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„ as s friechischen Commissären an Bord die Einfabrt 5 J Die griechischen „ serküg,“ Commissäre sind demzufolge bei Vonitza gelandet, des
intigte und
ttheilen.— Die Verhandlungen des Vaticans it Deutschland sollen gegenwärtig, nachdem äber einige Punkte ein Einverständniß erzielt wurde, mit größerer Leichtigkeit statthaben.
Türkei Konstantinopel. Dem„Globe“ wird in einem Telegramm aus Berlin be— slätigt, daß die vertraulichen Besprechungen zwischen den Mächten über eine gemischte europäisch— Occupation in Rumelien nach dem Abzug der Russen fallen gelassen worden sind, weil eine Verständigung selbstverständlich unmöglich war.
— Wie verlautet, würden die Russen mit der Räumung Adrianopels nach erfolgter Besetzung von Podgorizza durch die Montenegriner beginnen. Die Führer der Insurrection in Mesopotamien aben sich definitiv unterworfen.
— Die„Agence Havas“ meldet sehr lakonisch Pera, 25. Jan: Der Sultan ist krank.
— 25. Jan. Die Sanction des definitiven Friedensvertrages seitens des Sultans wird unver— züglich erwartet. Da der Commissär für die montene— grinische Angelegenheit, Kiamil Pascha, ernstlich er— krankt ist, so wird ein anderer Commissär entsendet.
Serbien. Belgrad, 23. Januar. Die Skupschtina hat mit 90 gegen 60 Stimmen die Regierungsvorlage über eine Patentsteuer offene Geschäfte angenommen.
aus
Montenegro. Cettinje. Seit dem Ein⸗ steffen der türkischen Commissäre haben sich die
Aussichten auf eine friedliche Abwickelung der Uebergabe⸗Operation betreffs der an Montenegro fallenden, bisher türkischen Gebiete wesentlich ge— pessert.— Zum diplomatischen Vertreter Frankreichs n Montenegro ist nunmehr definitiv der bisherige diplomatische Agent Frankreichs in Belgrad, St. Quentin, ernannt worden. RMRumänien. Bukarest, 24. Jan. Savpfet Pascha ist heute dier eingetroffen und vom Fürsten in Privat⸗Audienz empfangen worden. e 26. Jan. Ein in Galatz erscheinendes Journal meldet, die rumänischen Truppen hätten die neuen Grenzen zwischen der Dobrusdscha und Bulgarien, wie solche von der Grenzregulirungs— Commission festgesitzt seien, besetzt, ungeachtet die Minorität der Commission gegen die des Gebietes von Silistria peotestirt habe. Griechenland. Athen, 25. Jan. Die Pforte hat durch ihren Vertreter in Athen ihr Befremden ausdrücken lassen, daß die griechischen Commissäre für die Greuzregulirung abgereist sind, jevor die Pforte den Tag für den Zusammentritt 1 Commission bekannt gegeben hatte. Die Pforte leß gleichzeitig der Corvette„Olga“ mit den
in den Golf von Arta verwehren.
auf
Theilung
einbarung dauert bis zum 1. Juli 1879. stimmt.
befördern. Das Syndicat zeichnete Der Schaͤtzsecretär hat weitere 20 Mill. einberufen. Die Verzinsung geht am 24. April zu Ende.
Aus Stadt und Land.
M. Friedberg. Im Jabre 1878 wurden im hie⸗ sigen Bürger Hospitals 315 Personen, 232 männliche und 83 weibliche, an 5549 Pflegetagen& zulch behandelt und verpflegt. Im Versorgungsbause wurden im Ganzen 57 Personen an 14,632 Pflagetagen unterbalten. Unter- uütz! wurden 206 Personen, 87 männliche und 119 weid⸗ liche 36 Famuienväter, 13 Ehefrauen, 9 Wittwer, 49 Wuütwen, 55 ledige Personen, 32 cheliche und 12 uneche⸗ liche Kinder. 200 Petrsonen von den Unterstützten baben n Friedberg und 6 ͤ an anderen Orten ihre Wohnung.
