 1.70—2., 1 Ente M. 2.80—3., 1 junge Taube 35
2. Qual. M. 60., Kühe 1. Qual. M. 60., 2. Oual⸗ M. 40—50., Kälber das Pfd. 50-60 Pf., Schweine das Pfd. 55- 62 Pf.
Marburg, 1. Mai. Wochenmarkt. per Pfd. M 1.15— 1.30, Eier 10—11 St. 40 Pf., Käse per Stück 8— 10 Pf. Hahnen per Stück M. 1.50— 2. Häbnchen das Stück M. 1.— 1.20. Hühner das Stück 80— 100 Pf. Tauben das Paar 80-100 Pf. Salat per Kopf 10—15 fg · Spargeln per Pfund 50-60 Pf.
Laut einer am 19. April ergangenen Verfügung des Reichspostamts können Postanweisungen, welche bei deut schen Postanstalten eingeliefert und für Empfänger in Deutschland bestimmt sind, fortan auf Verlangen der Ab⸗ sender oder Empfänger nach Orten solcher Länder nach⸗
einem Sitz auf dem
und Farrenfleisch 45 60 Pf, Kalbfleisch 45-55 Pf.,
Kartoffeln 100 Kilo M. 6, neue Kartoffeln das Pfund F 80 Pf., Weißkraut 20—30 Pf., Blumenkohl 40 Pf. bis M. 1., Kopfsalat 20 Pf., Lattich per Portion 10 bis
Kartoffeln g Stroh 50 Kilo M. 2.40—2.60, Butter 1 Pfd. M. 1.15 25 30 Pf., Meerrettig 10— 12 Pf., Zwiebeln das 1 Hahn M. 1.50 70, 1 Huhn
bis 45 Pf., 1 Gurke M. 0.70—0.80. Kopffalat 14— 18 Pf.
— J. Mai. Fruchtpreise. Waizen per 100 Kile M. 23.60. Korn M. 19.30. Gerste M. 18.90. Hafeyß M. 15.90.— Viehmarkt. Ochsen J. Qual. M 68, f
Butter kostete
Zwiebeln per Pfd. 12— 14 Pf.
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