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1879.

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Donnerstag den 26. Juni.

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Oberhessischer Anzeiger.

Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und f Freitag Abend ausgegeben.

Kreisblatt für den Kreis Friedberg.

Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstatzs, Donnerstags und Samstags.

Le einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.

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isbesondere frisch ausgeweißt und angestrichen werden.

tetreffend: Die Aufstellung der Gemeindevoranschläge für 1880. Die Großherzogliche Kreis-Schulcommission Friedberg an sämmtliche Schulvorstände des Kreises. f Da in diesen Tagen die Großherzoglichen Bürgermeistereien die Voranschläge für das nächste Jahr zu entwerfen haben, so empfehlen wir nen hiermit, nach§. 20 Ihrer Instruktion, über die Bedürfaisse Ihrer Schule in einer Gesammtsitzung eingehend zu berathen und das deßfalls aigenommene Protokoll, welches als Beilage jedem Voranschlage angefügt werden soll, den betreffenden Herren Bürgermeistern zu übergeben. Sie ellen hierbei insbesondere darauf Bedacht nehmen, daß: 1) die Bücher und Schreibmaterialien für arme Kinder, wozu vor Allem die ulversäumnißstrafen zu verwenden find, aus Gemeindemktteln angeschafft werden müssen und hierzu die nöthige Summe in Aus sicht genommen; 2 die Schülerbibliothek, wo eine solche vorhanden ist, durch einige neue Anf

Amtlicher Theil.

detreffend: Den Zustand der Schulräume und Lehrerwohnungen.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.

Unter Hinweis auf unser Ausschreiben vom 12. Juli 1876, im Oberhessischen Anzeiger Nr. 83 von 1876, empfeblen wir Ihnen hiermit dfür besorgt zu sein, daß Ihre Schulsäle und die Zugänge zu denselben in nächster Zeit und zwar während der Ferien in würdiger Weise ausgebessert, Auch in den Lehrerwohnungen wollen Sie etwaige Schäden veseitigen lassen. zollzug dieser Anordnung werden wir uns im Laufe dieses Jahres durch unseren Kreisschulinspector, bezw. die betreffenden Bauaufseher Mittheilung nuchen lassen, sowie auch gelegentlich bei Rundreisen, Schulprüfungen u s. w. uns selbst überzeugen.

Friedberg den 23. Juni 1879

Ueber den Dr. Braden.

Friedberg den 23. Juni 1879.

chaffungen unterhalten, oder da, wo eine solche leider noch ganz

gelen sollte, durch Auswerfung einer wenn auch nus kleinen Summe endlich in's Leben gerufen; und 3) mit Anschaffung einiger Turngeräthe 9 3 9 0 9

konnen oder fortgefahren wird, damit dieser Unterricht durch Abwechslung etwas mehr belebt werden kann.

Es gehören dazu: Turnstäbe, ein

lnges Schwingseil, zwei Springseiler mit Springschnur und Springbrett(welche billig und überall leicht anzuschaffen find); Springbock,

heck, Barren und Kletter gerüste.

Ueber die Kasten werden Ihnen die Bauaufseher und Lehrer Auskunft geben.

in wir uns von Befolgung dieser Verfügung überzeugen.

getreffend: Die Mathilden⸗Stiftung im Kreise Friedberg. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.

Wir ersuchen Sie diejenigen ihrer Ortsangebörigen, welchen Pfleglinge unserer Stiftung anvertraut sind, zu benachrichtigen, daß unser Rechner,

Bei Prüfung der Voranschläge wer- Dr. Braden.

Friedberg den 25. Juni 1878.

fkerr Stadtrechner Vogt dahier, die Pflegegelder für das erste Semester 1879 nach Beibringung der vorschriftsmäßigen Bescheinigungen Mittwoch

zm 2. Juli dieses Jahres auszahlen will.

B ekanntmachung,

Für die Verwaltungs-Commission. Meyer, Pfarrer.

den Remonte- Ankauf pro 1879 betreffend.

5 75 9 Zum Ankauf von Remonten im Alter von vorzugsweise drei, und Die von der Remonte-Ankaufs-Commission erkauften Pferde werden

ten ahmsweise vier Jahren sind im Bereiche des Großherzogthums Hessen zur Stelle abgenommen und sofort gegen Quittung baar bezahlt.

ben, bt. dieses Jahr nachstehende, Morgens 8 Uhr beginnende Märkte anbe⸗- Pferde mit solchen Fehlern, welche nach den Landesgesetzen den Kauf

n rumt worden, und zwar: 1 1 17 18 1. N 1

9 1 g 1 und der Unkosten zurückzunehmen, au ind Krippensetzer vom Ankauf aus-

redn en 1 15 4 80 S geschlossen. Die Verkäufer sind ferner verpflichtet, jedem verkauften Pferde

b 8 16. 4 3 Nieder- Wöllstadt eine neue starke rindlederne Trense mit starkem Gebiß und eine Kopf-

mumpflang 0 17. 0 Groß- Bieb l halfter von Leder oder Hanf mit zwei mindestens zwei Meter langen

eie. ee, starken hanfenen Stricken ohne besondere Vergütung mitzugeben.