Versorgungshause und Besserungs⸗ Im Ganzen wurden 354 Unter⸗ bewilliat. Da nach der letzten Vorkszäblung Frieoberg 4385 Emwohner bat, so ist der 21. Mensch dabiet ain Unterstütztet. Dabei ist jedoch zu bemerken, daß bei der Unterstützung der Familienväter und Witiwen nut in einzelnen Ausnahmefällen, wenn ein besonderet [Grund dazu vorlag, deten Kinder als Untetstützte mit⸗ gezählt sind. Würden dagegen alle Kinder der bezeichneten Personen als Unterstützte aufgeführt so würde sich die Zahl der Letzteren leicht auf 230— 240 Personen etböhen
d. b. im Spitale, Austalten unterstützt. stützungen
lassen. Von den dahitet Untersutz en sind etwa 41 früber nicht dahiet einbeimische Personen in Folge des Gesetzes über Unterstützungswohnsitz zur Unerstützung gesetzlich betechligt gewrn.— Mit voller Sichecheit kann man sagen, daß 1878 5% det Bevölkerung abgeseben von allet Privatwohltbänzken, gesetzlich unterstützt werden mußten.
Gibt dieser hobe Procentsatz nicht Stoff zu einem ernsien Nachdenken? Dank der mild Sliftungen unseret sahten bat die Armen verwaltung keinen Zuschuß von der Sladikasse in Anspeuch genonemen. Wären diese Stistungen nicht vorhanden und müßten die Mitiel für die Armen⸗ pfl ge durch die Steuerkraft der biesigen Einwohner auf⸗ gebracht werden, so würde die Gemeinde bei den sich steigernden Ansprüchen für die Armenpflege mit Sicherheit übe lastet werden. Nach unserer Meinung kann gegen den
Vor⸗
sorischreitenden Paupettiemus, der in leichtfertigen Hei⸗ rathen, in Genußsucht und Verschwen dung, in Trägheit und Zuchtlosigkein vorzugsweise feinen Grund bat, auf
dem Wege der Gesetzgebung nicht mit vollem Ersolge an⸗ gekämpft werden, sondern nur durch Belebung siitlichet Kräste in unserem Volke. Möchte es an den Letzteten Niemand seblen lassen!—
Alzey, 21. Jan. Heute Nacht versuchten 2 Strolche in die Gülcaxpedisson der hiesigen Station einzubtechen, wurden jedoch durch den Nach wächser verjagt. Nachdem sie sich eine auf der Chaussee umhergettieben, be⸗ gaben sie das Stationsgebäude und versuchten auch bier Tyüren und Feuster zu öffnen. Der Nacht⸗ wächter befahl ibnen, den Bahnbof zu verlassen, worauf
Weile
sich an
die beiden Strolche über ibn berfielen Det eine zog ein M sser und stach dem Nichtwächter in's Gesicht, während ihn der andere mit einem Stocke tractirte. Als sie be— meiken, daß dem Nachtwächter das Blut am Gesicht berunserlief, enisernien sie sich, der Eine die Bemerkung machend:„Ich bin Noviling's Bruder, wir kommen
Nachtwächter, welcher sich während Angriffs auf ihn redlich webrie, versetzte dem Einen
morgen wieder!“ De
d tusssch don wo sie auf dem Landwege sich nach Anino mi senem Sizocke einen Hieb in's Gesicht, der ihn verlett
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segeben werden. Das Vorgehen der Pforte erregt in Athen sehr peinliches Aufsehen: man erblickt tarin natürlich eine neue absichtliche Verschleppung ter Verhandlungen.
Rußland. Petersburg, 24. Januar.
Der deutsche Boischaster, General v. Schweinitz, gab gestern zu Ehren des Erbgroßherzogs von Mecklenburg und dessen Verlobter eine glänzende Soiree, dem das Brautpaar, der Großberzog von Mecklenburg nebst Gemahlin, die Großfürsten Michael und Wladimir, das diplomatische Corps und die höchsten Würdenträger beiwohnten. — Officieller Mittheilung zufolge ist in Wet⸗ hanka u seit dem 21. d. und an anderen Orten seit dem 17. d. kein weiterer Pesterkrankungsfall vor- gekommen.
— In Bestäligung früherer Meldungen wird
g ltgetheilt, daß Emir Schir Ali nicht nach Peters
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hurg kommt, sond ern in Taschkent bleibt. An Stelle es nach Madrid versetzten Fürsten Michael Gort— shakoff ist Nelidoff zum Gesandten in Dresden nannt
Amerika. Washington. Der Schatz Secretät hat mit einem Anleihe Syndicate eine Vereinbarung getroffen, wonach von der neuen soroc. Anleihe nicht unter 5 Millionen monatlich % Europa unter den nämlichen Bedingungen ver— buft werden sollen, wie die Begebung der Volks- leihe in den Untonstaaten erfolgt.
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Die Ver-
baben mag und so der Polizei vielleicht bictet, ihm auf die Spur zu kommen.
es auf die beiden Kassen abgeschen.
Allerlei.
Leonberg. Der außerordentliche Zulauf von Hand— werkeburschen und das freche Auftreten derselben beim Betteln veranlaßten die hiesigen Collegien, zum Schutze der Einwohner wieder ein Arbensgeschenk einzuführen; es wurde aber zugleich sestgesetzt, daß nur solche es erhalten, welche eine Stunde Holz gesägtsoder gespalten haben, wozu im unteren Rathhausraume Holz, Sägen und Beile bereit gehalten werden. Das Ergebniß war binnen einem Monat folgendes: Gearbeitet haben 203 Mann; hiervon erhielten nach ihrer Wahl je 20 Pf. 177 Mann, und Suppe mit Fleisch 26 Mann. Der Zulauf hat seit Einführung dieses Arbetsgeschenkes merklich abgenommen. Im vorigen Winter kamen hier durchschuültlich im Monat 572 Mann zum Geschenk, im laufenden Winter bis jetzt nur 203 Mann. Bis jetzt wurden 12 Raummeter Holz gesägt und ge— spalten. Am liebsten arbelten die Würtemberger, ihnen nahe kommen die Bayern, am ungernsten greisen nach den hiesigen Erfahrungen Norddeutsche und Oesterreicher ein.
Witzenhausen, 21. Im. Am vorigen Sonntag Abend 11. Uhr wurde der Schachimeister Hubert zu Wolburg, Valer einer zahlreichen Familie, beim Nachhause— gehen aus der Volland'schen Wirthschast vor derselben auf der Straße von drei Einwohnern Walburg's überfallen und auf eine enisetzliche Weise zu Tode geschlagen. Die Mörder wurden, da zufällig der Gendarmerte-Obetwacht— meister Schundt aus Eschwege in Walburg auwesend war, sosort dingsest gemacht.
Brüel, 23. Jan. Der Assisen⸗Gerichtsbof Brabants erkannte gegen den Grasen Lansand⸗Dumonceau iu contu— maclam wegen falscher Bilanz auf fünfzehnjährige Ein— schlͤßung und 2000 Francs Geldbuße. e
die Handhade Jedenfalls war
Der Ertrag ist zum Rückkauf der 6proc. Bonds be⸗
Der Zweck ist, den Umtausch der proc. Bonds gegen neue Aproc. Bonds in Europa zu 10 Mill.
157 wurden in offener Armenpflege und 69 in geschlessener,
Stockbolm. Von dem Generalgouverncur Baron Fredeticks ist aulbentische Meldung über die Expebitien des schwedischen Prof sssors Nordenskjöld eingelaufen. Dar⸗ nach ist der Dampfer„Vega“ 40 Meilen vom Ostcap im Eise eingeschlossen. Die Beböcden von Jakutek sine an⸗ gewiesen worden, die gefährliche Lige des Dampfes den Eingebornen sofort anzuzeigen und die Leute aufzufordern,
ber Expedition Hilfe zu leisten. Gleichz itig wurde eine besondete Expedition organisirt, welche versuchen wird, dle „Vega“ auf dem Wege über daes Eis auf Renntpier⸗ ze Hundeichlitten zu erteichen. Man befürchtet jedoch, die Hülfe werde zu spät kommen. Ein Schiff aus der Flollle des Stülen Oceans geht demnächst durch die Behringsicaße ab, um zu versuchen, die„Vega“ vom Cise
3 besrtien oder die Eguspage zu retten.
Handel und Verkehr. Friedberg, 25. Jan. Wochenmarkt. Butter kostete ver Pfo. 70— 80 Pf., Eier per Stück 7 Pf., 2 Stück 13 Pf. Gießen, 25. Jan. Wochenmarkt. Butter per Pfd. 80 Pf., Gier per Stück 7—8 Pf., Käse per Stück 5-10 Pf., Hühner per Stück M. 1.30, Hahnen per [Stück M. 1.50, Enten per Stück M. 2.25, Kartoffeln per 100 Kilo M. 5—6., Zwiebeln per Ctr. M. 8., Ochsen⸗ fleisch 7072 Pf per Pfo., Kuh- u. Rindfleisch 56 60 Pf., er 57—60 Pf., Kalbfleisch 50—60 Pf., Ham⸗ melfleisch 60-65 Pf
Frankfurt, 25 Jan. Der heutige Victuallenmarkt hatte reichliche Zufuhr gebracht. Schöges Weißkraut wurde das Stück mit 12— 18 Pf., Koblkraut 18— 20 Pf., Rotbke ut 20— 25 bezahlt. Heu und Stroh waren eben⸗ falls gut zugefabren; Heu kostete per Centner je nach Qualität M. 1.80— 2.60, Stroh M. 1.60- 2. Butter 1 Qual. im Großen 85—90 Pf., 2. Qual.