18. Bickenbach, Um die Abstammung der vorgeführten Pferde feststellen zu können, A b 19. Groß Gerau, ist es erwünscht, daß die Deckscheine möglichst miigebracht werden. Leun n ie Kriegs-Ministerium, Abtheilung für das Remonte- Wesen.

ab⸗Nallld F gez. von Rauch. von Uslar.

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Deutsches Reich. an die Budget⸗Commission wird abgelehnt und der Arbeiterbevölkerung hin und wendet sich dabei Darmstadt. Zur Ausführung der ver- in die zweite Berathung eingetreten. Der Antrag gegen Lebensmittel-Zölle überhaupt. In nament- 4 iiderten Gerichtsorganisation wurde weiter er-] Windthorst, das Gehalt für den Staats- Secretär[ licher Abstimmung wird Schmalzzoll mit 184

70r660 Unnt: der Landgerichts rath Weber zu Colmar] nur auf 24,000 statt auf 36,000 M. zu nor- gegen 79 Stimmen angenommen. am Landgerichtsratb in Mainz und der Friedens- miren, wird abgelehnt, ebenso der Antrag die 24. Juni. Die Tarif- Commission ge- achter Thaler zu Schlettstadt zum Amtsrichter in Gehaltssätze der Unterstaats- Seeretäre auf nur nehmigte den Rest der Zollsaͤtze für Baumwolle l TDiorms. 15,000 flatt 21,000 zu normiren, und darauf und die Wollzölle in zweiter Lesung nach den : Der Finanz- Accessist Schmidt aus Friedberg] der Gesetzentwurf mit einer unerheblichen Aender- Beschlüssen der ersten. Nur bei der Position 22

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kurde zum Rechner des Landeszuchthauses ernannt, Berlin, 23. Juni. Reichstag. Der Ge-

entwurf über die Sicherung der Zollgrenze in

nm von dem Zollgebiete ausgeschlossenen Bremischen

1 bebietstheilen, wird in erster und zweiter Berath⸗ 1 g ohne Debatte genehmigt. dite Berathung des Gesetzentwurses

Hierauf findet die über die Lersassung von Elsaß Lothringen statt. Auf An⸗ bag Reichensperger's wird über den Entwurf en bloc

Agestimmt und der Entwurf hierbei angenommen. Is folgt nunmehr die erste Berathung des Ge⸗

wentwurfs, betr. Abänderung des Reichshaus⸗

heltsctate und des Landesetats von Elsaß Loth;

engen für 1879/80. Der Antrag auf Verweisung

ung genehmigt. Der Gesetzentwurf, betr. Fest- stellung eines zweiten Nachtrages zum Reichshaus halsetat(wegen Uebernahme der preußischen Staatsdruckerei) wird nach unerheblicher Debatte in zweiter Lesung genehmigt. 24. Juni. Der Gesetzentwurf, betr. die Sicherung der Zollgrenze in den bremischen Gebietstheilen wird in dritter Lesung ohne Debatte genehmigt. Es folgt nun- mehr die Tarif- Debatte. Sämmtliche Oel- Po- sitionen werden unverändert genehmigt. Bei den Zöllen auf Fette polemisirt Richter(Hagen) gegen die vorgeschlagenen Schweineschmalz Zölle, weist auf die dadurch hervorgerufene exorbitante Ver- theuerung eines der bedeutendsten Nahrungsmittel

(Leingarn) wurden einige geringe Veränderungen zu Gunsten der kleinen Jute-Weberei vorgenommen.

24. Juni. Bezüglich der Frage der con- stitutionellen Garantien verlautet, beide conservative Fractionen hätten mit dem Centrum sich dahin verabredet, dem ersten Theile des Franckenstein'schen Antrages zuzustimmen, falls die Tabaksteuer in einer dem Zweck der Tabakvorlage entsprechenden Höhe bewilligt werde, wogegen das Centrum den zweiten Theil des Franckenstein'schen Antrages aufgeben würde. Danach würde die Forderung alljährlicher Bewilligung gewisser Zölle(Salz, Kaffee) wegfallen; alle Zölle und Reichssteuern flössen zur Reichskasse behufs Ueberwetsung an die

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