Detail 1. O M. 1., 2. Qual Pf.
Hundert deutse M. 5.40—6., ve
[Ganze Erbsen M. 20—22., do. g M 2 [Linsen M. 22—26., Bohnen M. 23. 24. per 100 Kilo. [Kartoffeln M. 6.50— 7. per 100 Ko. Ochseofleisch ver Pfd. 70— 75 Pf., Rind⸗ und Kuhfleisch 55— 64 Pf., Schweinefleisch 70—75 Pf., Hammelfleisch 5068 Pf.
Kalbfleisch 60-70 Pf., Speck M. 1.
Marburg, 25. Jan. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. 85 Pf., Eier per Stück 6—8 Pf., Käse per Stuck 8—10 Pf., Zwiebeln per Pfd. 10—12 Pf., junge [Tauben das Paar 80— 90 Pf., Habnen das Stück
M. 1.20- 1.50, Hühner das Stück M. 0.80—1.
Verloosung. Obligationen der
bun. Ziebung vom 7.
Prioritäts⸗ Cisenba
Ludwigs
Heimzahlung am 1. Mätz 1879. 4½0% Anlet on 1856. Lit A. Nr. 74 91 127 247 692 708 812 912 33 1030 135 296 411 51 73 92 505 8 21 651 74 762 944 2091 164 208 320 423 524 33 97 724 47 807 17 986 88 3062 201 80 314 52 61 98 431 527 53 644 915 63 4010 14 45 166 252 303 83—85 485 867 960 5138 81 89 396 450 53 623 78 782 862 67 76 6105 253 86 340 44 515 45 633 50 55 79 746 842 72 907 7158 217 324 71 416 596 620 34 83 736 64 842 84 917 8027 31 77 94 481 575 921 41 9249 318 52 567 921 34 10049 273 353 82 411 15 72 87 515 50 83 679 732 964 11189 352 à fl. 175 4 3. Nr. 11488
501 15 604 30 772 86 91 337 49 436 70 501 21 39 73 76 617 38 861 13190 244 523 48 672 97 710 12 45 89 14102 8 43 407 51 63 681 83 705 13 19 98 904 15350 415 97 852 65 16077 160 273 91 538 95 644 920 90 à fl. 350 50% Prioritäts-Anlehen von 1868. Nr. 729 2151 5486 3885 4026 475 6191 291 391 7120 8571 9091 10061 11499 503 987 12499 14692 924 18641 53 à fl. 50% Prtoritäts-Anleben von 1869. Nr. 20450 555 21061
583 768
350.
22366 24163 532 25277 26016 206 29814 33047 893 34411 75 35302 36370 699 759 37618 789 39193 41594 43343 44969 91 à fl. 350. Geld Cours. Frankfurt am 25. Januar 1879. 20 Frankenstücke 1 M. 16 Englische So vereins„ 20 Russische Impertales 3 Wenn* 9 l Ducaten al mareo 8 9 52 Dollars in Gold. 5 417—20
* Noro Grabgarten-Verste 285 Montag den 3 Februar l. J, Vormittags 11 Uhr, sol in hiesigem Rathhaus der nachbeschriebene Grabgarten ves Konrad Traband auf dessen freiwilligen Antrag oͤffentlich an den Meistbietenden versteigert werden: Gemarkung Friedberg
Klftr. 195.
igerung.
Nr
90 2
Flur. 2 Grabgarten der Straße. Friedberg den 24. Januar 1879. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Fouca r.
Bekanntmachung.
294 Die am 20., 21. und 23. d. Mts. in dem Fret⸗ herrlich v. Franckenstein'schen Walddistrikt„Eschelgarten? abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt. Erster Fahrtag: Donnerstag den 30. Januar Ockstadt den 25 Januar 1879. Der Fretherrlich v. Franckensteln'sche Oberfoͤrster
an Fauerbacher
1879
Rumpf.


